Enttäuschende Erfahrung – fehlende Wertschätzung und unfaire Behandlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv war dass ich während meiner Zeit dort praktische Erfahrungen sammeln konnte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Respektloser Umgang, keine Bezahlung oder Gutschrift von Überstunden und Unstimmigkeiten bei der Auszahlung von Urlaubstagen. Auch nach meinem Ausscheiden musste ich rechtliche Schritte einleiten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung und Respekt gegenüber Mitarbeitenden.
Faire und transparente Kommunikation bei Konflikten.
Korrekte Erfassung und Vergütung von Überstunden.
Bessere Reaktion auf Kunden- und Mitarbeiterhinweise zu Qualitätsprobleme.
Einhaltung getroffener Vereinbarungen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Betrieb war oft angespannt. Besonders der Umgangston meines Meisters war aus meiner Sicht respektlos, was das Arbeitsklima stark belastet hat. Wertschätzung oder konstruktives Feedback habe ich kaum erlebt.
Kommunikation
Die Kommunikation mit der Führungsebene war schwierig. Auf Nachfragen wurde oft nicht reagiert oder nur ausweichend geantwortet.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Kolleginnen und Kollegen kam ich meist gut zurecht. Der Zusammenhalt im Team war in Ordnung.
Work-Life-Balance
Überstunden waren regelmäßig erforderlich, wurden jedoch weder bezahlt noch gutgeschrieben oder durch Freizeit ausgeglichen. Eine funktionierende Gleitzeitregelung gab es nicht, was zu einer hohen Belastung führte.
Vorgesetztenverhalten
Kritik wurde selten angenommen, stattdessen häufig persönlich genommen. Entscheidungen wirkten willkürlich, und auf Probleme wurde kaum eingegangen.
Arbeitsbedingungen
Teilweise chaotische Organisation und mangelnde Transparenz bei Entscheidungen.
Meiner Erfahrung nach gab es wiederholt Probleme mit der Produktqualität. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitende haben auf diese Mängel hingewiesen, jedoch wurde nach meinem Eindruck nur wenig unternommen, um die Situation zu verbessern.
Gehalt/Benefits
Nach meinem Ausscheiden versuche ich seit über zwei Monaten, die Auszahlung meiner offenen Urlaubstage zu klären. Nach längerer Wartezeit erhielt ich zwar eine Reaktion, jedoch wurde keine für mich zufriedenstellende Lösung gefunden.
Die „Lösung“ des Unternehmens bestand darin, mir den Urlaub auszuzahlen, gleichzeitig aber die 1 %-Regelung für den Dienstwagen anzuwenden, obwohl zuvor die Fahrtenbuch-Methode vereinbart war. Diese Änderung führte bei mir zu zusätzlichen Kosten von rund 1500 €, wodurch der Großteil meines Urlaubsgeldes wieder aufgehoben wurde.
Begründet wurde dies damit, dass die Entscheidung „zu meinen Gunsten“ getroffen worden sei, da ansonsten durch einen angeblichen Motorschaden höhere Kosten entstanden wären. Diese Erklärung konnte ich nicht nachvollziehen und empfand sie als unfair.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen besser als es intern erlebt wird.