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TopCompany2027

Viel Potenzial, aber deutliche Schwächen in der Führungskultur.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte GmbH & Co. KG in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich insbesondere das HR-Team. Meine Erfahrungen mit den Kolleginnen und Kollegen dort waren durchweg angenehm. Ich hatte den Eindruck, dass man sich wirklich Mühe gibt, ansprechbar ist und versucht, Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen. Der Umgang war freundlich, hilfsbereit und wertschätzend.

Auch viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen habe ich menschlich sehr positiv erlebt. Gerade die Gespräche in den Pausen und der persönliche Austausch haben meinen Arbeitsalltag bereichert.

Die fachlichen Aufgaben waren grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Vor meiner Kündigung hatte ich die Möglichkeit, an unterschiedlichen Mandaten und Fragestellungen zu arbeiten und dadurch fachlich einiges mitzunehmen.

Die Arbeitsbedingungen und technische Ausstattung waren ebenfalls gut. Auch die Work-Life-Balance war grundsätzlich ordentlich, da sich Überstunden außerhalb intensiver Projektphasen in Grenzen hielten.

Positiv finde ich außerdem die vorhandenen Weiterbildungsmöglichkeiten. Unter anderem werden fachliche Weiterbildungen, Englischunterricht und die Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen unterstützt.

Insgesamt gibt es im Unternehmen durchaus viele gute Rahmenbedingungen und vor allem viele nette Menschen. Meine wesentlichen Kritikpunkte beziehen sich daher nicht auf das gesamte Unternehmen, sondern insbesondere auf meine Erfahrungen mit der Führungskultur in meinem direkten Arbeitsumfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein größter Kritikpunkt ist die Führungskultur in meinem direkten Arbeitsumfeld. Ich habe den Führungsstil teilweise als stark hierarchisch, wenig wertschätzend und sehr auf Fehler und Kleinigkeiten fokussiert erlebt. Gerade bei neuen oder fachlich anspruchsvollen Themen hätte ich mir mehr Verständnis dafür gewünscht, dass nicht alles bei der ersten Bearbeitung selbstverständlich sein kann.

Auch die Kommunikation empfand ich teilweise als problematisch. Bei Kritik oder unterschiedlichen Auffassungen entstand bei mir mit der Zeit das Gefühl, genauer überlegen zu müssen, welche Fragen oder Kritik ich überhaupt noch anspreche.

Zudem hatte ich teilweise den Eindruck unterschiedlicher Maßstäbe. Von Mitarbeitern wurde aus meiner Wahrnehmung eine sehr hohe Genauigkeit und Verbindlichkeit erwartet, während ich den Umgang mit Fehlern oder Verzögerungen auf Führungsebene als weniger streng wahrgenommen habe.

Auch den Umgang mit nicht anwesenden Kollegen und anderen Abteilungen empfand ich teilweise als wenig wertschätzend. Gerade in einem professionellen Arbeitsumfeld und insbesondere von Führungskräften hätte ich mir hier einen anderen Umgang gewünscht.

Besonders negativ blieb mir der Umgang nach meiner Kündigung in Erinnerung. Ich nahm eine deutliche Distanzierung wahr, der persönliche Austausch wurde erheblich weniger und ich fühlte mich fachlich zunehmend weniger einbezogen.

Schade finde ich vor allem, dass viele grundsätzlich gute Rahmenbedingungen und nette Kollegen durch solche Erfahrungen überschattet wurden. Meine Kritik richtet sich deshalb ausdrücklich nicht pauschal gegen das gesamte Unternehmen, sondern vor allem gegen die von mir erlebte Führung und Teamkultur in meinem direkten Arbeitsumfeld.

Verbesserungsvorschläge

Mein größter Verbesserungsvorschlag betrifft die Führungskultur. Hohe fachliche Ansprüche und kritische Reviews gehören zur Beratung. Ich hätte mir jedoch einen konstruktiveren Umgang mit Fehlern und aus meiner Wahrnehmung einheitlichere Maßstäbe zwischen Mitarbeitern und Führungskräften gewünscht.

Bei neuen Aufgaben sollte außerdem stärker berücksichtigt werden, ob ein Mitarbeiter ein Thema bereits kennt oder erstmals bearbeitet. Aufgaben wurden aus meiner Wahrnehmung teilweise als sehr einfach dargestellt, wodurch bei mir unnötiger Druck entstand. Auch bei fachlichen Fragen würde ich mir mehr Offenheit wünschen, wenn eine Antwort zunächst selbst geprüft werden muss.

Kritik sollte direkt und sachlich besprochen werden. Den Umgang mit fachlich unpräzisen Aussagen habe ich teilweise als unnötig scharf wahrgenommen. Auch den Umgang mit nicht anwesenden Kollegen und anderen Abteilungen empfand ich teilweise als wenig wertschätzend. Gerade Führungskräfte haben hier aus meiner Sicht eine besondere Vorbildfunktion.

