Ihr Unternehmen?

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ECOM 
HOUSE 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Arbeitsplatz wie Öl auf Wasser!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung in Gräfelfing gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das ehemalige Team sowie die MacBooks waren gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde vermehrt und ehrlich in der gesamten Bewertung berücksichtigt.

Verbesserungsvorschläge

Einer der größten Fehler war der spürbare Verlust von Menschlichkeit. Ein wesentlicher Auslöser dafür war die neue Führungsebene, deren Entscheidungen und Prozesse oft den Eindruck vermittelten, man hätte sie besser noch einmal gründlich überdenken sollen, idealerweise bevor sie umgesetzt wurden.

Ein sinnvoller Ansatz wäre gewesen, tatsächlich auf die Mitarbeitenden zu hören und in deren Entwicklung zu investieren, statt ausschließlich das Umsatzwachstum im Blick zu behalten. Ebenso sollten die Kunden fair und professionell betreut werden und nicht à la „Schnell abwickeln und hoffen, dass es keiner merkt“ behandelt werden.

Auch die Rollenbilder im Unternehmen bedürfen dringend einer klaren Definition: Wer macht eigentlich was? Und welche Verantwortungsbereiche gehören dazu? Ohne diese grundlegende Transparenz bleibt ein strukturiertes Arbeiten eher Wunschdenken als Realität.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war leider dauerhaft von einer gewissen Schwere geprägt. Vorgesetzte setzten konsequent Druck ein, Wertschätzung blieb dabei gelegentlich auf der Strecke. Der propagierte Teamzusammenhalt wirkte eher wie eine gut gemeinte Illusion, und so mancher Austausch in den Calls fühlte sich mehr nach Pflichtprogramm als nach echter Zusammenarbeit an.

Mit den neuen Vorgesetzten ab Anfang 2025 erreichte die Situation dann ihren traurigen Höhepunkt: Fachliche Ahnung? Überschaubar. Empathie? Nicht auffindbar. Insgesamt also eine Besetzung, die mit der Rolle ungefähr so gut harmonierte wie Öl mit Wasser.

Image

Mehr Schein als Sein! Sowohl Kundenberichte als auch Rückmeldungen von Mitarbeitenden zeugen leider von einer Zusammenarbeit, die qualitativ deutlich hinter dem glänzenden Außenauftritt zurückbleibt.

Work-Life-Balance

Durch die remote Arbeitsweise des Unternehmens lässt sich grundsätzlich vieles flexibel gestalten...theoretisch zumindest. Praktisch bedeutete das jedoch für viele Mitarbeitende, regelmäßig auch am Wochenende einzuspringen oder Schichtarbeit zu übernehmen, da die Ad-Accounts sonst angeblich ihren Dienst verweigern würden. Flexibilität ja, aber stellenweise eher in eine Richtung.

Karriere/Weiterbildung

In meiner gesamten Zeit im Unternehmen habe ich leider nur wenig, bis eigentlich gar nichts dazugelernt. Wirklich bereichert haben mich lediglich ein paar neue Online-Tools. Zwar wurden uns auch Online-Kurse angeboten und teilweise umgesetzt, doch ihr tatsächlicher Mehrwert blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war durchschnittlich, niemand verdiente übermäßig viel, aber auch niemand wurde geradezu überschüttet. Zusatzleistungen wie eine Homeoffice-Pauschale oder andere Benefits? Fehlanzeige. Teamevents gab es anfangs durchaus, und sogar recht großzügig. Doch auch das wurde mit der Zeit merklich zurückgefahren, bis schließlich der innere „Pfennigfuchser“ unübersehbar zum Vorschein kam.

Ein echtes Unding war zudem das dreiste und konsequente Unter-den-Tisch-Kehren der gesetzlich vorgeschriebenen betrieblichen Altersvorsorge. Ein Vorgehen, das eher fragwürdig ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

„Jetset Life“ trifft es hier erstaunlich gut: Während man selbst im operativen Alltag jonglierte, wurde intern gern von der kurzlebigen Arbeitswelt großer US-Konzerne, allen voran Meta, geschwärmt. Besonders beeindruckend fand man offenbar den dortigen Umgang mit Mitarbeitenden: Diese in kürzester Zeit freizusetzen sei ja „normal“ und quasi ein Zeichen von Fortschritt. Eine Sichtweise, die eher irritierte als inspirierte.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen und Kollegen boten anfangs den wohl besten Teamfit und Zusammenhalt, den ich bisher in einem Unternehmen erlebt habe. Leider änderte sich das schlagartig, als der ursprüngliche „Kern“ quasi vollständig ausgetauscht wurde. Die neuen Mitarbeitenden passten weder kulturell noch menschlich ins Team, sie schienen eher für den reinen Zweck der Abarbeitung eingestellt worden zu sein. Der Übergang vom Teamgeist zur Fließbandmentalität war deutlich spürbar.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich wäre das alles kein großes Problem gewesen, schließlich lag der Altersdurchschnitt im Unternehmen ohnehin bei etwa 30 bis 35 Jahren. Doch Anerkennung für langjährige Zugehörigkeit? Fehlanzeige. Diese spielte weder sichtbar eine Rolle noch wurde sie in irgendeiner Form wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

