79 von 146 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Moderne Einstellung der meisten Führungskräfte.
Nicht jeder sagt einem die Meinung offen ins Gesicht. Das wirkt sehr vereinzelt auf die Atmosphäre, aber letztlich kein Problem des Unternehmens, eher einzelner Kolleg:innen.
Aus meiner Sicht wird das Image zu oft von Ehemaligen schlecht gemacht. Meiner Meinung nach ist es eigentlich ziemlich gut.
Top! Auch wenn man oft Überstunden macht. Es gibt auch immer wieder ruhigere Phasen und es wird stark Rücksicht z.B. auf persönliche Termine genommen.
Es wurde vielen Nachwuchsführungskräften in den letzten Jahren viel Verantwortung übertragen. Es ist möglich im Unternehmen Karriere zu machen - es wird aber wie in jedem anderen Unternehmen - dafür auch nachhaltiges Engagement erwartet.
Insgesamt sehr guter Zusammenhalt. Wenige einzelne gehen einsame Wege.
Insgesamt wird gut kommuniziert. Manchmal sind einzelne Standorte besser informiert. Alles in allem ein typisches Problem größerer Unternehmen und nicht spezifisch für den Verlag.
Typisch im Verlag: immer neue Herausforderungen, die es spannend und interessant halten.
Der Arbeitgeber überzeugt mit interessanten Publikationen und abwechslungsreichen Events.
Ebner Media Group präsentiert sich in puncto Work-Life-Balance mit Gleitzeit und Hybridmodellen, doch die 40-Stunden-Woche muss trotz der vier Arbeitstage abgearbeitet werden. Unter dem seit Jahrzehnten praktizierten Sparkurs ist das Verhältnis zwischen Arbeitsvolumen und Personalstärke so unausgewogen, dass Mitarbeitende regelmäßig an ihre Belastungsgrenzen stossen. Das vermeintlich sozial- und familienfreundliche Image entpuppt sich als Fassade, wenn in regelmäßigen Kündigungswellen, langjährige Kolleg:innen, unter anderem kurz vor der Rente, gekündigt werden und in persönlichen Notlagen kein Rückhalt erhalten. Auch Karriere- und Weiterbildungsangebote bleiben angesichts knapper Budgets Mangelware, wodurch Entwicklungschancen praktisch nicht existieren. Dieses Gesamtpaket reicht bei weitem nicht aus, um Ebner Media Group unter die besten drei Prozent der Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum zu zählen.
1. Personal & Ressourcen
• Gezielte Neueinstellungen zur Entlastung
• Einsatz von Projektmanagement-Tools zur besseren Priorisierung
• Stärkung des Back-Office zur Unterstützung operativer Teams
2. Weiterbildung & Karriere
• Budgetierte Schulungsmaßnahmen (Inhouse, extern, E-Learning)
• Mentoring-Programme für Nachwuchs
• Klare Karrierepfade mit erreichbaren Meilensteinen
3. Work-Life-Balance & Benefits
• Flexible Arbeitszeitmodelle mit weniger Stunden
• Gesundheitsfördernde Angebote (Fitnesszuschuss, Rückenschule, Gesundheitschecks, WellPass)
• Kinderbetreuungsunterstützung (Kitazuschuss, Notfall-Care)
4. Mitarbeiterbindung & Motivation
• Leistungsbezogene Bonus- und Prämienprogramme
• Langfristige Anreize (Sabbatical-Optionen)
• Anerkennungsrituale (Team-Awards)
5. Kommunikation & Unternehmenskultur
• Regelmäßige Town-Hall-Meetings und Feedback (gibt es mittlerweile, wird hier aber auch gerne als druckausübender Hebel benutzt)
• Förderung von bereichsübergreifendem Austausch (Cross-Team-Workshops)
Mehr Schein an Sein
Karriere und Weiterbildung bleiben hier Mangelware, Fortbildungen sind selten, Budgets quasi nicht vorhanden und Aufstiegschancen undurchsichtig, sodass man in der Position steckenbleibt.
Leider gibt es hier weder transparente Gehaltsspannen noch regelmäßige Gehaltsreviews, das Monatsgehalt bleibt trotz hoher Arbeitsbelastung mager. Betriebliche Altersvorsorgezuschüsse, Krankengeldaufstockung, Sozialleistungen und Weihnachtsgeld sind Fehlanzeige, einzig Corporate Benefits trösten wenig.
