8 von 15 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zahlt sehr pünktlich das Gehalt, gute Nebenleistungen
Faire Löhne und gleich für alle und nicht der Nase nach.
Gleichbehandlung, keine Witze auf Kosten anderer
nette Kollegen
Leider sehr schlecht geworden
Individuell verschieden
Gelegentlich, aber hierfür kaum Arbeitszeit
Mindestlohn, teilweise etwas drüber
Passt.
Gerne Witze auf Kosten der Mitarbeiter
Auch hier hängt dies sehr vom einzelnen ab
Einfach nur mangelhaft.
Das Gleiche jedes Jahr wieder ...
- Interessante Branche
Zu viel um das alles hier nochmal aufzulisten
- Faires Gehalt den jeweiligen Qualifikationen und Leistungen entsprechend
- Zuhören
- Seinen Mitarbeitenden vertrauen und vor allem auch deren Expertisen
- Ein ruhigeres Arbeitsklima schaffen
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von Angst, vielen Respektlosigkeiten seitens der Vorgesetzten, in vielen Fällen sehr schlechter Kommunikation und kaum Anerkennung.
Der einzige Grund, weshalb ich mit einem Stern einverstanden bin: Wenn man seine Leute gefunden hat, waren diese das einzige worauf ich mich irgendwie freuen konnte.
Gleitzeit wurde in dem Unternehmen etwas eigen interpretiert. Man hatte die Möglichkeit von 8 bis 9 Uhr zu kommen und dementsprechend von 16:30 bis 17:30 zu gehen. Jedoch wurde später kommen nicht gerne gesehen. Früher gehen irgendwie auch nicht. Es kam auf jeden Fall häufiger zu ganz komischen Diskussionen, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann. Dazu wurde das Unternehmen gerne früher geschlossen, je nach dem wie gerade die Kollegen mit dem Schlüssel Lust hatten. Das führte gerne mal dazu, dass man unfreiwillig Minusstunden sammelte, wenn man später kam und eigentlich länger bleiben wollte.
Überstunden gehörten ab einem bestimmten Punkt dazu. Selbst als Azubi. Man wurde zwar angemeckert, jedoch war das Arbeitsaufkommen so hoch und die Deadlines so eng, dass einem einfach nichts anderes übrig blieb.
Ich selbst habe mal einen Azubi nach Hause fahren müssen, weil dieser so ausgebrannt war, dass er einfach nicht mehr konnte. Und das zurecht! Er ist einfach zusammengebrochen.
Mir selber wurden in meiner Ausbildungszeit ca. 30 Überstunden einfach zum Ende des Jahres einfach gelöscht.
Karriere konnte man nur machen, wenn jemand anderes gegangen ist und man die Stelle füllen musste. Teilweise wurden an diese Stellen aber Menschen gesetzt, die nicht mal die richtige Qualifikation hatten.
Weiterbildungen habe ich mitbekommen, gab es nur wenn man gebettelt hat. Dann aber ohne weitere Vergütung, wenn man eine neue Qualifikation hatte und über die Bedingungen dieser Weiterbildungen möchte ich gar nicht erst sprechen.
In meinem Fall nicht gerechtfertigt. Ich wurde unter dem Durchschnitt in meinem Arbeitsgebiet bezahlt.
Es gab einen Obstkorb. Einmal die Woche.
Manchmal gab es Tankkarten. Die habe ich zum Ende meiner Arbeitszeit aber eigentlich gar nicht mehr gesehen.
Es kommt darauf an, von welcher Seite man es betrachtet. Während ich in der Firma war, entwickelte sich ein Vibe von „Trauma verbindet“. In dem Zuge entstanden tatsächlich auch Freundschaften fürs Leben, die ich bis heute auch nach meiner Kündigung nicht missen möchte. In diesen Freundschaften war der Zusammenhalt etwas ganz besonderes und hier muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich sowas wahrscheinlich nie wieder in meinem Arbeitsleben finden werde.
