17 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es war immer ein fairer Umgang. Ich bin da gern hingegangen. 2024 war nur ein doofes Jahr, da war das mal anders.
Das wäre jetzt echt kleinkariert. Das ist da schon alles soweit ok bis richtig gut.
Interne Kommunikation verbessern - wenn das nicht schon passiert. Und bei einigen Projekten vielleciht gucken, ob man die wirklich machen will. Es waren phasenweise zu viele auf einmal. Aber ich glaube, das ist bereits erkannt worden.
Die Atmosphäre ist seit Anfang 2025 wieder gut bis sehr gut. Bis Ende 2024 gab es zu viele Projekte parallel und da hat man sich etwas verrannt. Dadurch war der Druck recht hoch und einiges lief nicht so super strukturiert. Es ist aber ein sehr fairer und reflektierter Umgang, auch seitens der Geschäftsführung. Und die Kollegen sind auch alle super nett. Und es gibt ein hohes Maß an Toleranz: HSV- und St-Pauli-Fans arbeiten friedlich, sich neckend miteinander :-)
Das Image ist, wenn ich das hier lese, gruselig. Aber das war auch mein Motiv hier zu schreiben. Denn ich kann diese dramtischen Kommentare bei langjähriger Firmenzugehörigkeit null bestätigen. Das sind persönliche Wut-Kommentare. Zwei Kommentatoren kenne ich, weiß, wer das ist. Das sind sehr persönliche Motive, die eher mit den Personen zusammenhängen, als mit der Firma. Ich würde dem Laden eine zwei plus geben als Ehemaliger.
Die ist ok. Homeoffice ist auch möglich, aber es wird schon geguckt, dass auch geliefert wird. Das wurde aber in den Bewerbungsgesprächen, die ich mitgemacht habe, auch immer klar kommuniziert. Es war aber auch möglich, sich mal zurückzuziehen oder mal ein paar Stunden im Sommer mit den Kollegen im Park oder Café ein Brainstorming zu machen.
Gab es alles: Schulungen für alle, individuelle Weiterbildung. Man musste sich nur selbst drum kümmern.
Das ist sehr individuell. Wer was erreichen will, kann schnell aufsteigen. Mittelmaß wird akzeptiert, aber nicht belohnt. Es gab eine Mitgliedschaft beim Sport im Gym unten im Gebäude, betriebliche Altersvorsorge mit einem super netten und kompetenten Berater dazu. Obstkorb udn viele Firmen-Events.
Das war auch auf hohem Level, da der Großteil der Mitarbeiter Veganer ist. Es ist aber auch nicht so die Branche, wo das zum Tragen kommt. Ich weiß nur, dass der GF immer mit dem Rad gekommen ist und bis zu meinem Ausscheiden nicht mal ein Auto hatte.
Wie überall hat man Kollegen, mit denen es sehr gut passt und einige, mit denen man über Jahre nur mal flüchtigen Kontakt hat. Selbst auf den vielen Firmen-Events hängt man dann ja doch eher mit den Kollegen ab, mit denen man auch sonst zusammen ist. Sind aber alles gute Leute, sehr diverse Truppe da. Aber die Geschäftsführung legt auch großen Wert auf Pluralismus.
Auch hier: Da gab es keine anderes Verhalten als jüngeren gegenüber. Das ist da alles ganz normal gewesen.
Ich bin mit meinen Vorgesetzten immer super klar gekommen, vor allem mit dem GF. Auch wenn es mal schwierige Themen gab, wurde das immer ruhig geklärt. Klar gab es auch mal Druck, aber das gehört im Vertrieb ja dazu. Aber es war immer konstruktiv und man hatte nie das Gefühl mit einem Problem allein zu sein. Auch wenn nicht alle gelöst werden konnten.
Die waren super: Neues Equipment, auch Apple-Geräte, man konnte saich auch immer zum Arbeiten in andere Räume oder ins Foyer, die coolen Konfis zurückziehen. Ich fand das super, habe ich heute nicht mehr so.
