Toller Arbeitgeber in der Außendarstellung – aber in der Damenschuhabteilung Stuttgart herrscht ein toxisches Klima
Gut am Arbeitgeber finde ich
Entwicklungsmöglichkeiten gibt es grundsätzlich im Unternehmen, allerdings hängt vieles stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft ab. In meiner Abteilung hatte ich nicht das Gefühl, dass Förderung, Entwicklung oder Perspektive aktiv gelebt wurden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr belastende Atmosphäre in der Damenschuhabteilung Stuttgart, kaum Wertschätzung, viel Druck und wenig Empathie.
Entscheidungen wirken oft menschlich kalt und rein leistungsorientiert.
Fehlende Rücksicht auf Gesundheit, private Situation oder Work-Life-Balance – vor allem bei Minijobbern.
Die Realität in dieser Abteilung passt leider nicht zu dem warmen, familienorientierten Image, das Breuninger nach außen trägt.
Verbesserungsvorschläge
Entwicklungsmöglichkeiten gibt es grundsätzlich im Unternehmen, allerdings hängt vieles stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft ab. In meiner Abteilung hatte ich nicht das Gefühl, dass Förderung, Entwicklung oder Perspektive aktiv gelebt wurden.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespannte, teilweise bedrückende Atmosphäre. Man spürt Druck statt Wertschätzung. Selbst Kund:innen merken diesen Stress und sprechen ihn an – statt Premiumgefühl fühlt es sich unten eher „unangenehm geladen“ an.
Image
Bezahlung für einen Minijob in Ordnung, Mitarbeitendenrabatt und Zusatzleistungen sind attraktiv. Rein finanziell bietet Breuninger eigentlich gute Voraussetzungen.
Work-Life-Balance
Kaum vorhanden – selbst bei nachvollziehbaren familiären Anlässen oder gesundheitlichen Gründen wurde selten Rücksicht genommen. Ständiger Druck verfügbar zu sein, auch wenn man zusätzlich einen Vollzeitjob hat.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten gibt es grundsätzlich im Unternehmen, allerdings hängt vieles stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft ab. In meiner Abteilung hatte ich nicht das Gefühl, dass Förderung, Entwicklung oder Perspektive aktiv gelebt wurden.
Gehalt/Benefits
Bezahlung für einen Minijob in Ordnung, Mitarbeitendenrabatt und Zusatzleistungen sind attraktiv. Rein finanziell bietet Breuninger eigentlich gute Voraussetzungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird viel modern und werteorientiert kommuniziert – in der Realität spielen soziale Aspekte im Arbeitsalltag kaum eine Rolle. Menschlichkeit, Fairness und echte Fürsorge habe ich so leider nicht erlebt.
Kollegenzusammenhalt
Unter vielen Kolleg:innen gibt es guten Zusammenhalt, weil man sich gegenseitig auffängt und unterstützt. Viele bleiben nicht wegen der Führung, sondern wegen der Kolleg:innen und der Kunden.
Umgang mit älteren Kollegen
Mit vielen Kolleg:innen – egal welchen Alters – war der Umgang respektvoll und solidarisch. Man unterstützt sich gegenseitig, weil man weiß, dass man sonst im Alltag kaum durchkommt.
Vorgesetztenverhalten
Kühl, distanziert, wenig empathisch. Statt Führung und Unterstützung eher Kontrolle, Druck und Aussagen wie „Umsatz geht vor“. Gesundheitliche und private Belange wurden kaum ernst genommen.
Arbeitsbedingungen
Starker Leistungsdruck, wenig Rücksicht auf Gesundheit oder private Situation. Wichtig war vor allem, dass die Fläche besetzt ist – egal unter welchen Umständen. Wertschätzung für die Arbeit war kaum spürbar.
Kommunikation
Kommunikation findet meist von oben nach unten statt, selten auf Augenhöhe. Kaum echtes Zuhören, stattdessen Anweisungen, Druck und das Signal, dass Umsatz über allem steht – auch über Menschlichkeit und Gesundheit.
Gleichberechtigung
In meiner Erfahrung gab es große Unterschiede in der Behandlung – je nach Position, persönlicher Sympathie oder Funktion. Fairness, Gleichbehandlung und Wertschätzung wurden nicht immer gelebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind spannend – Beratung, Kundenkontakt, Premiumprodukte. Die Arbeit macht grundsätzlich Spaß, wenn man gerne mit Menschen arbeitet und Mode liebt.

