Nicht jede Umstrukturierung ist eine Verbesserung.
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen ist gut, hängt aber vom Team ab. Mit den Teamleiter*innen kann man auch noch Glück haben, aber die Abteilungsleiter sagen einem am letzten Tag noch nicht mal mehr ein Auf Wiedersehen.
Die Aufgabengebiete werden immer weiter verschlankt, um immer mehr wie eine "Fabrik" zu sein, so zumindest das Wording. In Wahrheit will man alle Aufgaben soweit es geht vereinfachen, damit das Personal auch mehr wie in einer "Fabrik" wird. Muss man mögen sowas, allen anderen rate ich sich etwas anderes zu suchen.
Arbeitsbedingungen
Es gibt weder Arbeitszeiterfassung noch Betriebsrat. Was bei einer Firma dieser Größe schon ein klares Warnzeichen ist.
Würde es einen Betriebsrat geben, wäre es bestimmt nicht zu so unschönen Entscheidungen wie in den letzten Jahren gekommen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war mal ganz gut, mittlerweile eher ein Witz. Von den kaum vorhandenen Lohnanpassungen ganz zu sprechen.
Es ist tatsächlich auch egal wie sehr man sich ins Zeug legt und jede Sonderaufgabe mit- bzw. alleine macht für die Führungskräfte bzw. Abteilung.
Am Ende des Jahres bekommst du genauso viel wie alle anderen.
Du kannst der laut deinen Führungskräften und Bewertungen die Stütze des Team oder der Abteilung sein, du kannst sie entlasten und weiterführende Aufgaben machen, am Ende bekommt der Lowperformer genauso viel wie du, wahrscheinlich sogar mehr wenn er einen Studienabschluss hat.