Die interne Kommunikation war eine Schwachstelle. Wie es jetzt ist, weiß ich nicht, aber damals hat man das auch erkannt und Maßnahmen ergriffen. Wie weit die gefruchtet haben, kann ich nicht sagen. Aber man darf solche Themen da ansprechen und die werden dann auch ernst genommen.
Gleichberechtigung war so selbstverständlich, dass ich die Frage nie gestellt habe. Es war eher so, dass Frauen animiert wurden, mehr Verantwortung zu übernehmen. Es gibt auch zwei weibliche Head of Sales für beide Magazine.
Ja, ich hatte da die Möglichkeit auch Neues auszuprobieren. Allerdings immer mit vorheriger Absprache und ggf. eine Kalkulation dazu, wenn es Kosten verursacht hat.
Toxisch
Nicht vorhanden
Wird unterbunden
Übel
Wie im Jahr 1950
Welche Kommunikation?
Das Klima und die relativ moderne Atmosphäre. Ich kann vieles selbst gestalten, wirklich mit anpacken und mich einbringen. Außerdem entwickelt sich das Unternehmen als Arbeitgeber ständig weiter, mit neuen Ideen und Angeboten. Ich komme sehr gern ins Büro, und das lohnt sich auch, weil die meisten lieber vor Ort arbeiten.
Im Detail lässt sich immer etwas verbessern. Ich würde mir vor allem mehr Klarheit und Struktur wünschen, besonders in Projekten und Abläufen, und auch bei den Meetings. Fairerweise muss man sagen, dass daran bereits intensiv gearbeitet wird.
Die Atmosphäre ist locker, kollegial und persönlich. Die Teams sind angenehm klein und die Hierarchien flach. Viele arbeiten lieber im Büro als zu Hause, das macht das Arbeiten sehr angenehm.
Das Unternehmen hat ein sehr gutes Image und ist im Vergleich für seine Qualität bekannt. Viele Kundenbeziehungen sind langjährig und persönlich.
Die Arbeitszeiten sind fair, Überstunden sind die Ausnahme. Homeoffice ist grundsätzlich möglich. Eine einheitliche Regelung gibt es aber nicht, das wird individuell mit der Teamleitung abgesprochen.
Ein klassisches Weiterbildungsprogramm gibt es nicht. Für Schulungen, die zum eigenen Aufgabenbereich passen, ist man aber offen. Vor allem im Bereich KI wünscht und fördert die Geschäftsführung Weiterbildung ausdrücklich.
Das Gehalt ist marktüblich, aber nicht überdurchschnittlich. Ein großer Pluspunkt: Wer besonders ehrgeizig ist und gute Ergebnisse liefert, kann in kurzer Zeit deutliche Gehaltserhöhungen erreichen. Man hat es also ein gutes Stück selbst in der Hand.
Es wird regelmäßig für soziale Einrichtungen gespendet.
Der Zusammenhalt ist sehr gut. Unter den Kolleginnen und Kollegen sind viele Freundschaften entstanden, die über das Büro hinausgehen. Mittags wird oft in kleinen Gruppen zusammen gegessen.
Die Altersstruktur ist gut gemischt, Jüngere und Erfahrene arbeiten selbstverständlich zusammen.
Die Geschäftsführung ist nahbar und offen für den Dialog. Wer Leistung bringt und Verantwortung übernimmt, wird geschätzt und bekommt entsprechend Freiraum.
Das moderne Büro liegt gut, fußläufig zum Mühlenkamp, und ist großzügig und gut ausgestattet: höhenverstellbare Schreibtische, fast überall zwei Bildschirme und relativ moderne, hochwertige Technik. Hunde sind erlaubt, und einige sind auch regelmäßig im Büro.
