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ECKD 
GmbH
Bewertung

Allerhöchste Eisenbahn für Veränderung & Zusammenhalt

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ECKD Service GmbH in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Standort ist absolut top; Parkplatzsituation super, Büros sind toll und modern; ich finde es super, dass wir auf den Etagen Wasserspender haben; Corporate Benefits, Jobrad, Homeoffice-Möglichkeit (auch wenn sie flexibler sein könnte)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Festgefahrenes Mindset in der oberen Managementebene; man steht nicht zu getroffenen Entscheidungen; Entscheidungen werden nicht gern getroffen/nicht kommuniziert/nicht dokumentiert; Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden fehlt

Verbesserungsvorschläge

"Gleichberechtigung" bei den Arbeitszeitmodellen; besseres Gehalt, hört auf eure Mitarbeitenden aka. "Experten"; lasst sie Dinge entscheiden, tretet geschlossen gegenüber euren Mitarbeitenden auf, steht zu strategischen Entscheidungen - jedem Gegenüber! Egal, wie lange er oder sie schon im Unternehmen ist. Remote-Arbeitsverträge normalisieren (auch Büros sind Kosten, die ihr zugunsten der MA-Zufriedenheit einsparen könnt!) . Besseres Gesundheitsmanagement (aktiv-Tage, Innovative Ideen oder Aktionen für mehr Bewegung)

Arbeitsatmosphäre

Kommt auf das Team oder den Bereich an. Innerhalb der Firmenebereiche spricht man schlecht über die jeweils anderen Bereiche und "klüngelt" eher im eigenen Bereich.

Kommunikation

Es ist nicht klar und konsequent geregelt wer, was, wann und wie an wen kommunizieren muss. Sowohl intern als auch zum Kunden. Dies entscheidet wieder jeder Bereich für sich - wenn überhaupt mal jemand etwas entscheidet. GF Podcast ist ein gutes Medium, Teilnahme ist aber nicht verpflichtend. Informationen dort werden nicht immer als "verbindlich" angesehen. Es wird jedoch regelmäßig über personelle Veränderungen berichtet, manchmal auch über diverse Projekte und was die Organisation so umtreibt.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist gut, einer der Benefits. Im eigenen Bereich top, anderen Bereichen gegenüber siehe "Arbeitsatmosphäre". Flurfunk ist meistens schneller als offizielle Kommunikationen.

Work-Life-Balance

Ebenfalls ein Benefit, je nach Bereich flexible Homeoffice Regelung möglich, Arbeitszeiten je nach Bereich ebenso flexibel.

Vorgesetztenverhalten

Kommt ebenfalls auf den Bereich an - am Management wird gespart. Oftmals leitet eine Person mehrere Teams oder Abteilungen zu lasten der Mitarbeitenden. Management hat keine Entscheidungsgewalt, fast alle Absprachen (Tätigkeiten, persönliche Ziele, Gehalt, Schulungsbedarfe, Einkauf...) laufen über das Management zur Geschäftsführung und selbst die beiden GFs sind sich nicht immer einig. Auch hier sind andere gleicher als andere - für Eltern gibt es mehr Verständnis auch mal mehr Homeoffice machen zu dürfen, als für andere Mitarbeitende. Da wird ein vor-Ort-Termin doch gerne mal digital abgehalten, während von "nicht-Eltern" um jeden Preis verlangt wird sich zu organisieren und vor Ort zu erscheinen.

Interessante Aufgaben

Es gibt viel zu tun - die Fülle der Aufgaben ist immens. Das Unternehmen ist in kurzer Zeit sehr stark gewachsen und durch Fusionen haben sich viele Tätigkeiten und Prozesse durchgemischt. Man darf viel, wird aber als "Mitarbeiter" gesehen. Wer sich auf eine Stelle bewirbt, hat es schwer diese auch ausüben zu dürfen. Es kommen oftmals "artfremde" Aufgaben und Tätigkeiten dazu. Man hat dadurch aber auch die Möglichkeit sich in eine andere Richtung zu entwickeln - wenn man das möchte. Aufgaben werden auch wieder eher den Vollzeitkräften als den Teilzeitkräften zugewiesen (wann sollen die sich neben ihrem Tagesgeschäft denn auch noch darum kümmern?).

Gleichberechtigung

Bezüglich Geschlecht, Alter, Aussehen o.ä. ist mir keinerlei Diskriminierung widerfahren oder aufgefallen.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei älteren und vor allem älteren & langjährigen Mitarbeitenden wird nicht Paroli geboten oder eine "Ansage" gemacht. So muss man sich manche cholerische Schreiattacke, genauso gefallen lassen, wie fehlende Veränderungsbereitschaft. "Ach XY geht eh bald in Rente, das ändert sich nicht mehr...!"