Ältere Kollegen werden hier kaum in den Workflow eingebunden und müssen sich vieles selbst erkämpfen, sobald sie den Mund aufmachen oder nicht mehr 100 % Leistung bringen, fliegen sie raus.
Die grundsätzliche Möglichkeit sich gelegentlich einen Freitag frei zu nehmen. Dies kompensiert für mich jedoch nicht die fehlenden gehaltlichen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Aufgrund der Kommunikation, des Mangels eines Kurses und der fehlenden gehaltlichen und beruflichen Möglichkeiten empfehle ich den Arbeitgeber nicht weiter.
Die Atmosphäre habe ich als bedrückend wahrgenommen. Zahlreiche Entlassungen und Produkteinstellungen der letzten Jahre sprechen für sich.
Im Rahmen einer "4-Tage Woche" bestand die tolle Möglichkeit sich manchmal und in Abwechslung mit den Kollegen einen Freitag frei zu nehmen. Dieses Angebot konnte gelegentlich bis jedoch schließlich gar nicht mehr genutzt werden. Von anderen Abteilungen hörte ich Ähnliches.
Hatte keine Priorität.
Es gab keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Über eine Schulung wurde 2 Jahre lang gesprochen, diese wurde jedoch nie durchgeführt.
Von sehr gut bis sehr schlecht.
Verhalten und Kommunikation des Geschäftsführers und einer stellvertretenden Leitung mir gegenüber waren sehr unprofessionell.
Im Büro herrschte oft eine sehr hohe Lautstärke.
Die Kommunikation war intransparent. Es gab viel Flurfunk, offiziell abgeholt wurde man jedoch häufig nicht.
Gehaltserhöhungen wurden durch die Geschäftsleitung ausgeschlossen.
Der Umgang mit Mitarbeitern war altersabhängig.
Gemischt. Da es jedoch viel Stillstand und keinen klaren Kurs im Unternehmen gibt, war oftmals nicht klar welche Projekte vorangetrieben werden sollten. Teils waren Vorbereitungen umsonst, oder zogen sich mangels Entscheidung über Jahre.
Ich habe noch nie ein solch offenes und vielseitiges Unternehmen erlebt. Ich bin hier super happy.
Offene und lebendige Arbeitskuktur.
Das Image ist gut und das auch zu Recht!
Hier bekomme ich alles unter einen Hut!
Alles möglich, aber man muss auch wollen.
Mehr Geld geht immer, aber ist völlig in Ordnung.
Hier wird keiner und nichts zurückgelassen.
Gutes Team, mit ganz wenigen Ausnahmen (ganz normal)
Altersunterschied kennt man hier nicht!!
Der GF ist greifbar, offen und nahbar
Alles fair und klar strukturiert
Wird hier groß geschrieben. Jeder weiß genau wie es um das Unternehmen steht. So noch nie erlebt.
Hier lebt man das Motto: Sei wie du bist!
Hier darf und soll man an seinen Aufgaben wachsen.
Ich konnte während meiner Zeit im Unternehmen keine besonderen Stärken erkennen, die ich nennen könnte.
Ein Schwachpunkt war die fehlende Kontrolle über Führungsverhalten, wodurch das Arbeitsklima belastet wurde. Ich empfehle, gezielt in Führungskräfteentwicklung zu investieren.
Das Unternehmen sollte das Führungsverhalten in der Abteilung verbessern. Entscheidungen wirkten oft undurchsichtig, und der Umgangston war teilweise problematisch. Hier könnte die Unternehmensleitung gezielt Unterstützung und Schulungen anbieten.
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als konfliktgeladen und demotivierend erlebt.
Meine persönliche Erfahrung mit dem Unternehmen war negativ, sodass ich eine Empfehlung nicht aussprechen würde.
Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort war kaum gegeben, was die Work-Life-Balance deutlich beeinträchtigt hat.
Die Möglichkeit zur Weiterbildung wurde thematisiert, umgesetzt wurde sie jedoch nicht.
Das Gehalt empfand ich als unzureichend, und Gehaltserhöhungen wurden nur selten oder nach langwierigen Prozessen gewährt.
Nach meinem Eindruck spielte Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle.
Der Zusammenhalt im Team war uneinheitlich – von gutem Miteinander bis hin zu deutlichen Konflikten.