Die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt, und es ist ausdrücklich erwünscht, sich mit eigenen Ideen einzubringen. Bei Struktur und Abstimmung gibt es noch Luft nach oben: Projekte laufen teils dynamisch, Scopes ändern sich unterwegs, und auch die Meetingstrukturen sind nicht immer klar geregelt. Daran wird aber bereits aktiv gearbeitet.
Gleichberechtigung wird hier gelebt. Männer und Frauen sind sehr ausgeglichen vertreten, und auch jüngere Kolleginnen und Kollegen werden gehört und geschätzt.
Die Aufgaben sind je nach Abteilung vielfältig. Es wird gern gesehen, wenn man sich in Themen hineindenkt und sie eigenständig vorantreibt. Diese Freiheit bietet viel Raum, sich weiterzuentwickeln, und das ist ein großes Plus. Die Kehrseite: Nicht alles ist von Anfang an klar definiert oder in festen Strukturen verankert, wie man es aus einem Konzern kennt. Das erfordert Flexibilität und Eigenständigkeit.
Die Lage in Winterhude bietet gerade in der Mittagspause einen echten Mehrwert. Ein Spaziergang am Wasser oder ein kurzer Besuch in einem der umliegenden Cafés schafft einen angenehmen Ausgleich.
Bei den Benefits sehe ich noch Potenzial. Attraktive Zusatzleistungen könnten die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zusätzlich unterstreichen und das Gesamtpaket sinnvoll ergänzen.
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als ausgesprochen freundlich und angenehm. Der Umgang miteinander ist menschlich, respektvoll und unkompliziert. Man begegnet sich auf Augenhöhe, unterstützt sich gegenseitig und kann sich mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Erfahrungen einbringen.
Besonders positiv ist für mich die Verbindung aus einem hohen professionellen Anspruch und einem angenehmen zwischenmenschlichen Miteinander. Das schafft eine Atmosphäre, in der man gerne arbeitet und motiviert ist, gemeinsam gute Leistungen zu erbringen.
Attraktiver Arbeitgeber, faire Arbeitsbedingungen.
Die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, ist ein großer Pluspunkt. Es schafft Flexibilität und unterstützt eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auch private Termine lassen sich innerhalb des Teams unkompliziert und in gegenseitiger Abstimmung organisieren. Diese pragmatische und vertrauensvolle Handhabung empfinde ich als sehr angenehm. Darüber hinaus können geleistete Überstunden durch Freizeitausgleich abgebaut werden.
Ich erlebe, dass Leistung und Engagement die Karriereentwicklung positiv beeinflusst.
Gehalt ist von Position, Verantwortung, Qualifikation, Engagement sowie Erfahrungslevel abhängig.
Ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis ist noch ausbaufähig.
Der Kollegenzusammenhalt ist für mich eine der großen Stärken des Arbeitgebers. Hier arbeiten Menschen, die sich engagieren, ihr Fachwissen einbringen und füreinander da sind. Hilfsbereitschaft, gegenseitige Unterstützung und ein kollegialer Austausch gehören für mich zu den positiven Erfahrungen im Arbeitsalltag.
Es ist schön, gemeinsam Herausforderungen zu meistern, voneinander zu lernen und Erfolge miteinander zu teilen. Neben der professionellen Zusammenarbeit gibt es ein herzliches, teilweise freundschaftliches Miteinander.
Respektvoll. Erfahrungen werden sehr geschätzt.
Meine Erfahrungen sind positiv. Ich erlebe die Zusammenarbeit als professionell, transparent und leistungsorientiert. Besonders schätze ich den regelmäßigen persönlichen Austausch und die Möglichkeit, Themen direkt und offen anzusprechen. Ein respektvoller Umgang, klare Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis für Qualität und Leistung schaffen eine gute Grundlage.
Hervorzuheben sind die großzügigen, hellen Büroräume und eine große Fläche für gemeinsame Town-Hall-Meetings, die den Austausch im Unternehmen fördern.
Die Kommunikation erlebe ich als offen, freundlich und professionell.