Aber mal ehrlich: Es kann doch nicht sein, dass die Mitarbeitenden so unzufrieden sind und sich so schlecht und respektlos behandelt fühlen, dass sie sich untereinander aufbauen müssen.
Ansonsten hatte man außerhalb dieser Gruppe das Gefühl, dass man unfreiwillig in einen Krieg gezogen wurde, den man gar nicht austragen will. Anstatt dass man miteinander arbeitete, wurde von einigen Kollegen sogar bewusst alles dafür gegeben, dass man nur scheitern konnte. Gerne wurden auch Geschichten über einen erfunden, die dann den Weg bis zur Geschäftsführung fanden. Komisch, dass die Geschäftsführung bei solch ausgedachten Geschichten plötzlich ganz aufmerksam zuhörte.
Mir ist da nichts aufgefallen.
Das was ich im Unternehmen erlebt habe, würde ich sogar mit Mobbing betiteln. Und ich ärgere mich bis heute, dass ich mich nicht mehr dagegen gewehrt habe! Über mich wurden seitens von Vorgesetzten nachweisbar Lügen erfunden. Die Geschäftsführung hat diese ohne mit der Wimper zu Zucken geglaubt. Obwohl dieser sogar von anderen Kollegen weitergetragen wurde, dass diese Geschichten nicht der Wahrheit entsprechen.
Es ging so weit, dass ich über Wochen im Büro nicht mehr reden durfte. Sobald ich den Mund aufgemacht habe, wurde ich dafür angemeckert. Das passierte sogar in wichtigen Meetings, in denen ich wirklich zielführende Beiträge hatte. Dass sie zielführend waren, weiß ich, da wir unter den Kollegen den Test gemacht haben und eine andere Kollegin genau den selben Beitrag wie ich gebracht hat. Sie wurde dafür gelobt. Ich sollte den Mund halten.
Die Geschäftsführung möchte nur das hören, was sie will. Oft auch einfach nur den eigenen Monolog. Auf Expertisen wird nicht gehört. Im Gegenteil, man bekommt das Gefühl vermittelt, dass man mit seiner Ausbildung doch nicht das nötige Know-How hätte. Jemand ohne die Ausbildung wisse es besser.
Ist okay. Klimaanlage, Heizung, Küche. Für ein Hardwareunternehmen muss man manchmal aber echt lange dafür kämpfen einen Rechner zu bekommen, mit dessen Leistung man wirklich seine Arbeit erledigen kann.
Mit den Menschen, mit denen man sich verstanden hat, war Kommunikation stets auf Augenhöhe und hilfreich.
Darüber hinaus hat Kommunikation in vielen Fällen gar nicht funktioniert. Diese gestaltete sich in vielen Fällen mehr als schwierig und vor allem leider auch sehr respektlos. Man hatte das Gefühl ständig irgendwelchen Machtspielen ausgesetzt zu sein. Informationen seitens der Geschäftsführung waren häufig nur sehr schwierig zu bekommen, weshalb viele Arbeitsprozesse unnötig in die Länge gezogen wurden, was beim Erreichen von Deadline kontraproduktiv ist. Habe auch schon mitbekommen, dass einige Kollegen in dem Sinne auch komplett ignoriert wurden. Gleicht also mehr einem Monolog als einem Dialog.
Man hat richtig gemerkt, dass es Lieblinge in der Firma gab. Diese durften machen was sie wollen, ohne Konsequenzen zu erwarten. Wenn du nicht dazu gehörtest, dann wurdest du bis ins Kleinste kontrolliert. Jeglicher Fehler wurde dir vorgehalten. Das spiegelte sich auch im Gehalt wieder. Die Geschäftsführung verbietet es ja über das Gehälter zu sprechen, woran sich natürlich auch jeder hält. Ich hatte aber irgendwie das Gefühl, dass ich mit meiner Stellung in der Abteilung am wenigsten von allen verdient habe. Mal abgesehen davon dass ich in der Abteilung eine der Dienstältesten war und mehr Aufgaben als meine Stelle vorgesehen hat erledigt habe. Weiß nicht wie ich darauf komme. War irgendwie so ein Gefühl.