Der Umgang war grundsätzlich in Ordnung, aber teilweise wirkten Regeln oder Entscheidungen altersabhängig bevorzugend.
Die Entscheidungen der Führungskraft waren oft nicht nachvollziehbar und wirkten willkürlich. Ich habe das Führungsverhalten als unprofessionell und demotivierend erlebt.
Die Arbeitsumgebung war häufig sehr laut, und Meetings fanden oft auf Lautsprecher statt, was störend war.
Ich habe die interne Kommunikation als chaotisch und respektlos empfunden.
Die Gleichberechtigung zwischen Kolleg:innen wurde aus meiner Sicht nicht konsequent umgesetzt.
Die Aufgaben boten kaum Möglichkeiten zur persönlichen oder fachlichen Weiterentwicklung.
- Strategisches Denken und langfristige Orientierung
- Führungskräfte, die selbst mit anpacken
- Förderung von Mitarbeiter*innen, die gestalten wollen
- Realistische Einschätzung der Branche und Zukunftsfähigkeit
- Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sichtbar zu wirken
Keine Anmerkungen, s. Verbesserungsvorschläge.
Die vorhandene Freiheit ist grundsätzlich positiv, kann in der Praxis jedoch kippen, wenn Prioritäten und Grenzen fehlen. Dann verteilt sich Energie auf zu viele parallele Themen, statt auf die wirklich relevanten. Eine stärkere Fokussierung auf zentrale Projekte und klar definierte Verantwortlichkeiten würde helfen, gute Ideen konsequenter in messbare Ergebnisse zu übersetzen – und gleichzeitig die Belastung im Team zu reduzieren. Hier ist aber auch die Führungskraft jeder Abteilung gefragt, die zentralen Projekte in Abstimmung mit dem C-Level und dem Team zu bestimmen und anschließend durchzusetzen.
In den Zentralabteilungen ist stellenweise zu viel gleichzeitig im Umlauf. Dadurch bleibt oft zu wenig Kapazität, um zeitnah auf die notwendigen Anfragen der Einheiten zu reagieren. Das führt mitunter dazu, dass Bereiche Themen eigenständig umsetzen, obwohl sie eigentlich zentral gesteuert sein sollten, oder entwickelte Prozesse in der Praxis mehr schlecht als recht funktionieren. Eine engere Verzahnung zwischen Zentralfunktionen und operativen Einheiten würde hier spürbar Effizienz und Ergebnisqualität verbessern. Aber: Daran wird gearbeitet, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Abgesehen davon funktioniert vieles sehr gut: Wer seinen Bedarf sauber begründet – etwa für zusätzliche Ressourcen, Tools oder Expertise – und diesen mit Blick auf Kosten, Machbarkeit und strategischen Mehrwert kalkuliert, erhält in der Regel auch die nötige Unterstützung.
Die Zusammenarbeit ist professionell und von klaren Zielen geprägt. Natürlich ist das Mediengeschäft fordernd – aber wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernimmt, bekommt hier die Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen. Besonders positiv: Die Führungsebene bringt sich selbst aktiv ein, arbeitet hart und lebt den Anspruch vor, den sie auch an andere stellt. Hier wird nicht geredet, sondern gemacht.
Das Image ist schlechter, als es verdient wäre. Wie in vielen Unternehmen äußern sich öffentlich oft diejenigen, die mit Veränderungen nicht umgehen wollten. Natürlich läuft im Zuge der Unternehmenstransformation nicht alles perfekt – es gibt Hürden, Reibungen und Phasen, in denen Prozesse und Strukturen neu sortiert werden müssen. Und ja, manchmal liegt auch die Geschäftsführung mit einer Einschätzung daneben. Aber genau das ist Teil eines lebendigen, notwendigen Entwicklungsprozesses. Wer sich einbringt, Ideen hat und bereit ist, mitzugehen, erlebt die EMG als starken, partnerschaftlichen Arbeitgeber mit klarer Zukunftsorientierung.
Sehr gute Ausstattung, flexible Arbeitsmodelle und ein klarer Fokus auf Effizienz und Eigenverantwortung. Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut – insbesondere durch die Möglichkeit zur 4-Tage-Woche und flexibles, ortsunabhängiges Arbeiten sowie Workcation. Es gibt Phasen mit hoher Belastung, aber auch ruhigere Wochen, die das ausgleichen. Wer Verantwortung mitbringt und selbstständig arbeitet, profitiert hier von viel Freiheit und Vertrauen.
