Viel Gerede und nichts dahinter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen und die Arbeitsplätze im Büro in Biberach sind gut ausgestattet und ergonomisch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mehr Schein als Sein
Verbesserungsvorschläge
Wenn man das Mitarbeiterfeedback ernst nehmen würde, wären genügend Verbesserungsvorschläge bekannt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt eher angespannt. Viele Mitarbeiter sind unzufrieden, was sich im Alltag bemerkbar macht. Positiv ist lediglich, dass Kollegen versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen, um mit der Situation besser klarzukommen.
Image
Das Image wirkt nach außen sehr positiv, intern sieht die Realität jedoch oft anders aus. Viele der kommunizierten Werte und Versprechen werden im Arbeitsalltag nicht wirklich gelebt.
Work-Life-Balance
Eine Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Durch tägliche Fahrten zum Kunden verbringt man viel Zeit Auto, insbesondere im Stau. Diese Zeiten werden jedoch nicht als Arbeitszeit gewertet, obwohl man sich bereits auf dem Weg zum Kunden befindet. Es wird mit Flexibilität geworben, allerdings entspricht das nicht der Realität.
Karriere/Weiterbildung
Es wird mit Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten geworben, doch in der Realität gibt es kaum Chancen zur persönlichen oder beruflichen Entwicklung. Wer sich weiterbilden oder aufsteigen möchte, stößt schnell an Grenzen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für einen Dienstleister in Ordnung, aber keineswegs attraktiv. Zusätzlich werden im Vorfeld Boni oder zusätzliche Leistungen in Aussicht gestellt. In der Praxis fallen diese jedoch deutlich geringer aus als erwartet oder sind an Bedingungen geknüpft, sodass man am Ende nur wenig davon sieht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein wirkt im Alltag eher wie ein Schlagwort. Mitarbeiter fahren regelmäßig zum Kunden, obwohl ein Großteil der Aufgaben auch remote erledigt werden könnte. Dadurch entstehen unnötige Fahrten und zusätzlicher Zeitaufwand, was aus meiner Sicht nicht zu einem nachhaltigen Anspruch passt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kollegen ist tatsächlich gut. Viele unterstützen sich gegenseitig, da man mit den gleichen Problemen im Arbeitsalltag konfrontiert ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es im Unternehmen kaum. Viele Mitarbeiter werden direkt nach dem Studium eingestellt. Allerdings bleiben viele nicht lange, da nach einiger Zeit kaum Entwicklungsmöglichkeiten oder Perspektiven vorhanden sind. Dadurch ist die Fluktuation relativ hoch und viele verlassen das Unternehmen nach wenigen Jahren wieder.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist aus meiner Sicht problematisch. Mitarbeiteranliegen werden häufig nicht ernst genommen und es fehlt an Führungskompetenz sowie Unterstützung im Arbeitsalltag.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen orientieren sich fast ausschließlich an den Anforderungen der Kunden. Von Mitarbeitern wird ein hohes Maß an Flexibilität erwartet, was in der Praxis häufig bedeutet, die eigenen Interessen und Grenzen hinten anzustellen. Es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiterbelange dabei deutlich weniger Gewicht haben. Unternehmenswerte werden zwar kommuniziert, wirken im Alltag aber eher flexibel wenn es darum geht, Kunden zufriedenzustellen.
Kommunikation
Transparente Kommunikation ist nicht vorhanden. Entscheidungen werden nicht nachvollziehbar erklärt und wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter häufig verspätet oder gar nicht. Die Kommunikation findet größtenteils nur einseitig statt. Verbesserungsvorschläge und Kritik von Mitarbeitern werden selten ernsthaft berücksichtigt oder umgesetzt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter zwar gehört werden sollen, ihre Meinung letztlich aber keinen Einfluss hat.
Gleichberechtigung
Im Unternehmen selbst ist die Gleichberechtigung in Ordnung. Allerdings kann es bei Kundeneinsätzen gegenüber weiblichen Mitarbeitern zu unangemessenem Verhalten kommen. Aus meiner Sicht wird damit im Unternehmen nicht konsequent genug umgegangen.
Interessante Aufgaben
Interessante oder abwechslungsreiche Aufgaben gibt es nicht. Tätigkeiten sind sehr monoton und bieten wenig Entwicklungsmöglichkeiten.