Da kann man tatsächlich nichts gegen sagen.
Die Branche. Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben mit viel Lernpotenzial. Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilung ist stark und unterstützend. Sommer- und Winterfeste für Mitarbeitende, die für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Engagement in Form von Sponsoring, z. B. für Sport- und Esports-Vereine. Einführung von Refurbished IT als Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Fehlende Transparenz bei Gehältern und ungerechte Bezahlung. Subjektive Entscheidungen und Bevorzugung bestimmter Mitarbeitender. Keine echten Karrierechancen und seltene Weiterbildungsangebote. Mikromanagement und übermäßige Kontrolle, die Arbeitsprozesse behindern. Ungleiche Arbeitsbedingungen, insbesondere beim Homeoffice und der Ausstattung sowie zwischenmenschlicher Ebene. Mangelnde Wertschätzung für Mitarbeitende und deren Einsatz. Schlechte abteilungsübergreifende Kommunikation und respektloser Umgangston. Kundenunfreundliche Strukturen wie mangelhafter Support und überteuerte Angebote.
Fördern Sie Transparenz und Gleichbehandlung, insbesondere bei Gehältern, Benefits und Karrieremöglichkeiten. Zeigen Sie Wertschätzung durch faire Gehaltserhöhungen und regelmäßiges, sachliches Lob. Verbessern Sie die abteilungsübergreifende Kommunikation und fördern Sie eine respektvolle Sprache. Modernisieren Sie die Arbeitsbedingungen, ermöglichen Sie flexibleres Homeoffice und schaffen Sie ausreichend Arbeitsplätze. Investieren Sie stärker in Weiterbildungen und schaffen Sie klare, realistische Karrierewege. Reduzieren Sie Mikromanagement und übermäßige Kontrollen, um ein vertrauensvolles Arbeitsklima zu schaffen. Optimieren Sie den Kundenservice durch mehr Transparenz und bedarfsgerechte Angebote.
Die Arbeitsatmosphäre war ein Wechselbad der Gefühle: Die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen auf Augenhöhe war häufig angenehm und konstruktiv, was für positive Momente sorgte. Auf der anderen Seite fehlte es seitens der Vorgesetzten an Anerkennung – selbst bei klar belegbaren Erfolgen. Entscheidungen wurden oft nach dem Prinzip ‚Ich will das einfach so‘ getroffen und weniger auf fachlich fundierte Empfehlungen gestützt. Dadurch wurde professioneller Rat regelmäßig ignoriert, was die Motivation und Effizienz des Teams merklich beeinträchtigte. Insgesamt eine Atmosphäre mit Licht und Schatten.
Das Image des Unternehmens glich einem angeschlagenen Gemälde: intern wie extern eher wenig glanzvoll. Die Stimmung unter den Mitarbeitenden? Sagen wir mal so: Kündigungen waren hier so häufig wie der Morgenkaffee, und selbst neue Bewerbende, die sich durch den schwierigen Arbeitsmarkt kämpften, zogen es vor, während der Probezeit freiwillig das Weite zu suchen. Auf Kundenseite gab es auch kein Happy End – Transparenz? Fehlanzeige. Support? Eher ein Abenteuer. Überteuerte Geräte mit kuriosen Konfigurationen rundeten das Gesamtbild ab. Technisch versierte Kund:innen machten einen großen Bogen um das Angebot, während unerfahrene Käufer:innen sich häufig über den Tisch gezogen fühlten. Aber keine Sorge: Wer tief in die Tasche greifen wollte und nur ein bunt leuchtendes Schmuckstück ohne allzu viel Funktionalität suchte, war hier goldrichtig.