Chancen gibt es für alle, die sie ergreifen. Eigeninitiative, Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein werden gesehen und gefördert. Stillstand passt nicht zum Kurs des Unternehmens – aber: das tut es in keiner Branche mehr, außer man ist bereit, die Folgen von wirtschaftlicher Stagnation zu tragen.
Verdient man hier mehr als bei den öffentlich-rechtlichen Sendern? Wahrscheinlich nicht. Gleichen die Freiheiten, das Vertrauen, die Entwicklungsmöglichkeiten und der kameradschaftliche Umgang das aus? Absolut. Leistung wird gesehen, Engagement geschätzt – und das Arbeitsumfeld bietet weit mehr Wert, als es reine Zahlen ausdrücken können.
Der Zusammenhalt ist stark, besonders in Teams, die an einem Strang ziehen. Wie überall gibt es lautere Stimmen, die Unzufriedenheit äußern – meist von denen, die Veränderung scheuen. Das Gros arbeitet engagiert, lösungsorientiert und mit Leidenschaft für die Sache.
Kommt – wie überall – auf die Einstellung an. Wer engagiert, offen für Neues und aktiv im Denken bleibt, wird hier geschätzt und integriert. Wer hingegen nur seine Zeit bis zur Rente absitzt und Veränderungen ablehnt, wird es in einem dynamischen Umfeld naturgemäß schwerer haben.
Wie überall hängt viel von der jeweiligen Person ab. Vom C-Level habe ich ausschließlich Positives erlebt: klare Kommunikation, Offenheit für Ideen und echtes Interesse an Weiterentwicklung. Grundsätzlich gilt hier – wer Lösungen anbietet statt sich zu beschweren, kommt deutlich weiter. Initiative wird geschätzt und honoriert.
Ausstattung und Flexibilität (z. B. Remote-Work) sind sehr gut. Der Fokus liegt auf Effizienz und Eigenverantwortung – das bietet Freiheit, setzt aber auch Leistungsbereitschaft und Mitdenken voraus.
Offen, direkt und bemerkenswert transparent. Strategische Entscheidungen werden nachvollziehbar erklärt – inklusive Zahlen, Hintergründen und Zielrichtung. Auf Kritik wird sofort reagiert, wenn man auch den ein oder anderen Lösungsansatz mitbringt. Reines Gemecker wird (zurecht) ignoriert.
Wer sich einbringt, bekommt spannende und vielfältige Aufgaben. Manchmal geht es etwas schnell und es wird viel – aber genau daran kann man wachsen. Wichtig ist, offen zu kommunizieren, wenn es zu viel wird – dafür gibt es hier Verständnis und auch Hilfe.
Recht wenig
Sehr viel
Wer Eigenverantwortung, Mitdenken und konstruktive Kommunikation schätzt, sollte sich genau überlegen, ob diese Unternehmenskultur zu den eigenen Werten passt.
Ich habe bei der Ebner Media Group leider sehr negative Erfahrungen gemacht. Es herrscht ein Klima, in dem offene Kritik – selbst wenn sie sachlich und konstruktiv geäußert wird – kaum geduldet wird. Schon minimale Rückmeldungen oder Nachfragen zu internen Abläufen können dazu führen, dass man plötzlich und ohne nachvollziehbare Begründung entlassen wird.
Transparenz in Entscheidungsprozessen fehlt völlig, und die Kommunikation ist oft intransparent und unausgewogen. Statt konstruktiven Dialogs erlebt man Druck und Unsicherheit. Mitarbeitende sollen sich anpassen und schweigen, anstatt ernst genommen zu werden. Das hat für mich ein professionelles und respektvolles Miteinander leider unmöglich gemacht.
Fazit: Wer ein Umfeld sucht, in dem offenes Denken, Feedbackkultur und echte Wertschätzung gelebt werden – sollte sich gut überlegen, ob das der richtige Ort ist.