Interne Deadlines sind sinnvoll, sollten aber für beide Seiten verbindlich sein. Wenn beim Bearbeiter hoher Zeitdruck entsteht, das anschließende Review jedoch deutlich länger dauert, ist die zuvor vermittelte Dringlichkeit für mich nur schwer nachvollziehbar.

Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang nach meiner Kündigung. Ich nahm eine deutliche Distanzierung wahr, der persönliche Austausch wurde erheblich weniger und ich fühlte mich fachlich zunehmend weniger einbezogen. Einen respektvollen und professionellen Umgang bis zum letzten Arbeitstag hätte ich mir anders vorgestellt.

Auch HR sollte aus meiner Sicht die Führungssituation und Fluktuation in einzelnen Teams aufmerksam beobachten. Bereits zu Beginn meiner Tätigkeit berichteten mir Kollegen von früheren Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit der betreffenden Führungskraft und von Teamwechseln. Was in diesen Fällen tatsächlich ausschlaggebend war oder konkret vorgefallen ist, kann ich nicht beurteilen. Aufgrund meiner späteren eigenen Erfahrungen konnte ich einige der mir geschilderten Schwierigkeiten jedoch besser nachvollziehen.

Insgesamt wünsche ich mir mehr Wertschätzung, eine konstruktivere Fehlerkultur, direkte Kommunikation und mehr Bereitschaft, auch das eigene Führungsverhalten kritisch zu reflektieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich in meinem direkten Arbeitsumfeld über weite Strecken als angespannt und wenig angenehm empfunden. Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich den Kontakt zu vielen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch aus anderen Teams und Bereichen. Die freundlichen Gespräche und der menschlich angenehme Umgang haben meinen Arbeitsalltag deutlich verbessert und sind der wesentliche Grund für zwei statt einem Stern.

Im unmittelbaren Arbeitsumfeld entstand bei mir dagegen zunehmend das Gefühl, sehr vorsichtig agieren zu müssen. Fragen oder fachliche Unsicherheiten offen anzusprechen, fiel mir mit der Zeit immer schwerer, da ich die Reaktionen auf Rückfragen teilweise als genervt oder belehrend wahrgenommen habe. Dadurch hatte ich häufiger das Gefühl zu stören, anstatt Fragen als normalen Bestandteil der fachlichen Entwicklung betrachten zu können.

Auch bei Fehlern fehlte mir eine offene Lernkultur. Stattdessen entstand bei mir zunehmend Druck, möglichst keine Unsicherheit zu zeigen und keine Fehler zu machen. Insgesamt hätte ich mir ein Umfeld gewünscht, in dem Fragen, Fehler und unterschiedliche Auffassungen offen und konstruktiv besprochen werden können.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen modern und professionell, und auch bei den Mandanten scheint das Image grundsätzlich gut zu sein. Meine persönliche Erfahrung war jedoch, dass insbesondere die Führungskultur intern teilweise deutlich weniger modern und eher hierarchisch bzw. altbacken gelebt wird. Hier passen Außenwirkung und meine interne Wahrnehmung für mich nicht vollständig zusammen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war insgesamt ordentlich. Überstunden hielten sich grundsätzlich in Grenzen und fielen überwiegend in arbeitsintensiveren Projektphasen an, was für mich im Projektgeschäft nachvollziehbar ist.

Kritischer sehe ich teilweise unnötig erzeugten internen Zeitdruck. Für Aufgaben wurden enge interne Fristen gesetzt, für deren Einhaltung gegebenenfalls länger gearbeitet wurde, während das fertige Ergebnis anschließend teilweise mehrere Monate bis zum Review liegen blieb. Interne Fristen finde ich grundsätzlich sinnvoll, sie sollten aus meiner Sicht aber für beide Seiten gelten – Bearbeiter und Reviewer.

Auch die Homeoffice-Regelung während der Probezeit empfand ich als widersprüchlich. Regulär war zunächst nur freitags Homeoffice vorgesehen, weitere Tage sollten persönlich mit der Führungskraft abgestimmt werden. Das passte für mich nicht ganz zu einer Stelle mit Remote-Möglichkeit und auch nicht zu dem Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch, vergleichbare Möglichkeiten wie bei meinem vorherigen Arbeitgeber zu erhalten. Nach der Probezeit wurde die Regelung flexibler.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich vorhanden, aber aus meiner Wahrnehmung nicht besonders herausragend. Mülltrennung wird umgesetzt und vereinzelt gab es beispielsweise gemeinsame Spendenaktionen. Darüber hinaus sind mir während meiner Zeit keine größeren oder besonders prägenden Maßnahmen im Bereich Umwelt- oder Sozialbewusstsein aufgefallen. Insgesamt daher für mich solides Mittelfeld.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden. Positiv hervorzuheben sind beispielsweise die Förderung des Steuerberaterexamens, Englischunterricht sowie klassische fachliche Weiterbildungen und Schulungen.

