Seit der neuen Geschäftsführung nicht mehr empfehlenswert
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht wäre es hilfreicher, die Zeit dafür zu nutzen, ehrlich zu reflektieren, wo im Unternehmen Fehler gemacht wurden. Verantwortung zu übernehmen und daraus zu lernen, wäre ein wichtiger Schritt – anstatt immer nur anderen die Schuld zu geben und sich selbst als fehlerfrei darzustellen.
Die Führungsebene sollte insgesamt professioneller auftreten und arbeiten. Eine respektvolle, transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden wäre wünschenswert. Zudem sollten die Arbeitsbedingungen verbessert und stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingegangen werden.
Arbeitsatmosphäre
Ich war sehr lange im Unternehmen tätig und schildere hier meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. Diese Bewertung stellt ausdrücklich meine subjektive Wahrnehmung dar.
In den letzten Jahren kam es nach meiner Wahrnehmung zu zahlreichen Kündigungen und personellen Veränderungen, auch bei langjährig beschäftigten Mitarbeitenden und Führungskräften. Viele dieser Kündigungen waren für die Betroffenen nicht nachvollziehbar, da aus ihrer Sicht keine klaren oder transparenten Gründe kommuniziert wurden. Dies führte im Team zu Verunsicherung und einem angespannten Arbeitsklima.
Die Gesamtsituation und die Art der Zusammenarbeit haben mich emotional stark belastet. Infolge meiner Erfahrungen sah ich mich sogar gezwungen, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Mein Vertrauen sowie meine Leidenschaft und Liebe zur Gastronomie, die mich über viele Jahre begleitet haben, wurden dadurch nachhaltig beeinträchtigt.
Image
Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren stark verschlechtert. Besonders problematisch wirkte für viele, dass langjährige Mitarbeitende plötzlich und für viele völlig unverständlich das Unternehmen verlassen mussten. Rund um manche Kündigungen entstanden zahlreiche Gerüchte und aus meiner Wahrnehmung wirkten einige der erhobenen Vorwürfe wenig nachvollziehbar. Das hat sowohl intern als auch extern einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen.
Nach meinem persönlichen Eindruck hat East in Hamburg derzeit ein deutlich angekratztes Rufbild. Viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen oder Gäste sprechen offen darüber, wie stark sich das Unternehmen ins Negative verändert hat.
Work-Life-Balance
Die Arbeit im F&B-Bereich war grundsätzlich interessant, allerdings mussten sehr viele Überstunden geleistet werden. Vor allem bei Veranstaltungen, Partys und während der Wintersaison war die Belastung extrem hoch. Leider wurde darauf nur begrenzt Rücksicht genommen, was langfristig anstrengend war.
Vorgesetztenverhalten
Anstatt Orientierung, Vertrauen oder klare Kommunikation zu vermitteln, entstand meiner Wahrnehmung nach ein Klima, in dem ständig Angst verbreitet wurde. Viele hatten den Eindruck, jederzeit austauschbar zu sein, und offene Gespräche waren kaum möglich. Kritik wurde oft nicht ernst genommen oder als Angriff gewertet.
Arbeitsbedingungen
Ich wurde sehr häufig von der Hotelmanagerin und vom Geschäftsführer unter starken Druck gesetzt. Die Situation war für mich psychisch sehr belastend und ging weit über normale Kritik hinaus. Meine mentale Gesundheit hat darunter stark gelitten. Ich empfehle dieses Unternehmen nicht für Menschen, die auf ihre psychische Gesundheit achten.
Kommunikation
Besonders schwierig empfand ich die Art der Kommunikation. Nach meiner Wahrnehmung sprachen Hotelmanagement und die Geschäftsleitung häufig in einer herablassenden und wenig wertschätzenden Weise mit Mitarbeitenden. Anliegen zu Gehalt, Weiterentwicklung oder Weiterbildung wurden aus meiner Sicht nicht ernsthaft aufgegriffen oder blieben unbeantwortet, was zusätzlich zur Frustration beitrug.
Gehalt/Benefits
Nach meiner Meinung nach Wünsche nach einer fairen Anpassung wurden regelmäßig verschoben, ignoriert oder mit allgemeinen Ausreden abgelehnt. Selbst langjährige Mitarbeitende, die viele Überstunden leisteten und große Verantwortung trugen, hatten häufig das Gefühl, dass ihre Leistung finanziell nicht anerkannt wurde.