Eine wichtige Bewertung für alle, die sich bei Eathappy bewerben und dort arbeiten möchten.
Verbesserungsvorschläge
Vermutlich lautet die einfache Lösung weiterhin: Hauptsache, der Umsatz steigt. Dann werden sich alle anderen Probleme wohl irgendwie von alleine erledigen.
Arbeitsatmosphäre
Dieses Unternehmen ist ja wirklich ‚gleich‘ für alle: Es gibt weder Lob noch Anerkennung – stattdessen hören alle, vom Unternehmen bis zu den Vorgesetzten, nur eines: Der Umsatz muss weiter steigen.
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Dazu muss man eigentlich nicht mehr viel sagen.
Work-Life-Balance
Um die großen Mengen an Sushi und Snacks herzustellen, muss man praktisch ohne Pause durchgehend arbeiten. Pausen gibt es natürlich nicht. Urlaub kann man selbstverständlich jederzeit nehmen! Allerdings wird man im Dezember, wenn der Umsatz besonders hoch ist, darum gebeten, auf die Nutzung von Urlaub zu verzichten.
Karriere/Weiterbildung
N.E.I.N
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird im Großen und Ganzen pünktlich überwiesen. Allerdings sollte man weder besondere Zusatzleistungen noch eine überdurchschnittliche Bezahlung erwarten. Bei Eathappy GmbH kann man sich darauf verlassen, dass grundsätzlich nur der gesetzliche Mindestlohn garantiert wird.
Für zukünftige Bewerber noch ein kleiner Hinweis zu den großartigen ‚Benefits‘: Ein- bis zweimal im Jahr veranstaltet das Unternehmen eine Party. Dort erhält man unter anderem Hoodies, Socken oder Regenschirme mit dem Eathappy-Logo. Die Qualität dieser Produkte entspricht natürlich dem, was man erwarten sollte – also besser keine großen Hoffnungen machen.
Wer auf Bonuszahlungen oder zusätzliche Anerkennung hofft, wird vermutlich enttäuscht sein. Am Ende bleiben lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen 24 Urlaubstage pro Jahr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Mitarbeiter in den Filialen haben natürlich keine Möglichkeit, von solchen Problemen zu erfahren oder sich darauf vorzubereiten. Informationen und notwendige Hintergründe erreichen die Mitarbeiter offenbar nicht immer.
Kollegenzusammenhalt
Auf gerade mal 2–3 m² dürfen sich dann zwei bis drei Leute gleichzeitig darum kümmern, eine gefühlt endlose Menge an Aufgaben zu bewältigen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Unternehmen scheint ungern ältere Mitarbeiter einzustellen. Wer auf Wertschätzung und Respekt für langjährige Mitarbeiter hofft, sollte seine Erwartungen besser nicht zu hoch setzen.
Vorgesetztenverhalten
Bei Konflikten mit Mitarbeitern gibt es natürlich auch eine ‚effektive‘ Lösung: Die Vorgesetzten hören sich die Anliegen der Mitarbeiter an und schicken sie anschließend einfach in einen anderen Shop. Das Problem wird also nicht gelöst, sondern lediglich an einen anderen Standort verlagert.
Arbeitsbedingungen
Der hauseigene Sushirechner sorgt ebenfalls für zusätzliche Freude im Arbeitsalltag: Der Mauszeiger verschwindet regelmäßig und Programmfehler treten häufig auf. Ursprünglich wäre ein einziges Programm ausreichend gewesen, aber da nun beide Systeme gleichzeitig genutzt werden müssen, entsteht natürlich noch mehr zusätzlicher Arbeitsaufwand. Was die Ausstattung und das Arbeitsumfeld in den Filialen betrifft, sollte man seine Erwartungen lieber nicht zu hoch setzen.
Kommunikation
Nicht so schwierig.
Gleichberechtigung
Ich stimme zu.
Interessante Aufgaben
Wenn die individuellen Leistungsunterschiede zwischen den Mitarbeitern größer sind, kommt es sehr häufig dazu, dass sich die gesamte Arbeitsbelastung auf einzelne Personen konzentriert. Eine faire Verteilung der Aufgaben scheint dabei leider keine Priorität zu haben.


