19 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich beworben und trotz vollständiger Unterlagen nie eine Rückmeldung erhalten. So geht man nicht mit Interessenten um.
Nachfolgend möchte ich meine Erfahrungen im Bewerbungsprozess bei der Ecclesia schildern. Insgesamt habe ich mich zweimal dort beworben.
Meine erste Bewerbung reichte ich im Jahr 2024 ein, nachdem ich – sowohl direkt als auch indirekt – von einer Mitarbeiterin angesprochen wurde, die erwähnte, dass man dort „händeringend“ Personal suche und ich mich doch bewerben solle. Auf meine Bewerbung folgte kurzfristig ein Vorstellungsgespräch. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich um mein erstes offizielles Bewerbungsgespräch nach Abschluss meiner Ausbildung handelte; mein letztes Gespräch für eine Arbeitsstelle lag zu diesem Zeitpunkt bereits vier bis fünf Jahre zurück. Nach meiner Erinnerung verlief das Gespräch angenehm, und man teilte mir mit, dass man sich bei mir melden wolle.
Nachdem ich jedoch rund einen Monat lang nichts gehört hatte, erkundigte ich mich höflich bei der genannten Mitarbeiterin, erhielt jedoch keine Rückmeldung. Ich wartete schließlich insgesamt sieben Wochen ab, bevor ich erneut um eine kurze Information bat. Daraufhin erhielt ich einen Anruf aus der Personalabteilung mit dem Hinweis, dass im von mir präferierten Unternehmensbereich aktuell keine Stelle zu besetzen sei. Gleichzeitig bot man mir jedoch ein weiteres Gespräch für einen anderen Bereich an. Zwar war mir dieser Bereich zunächst wenig vertraut, allerdings gab es durchaus Schnittmengen mit meiner bisherigen Tätigkeit, weshalb ich zusagte.
Im Rahmen der zweiten Bewerbungsrunde traf ich auf zwei Mitarbeitende aus dem Fachbereich sowie eine weitere Person aus der Personalabteilung. Das Gespräch begann erneut in angenehmer Atmosphäre und mit einer Vorstellungsrunde. Danach wirkte der Ablauf jedoch unstrukturiert. Über das Unternehmen selbst wurde ausführlich berichtet, über den konkreten Aufgabenbereich und die geforderten Kompetenzen hingegen deutlich weniger – obwohl ich gerade hierzu nähere Informationen erwartet hatte, da man mit der Stelle aktiv an mich herangetreten war. Selbstverständlich hatte ich mich zuvor eingehend über den Bereich informiert, allerdings unterscheidet sich das formale Tätigkeitsprofil gelegentlich von den tatsächlich anfallenden Aufgaben. Auch deshalb hätte ich mir eine klarere Erläuterung erhofft. Gleichzeitig wollte ich nicht den Eindruck vermitteln, unvorbereitet zu sein, weshalb ich nur bedingt nachhakte.
Teilweise entstand der Eindruck, das Gespräch ziele eher darauf ab, Argumente gegen meine Eignung zu sammeln, anstatt meine Stärken oder die Überschneidungen zwischen meinem bisherigen Profil und der ausgeschriebenen Stelle zu erörtern. Fragen, die ein echtes Interesse an meiner Bewerbung erkennen ließen, blieben weitgehend aus. Gegen Ende wurden noch die Unternehmensbenefits vorgestellt – allerdings eher knapp heruntergelesen als erläutert. Trotz dieser Punkte war die Gesprächsatmosphäre insgesamt weiterhin freundlich. Auch hier erhielt ich die Rückmeldung, man werde sich bei mir melden. Dieses Mal erfolgte die Rückmeldung zeitnah, jedoch entschied man sich dafür, die Stelle intern zu besetzen. Man betonte jedoch, dass meine Qualifikation grundsätzlich nicht infrage stehe.
Da ich das Stellenprofil weiterhin interessant fand, bewarb ich mich im Folgejahr erneut auf eine entsprechende Ausschreibung. Dieses Mal wurde meine Bewerbung allerdings bereits frühzeitig im Auswahlprozess abgelehnt – offenbar nun doch mit Zweifeln an meiner Qualifikation. Worin diese begründet sein sollen, bleibt wohl das Geheimnis der Ecclesia.
Insgesamt empfand ich den Bewerbungsprozess als unstrukturiert und wenig transparent. Dass man „händeringend“ Personal suche, erscheint mir vor diesem Hintergrund nachvollziehbar – zumindest, wenn alle Bewerber ähnliche Erfahrungen machen. Ein weiteres Bewerbungsgespräch bei einem anderen Unternehmen hat mir abschließend gezeigt, dass an einem wertschätzenden, transparenten und professionellen Umgang mit Bewerbenden deutlich nachbesserungsbedarf besteht.
Die Ecclesia ist ein spannendes Unternehmen, in dem ich gerne gearbeitet hätte.
Allerdings hat mich der Prozess etwas verunsichert.
Wenige Tage nach der Bewerbung folgte das erste Gespräch, das zweite sollte wiederum nur wenige Tage später sein. Es wurde insgesamt sehr gedrängelt und gefordert, das hat mich sehr irritiert.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass es hier um eine passende Besetzung ging, nur darum, schnell zu besetzen.
Ich hatte den Eindruck, dass es bei der Ecclesia keinen fest definierten Bewerbungsprozess gibt. Die Gespräche waren des Weiteren sehr allgemein gehalten und wenig aufschlussreich hinsichtlich der konkreten Inhalte der Stelle sowie der Erwartungen, Vorstellungen und Unternehmensziele, die an die Stelle geknüpft sind.
Ich hatte drei Gespräche, was ich für ein normales Stellenprofil bereits als viel empfinde. Während das Erst- und Zweitgespräch auf persönlicher Ebene sehr gut waren, war das Drittgespräch mit neuen Gesprächspartnern enttäuschend und unangenehm. In den Gesprächen konnte ich keinen klaren Prozess erkennen. Das letzte Gespräch war von den "neuen" Teilnehmern nicht nur schlecht vorbereitet, sondern teilweise auch unprofessionell (nicht wertschätzendes Gerede über Kollegen etc.).
Gehaltsvorstellungen, die im ersten Gespräch zugesagt und als realistisch eingestuft wurden, wurden letztendlich im dritten Gespräch bzw. im Vertragsentwurf nicht eingehalten. Insgesamt gab es viele Gespräche und wertvoll investierte Zeit, sowohl von den Mitarbeitern der Ecclesia als auch von mir, mit wenig Prozess, Weiterentwicklung und Output.
Auf E-Mails zum weiteren Vorgehen im Bewerbungsprozess, nachdem man zwischendurch wochenlang nichts mehr gehört hatte, wurde nur zeitverzögert geantwortet. Insgesamt war der Bewerbungsprozess für ein "normales" Stellenprofil zu lang.
- Schnellere, klarere Kommunikation dem Bewerber, der Bewerberin gegenüber.
- Sich an Absprachen halten
Es gibt nichts, was ich an dem Gespräch oder dem Umgang mit mir als Bewerberin im weiteren Verlauf kritisieren könnte. Alles ist sehr professionell, fair und vertrauenswürdig abgelaufen.
noch digitaler wäre noch einfacher.
Mehr Bedenkzeit geben, besonders wenn es noch sechs Monate zu Beginn der Ausbildung beim Zeitpunkt des Gesprächs sind
Keine
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