Der Versuch, ein modernes und flexibles Arbeitsumfeld zu schaffen, scheiterte an übertriebenem Mikromanagement und Kontrollwahn seitens der Geschäftsführung. Homeoffice wurde zwar in Einzelfällen genehmigt, jedoch unter teils absurden Bedingungen: Einige Mitarbeitende mussten ihre eigenen Arbeitsmittel nutzen, während andere firmeneigene Geräte gestellt bekamen. Die Überwachung war ebenso inkonsequent wie ungerecht – während einige Kolleg:innen ständig kontrolliert wurden, konnten andere problemlos Anrufe ignorieren oder Fristen überziehen, ohne Konsequenzen zu befürchten. Solche Nachlässigkeiten führten oft dazu, dass Änderungen an bereits veröffentlichten Ergebnissen vorgenommen werden mussten, was unnötig Zeit und Nerven kostete. Überstunden fielen dadurch für einige regelmäßig an, während andere ungestraft ‚unter dem Radar‘ blieben. Die vielgepriesene Gleitzeit entpuppte sich als reines Lippenbekenntnis: Selbst innerhalb des vorgegebenen Rahmens war eine separate Anmeldung Pflicht, was jegliche Flexibilität ad absurdum führte. Insgesamt schienen die Maßnahmen mehr der Kontrolle als einer echten Work-Life-Balance zu dienen.
Weiterbildungen oder Seminare? Ja, die gab es – allerdings nur nach intensivem Bitten, Betteln und einer vertraglichen Achterbahnfahrt, die man besser nicht ohne Anpassungen unterschreiben sollte. Karrierechancen waren ähnlich kreativ gestaltet: Aufstieg war nur möglich, wenn jemand kündigte. Neue Stellen oder Titel? Fehlanzeige. Stattdessen wurden frei gewordene Positionen oft mit Menschen besetzt, deren Qualifikation bestenfalls im Auge des Betrachters lag – wie etwa jemand aus dem Marketing, der plötzlich die Geschäftsassistenz übernahm. Das Ergebnis? Chaos und Unprofessionalität vom Feinsten. Die Verteilung von Aufgaben und Chancen folgte einem bewährten Prinzip: Wer sich den sprichwörtlichen Allerwertesten aufriss, durfte sich über zusätzliche Arbeit freuen, während die ‚Beziehungsmanager:innen‘ mit fragwürdigen Kompetenzen die Belohnungen kassierten. Ein Karrierekonzept der besonderen Art!
Die Gehalts- und Sozialleistungen? Ein echter Kassenschlager – zumindest für das Unternehmen. Neben einer betrieblichen Altersvorsorge gab es kaum erwähnenswerte Benefits. Gehaltsverhandlungen? Meistens reine Zeitverschwendung, denn am Ende stand dasselbe Ergebnis: nichts. Stattdessen wurden Mitarbeitende großzügig mit Tankgutscheinen ‚entlohnt‘ – ein steuerlicher Vorteil für das Unternehmen, aber weniger praktisch für Kolleg:innen ohne Führerschein. Und dann war da noch der legendäre ‚Obstkorb‘, der als Highlight beworben wurde. Kein Wunder, dass bei so viel Vitamin-C-Luxus alle gerne auf Gehaltserhöhungen verzichtet haben (zwinker). Insgesamt war das Verhältnis zwischen den gebotenen Leistungen und der erbrachten Arbeit so ausgewogen wie ein einbeiniger Stuhl.
Das Unternehmen hatte durchaus Ansätze im Bereich Umwelt- und Sozialbewusstsein – zumindest auf dem Papier. Die Einführung von Refurbished IT war ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, der Eindruck machte. Im sozialen Bereich gab es Sommer- und Winterfeste, die für die Belegschaft immerhin ein bisschen Abwechslung boten. Außerdem glänzte das Unternehmen mit Sponsoring von Sportvereinen, wie den EWE Baskets, und sogar Esports-Vereinen – vermutlich, um auch bei der jüngeren Zielgruppe cool zu wirken. Doch trotz dieser Bemühungen fehlte es an einer langfristigen Strategie, die über Symbolpolitik hinausging. Insgesamt war das Potenzial in diesem Bereich zwar erkennbar, aber längst nicht ausgeschöpft – es blieb beim netten Versuch.