Nach Außen hin ja, intern eher schlechtes Image
Wenn man mal die 4 Tage Woche nehmen durfte, wars nicht schlecht
Keine weiterbildungschancen
Gutes Gehalt
Müll wurde immer sauber getrennt
Zum Teil gut- größten Teil aber schlecht
Ältere Kollegen werden oft schnell entlassen
Vorgesetzte waren wirklich nett und freundlich
Eingeschränkt, da aus der Zielgruppe keiner ein Gespräch sucht
Viel verreist und viel verschiedenes gemacht
- Flexible Arbeitszeiten
- Partielle 4-Tage-Woche (wenn donnerstags alles erledigt ist, kann man sich freitags freinehmen – nicht immer möglich, aber bei gleichbleibendem Gehalt vollkommen in Ordnung)
- Mobiles Arbeiten (#Workation ist möglich)
- Orientiert sich mit langfristigem Ausblick neu – klar, hier geht viel Wandel mit einher, aber es ist einfach Tatsache, dass Print ausstirbt
Ich bin zwar insgesamt sehr zufrieden, bekomme aber mit, dass das nicht bei allen der Fall ist. Schlechte Stimmung (und schlechte Bewertungen) nagen somit leider am Image.
Aktuell mehr Work als Life, aber ich komme damit klar. Mal gibt es stressigere Zeiten, mal weniger stressige. Das Angebot der 4-Tage-Woche hebt das ganze wieder auf in meinen Augen.
Wenn man möchte, kann man Weiterbildungen machen und wird darin bestärkt.
Ich habe wirklich tolle Kolleg:innen an meiner Seite!
Ich empfinde die Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren Kolleg:innen als sehr harmonisch und respektvoll.
Hier könnten sich viele andere Unternehmen eine Scheibe von abschneiden.
Dadurch, dass das Unternehmen neue Wege geht (Bsp. Events), gibt es spannende Aufgaben, welche man bei einem Verlag, wenn man ihn denn noch als solches sieht, nicht erwartet.
Ich bin eigentlich niemand, der irgendwelche Bewertungen oder Kommentare im Internet absondert, aber die hier verfassten oft negativen Bewertungen haben mich dann doch getriggert, weil ich mich frage, ob man in der selben Firma arbeitet ...
Gut finde ich (in Kurzfassung):
Flache Hierarchien, guter Umgang, tolle Kolleg:innen, Transparenz, spannende Themen und abwechslungsreiche Arbeit
Ich hatte schon diverse Arbeitgeber, bin aber auch schon lange in diesem Unternehmen und kann nur sagen, dass ich selten eine bessere Unternehmenskultur erlebt habe. Klar - wir reden hier von einem Verlag, der sich im Wandel und Umbruch befindet, wie die ganze (Print)Medien-Branche. Das ist immer mit Arbeit, der Konfrontation mit Neuem und auch mit dem Abschied von alten Gewohnheiten verbunden. Aber eben auch mit neuen Möglichkeiten. Andere Verlage machen einfach zu oder gehen in die Insolvenz. Bei der EMG wird mit viel Herzblut daran gearbeitet, die Vermittlung von Information, Austausch und Leidenschaft auf das nächste Level zu hieven. Und das immer erfolgreicher.
In unserem Themenbereich haben wir in der Branche ein gutes Image. Aber wie eingangs gesagt, gibt es intern auch negative Stimmen. Die ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen kann. Klar - Arbeit ist Arbeit und es wird ein gewisses Maß an Eigenverantwortung erwartet. Mir macht die Arbeit hier wirklich Spaß.
Aktuell haben wir drei feste Office-Tage, einen Home-Office-Tag und der Freitag fällt unter die "flexible 4-Tage-Woche". Sprich: In Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten kann man, wenn die Arbeit es zulässt, den Freitag frei machen. Das ist sicher nicht immer der Fall, aber durchaus manchmal. Und sei es auch nur, dass an Freitagen keine regelmäßigen Meetings stattfinden, man Sachen wegarbeiten und dann freimachen kann.
Keine generellen automatischen Weiterbildungen, aber wenn man etwas machen möchte und das für den Job sinnvoll ist, wird das auch unterstützt.
Harte Zeiten in schwieriger Branche ... dafür aber OK. Und klar - alles pünktlich und korrekt. Dazu kommen Angebote wie JobRad, Corporate Benefits etc.
Im Rahmen des Möglichen schon, klar könnte man auf Öko-Strom etc. setzen ...