Arbeitsbedingungen

Kassel ist top, zentral, gut erreichbar, tolle & moderne Büros. Ich würde mir "Gleichberechtigung" hinsichtlich der Arbeitszeitmodelle wünschen. Einige Teilzeitkräfte haben eine 4-Tage-Woche, fragt man als Vollzeitkraft danach wird verneint. Als Vollzeitkraft muss man fehlende Performance der Teilzeitkräfte ausgleichen - hier wäre ein gutes Ressourcenmanagement gefragt. Stellen werden intern besetzt (was Lücken schafft) oder ein neues Tool eingekauft, statt Mitarbeiter von Außen zu holen - oder gar nicht nachbesetzt. Mitarbeiter werden intern gezielt abgeworben. Manche Abteilungen gehen nicht den Aufgaben nach, die man ihnen von ihrer Bezeichnung her zuschreiben würde. Zudem wenig Anerkennung für durchgeführte Aufgaben/Projekte - nicht vom Vorgesetzten, nicht von der GF. Ein "Danke für deinen Einsatz!" tut doch keinem weh, egal wie es gelaufen ist. Hart am Burnout vorbei geschlittert, war es nicht möglich ein Projekt abgeben zu dürfen. Um mit etwas positivem abzuschließen: wenn sich Überstunden ansammeln, wurde es immer möglich gemacht, diese abzubummeln. Die Büros sind klimatisiert und es gibt HO-Möglichkeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Könnte besser sein. Obst, Gemüse & Müsli, Kaffee, Kakao vorhanden aber nicht Bio/Fairtrade. Auf Nachhaltigkeit wird dabei auch nicht gesetzt, es wird nicht einmal der Müll getrennt. Strom läuft durchgängig auch bei unbesetzten Büros, Lampen leuchten mit Bewegungsmeldern, die keiner versteht. Ist noch Luft nach oben. Auch wird an die Mitarbeitenden nichts diesbezüglich kommuniziert - es obliegt also jedem selbst, die Heizung und das Licht auszuschalten, wenn man das Büro verlässt. Der eine tuts, der andere nicht. Leider wird auch der bestehende Ideen-Prozess nicht genutzt um mehr Möglichkeiten der Einsparungen aufzudecken, da es für die Mitarbeitenden keine Anreize (Beteiligung in % an Einsparung o.ä.) gibt. Positiv: die Umstellung von Wasserflaschen (immerhin Glas!) in Kisten auf Wasserspender.

Gehalt/Benefits

Es geht schlechter, ginge aber auch besser. Wenn man sieht, wofür hier Geld (sorry) rausgeschmissen wird, man sich aber beschwert "die Mitarbeitenden wollen immer mehr Gehalt haben"- tja. Kein Wunder, dass manche Konsequenzen ziehen. Auch die Aussage "früher haben wir nach Feierabend so oft noch zusammen gesessen - heute ist das nicht mehr so". Naja, zum einen hat man ein Leben außerhalb der Firma, welches man (gerade in heutigen Zeiten) noch mehr genießen möchte und: Das Leben wird nicht billiger. Gehaltserhöhungen müssen hart erkämpft werden und werden ohne Rücksprache mit dem betreffenden Mitarbeiter einfach umgesetzt (niedriger als vereinbart, weil: wir wissen sowieso nicht, was du den ganzen Tag hier tust und welche Ausbildung du hast ist uns eigentlich auch egal). Da schiebt kaum einer mehr unbezahlte Überstunden zum Wohle der Firma.

Image

Stehts bemüht, das Image zu verbessern.

Karriere/Weiterbildung

Hm - man wird um Schulungen "erpresst": "Du darfst die Schulung nur besuchen, wenn du Aufgabe XY erledigt hast" danke, bis ich das erledigt habe, ist die Tätigkeit für die ich die angefragten Skills bräuchte in vollem Gange. Dann frage ich nicht nochmal nach. / Karriere: Absolutes Chaos im Organigramm - man verspricht flache Hierarchien, aber dennoch Aufstiegsmöglichkeiten. Das beißt sich irgendwann und spiegelt sich zwischen verschiedensten Rollen/Leitungs-Titeln o.ä. wieder - wobei sich manche nur auf den Titel stützen, aber keine Verantwortung tragen wollen.

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