Innerhalb der Abteilung war der Kollegenzusammenhalt vorbildlich – eine echte Teamatmosphäre, auf die man sich verlassen konnte. Abteilungsübergreifend sah es jedoch anders aus: Hier reichte das Spektrum von äußerst unterstützenden Kolleg:innen bis hin zu solchen, bei denen die Zusammenarbeit eher einer Schnitzeljagd glich. Effektives Arbeiten war oft nur möglich, wenn man sich die richtigen Ansprechpersonen gezielt herausgesucht hat – andernfalls wurden einem auch mal gerne Steine in den Weg gelegt. Mit etwas Geschick konnte man sich jedoch ein Netzwerk schaffen, das zielführendes Arbeiten ermöglichte.
Ältere Kolleg:innen wurden auf den Weihnachtsfeiern mit viel Tamtam geehrt: Geschenke, eine Bühne und symbolische Gesten wie Bilderrahmen oder ein nettes Häppchen – da fühlte man sich fast wie ein Ehrengast. Doch abseits der Feierlichkeiten blieb die Wertschätzung eher symbolisch. Im Arbeitsalltag gab es vor allem eines: mehr Aufgaben und Verantwortung – ohne die geringste Anpassung beim Gehalt oder sonstige greifbare Anerkennung. Selbst ein Inflationsausgleich war ein Geduldsspiel, das erst nach langem Warten und vielen Bitten gewonnen wurde. Unter dem Strich blieb die Dankbarkeit für langjährige Mitarbeit eher ein Lippenbekenntnis als gelebte Wertschätzung.
Das Verhalten der Vorgesetzten war geprägt von subjektiven Entscheidungen, mangelnder Anerkennung und eklatanter Ungleichbehandlung. Wer sich traute, Kritik zu äußern oder unprofessionelles Verhalten anzusprechen, wurde schnell als ‚Unruhestifter‘ oder ‚kritische Stimme‘ abgestempelt – konstruktive Einwände wurden somit eher als persönliche Angriffe interpretiert. Die Konsequenz? Verschärftes Mikromanagement, unsachliche Kritik und gelegentlich lautes, unprofessionelles Verhalten. Mitarbeitergespräche waren alles andere als professionell: Eine angeblich ‚neutrale‘ Geschäftsassistenz wurde als dritte Partei hinzugezogen, die jedoch keineswegs neutral agierte. Eine zweite, wirklich unabhängige Person wurde ausdrücklich nicht zugelassen, was die Gespräche zu einem einseitigen und unfairen Schauspiel machte. Diese Vorgehensweise förderte nicht nur Misstrauen und Angst, sondern untergrub auch jegliche Motivation und Effizienz der Mitarbeitenden.
Die Arbeitsbedingungen waren solide mittelmäßig – mit einigen Stolpersteinen. Besonders auffällig war der chronische Arbeitsplatzmangel, der sich über Jahre hinzog. Anstatt pragmatische Lösungen zu finden, wie etwa Homeoffice für diejenigen zu ermöglichen, die ohnehin von zuhause aus effizient arbeiten konnten und wollten, wurden Mitarbeitende munter von einem Platz zum nächsten geschoben – ein fröhliches Bürostuhl-Musical, das natürlich niemanden so richtig glücklich machte. Der seit Ewigkeiten angekündigte Büroanbau? Blieb ein Mythos, der bestenfalls für Smalltalk herhielt. Zwar waren die grundlegenden Arbeitsmittel verfügbar, doch die Umstände drumherum sorgten für reichlich Frust und machten produktives Arbeiten oft zu einer echten Herausforderung.
Innerhalb der Abteilung funktionierte die Kommunikation größtenteils gut und konstruktiv. Abteilungsübergreifend hingegen war sie oft unprofessionell und von Ignoranz geprägt – gelegentlich auch manipulativ. Der durchgängige Umgang auf Du-Ebene führte bei einigen Kolleg:innen leider zu respektloser und unangemessener Sprache, was die Zusammenarbeit erschwerte. Besonders anspruchsvoll gestaltete sich die Kommunikation mit der Geschäftsführung: Es war notwendig, innerhalb der Abteilung regelrechte Strategien zu entwickeln, um mit den Eigenheiten des Geschäftsführers umgehen zu können und sinnvolle unternehmerische Entscheidungen herbeizuführen. Diese Umstände empfanden wir als belastend und wenig zielführend.