Weniger klar empfand ich dagegen die eigentlichen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Klassische Grades bzw. transparente Karrierestufen, wie man sie aus anderen Beratungsgesellschaften kennt, auf denen man sich Schritt für Schritt weiterentwickeln kann, habe ich so nicht wahrgenommen. Dadurch war für mich nicht wirklich ersichtlich, welcher konkrete Karriereweg innerhalb des Unternehmens möglich ist und welche Voraussetzungen für den jeweils nächsten Schritt erfüllt werden müssen.

Weiterbildung daher durchaus positiv, die langfristige Karriereperspektive empfand ich dagegen als wenig transparent.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich gemischt erlebt. Positiv waren für mich vor allem die menschlich angenehmen Kontakte zu vielen Kolleginnen und Kollegen, auch aus anderen Abteilungen besonders mit der Rechtsabteilung ist dies hervorzuheben. Gespräche in den Pausen und der freundliche persönliche Umgang haben meinen Arbeitsalltag verbessert und sind der Grund für zwei statt einem Stern.

Im direkten Arbeitsumfeld empfand ich die Teamkultur dagegen teilweise als unangenehm. Den Umgang mit fachlich nicht ganz präzisen Wortmeldungen in gemeinsamen Gesprächen habe ich teilweise als unnötig scharf oder belehrend wahrgenommen. Fachliche Korrekturen sind selbstverständlich notwendig, entscheidend ist für mich aber die Art und Weise.

Auch den Umgang mit nicht anwesenden Kollegen und anderen Abteilungen habe ich teilweise als abwertend wahrgenommen. Dies betraf aus meiner Sicht sowohl fachliche als auch persönliche Bewertungen. Gerade von Führungskräften hätte ich mir hier eine stärkere Vorbildfunktion gewünscht. Bei mir hat dies nicht zu einem vertrauensvollen Teamgefühl beigetragen und teilweise die Frage aufgeworfen, wie über einen selbst gesprochen wird, wenn man nicht anwesend ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist mein größter Kritikpunkt. Hohe fachliche Ansprüche und kritische Reviews sind selbstverständlich. Den Fokus auf Fehler und Kleinigkeiten empfand ich jedoch teilweise als unverhältnismäßig und hatte den Eindruck, dass auf Führungsebene mit eigenen Fehlern weniger streng umgegangen wurde. Für mich sollte hier ein vergleichbarer Maßstab gelten.

Bei neuen Themen entstand bei mir teilweise der Eindruck, dass Aufgaben als sehr einfach oder selbstverständlich dargestellt wurden. Was mit jahrelanger Erfahrung leicht erscheint, kann bei der ersten Bearbeitung anspruchsvoll sein. Das erzeugte bei mir unnötigen Druck. Bei fachlichen Fragen hätte ich mir zudem mehr Offenheit gewünscht, wenn eine Antwort zunächst selbst geprüft werden muss.

Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang nach meiner Kündigung. Ich nahm eine deutliche Distanzierung wahr, der persönliche Austausch wurde erheblich weniger und ich fühlte mich fachlich zunehmend weniger einbezogen. Ein wertschätzender und professioneller Umgang bis zum letzten Arbeitstag hätte für mich anders ausgesehen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Die technische Ausstattung und die Arbeitsplätze haben für mich grundsätzlich alles geboten, was für die tägliche Arbeit notwendig war. Auch die Büroräume habe ich als angenehm empfunden.

Natürlich gibt es immer kleinere Punkte, die verbessert werden könnten, insgesamt hatte ich bei den Arbeitsbedingungen jedoch wenig zu beanstanden. Daher aus meiner Sicht verdiente vier Sterne.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Informationen und Erwartungen empfand ich teilweise als nicht ausreichend klar oder rechtzeitig kommuniziert. Gleichzeitig entstand bei mir durch kurzfristige interne Deadlines und häufige Statusabfragen unnötiger Druck.

Besonders schwierig empfand ich den Umgang mit Kritik. In einer Situation hatte ich eine aus meiner Sicht unklare Kommunikation angesprochen. Die anschließende Reaktion und das Gespräch habe ich so wahrgenommen, dass trotz des persönlichen Umgangs klare Hierarchien eine wesentliche Rolle spielen und von Mitarbeitern teilweise erwartet wird, bestimmte Dinge hinzunehmen. Bei mir entstand dadurch der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen nach oben nur begrenzt erwünscht sind.