Ich erlebe, dass alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht und Herkunft gleichberechtigt behandelt werden.
Die Aufgaben sind vielseitig und anspruchsvoll. Der hohe Qualitätsanspruch sorgt dafür, dass man sich intensiv mit Themen auseinandersetzt und seine Arbeit mit Sorgfalt und fachlichem Anspruch erledigt.
Besonders motivierend finde ich, dass sich immer wieder Chancen ergeben, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und an gemeinsamen Ergebnissen mitzuwirken.
2-3 Kollegen
Viel zu viel. Angefangen an den Vorgesetztenverhalten bis hin zum ausnutzen der Fähigkeiten ohne eine entsprechende Vergütung. Krönung war die zu unrechte Auseinandersetzung mit 3 (!) älteren Herren aus den oberen Rängen. Teilweise wurden hier Sätze gedroppt, die rechtlich sogar Nachfolgen haben könnten. Sehr unfaires und ungleiches Verhalten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Bisschen mehr Mensch sein und auf Augenhöhe kommunizieren würde nicht schaden :)
Alles insgesamt sehr schlecht, man geht nicht gerne zur Arbeit wenn man solchen Bedingungen ausgeliefert ist :/ sehr schade
Welches Image?
Zuerst durfte man ein Homeoffice Tag haben, dann doch keinen und im Endeffekt doch wieder 2. Das war etwas mühsam aber am Ende war ich mit der Aufteilung zufrieden.
Gibt’s hier nicht. Entweder du gehorchst oder du gehst.
Gehalt für das was man gemacht hat ein Witz. Man zahlt hier mit seiner mentalen Gesundheit für ein paar Groschen. Es wurde immer schön an Gehältern und Arbeitskräften gespart, damit andere dann die Arbeit on top ohne eine entsprechende Gehaltserhöhung verrichten durften.
Es gibt vereinzelt echt super Kollegen, aber alles in Einem ist das leider keine Rettung :/
Naja, generell ist der Umgang mit den Menschen hier nicht so toll
War eine Mischung aus Machtspiel und Ausnutzung. Die zwei Sterne sind auch nur für eine Vorgesetzte, da sie menschlich sowie auch im beruflichen Kontext echt ein super Mensch war und sich eingesetzt hat. Leider kann man das von den restlichen Vorgesetzten nicht behaupten. Die Arbeit wurde immer schön abgegeben und wurde man noch vor den oberen Chefs zur Schau gestellt, warum die Arbeit nicht rechtzeitig verrichtet wurde, obwohl das zeitlich auch nicht machbar war.
Urban Sports Club Mitgliedschaft ist gegeben, 1 x die Woche Obstkorb obwohl hier auch nochmal zwischen Mitarbeitern und dem Chef unterschieden wird. Der Chef kriegt natürlich die premium Ware, die er möchte :) Kaffeemaschine aus dem Mittelalter und sonst gibt es ein paar Tees. Also alles in einem nicht so prickelnd wie es dargestellt wird
Wenn ich könnte, würde ich 0 Sterne vergeben. Kommunikation vorallem auf Augenhöhe ist hier ein absolutes Fremdwort. Die feinen Herren ganz oben dürfen schön herablassend mit den Mitarbeitern sprechen und es werden Behauptungen und Lügen aufgestellt bis hin zur Leugnung von Krankheiten vom Chef persönlich während man selbst beim Arzt sitzt. Das darf man sich dann schön anhören und wenn es nach Ihnen geht noch am Liebsten dafür entschuldigen
Gibt’s hier nicht. Das Duzen ist das einzige, was von der klassischen Hierarchie unterscheidet. Wenn du unten in der Nahrungskette bist, dann darfst du auch alles machen :)
Naja, mal gab’s coole kreative Aufgaben, und in anderen Momenten durfte man alles machen und sogar dem Kunden präsentieren und anschließend haben andere die Provision eingesammelt :) war jetzt nicht wirklich fair.