Gleichberechtigung war in der Firma eher ein Lippenbekenntnis. Gespräche über Gehälter waren streng verboten – ein Regelwerk, das natürlich zwinkernd von allen gewissenhaft eingehalten wurde. Dennoch war schnell klar, dass das Gender Pay Gap kein Fremdwort war und Gehälter eher von Sympathien als von objektiven Kriterien abhingen. Die Ungleichbehandlung zeigte sich auch bei der öffentlichen Anerkennung: Während die Support-Abteilung bei jeder Gelegenheit gefeiert und förmlich auf einen Sockel gehoben wurde, gingen die Leistungen anderer Abteilungen entweder völlig unter oder wurden sogar bei guten Ergebnissen mit Kritik bedacht. So entstand der Eindruck, dass Wertschätzung hier nur wenigen vorbehalten war – und das nach sehr subjektiven Maßstäben.
‚Man wächst an seinen Aufgaben‘ war hier mehr als nur ein Spruch – es war das tägliche Credo. Die Vielfalt der Tätigkeiten bot zweifellos die Chance, viel zu lernen und sich für die Zukunft weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurde das Motto manchmal etwas zu wörtlich genommen: Um Fortschritt zu gewährleisten, musste man oft abteilungsübergreifend Aufgaben übernehmen. Das Gefühl, die ‚Person für alles‘ zu sein, war daher keine Seltenheit. Zwar war das lehrreich, aber auf Dauer auch anstrengend und manchmal ein wenig überfordernd.
Trotz aller Stricktheit und Strenge gibt es meist für jedes Problem, ob privat oder beruflich, ein offenes Ohr und meist Verständnis. Es ist sehr Familiär.
Das Gehalt und die nicht Anerkennung von Leistungen und erreichten Zielen.
Die Erfolge und Leistungen anerkennen und die Gehälter erhöhen. Man sollte Kompetenzen an Angestellte abgeben und mehr Freiheiten gewähren.
Es ist alles sehr trocken und viele Kollegen sind gestresst von der Arbeit.
Ich kenne kaum einen Kollegen der sich nicht über die Firma beschwert.
Es gibt Gleitzeit.
Da die Geschäftsführung gleichzeitig die Leitung jeder Abteilung inne hat gibt es so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten. Gehälter steigen so gut wie nicht an. Weiterbildungen werden auf Anfrage an die Geschäftsleitung meistens bewilligt.
Es gibt diverse Sozialleistungen. Das Gehalt, auch von anderen Kollegen, kratzt am Mindestlohn. Sonderzahlung wie Weihnachtsgeld, geschweige denn Urlaubsgeld, gibt es dort nicht.
Der Kollegenzusammenhalt ist super. Alle kommen gut miteinander aus. Man wird schnell im Team aufgenommen.
Erfolge werden nicht gewürdigt. Die geschäftliche Kommunikation wird auf ein Minimum begrenzt. An sich kommt man aber gut mit Vorgesetzten aus. Private Pläuschchen gehören zum Alltag und lockern die Beziehung auf.
Veraltete Rechner die teilweise nicht mal Excel Sheets vernünftig laden können ohne zu ruckeln. Großraumbüros tragen nicht zur Wohlfühlatmosphäre bei.
Man braucht nicht zu erwarten viele Informationen, Ziele oder Vorhaben von der Geschäftsführung zu erfahren.
Viele Möglichkeiten sich auszutoben
- Respektloser Umgang vom Arbeitgeber
- Niedriger Lohn für Festangestellte
- Starker Leistungsdruck
- Stark traditionelle Ansätze, die nicht begründet werden können ('Wir haben das schon immer so gemacht')
'Echter' Respekt zu Mitmenschen. Oft fühlt man sich, als würde auf einen herabgeschaut werden und, dass man nicht ernst genommen wird.
