Nicht als Arbeitgeber weiterzuempfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
100% Remote-Stelle
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Bewertung musste mehrere male angepasst werden, da seitens des easybill wiederholt beschwerden eingegangen sind. Die beschriebenen Punkte spiegeln jedoch meine persönliche Wahrnehmung und mein individuelles Erleben wieder. Einen offenen Austausch oder eine rückwirkende Reflexion zu den angesprochenen Themen habe ich bislang nicht wahrgenommen – hier wäre aus meiner Sicht eine andere Herangehensweise möglich gewesen. Stattdessen werden fortlaufend einzelne Formulierungen beanstandet, was den Prozess unnötig erschwert. Dieser Umgang trägt leider nicht zu einer positiveren Gesamtwahrnehmung des Unternehmens bei, sondern verstärkt eher den Eindruck, dass Selbstreflexion aktuell nur begrenzt stattfindet.
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführung könnte davon profitieren, Entscheidungen weniger kurzfristig und primär zahlenorientiert zu treffen. Statt sich ausschließlich auf absolute Kennzahlen zu stützen, wäre ein stärkerer Fokus auf deren Qualität, Kontext und langfristige Wirkung hilfreich.
Mitarbeitende brauchen keine Schuldzuweisungen, sondern klare Ziele, Anerkennung und eine Kultur, in der man sich traut, Ideen einzubringen. Langfristige Planung statt blindem Aktionismus, Vertrauen statt Aufsicht und echte Wertschätzung wären der Schlüssel zu einer besseren Atmosphäre und mehr Stabilität im Team.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter dem Führungsstil. Anstatt Vertrauen und Motivation zu fördern, dominiert eine Art Rechtfertigungsdruck, Druck und Schuldzuweisungen. Viele Mitarbeitende sind verunsichert oder demotiviert. Das Arbeitsklima wirkt dadurch angespannt, obwohl das Team selbst eigentlich engagiert und kollegial ist.
Work-Life-Balance
Die 100 % Remote-Kultur und die flexiblen Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv und bieten eine gute Grundlage für modernes Arbeiten. Leider wird dieses Potenzial durch das Führungsverhalten auf Geschäftsführungsebene stark eingeschränkt.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen sind aus eigenem Ermessen heraus motiviert..
Durch die Art und Weise, wie von oben mit Druck umgegangen wird, sind viele Kollegen demotiviert und machen sich Gedanken über die weitere Zukunft. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt.
Vorgesetztenverhalten
Die Arbeitsbelastung sowie Art und Wiese führt dazu, dass gute Mitarbeitende nicht mehr lange bleiben oder bereits gegangen sind. Auf Seitens der Geschäftsführung wenig Selbstreflexion wahrgenommen. Entscheidungen wirken rein zahlengetrieben, und statt konstruktiver Zusammenarbeit dominieren Schuldzuweisungen. Diese Haltung führt zu Demotivation im gesamten Team. Insbesondere bei wöchentlich, demotivierender Ansprache im Unternehmensmeeting.
Anstatt sich mit wichtigen Themen zu beschäftigen, die insbesondere Kunden- und Tagesgschäftsrelevant wären, werden Vorträge über KI und Silicon Valley gehalten und der Fokus hierauf gelegt.
Anstatt Prozesse und Strukturen zu schaffen, arbeiten Kollegen über ihre Stunden hinaus, um den Erwartungen der reinen Zahlendarstellung zu entsprechen.
Kommunikation
Von Seiten der Geschäftsführung findet kein Gespräch auf Augenhöhe statt.
Durch fehlende Prozesse gibt es keine klaren Kommunikationsrichtlinien. Die Informationsaustausche zwischen den Abteilungen erfolgt, könnte aber deutlich besser gestaltet werden. Hier gibt es jedoch keinen Raum für die Umsetzung von Verbesserungen.
Gehalt/Benefits
Für die Erwartungen, den Arbeitsumfang und die geforderten Überstunden ist das Gehalt nicht angemessen.
Es wird vermittelt, dass man nicht für das Unternehmen brennt, wenn man nicht bereit ist Überstunden zu machen, wenn gefordert.
Gutscheinkarte ist super, Job-Rad ist ein nettes Benefit.
Sind mittlerweile aber in den meisten Firmen Standard.
Interessante Aufgaben
Der Job wäre eigentlich spannend, wenn nicht ständig planlos umgesteuert würde. Oft wird auf jedes neue Thema kopflos reagiert, ohne über eine nachhaltige Strategie nachzudenken. Das Ergebnis: ständige Wechsel, Chaos und demotivierte Mitarbeitende, die nicht wissen, woran sie sind.