Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit März 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.3.2026
E. Breuninger GmbH & Co. wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet. Besonders kritisch sehen sie das Führungsverhalten, das von vielen als unprofessionell und respektlos beschrieben wird. Manager:innen werden häufig als kontrollierend und mikromanagend wahrgenommen, während echte Führungskompetenzen vermisst werden. Die Arbeitsatmosphäre wird als angespannt und kühl empfunden, mit wenig Wertschätzung und einem starken Fokus auf Leistungsdruck. In Bezug auf Kommunikation berichten viele von einer einseitigen Top-Down-Struktur mit wenig Transparenz und späten Informationen. Die Work-Life-Balance wird als kaum vorhanden beschrieben, mit langen Arbeitszeiten und wenig Rücksicht auf private Belange. Der Kollegenzusammenhalt variiert stark zwischen den Abteilungen, während das Gehalt als unterdurchschnit...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Führungsverhalten bei E. Breuninger GmbH & Co. wird überwiegend kritisch bewertet. Viele Mitarbeiter:innen berichten von einem unprofessionellen Führungsstil, der durch Mikromanagement, mangelnde Wertschätzung und fehlende Empathie gekennzeichnet ist. Es wird bemängelt, dass Vorgesetzte oft nicht ausreichend kommunizieren, keine klaren Entscheidungen treffen und teilweise unterschiedliche Regeln für sich selbst und ihre Mitarbeiter:innen anwenden. Besonders problematisch erscheint, dass Führungskräfte häufig als Kontrolleur:innen agieren, die eher auf Verkaufszahlen als auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen achten und konstruktive Kritik nicht annehmen.
Allerdings gibt es auch einige positive Stimmen, die von ausgezeichneten Vorgesetzten berichten, die Wertschätzung unabhängig von Position oder Arbeitszeit zeigen. Diese Gegensätze deuten auf erhebliche Unterschiede im Führungsverhalten zwischen verschiedenen Standorten oder Abteilungen hin, wobei die negativen Erfahrungen überwiegen.
Der Kollegenzusammenhalt bei E. Breuninger GmbH & Co. wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einige Bewertungen zeigen ein positives Bild, besonders innerhalb bestimmter Abteilungen, wo Kolleg:innen zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen - manchmal sogar gerade wegen gemeinsamer Schwierigkeiten. Allerdings überwiegen die negativen Erfahrungen. Viele Mitarbeiter:innen berichten von fehlendem Teamgeist, wobei jede:r nur für sich selbst arbeitet. Es wird beschrieben, dass Aufgaben oft nur weitergereicht werden, Kolleg:innen vor anderen schlecht gemacht werden und Vorgesetzte Mitarbeiter:innen aus egoistischen Gründen entlassen. Die Qualität der Zusammenarbeit scheint stark von der jeweiligen Abteilung abhängig zu sein, wobei einige Teams gut funktionieren, während andere als "das Schlimmste" beschrieben werden, was die Betroffenen je erlebt haben.
Die Work-Life-Balance bei E. Breuninger GmbH & Co. wird insgesamt als durchwachsen bewertet. Mitarbeiter:innen berichten von erheblichen Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. Besonders problematisch erscheinen die langen Arbeitszeiten mit Überstunden von bis zu 10-12 Stunden pro Schicht sowie fehlende freie Wochenenden. Einige Mitarbeiter:innen fühlen sich unter Druck gesetzt, ständig verfügbar zu sein, selbst bei familiären Anlässen oder gesundheitlichen Gründen. Die Arbeitsbelastung schwankt zwischen sehr niedrig und extrem hoch, wobei die Balance je nach Abteilung stark variiert - Verkaufsbereiche scheinen stärker belastet zu sein als unterstützende Abteilungen.
Positiv hervorgehoben werden hingegen die Möglichkeiten für Homeoffice und Teilzeitarbeit. Für manche Mitarbeiter:innen stellt auch die Schichtarbeit kein Problem dar, und gelegentlich lange Wochenenden werden geschätzt. Allerdings berichten viele, dass sie nach der Arbeit zu erschöpft sind, um noch etwas zu unternehmen, und dass Überstunden zwar offiziell verboten sind, man aber kritisiert wird, wenn man ohne sie die Erwartungen nicht erfüllt.
Die Kommunikation bei E. Breuninger GmbH & Co. wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele Beschäftigte bemängeln, dass die Kommunikation hauptsächlich von oben nach unten verläuft und wenig Raum für echten Austausch auf Augenhöhe bietet. Einige berichten, dass sie sich eher als Nummern denn als Teammitglieder fühlen, besonders seit einem Führungswechsel. Auch die Informationsweitergabe wird als problematisch beschrieben - wichtige Neuigkeiten erreichen die Belegschaft häufig zu spät oder über externe Quellen. Mehrere Mitarbeiter:innen kritisieren zudem unproduktive Meetings und eine fehlende Transparenz bei strategischen Entscheidungen. Die offene Kommunikation wird von manchen als Fassade empfunden, hinter der Nachfragen unerwünscht sind und Fehler vor allen bloßgestellt werden.
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