Außen hui, innen pfuii – Führung und Wertschätzung fehlen komplett
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre vor Ort ist leider sehr angespannt und von ständiger Unruhe geprägt. Satt eines motivierenden und friedlichen Arbeitsumfelds herrscht oft ein hoher Druck, der direkt an die Belegschaft weitergegeben wird. Lob oder positive Rückmeldungen für geleistete Arbeit gibt es so gut wie nie, stattdessen stehen Kritik und negative Grundeinstellung im Vordergrund.
Kommunikation
Die Kommunikation ist leider eine absolute Einbahnstraße. Informationen werden extrem kurzfristig oder gar nicht weitergegeben, was im Alltag regelmäßig zu Chaos und Unklarheiten führt. Ein sachlicher Austausch auf Augenhöhe findet kaum statt. Der Ton seitens der Führungsebene ist oft rau und herablassend. Lob oder konstruktives Feedback gibt es praktisch nicht, kritisiert wird dagegen sofort.
Kollegenzusammenhalt
Von echtem Teamgeist kann hier keine Rede sein. Statt Zusammenhalt herrschen oft Missgunst, Grüppchenbildung und Konkurrenzdenken. Der hohe Druck wird direkt an andere weitergegeben, sodass oft jeder nur auf sich selbst schaut. Neue oder schwächere Kollegen werden kaum unterstützt, und Gerücht sowie Unruhen gehören leider zum Alltag.
Work-Life-Balance
Von einer ausgewogenen Work-Life-Balance kann hier überhaupt keine Rede sein. Die Dienstplanung ist extrem unzuverlässig und wird oft kurzfristig geändert, sodass eine private Freizeitplanung kaum möglich ist. An freien Tagen muss man ständig damit rechnen, kontaktiert und spontan zum Einspringen gedrängt zu werden. Das Privatleben wird als selbstverständlich zweitrangig behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungsebene ist hochgradig unprofessionell. Es herrscht ein autoritärer Führungsstil, bei dem Druck und Kontrolle im Vordergrund stehen, anstatt das Team zu motivieren. Mangelnde Empathie, Kritik vor versammelter Mannschaft und ein teils sehr rauer oder herablassender Ton gehören leider zum Alltag. Verlässliche Zusagen werden selten eingehalten, Fehler werden nie bei sich selbst gesucht und Kritik von unten wird absolut nicht geduldet.
Gleichberechtigung
Von fairer und gleicher Behandlung aller Mitarbeiter ist hier leider nichts zu spüren. Es herrscht deutliche Vetterliwirtschaft: Wer zum "Lieblingskreis" der Führungskraft gehört, genießt Narrenfreiheit und bekommt bevorzugte Arbeitszeiten oder leichtere Aufgaben. Andere dagegen werden systematisch benachteiligt oder schikaniert.
Umgang mit älteren Kollegen
Die langjährige Erfahrung und Treue älterer Mitarbeiter wird hier absolut nicht geschätzt. Im Gegenteil: Statt Rücksicht auf die körperliche Belastung zu nehmen oder Unterstützung anzubieten, wird derselbe oder sogar noch höherer Druck aufgebaut.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung orientiert sich starr am absoluten Minimum und steht in keinem Verhältnis zur extrem hohen Arbeitsbelastung und den vielen Überstunden. Gehaltserhöhungen oder verhandelte Zulagen gibt es im Grunde nicht.