Super Kolleg:innen
Es gab im Unternehmen vor ein paar Jahren einen ziemlichen Generationenwechsel, sodass die Kolleg:innen tendenziell eher jünger sind, aber die langjährigen und auch "neuen" älteren Mitarbeitenden sind teammässig komplett eingebunden.
offen, wertschätzend, angemessen fordernd
Modernes Büro in "hipper" Umgebung mit genügend Parkplätzen, guter Öffis-Anbindung und gutem Gastro-Angebot.
Die Hierarchien hier sind sehr modern und flach, sodass Informationen in der Regel schnell ankommen. Ist natürlich immer abhängig von der/dem jeweils Vorgesetzten. Diese sind aber in der Regel auch immer ansprechbar.
Besonders zu nennen ist, dass der CEO mindestens vier mal im Jahr jeden Standort und jede Einheit besucht, und im teils wirklich kleinen Kreis alle Informationen teilt, alle Zahlen erklärt und transparent offenlegt, und auch sagt, wo es wie weitergeht und in welche Richtung sich alles entwickelt. Das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Und ach ja - hier sind alle per "du" ...
Absolut! Wie gesagt - dieses Business steht vor großen Herausforderung bzw. ist mittendrin und im Umbruch. Von einem Mangel an interessanten (und klar auch herausfordernden) Aufgaben kann man hier nicht reden, wobei jede und jeder ihre/seine Ideen einbringen kann und auch soll.
Wenn man sich die ganzen positiven Bewertungen hier ansieht, könnte man denken, dass Ebner Media ein super Arbeitgeber ist. Komisch nur, dass diese Bewertungen kaum Likes bekommen, während die kritischen fast immer Zustimmung finden. Das sagt eigentlich schon alles.
Falls du überlegst, dich hier zu bewerben, lies dir die negativen Bewertungen durch. Die haben nämlich verdächtig viele Likes – und das aus gutem Grund. Ich selbst bin schon am Bewerben und hoffe, dass ich bald woanders lande.
- Weniger heiße Luft, mehr echte Strategie.
- Ehrliche Kommunikation statt schöner Worte.
- Mitarbeitende wertschätzen und nicht wie Schachfiguren behandeln.
- Kritisches Denken fördern statt bestrafen.
- Realistisch bleiben: Ebner Media ist kein Software-Unternehmen. Nach dem bahnbrechenden (Ironie off) Online-Event-Tool, das aus meiner Sicht weder modern noch wirklich gut war, wäre es klüger, nicht den nächsten teuren Flop mit einem eigenen KI-Tool zu riskieren. Die Kernkompetenz eines Verlags oder Medienhauses liegt nicht in der Entwicklung von Software, sondern in gutem Journalismus, hochwertigen Inhalten und starken Medienprodukten.
Aber was weiß ich schon – wahrscheinlich habe ich die große Strategie einfach nicht verstanden.
Hier herrscht Unsicherheit und Misstrauen. Ständig werden Leute gekündigt, und die, die noch da sind, wissen nie, wer als Nächstes dran ist.
Nach außen verkauft sich Ebner Medial als modern und zukunftsorientiert. Intern wirkt es eher wie „Hoffen wir mal, dass es irgendwie gut geht.“
Die 4-Tage-Woche gibt es – zumindest auf dem Papier. In der Realität hängt es davon ab, in welcher Abteilung du bist. Wer Pech hat, arbeitet genauso viel wie vorher oder sogar mehr, nur mit schöneren Worten drumherum.
Ist okay, aber nicht der Rede wert. Große Sprünge kannst du hier nicht erwarten.
Die Kollegen sind meistens super, aber das hilft auch nicht viel, wenn ständig jemand geht oder gefeuert wird. Wer bleibt, klammert sich halt irgendwie aneinander, aber auf Dauer ist das auch zermürbend.
Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar, und wer den Mund aufmacht, hat verloren. Hauptsache, nach außen sieht alles super aus.
Reden können sie gut, nur leider bleibt es meistens dann dabei. Entscheidungen werden über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen, und wenn man nachfragt, gibt es entweder schwammige Antworten oder Schweigen im Walde.
Kein riesiges Problem, aber es zählt nicht unbedingt, was du kannst – sondern, mit wem du gut kannst.
Ja, gibt’s bestimmt. Theoretisch. Aber wenn alles in Chaos und Strategie-Losigkeit versinkt, wird selbst die spannendste Aufgabe zur nervigen Beschäftigungstherapie.
So verdient kununu Geld.