Mit hat es da gefallen: Fairer Umgang, gute Aufgaben, nette Kollegen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es war immer ein fairer Umgang. Ich bin da gern hingegangen. 2024 war nur ein doofes Jahr, da war das mal anders.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das wäre jetzt echt kleinkariert. Das ist da schon alles soweit ok bis richtig gut.
Verbesserungsvorschläge
Interne Kommunikation verbessern - wenn das nicht schon passiert. Und bei einigen Projekten vielleciht gucken, ob man die wirklich machen will. Es waren phasenweise zu viele auf einmal. Aber ich glaube, das ist bereits erkannt worden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist seit Anfang 2025 wieder gut bis sehr gut. Bis Ende 2024 gab es zu viele Projekte parallel und da hat man sich etwas verrannt. Dadurch war der Druck recht hoch und einiges lief nicht so super strukturiert. Es ist aber ein sehr fairer und reflektierter Umgang, auch seitens der Geschäftsführung. Und die Kollegen sind auch alle super nett. Und es gibt ein hohes Maß an Toleranz: HSV- und St-Pauli-Fans arbeiten friedlich, sich neckend miteinander :-)
Image
Das Image ist, wenn ich das hier lese, gruselig. Aber das war auch mein Motiv hier zu schreiben. Denn ich kann diese dramtischen Kommentare bei langjähriger Firmenzugehörigkeit null bestätigen. Das sind persönliche Wut-Kommentare. Zwei Kommentatoren kenne ich, weiß, wer das ist. Das sind sehr persönliche Motive, die eher mit den Personen zusammenhängen, als mit der Firma. Ich würde dem Laden eine zwei plus geben als Ehemaliger.
Work-Life-Balance
Die ist ok. Homeoffice ist auch möglich, aber es wird schon geguckt, dass auch geliefert wird. Das wurde aber in den Bewerbungsgesprächen, die ich mitgemacht habe, auch immer klar kommuniziert. Es war aber auch möglich, sich mal zurückzuziehen oder mal ein paar Stunden im Sommer mit den Kollegen im Park oder Café ein Brainstorming zu machen.
Karriere/Weiterbildung
Gab es alles: Schulungen für alle, individuelle Weiterbildung. Man musste sich nur selbst drum kümmern.
Gehalt/Benefits
Das ist sehr individuell. Wer was erreichen will, kann schnell aufsteigen. Mittelmaß wird akzeptiert, aber nicht belohnt. Es gab eine Mitgliedschaft beim Sport im Gym unten im Gebäude, betriebliche Altersvorsorge mit einem super netten und kompetenten Berater dazu. Obstkorb udn viele Firmen-Events.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das war auch auf hohem Level, da der Großteil der Mitarbeiter Veganer ist. Es ist aber auch nicht so die Branche, wo das zum Tragen kommt. Ich weiß nur, dass der GF immer mit dem Rad gekommen ist und bis zu meinem Ausscheiden nicht mal ein Auto hatte.
Kollegenzusammenhalt
Wie überall hat man Kollegen, mit denen es sehr gut passt und einige, mit denen man über Jahre nur mal flüchtigen Kontakt hat. Selbst auf den vielen Firmen-Events hängt man dann ja doch eher mit den Kollegen ab, mit denen man auch sonst zusammen ist. Sind aber alles gute Leute, sehr diverse Truppe da. Aber die Geschäftsführung legt auch großen Wert auf Pluralismus.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier: Da gab es keine anderes Verhalten als jüngeren gegenüber. Das ist da alles ganz normal gewesen.
Vorgesetztenverhalten
Ich bin mit meinen Vorgesetzten immer super klar gekommen, vor allem mit dem GF. Auch wenn es mal schwierige Themen gab, wurde das immer ruhig geklärt. Klar gab es auch mal Druck, aber das gehört im Vertrieb ja dazu. Aber es war immer konstruktiv und man hatte nie das Gefühl mit einem Problem allein zu sein. Auch wenn nicht alle gelöst werden konnten.
Arbeitsbedingungen
Die waren super: Neues Equipment, auch Apple-Geräte, man konnte saich auch immer zum Arbeiten in andere Räume oder ins Foyer, die coolen Konfis zurückziehen. Ich fand das super, habe ich heute nicht mehr so.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war eine Schwachstelle. Wie es jetzt ist, weiß ich nicht, aber damals hat man das auch erkannt und Maßnahmen ergriffen. Wie weit die gefruchtet haben, kann ich nicht sagen. Aber man darf solche Themen da ansprechen und die werden dann auch ernst genommen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung war so selbstverständlich, dass ich die Frage nie gestellt habe. Es war eher so, dass Frauen animiert wurden, mehr Verantwortung zu übernehmen. Es gibt auch zwei weibliche Head of Sales für beide Magazine.
Interessante Aufgaben
Ja, ich hatte da die Möglichkeit auch Neues auszuprobieren. Allerdings immer mit vorheriger Absprache und ggf. eine Kalkulation dazu, wenn es Kosten verursacht hat.