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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 63 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 4,4 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 91 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte
Branchendurchschnitt: Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte
Branchendurchschnitt: Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

63 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter fördern

    FührungModern

    67%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    67%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    63%

  • Für sein Team arbeiten

    Umgang miteinanderModern

    60%

  • Mitarbeitenden vertrauen

    FührungModern

    59%

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    59%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Stark umsatzfokussiert, unpersönlich und von hohem Druck geprägt

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als rein auf Zahlen fokussiert und menschlich sehr distanziert wahrgenommen. Im Vordergrund steht aus meiner Sicht vor allem die Erzielung von Umsätzen – häufig auch unter der Erwartung, Zeiten weit über die reguläre Arbeitszeit hinaus zu investieren. Der enorm hohe Leistungs- und Termindruck wurde nach meiner Wahrnehmung von den Führungsebenen ungefiltert an die Mitarbeiter weitergereicht.

Eine autonome oder eigenverantwortliche Arbeitsweise war kaum möglich. Trotz moderner, digitaler Prozesse wirkt das Umfeld sehr steril und anonym; es fehlt spürbar an menschlicher Nähe und echtem kollegialem Austausch. Am Standort Düsseldorf spiegelte sich das auch räumlich wider: geschlossene Türen, kaum offene Kommunikation auf den Fluren und ein starkes Gefühl, bei Herausforderungen auf sich alleine gestellt zu sein.

2,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Hierarchisch, wenig transparent und ohne echte Augenhöhe

Eine offene, ehrliche und transparente Kommunikation auf Augenhöhe habe ich leider vermisst. Aufgrund meiner mehrjährigen Berufserfahrung bringe ich ein klares Verständnis für Prozesse mit, hatte jedoch den Eindruck, dass eigene Fachkompetenz, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge nicht erwünscht waren und ignoriert wurden. Eine aktive Einbringung eigener Fähigkeiten war dadurch kaum möglich.

Entscheidungen der Führungsebene waren oft nicht nachvollziehbar. Statt eines direkten, lösungsorientierten Miteinanders entstand häufig der Eindruck, dass eher übereinander statt miteinander gesprochen wurde. Zudem wurde die Kommunikation selbst bei räumlicher Nähe oft rein digital geführt, statt das persönliche Gespräch zu suchen.

Führungspositionen und Teamleiterrollen schienen hier noch sehr autoritär und hierarchisch verstanden zu werden. Für mich gehört ein solch herablassendes Kommunikationsverhalten nicht mehr in die heutige Arbeitswelt – Führung bedeutet Verantwortung, nicht das Ausspielen von Machtpositionen. Mein Anspruch an gelebte Transparenz und gegenseitigen Respekt wurde hier leider nicht erfüllt.

2,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Kein echter Zusammenhalt – Nach der Kündigung wird man wie Luft behandelt

Einen echten Kollegenzusammenhalt habe ich während meiner Zeit nicht erlebt. Ich habe in einem sehr kleinen Team gearbeitet, doch auch dort fehlte das Gefühl von gegenseitiger Unterstützung und echtem Rückhalt im Arbeitsalltag.

Wie oberflächlich das Miteinander tatsächlich war, zeigte sich nach der Einreichung meiner Kündigung: Es entstand der Eindruck, dass man in dem Moment, in dem man das Unternehmen verlässt (und kein „Eco-Visionär“ mehr ist), schlagartig unsichtbar wird. Kontakte wurden abgebrochen und man ließ einen das fehlende Interesse sehr deutlich spüren. Ein professioneller oder menschlich wertschätzender Umgang sieht anders aus.

4,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Zeitgemäß und flexibel – mit einer feinen Einschränkung

Die Work-Life-Balance an sich kann ich als zeitgemäß und grundsätzlich vorbildlich bewerten. Das Unternehmen bietet gute Rahmenbedingungen, um Beruf und Privatleben zu vereinbaren – vorausgesetzt, man ist fachlich und organisatorisch in der Lage, sein Arbeitspensum innerhalb der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu bewältigen.

Wichtiger Hinweis: Nach meiner Wahrnehmung herrscht von Seiten der Führungsebene und der Teamleiter eine teils ungeschriebene Erwartungshaltung bezüglich Überstunden. Wer Grenzen zieht, muss damit rechnen, dass dieser Freiraum zwar formal existiert, im Alltag jedoch nicht von jedem Vorgesetzten uneingeschränkt gern gesehen wird.

2,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Hierarchisch, enttäuschend bei Zusagen und rein ressourcenorientiert

Das Verhalten der Vorgesetzten und Teamleiter hat mich sowohl fachlich als auch menschlich tief enttäuscht. Obwohl eine Du-Kultur gepflegt wird, findet Führung nach meiner Wahrnehmung nicht auf Augenhöhe statt, sondern wirkt stark veraltet und autoritär. Konstruktive oder angemessene Kritik wurde nicht angenommen oder schlichtweg ignoriert.

Mangelnde Integrität bei Absprachen:
Besonders schockierend war für mich der Berufseinstieg: Vereinbarungen bezüglich meines Aufgaben- und Einsatzgebiets, die im Rahmen der Einstellung klar besprochen wurden, wurden zunächst nicht eingehalten. Ich musste überaus stark dafür kämpfen, dass die getroffenen Zusagen letztlich umgesetzt wurden. Das hat mir früh gezeigt, dass zwischen Versprechungen im Recruiting und der tatsächlichen Kultur im Alltag eine große Lücke klafft.

Der Mitarbeiter als reine Arbeitsressource:
Insbesondere auf Teamleiterebene entstand bei mir der Eindruck, dass man primär als abarbeitende Ressource und weniger als Mensch wahrgenommen wird. Klare Erwartungshaltungen wurden im Vorfeld selten offen kommuniziert, stattdessen wurden Entscheidungen intransparent

2,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Fachlich unter den Möglichkeiten – Fehlender Spielraum für erfahrene Kräfte

Ich bringe ein sehr breites Spektrum an Qualifikationen, Fähigkeiten und Erfahrungswerten mit. Mein Eindruck war leider, dass man bei Ecovis nicht in der Lage war, diese Potenziale zu erkennen, wertzuschätzen und mich dementsprechend vielseitig einzusetzen. Die Aufgaben entsprachen nicht dem Niveau, das ich aufgrund meiner Berufserfahrung hätte einbringen können.

Zudem war eine autonome oder eigenverantwortliche Gestaltung der Aufgaben kaum möglich. Trotz theoretisch vorhandener Schnittstellen innerhalb der Kanzlei fühlte man sich bei der Bewältigung komplexer Themen oft auf sich alleine gestellt. Für ambitionierte Fachkräfte, die ihr volles Spektrum entfalten und eigenständig arbeiten möchten, ist das Aufgabenfeld aus meiner Sicht deutlich zu starr und einschränkend.