Angenehmes, lockeres Arbeitsklima mit viel Spaß und manchmal Albernheiten.
Seltene Weiterbildungen
Respektable Arbeitszeiten. Gleitzeit kann man als Azubi jedoch vergessen.
Meist höher als von Mitschülern in der Berufsschule
Der Ausbilder hat sich kaum für seine Azubis eingesetzt oder selbst Initiative ergriffen.
Spannende Projekte, bei denen man sich ausleben kann. Jedoch: Dinge, die viel zu weit hergegriffen sind, werden von Azubis erwartet. Projekte, die ein komplettes Team erfordern werden von einzelnen Personen bearbeitet
Immer variierte Aufgaben, die nie langweilig werden. Jedoch verliert man schnell den Welpenschutz und unmögliches wird von einem verlangt
Als Azubi muss man sich so einiges gefallen lassen und wird oft nicht ernst genommen. Versprechen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden oft nicht eingehalten und man geht unzufrieden aus Gesprächen mit diesem nach Haus. Respekt von Kollegen ist aber top.
/
-Witze auf deine Kosten
Hopfen und Malz verloren
nicht vorhanden
ist ein witz
hält sich in Grenzen
kollegen sind OK
Image, Interne Kommunikation, Mitarbeiterführung
Keine nennenswerten Aussagen möglich
Keine Verbesserungsvorschläge vorhanden
Wenig Druck, sicheres Arbeitsumfeld mit freundlichen Kollegen.
- Mindestlohn, mit dem man keine Familie alleine ernähren kann
Höheres Grundgehalt, Abteilungen besser/schneller informieren, Arbeitszeiten überdenken
+ Wenig Arbeitsdruck im Vergleich zu anderen Firmen
- Lob oder Wertschätzung? Was ist das?
Je nach Abteilung sind die Meinungen grundverschieden.
+ Zeitarbeitskonto, sodass Mehrarbeit auch in Freizeit umgewandelt werden kann (wenn es das Arbeitsaufkommen zulässt)
- Samstagsarbeit im hauseigenen Callcenter, obwohl in keiner anderen Abteilung gearbeitet wird
- Urlaub nur maximal 14 Tage am Stück
- Keine wirklichen Aufstiegschancen
- Keine fachlichen Schulungen
- Mindestlohn (ohne Möglichkeit auf Zuverdienst, Gehaltsverhandlung wird abgeschmettert mit Kommentaren wie "mehr Verantwortung übernehmen", was in der Firma leider nicht möglich ist)
- Keine Vermögenswirksamen Leistungen
+ Betriebliche Altersvorsorge
+ Zwischendurch mal ein paar Tankgutscheine
+ Mülltrennung
Restliche Faktoren kann ich nicht beurteilen
+ Die Kollegen sind sympathisch, hier kann man sich nicht beklagen.
+ Keine Fälle bekannt, in denen ältere Kollegen nicht geschätzt werden.
+ Direkte Vorgesetzte setzen realistische Ziele, nehmen sich persönlich Zeit für den Mitarbeiter
- bei Krankmeldungen wird allerdings ganz gern mal nach dem Krankheitsgrund gefragt.
+ Sicheres Arbeitsumfeld (keine Gefahrenstoffe, Bürostühle sind in Ordnung, keine Diebstähle in der Firma
+ Klimaanlage bei Bedarf vorhanden, Arbeitsplatz-PCs entsprechen den Anforderungen
+ Räume können gut belüftet werden und sind auch gut ausgeleuchtet
- wenig Meetings, man bekommt viele Informationen nur am Rande mit
+ Frauen sind in der Firma gern gesehen
+ Arbeitskleidung bei weiblichen Mitarbeitern darf kürzer ausfallen als bei Männern (im Sommer sind Röcke erlaubt, kurze Hosen bei Männern allerdings nicht)
- Eintönige Arbeit mit wenig Praxis im Bezug auf die verkauften Geräte.