Leider darf man hier nicht bei der Wahrheit bleiben! Wenn man das tut kommt der Anwalt ins Spiel.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben kann ich lediglich einige Kolleg:innen, die trotz der belastenden Atmosphäre zusammengehalten haben. Ohne diesen Rückhalt wäre der Alltag für mich kaum auszuhalten gewesen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Trotz allem bin ich überzeugt, dass Gerechtigkeit siegen wird. Jeder hat Rechte und niemand sollte sich unfair behandeln lassen. Es ist wichtig, dass hier endlich Veränderungen passieren. Lass euch nicht einschüchtern!
Verbesserungsvorschläge
• Schluss mit Einschüchterung und Druck
• Betriebsrat respektieren und einbeziehen
• Faire und gleiche Behandlung aller Mitarbeitenden
• Ehrliche Kommunikation statt Schönreden
• Kritik zulassen und reflektiert damit umgehen
• Fassade abbauen und echte Unternehmenskultur schaffen
Arbeitsatmosphäre
Immerhin die Verhandlung am 11.12.2025 gewonnen. Knapp ein Jahres Gehalt als Abfindung
Image
Meiner Wahrnehmung nach verschlechterte sich das Image zunehmend. Ich hatte den Eindruck, dass mit Kritik eher schwer umgegangen wurde. Viele negative Bewertungen wurden offenbar gelöscht.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance habe ich als schwierig empfunden. Zwar gab es offiziell flexible Arbeitszeiten, in der Praxis musste ich aber schon für kleine Abweichungen (z. B. früher gehen) schriftlich beim Vorgesetzten um Erlaubnis fragen. Das wirkte für mich eher einschränkend.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten gab es aus meiner Sicht nicht. Tätigkeiten waren häufig monoton und boten wenig Perspektive.
Gehalt/Benefits
Schlecht!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Unternehmen kaum gelebt wurden.
Kollegenzusammenhalt
Das Positive war für mich ganz klar der Zusammenhalt unter vielen Kolleg:innen. In meinem Erleben half man sich gegenseitig durch den belastenden Alltag. Ohne diesen Rückhalt wäre es für mich kaum auszuhalten gewesen.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider darf man die Wahrheit nicht ausschreiben! Da sonst zum zweiten Mal
der Anwalt ins Spiel kommt und die Bewertung löschen lässt.
Vorgesetztenverhalten
Schlimmer geht’s kaum noch
Arbeitsbedingungen
Kritik fühlte sich persönlich genommen an, anstatt professionell verarbeitet zu werden.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht war das Arbeitsumfeld durch eine klare Struktur und einen stark regelbasierten Ablauf geprägt.Dabei hatte ich persönlich den Eindruck, dass nicht alle Beschäftigtengruppen in gleicher Weise einbezogen wurden. Rückmeldungen insbesondere kritischer Natur schienen aus meiner Wahrnehmung heraus nicht immer auf offene Ohren zu stoßen, was bei mir das Gefühl erweckte, dass der Umgang mit Feedback unterschiedlich gehandhabt wurde.
Die technische Ausstattung war zweckmäßig, und es gab grundsätzlich die Möglichkeit zu Pausen und flexiblen Arbeitszeiten. Dennoch habe ich die Arbeitsatmosphäre als psychisch belastend empfunden, was für mich persönlich die positiven Rahmenbedingungen relativiert hat.
Interessante Aufgaben
Meiner Erfahrung nach waren die Tätigkeiten oft monoton, wenig herausfordernd und boten kaum Entwicklungsmöglichkeiten.