KATASTROPHE! Selten habe ich derart fragwürdige Entscheidungen erlebt wie rund um den Jahreswechsel. Die komplette alte Führungsebene wurde mit einem einzigen Federstrich ausgetauscht und mit ihr offenbar auch jede Form von Menschlichkeit. Stattdessen zog ein eher skrupelloses Führungsverständnis ein, das weder fachlich überzeugt noch menschlich trägt.

Gehaltsverhandlungen? Wurden gern mit einem lapidaren „Dann müssen Sie sich eben woanders umsehen“ abgeschmettert. Fingerpointing gehörte fast schon zum guten Ton, Schuld lag seltsamerweise immer bei den Mitarbeitenden.

Auch neue Abteilungsleiter glänzten in direkten Gesprächen mit überschwänglichem Lob, während hintenrum schon das metaphorische Messer geschärft wurde, teils bis hin zu konstruierten Gründen, die letztlich Kündigungen rechtfertigen sollten.

Mit der Einführung neuer Positionen wie Teamleitern kam zusätzlich eine ordentliche Portion Micromanagement ins Haus. Erwartungshorizonte? Wenn sie existierten, dann nur in einer Form, die weder nachvollziehbar noch sinnvoll kommuniziert war. Insgesamt also ein Führungsstil, der eher für Verwirrung sorgte als für Orientierung.

Arbeitsbedingungen

Die Bedingungen verschlechterten sich mit der Zeit kontinuierlich: Die Arbeitstage wurden länger, die Anforderungen stiegen weiter, selbstverständlich alles innerhalb des ohnehin schon knapp bemessenen täglichen Pensums. Wertschätzung? Fehlte vollständig. Stattdessen wurde man schnell als Problem dargestellt, sobald es bei einem Kunden einmal nicht rund lief.

Ein Führungsstil, bei dem man sich als Geschäftsführer durchaus häufiger an die eigene Nase hätte fassen können, und idealerweise auch positionsgerecht gehandelt hätte. In Calls fielen regelmäßig Aussagen, die weder tragbar noch professionell waren und eher ein bezeichnendes Licht auf die gesamte Führungsebene warfen.

Kommunikation

Die Kommunikation entwickelte sich mit zunehmender Betriebszugehörigkeit paradoxerweise immer weiter nach unten. Absprachen schienen plötzlich nie getroffen worden zu sein, und „Next Steps“-Strategien wurden regelmäßig mit beeindruckender Konsequenz über Bord geworfen. Die einzelnen Departments arbeiteten eher nebeneinander als miteinander; ein strategisches Ineinandergreifen war kaum erkennbar. Insgesamt wirkte vieles eher… sagen wir: interpretierbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben glichen über weite Strecken reiner Fließbandarbeit, monoton, vorhersehbar und ohne echte Entwicklungsmöglichkeiten. Rückblickend war das operative Niveau erstaunlich niedrig angesetzt. Statt sich den eigentlichen Kernproblemen zu widmen, wurde nahezu alles der vermeintlich „revolutionären“ neuen KI überlassen. Ein Ansatz, der mehr nach Hoffnung als nach Strategie klang.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia KallenbachSenior HR Managerin

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns dein Feedback zu deiner Zeit bei ECOM HOUSE zu geben. Wir nehmen Rückmeldungen wie deine ernst, auch wenn sie einzelne Perspektiven widerspiegeln und nicht die allgemeine Erfahrung unseres Teams abbilden.

Im letzten Jahr haben wir unsere Strukturen, Prozesse und Rollen neu aufgestellt. Diese Anpassungen waren Teil einer bewussten Weiterentwicklung, die sich rückblickend als sehr förderlich für unsere Kultur, die Zusammenarbeit und die Qualität unserer Arbeit erwiesen hat. Uns ist bewusst, dass solche Veränderungen nicht zu allen Arbeitsstilen und Persönlichkeiten passen. Dass du für dich daraus Konsequenzen gezogen hast, respektieren wir.

Aus dem aktuellen Team hören wir regelmäßig positives Feedback zu Fokus, Stabilität, Zusammenarbeit und Zufriedenheit. Menschen und Organisationen entwickeln sich unterschiedlich schnell und nicht jede berufliche Konstellation passt langfristig zueinander. Die Dynamik und Haltung, die wir seit der Neuaufstellung erleben, bestätigen uns in diesem Ansatz.

Danke noch einmal für deine Rückmeldung. Wenn du die Themen weiter besprechen möchtest, kannst du dich gern bei uns melden. Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg.

Liebe Grüße
dein ECOM HOUSE Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.