Ausbildung ohne Wertschätzung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Am Anfang wurde viel über Toleranz (z. B. Religion) und freie Meinungsäußerung gesprochen. In der Praxis hatte ich aber nicht immer das Gefühl, dass das wirklich so gelebt wird
Verbesserungsvorschläge
Als Verbesserungsvorschlag würde ich mir wünschen, dass junge Menschen nur von Personen eingearbeitet werden, die bereits im Besitz des Ausbilderscheins sind und ausreichend Erfahrung mitbringen. Die Ausbildungsbetreuung sollte nicht von Personen übernommen werden, die den Ausbilderschein noch währenddessen machen.
Die Ausbilder
Der Umgang meiner Ausbilderin war unprofessionell und respektlos. Fragen wurden nicht sachlich beantwortet, sondern mit abwertenden Kommentaren quittiert. Fachliche Anleitung fand kaum statt, während der zwischenmenschliche Umgang nicht immer professionell wirkte. Ich habe mich weder unterstützt noch gefördert gefühlt.
Respekt
Der respektvolle Umgang mit Auszubildenden war aus meiner Sicht nicht gegeben. Persönliche Grenzen wurden nicht akzeptiert.
Ein Beispiel dafür ist, dass als „freiwillig“ deklarierte Veranstaltungen, wie etwa eine Weihnachtsfeier , wurden zwar als freiwillig dargestellt, empfanden sich für mich jedoch als verpflichtend. Als ich nicht teilnehmen wollte, wurde dies nicht respektiert und ich wurde unter Druck gesetzt, dennoch mitzukommen.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Bedürfnisse und Entscheidungen von Auszubildenden nicht ernst genommen wurden. Respektvolle Kommunikation und ein wertschätzender Umgang fehlten.

