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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 67 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 4,4 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 97 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte
Branchendurchschnitt: Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte
Branchendurchschnitt: Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

67 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter fördern

    FührungModern

    67%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    67%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    63%

  • Für sein Team arbeiten

    Umgang miteinanderModern

    61%

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    60%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

5,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Ein sehr angenehmes Arbeitsklima mit spannenden Aufgaben und Vertrauensarbeitszeit mit Home Office.

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2,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre habe ich in meinem direkten Arbeitsumfeld über weite Strecken als angespannt und wenig angenehm empfunden. Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich den Kontakt zu vielen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch aus anderen Teams und Bereichen. Die freundlichen Gespräche und der menschlich angenehme Umgang haben meinen Arbeitsalltag deutlich verbessert und sind der wesentliche Grund für zwei statt einem Stern.

Im unmittelbaren Arbeitsumfeld entstand bei mir dagegen zunehmend das Gefühl, sehr vorsichtig agieren zu müssen. Fragen oder fachliche Unsicherheiten offen anzusprechen, fiel mir mit der Zeit immer schwerer, da ich die Reaktionen auf Rückfragen teilweise als genervt oder belehrend wahrgenommen habe. Dadurch hatte ich häufiger das Gefühl zu stören, anstatt Fragen als normalen Bestandteil der fachlichen Entwicklung betrachten zu können.

Auch bei Fehlern fehlte mir eine offene Lernkultur. Stattdessen entstand bei mir zunehmend Druck, möglichst keine Unsicherheit zu zeigen und keine Fehler zu machen. Insgesamt hätte ich mir ein Umfeld gewünscht, in dem Fragen, Fehler und unterschiedliche Auffassungen offen und konstruktiv besprochen werden können.

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1,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Informationen und Erwartungen empfand ich teilweise als nicht ausreichend klar oder rechtzeitig kommuniziert. Gleichzeitig entstand bei mir durch kurzfristige interne Deadlines und häufige Statusabfragen unnötiger Druck.

Besonders schwierig empfand ich den Umgang mit Kritik. In einer Situation hatte ich eine aus meiner Sicht unklare Kommunikation angesprochen. Die anschließende Reaktion und das Gespräch habe ich so wahrgenommen, dass trotz des persönlichen Umgangs klare Hierarchien eine wesentliche Rolle spielen und von Mitarbeitern teilweise erwartet wird, bestimmte Dinge hinzunehmen. Bei mir entstand dadurch der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen nach oben nur begrenzt erwünscht sind.

Für mich sollte offene Kommunikation anders funktionieren. Hierarchien und Verantwortlichkeiten sind selbstverständlich, sollten aber sachliche Kritik oder Rückfragen nicht verhindern. Solche Erfahrungen führten bei mir dazu, genauer abzuwägen, was ich überhaupt noch anspreche. Gewünscht hätte ich mir klarere Erwartungen, direkte Gespräche und eine offenere, beidseitige Feedbackkultur.

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2,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Den Kollegenzusammenhalt habe ich gemischt erlebt. Positiv waren für mich vor allem die menschlich angenehmen Kontakte zu vielen Kolleginnen und Kollegen, auch aus anderen Abteilungen besonders mit der Rechtsabteilung ist dies hervorzuheben. Gespräche in den Pausen und der freundliche persönliche Umgang haben meinen Arbeitsalltag verbessert und sind der Grund für zwei statt einem Stern.

Im direkten Arbeitsumfeld empfand ich die Teamkultur dagegen teilweise als unangenehm. Den Umgang mit fachlich nicht ganz präzisen Wortmeldungen in gemeinsamen Gesprächen habe ich teilweise als unnötig scharf oder belehrend wahrgenommen. Fachliche Korrekturen sind selbstverständlich notwendig, entscheidend ist für mich aber die Art und Weise.

Auch den Umgang mit nicht anwesenden Kollegen und anderen Abteilungen habe ich teilweise als abwertend wahrgenommen. Dies betraf aus meiner Sicht sowohl fachliche als auch persönliche Bewertungen. Gerade von Führungskräften hätte ich mir hier eine stärkere Vorbildfunktion gewünscht. Bei mir hat dies nicht zu einem vertrauensvollen Teamgefühl beigetragen und teilweise die Frage aufgeworfen, wie über einen selbst gesprochen wird, wenn man nicht anwesend ist.

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3,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance war insgesamt ordentlich. Überstunden hielten sich grundsätzlich in Grenzen und fielen überwiegend in arbeitsintensiveren Projektphasen an, was für mich im Projektgeschäft nachvollziehbar ist.

Kritischer sehe ich teilweise unnötig erzeugten internen Zeitdruck. Für Aufgaben wurden enge interne Fristen gesetzt, für deren Einhaltung gegebenenfalls länger gearbeitet wurde, während das fertige Ergebnis anschließend teilweise mehrere Monate bis zum Review liegen blieb. Interne Fristen finde ich grundsätzlich sinnvoll, sie sollten aus meiner Sicht aber für beide Seiten gelten – Bearbeiter und Reviewer.

Auch die Homeoffice-Regelung während der Probezeit empfand ich als widersprüchlich. Regulär war zunächst nur freitags Homeoffice vorgesehen, weitere Tage sollten persönlich mit der Führungskraft abgestimmt werden. Das passte für mich nicht ganz zu einer Stelle mit Remote-Möglichkeit und auch nicht zu dem Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch, vergleichbare Möglichkeiten wie bei meinem vorherigen Arbeitgeber zu erhalten. Nach der Probezeit wurde die Regelung flexibler.

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1,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Das Vorgesetztenverhalten ist mein größter Kritikpunkt. Hohe fachliche Ansprüche und kritische Reviews sind selbstverständlich. Den Fokus auf Fehler und Kleinigkeiten empfand ich jedoch teilweise als unverhältnismäßig und hatte den Eindruck, dass auf Führungsebene mit eigenen Fehlern weniger streng umgegangen wurde. Für mich sollte hier ein vergleichbarer Maßstab gelten.

Bei neuen Themen entstand bei mir teilweise der Eindruck, dass Aufgaben als sehr einfach oder selbstverständlich dargestellt wurden. Was mit jahrelanger Erfahrung leicht erscheint, kann bei der ersten Bearbeitung anspruchsvoll sein. Das erzeugte bei mir unnötigen Druck. Bei fachlichen Fragen hätte ich mir zudem mehr Offenheit gewünscht, wenn eine Antwort zunächst selbst geprüft werden muss.

Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang nach meiner Kündigung. Ich nahm eine deutliche Distanzierung wahr, der persönliche Austausch wurde erheblich weniger und ich fühlte mich fachlich zunehmend weniger einbezogen. Ein wertschätzender und professioneller Umgang bis zum letzten Arbeitstag hätte für mich anders ausgesehen.

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