Gibt definitiv schlechtere Arbeitgeber
Arbeitsatmosphäre
Ich fand die Atmosphäre gut, jedenfalls zwischen den Kollegen. Hab mich dort sehr wohl gefühlt.
Die Chefin hatte eine gewisse Aura, bei der alle sofort gespurt haben. Aber nicht im negativen Sinne. Das war beeindruckendend. Leider ging sie zunehmend ins Off. Manchmal Monatelang nicht gesehen.
Juniorchefin wollte diese Aura auch, wurde aber nicht ernst genommen.
Image
Hat sich für Tierheime eingesetzt und auch soziale Projekte unterstützt. Da hatte sie mich immer auf ihrer Seite.
Legt großen Wert auf regionale Produkte, diese werden auch gut präsentiert.
Work-Life-Balance
War quasi nicht vorhanden, bei meinem Beispiel von 52 Samstagen im Jahr 46 frei gehabt. Die 6 freien Samstage kamen nur durch Urlaub und Feiertagen zusammen. War aber selbst Schuld teilweise, da ich das mit mir machen lassen hab.
Überstunden werden vorausgesetzt. -> wurden nicht vergütet. -> Man durfte abbummeln.-> dies war kaum möglich.
30 Tage Urlaub.
Arbeitszeiten -> Einzelhandel eben typisch.
Karriere/Weiterbildung
Wurde viel vesprochen, nicht umgesetzt und oder an andere Kollegen vergeben.
Gehalt/Benefits
Kein Tarif. Einige haben mehr und andere weniger verdient.
Positiv hervorheben kann man betriebliche Altersvorsorge, einmal im Jahr Gutscheine und den Mitarbeiterrabatt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Muss alles immer voll sein gerade in den Frischeabteilungen(Obst/Gemüse, Fleisch Und Brot).
Deswegen wurde viel entsorgt.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt gab es.
Leider haben einige Kollegen nach ihren eigenen Regeln spielen wollen und so Unmut in den Laden gebracht.
Teilweise wurde von höherer Ebene auch ein Keil zwischen den Leuten geworfen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden geschätzt.
Jüngere Kollegen hatten es dagegen schwerer.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkte Vorgesetzte war kein Engel, aber man muss eine bestimmte Art haben um sich durchsetzen zu können.
Wir kamen gut miteinander aus.
Die Chefin direkt eigentlich eine korrekte Frau. Mit guten Visionen und einen klaren Ablauf.
Die Juniorchefin war das typische Maskottchen der Chefin. Kein Profil, keiner nahm sie ernst. Wurde auch sehr unprofessionell, wenn man seine Meinung gesagt hat. Selbst nach Darlegung, wieso man kündigt, wirkte das nicht nach Verständnis sondern, eher danach das man eingeschnappt ist.
Arbeitsbedingungen
Andere Märkte waren wichtiger. Dort wurde immer mal wieder was neu gemacht und neu angeschafft.
Aber ansonsten kann ich nichts negatives sagen.
Kommunikation
Kommunikation war ausbaufähig.
Fing schon beim Bewerbungsgespräch an. Hatte mich auf eine bestimmte Stelle beworben, wurde für eine andere eingestellt und hab im Endeffekt was ganz anderes gemacht. War so‘n Zwischending aus allem.
Versprechungen wurden gemacht, diese wurden so gut wie nie eingehalten. Wenn man dann unzufrieden seinen Unmut geäußert hat. War man überrascht.
Gleichberechtigung
Nicht negatives oder besonders positives zu sagen.
Interessante Aufgaben
Wurde an die „Lieblinge“ weitergereicht.