Ein Unternehmen im kirchlichen Eigentum, dass seine Werte nach außen verkörpert, nach innen aber verrät.
Arbeitsatmosphäre
Räumlich etc. Top. Ansonsten aus meiner Sicht viel Vetternwirtschaft, Konformität und Druck. Mein Eindruck war, wer sich fügt und folgt, kann weiterkommen. Andere Meinungen etc. sind aus meiner Sicht nicht erwünscht gewesen.
Kommunikation
Nach einem Führungswechsel und der Änderung der Personalstrategie wurde die Kommunikation aus meiner Sicht extrem eingeschränkt. Informationsmacht wurde gesammelt, ich erhielt nur die allernötigsten Informationen. Private gespräche waren aus meiner Sicht gar nicht erwünscht.
Kollegenzusammenhalt
Meine Wahrnehmung, grundsätzlich gut, allerdings durch den Druck und die Art der Führungskraft sehr getrübt. Mitarbeitende haben sich aus meiner Perspektive angepasst und daher bröckelte auch der Zusammenhalt.
Work-Life-Balance
Durchaus gegeben mit Gleitzeitkonto.
Vorgesetztenverhalten
Hier könnte ich einen Roman schreiben. Bei meiner Führungskraft habe ich es wie folgt wahrgenommen:
- Kein Interesse am Bereich / den Mitarbeitenden
- Keine Zeit für die Mitarbeitenden genommen
- Druck aufgebaut auf Kosten der Mitarbeiter. Mir wurde erzählt, dass dadurch Mitarbeitende erkrankt sind
- Mitarbeitende und Führungskräfte wurden aus meiner Sicht zu unrecht ausgewechselt, ohne, dass sie überhaupt eine Chance hatten.
Ich spreche hier von meiner Abteilung. Es gab durchaus auch andere Führungskräfte, die gut waren.
Interessante Aufgaben
War möglich, wenn die Führungskraft es zugelassen hat.
Gleichberechtigung
Teils gegeben, allerdings aus meiner Sicht sehr wenig Internationalität
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen sind gut
Image
Image nach außen gut, intern aus meiner Sicht sehr differenziert, man weiß, wo es gut und wo nicht so gut ist
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten hängen aus meiner Sicht stark von der Führungskraft ab