Für mich sollte offene Kommunikation anders funktionieren. Hierarchien und Verantwortlichkeiten sind selbstverständlich, sollten aber sachliche Kritik oder Rückfragen nicht verhindern. Solche Erfahrungen führten bei mir dazu, genauer abzuwägen, was ich überhaupt noch anspreche. Gewünscht hätte ich mir klarere Erwartungen, direkte Gespräche und eine offenere, beidseitige Feedbackkultur.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt empfand ich grundsätzlich als solide. Enttäuschend war für mich, dass ich keine Bonuszahlungen, kein Weihnachtsgeld oder vergleichbare zusätzliche Vergütungsbestandteile erhalten habe.

Weniger nachvollziehbar empfand ich den Umgang mit einer späteren Gehaltsanpassung bzw. einem Inflationsausgleich. Mir wurde mitgeteilt, dass eine Anpassung bei mir aufgrund meiner bisherigen Beschäftigungsdauer nicht möglich sei.

Gleichzeitig berichteten mir Kollegen aus anderen Bereichen von abweichenden Erfahrungen bei Gehaltsanpassungen. Ob dort andere Voraussetzungen oder Regelungen bestanden, kann ich nicht beurteilen.

Für mich blieb die Begründung daher letztlich nicht vollständig transparent. Gerade bei Gehaltsentscheidungen und zusätzlichen Vergütungsbestandteilen hätte ich mir eine klarere und nachvollziehbarere Kommunikation gewünscht.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich habe ich keine systematische Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder ähnlichen persönlichen Merkmalen wahrgenommen.

Vereinzelt gab es jedoch Situationen oder Bemerkungen im Zusammenhang mit Herkunft bzw. kulturellem Hintergrund, die ich persönlich als unpassend empfunden habe. Auch wenn solche Aussagen möglicherweise humorvoll oder harmlos gemeint waren, kamen sie bei mir anders an. Gerade im beruflichen Umfeld hätte ich mir hier etwas mehr Sensibilität gewünscht.

Insgesamt habe ich in diesem Bereich aber keine gravierenden oder regelmäßigen Probleme erlebt, weshalb ich die Gleichberechtigung mit drei Sternen bewerte.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und fachlich abwechslungsreich. Insbesondere die unterschiedlichen Mandate und Themengebiete haben mir gefallen und boten grundsätzlich die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Daher bewerte ich diesen Punkt insgesamt mit vier Sternen.

Deutlich verändert hat sich dies allerdings nach meiner Kündigung. Ab diesem Zeitpunkt erhielt ich kaum noch anspruchsvollere oder fachlich interessante Aufgaben. In den darauffolgenden Monaten gab es für mich insgesamt nur noch wenig zu tun. Wenn Aufgaben kamen, handelte es sich häufig eher um kleinere administrative Tätigkeiten, Recherchen oder sonstige Aufgaben, die erledigt werden mussten, fachlich jedoch wenig anspruchsvoll waren.

Bis zu meiner Kündigung empfand ich die Aufgaben insgesamt aber als interessant und abwechslungsreich, weshalb ich trotz der letzten Monate bei vier Sternen bleibe.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lena Wördehoff, Teamleitung Recruiting
Lena WördehoffTeamleitung Recruiting

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du so offen über deine Zeit bei ECOVIS KSO berichtest. Es freut uns, dass dir vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben, die Arbeitsbedingungen, die Weiterbildungsmöglichkeiten und der Austausch mit vielen Kolleg:innen positiv in Erinnerung geblieben sind. Gleichzeitig nehmen wir auch deine kritischen Erfahrungen sehr ernst.

Dass du Kommunikation, Feedback und den Umgang mit Fehlern teilweise als angespannt und wenig wertschätzend erlebt hast, entspricht nicht dem Arbeitsumfeld, das wir schaffen möchten. Gerade bei anspruchsvollen Aufgaben sollte es möglich sein, Fragen zu stellen, Unsicherheiten anzusprechen und unterschiedliche Einschätzungen sachlich zu diskutieren.
Auch dass du dich nach deiner Kündigung weniger einbezogen und den persönlichen Austausch als distanzierter erlebt hast, bedauern wir. Eine Kündigung sollte nichts daran ändern, dass die weitere Zusammenarbeit bis zum letzten Arbeitstag von Respekt, Professionalität und Fairness geprägt ist.
Wir werden deine Hinweise mit den zuständigen Personen sowie der Geschäftsführung besprechen und insbesondere den genannten Aspekten zur Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit im betreffenden Umfeld nachgehen.

Für ein vertrauliches persönliches Gespräch stehen dir Rosa aus unserem Vertrauensteam und Maxim, Geschäftsführer HR, gerne zur Verfügung. So könnten wir besser nachvollziehen, welche Situationen zu deinen Eindrücken geführt haben. Ob du dieses Angebot nutzen möchtest, entscheidest selbstverständlich allein du.

Wir danken dir für deine Zeit bei ECOVIS KSO und für deine offenen Worte. Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Dein Recruiting-Team

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