Insgesamt entspannt, man arbeitet gern zusammen. In hektischen Phasen wird der Ton der Geschäftsführung mal etwas rauh, hält sich aber in Grenzen.
In der Branche ein guter Ruf, dem man im Alltag oft gerecht wird. Manchmal aber auch chaotisch, weil Zuständigkeiten nicht immer klar sind
Passt für mich meistens, man muss nicht am Wochenende arbeiten
Möglichkeiten gibt es, man muss aber selbst dran bleiben. Ein klarer Plan fehlt oft.
Für die Branche in Ordnung, aber keine automatischen Steigerungen
kommt drauf an
Man kann sich untereinander aufeinander verlassen
Alter spielt keine Rolle
Grundsätzlich fair und ansprechbar. Feedback könnte an der einen oder anderen Stelle klarer sein.
Ausstattung passt. Kleinigkeiten könnte man verbessern, etwa unterschiedliche Computer zwischen den Abteilungen
Läuft mal besser, mal schlechter. Da ist Luft nach oben.
Alle werden gleich behandelt
Kommt auf den Bereich an. Manches ist abwechslunsgreich, anderes eher Routine. Wer mehr Bereiche ausprobieren will, kann das tun.
Nettes, kollegiales Miteinander
ausbalanciertes Arbeiten nach eigenen Bedürfnissen
Guter Zusammenhalt
Erfahrung wird im Unternehmen sehr geschätzt
offen und transparent
Regelmäßige Townhalls / viele Informationen via Teams
Frauen sowie Männer in Führungspositionen
vielfältige Aufgaben, regelmäßig neue Projekte
Ich kam mit Begeisterung – und ging mit Erkenntnis.
Edelstoff Media war für mich keine berufliche Entwicklung, sondern eine Lehrzeit im besten Sinne: Ich habe gelernt, wie ich nicht arbeiten möchte.
Ich habe hier unbezahlbare Erfahrungen in Krisenresilienz gesammelt – schließlich arbeitet man direkt im Epizentrum. Dabei habe ich gelernt, wie vielseitig und spontan ich agieren kann, und erlebt, wie stark Kolleginnen und Kollegen zusammenhalten, wenn sie versuchen, die stetige Fluktuation aufzufangen. Leider stößt diese Einsatzbereitschaft irgendwann an ihre Grenzen – nämlich dort, wo man nur noch am Rande der eigenen Funktionsfähigkeit arbeitet.
Ich weiß nun, welchen unschätzbaren Wert ein starkes Team hat, wenn es darum geht, gemeinsam Führungslücken und eine fragwürdige Unternehmenskultur zu überstehen und immerhin: Die Führungsebene hat sich zwischenzeitlich in Teilen verändert – eine der damals prägenden Persönlichkeiten steht dem Unternehmen inzwischen nicht mehr zur Verfügung.
Ich kann die negativen Bewertungen auf Kununu nicht nur bestätigen – ich verstehe sie. Nicht, weil ich frustriert oder verbittert bin, sondern weil ich denselben Weg gegangen bin: zunächst irritiert, dann arrangiert, irgendwann enttäuscht und am Ende schlicht müde.
Dieses Unternehmen ist ein Lehrbuchbeispiel für toxische Unternehmenskultur. Es gibt keine moderne Führung, keine Entwicklung, keine Klarheit – aber dafür Kontrolle, Misstrauen, Lieblinge, Doppelstandards und eine tief verwurzelte Ablehnung von Veränderung. Alles wirkt wie eine absurde Mischung aus Trägheit und Machterhalt.
Wer sich selbst und seine Energie schützt, bleibt hier nicht lange. Wer bleibt, tut es aus Pflichtgefühl, nicht aus Überzeugung und wer geht, wird beglückwünscht – weil alle wissen, dass es die richtige Entscheidung war.
Weniger „Gangart verschärfen“, mehr Dialog und Wertschätzung würden Wunder wirken. Ehrliche Kommunikation statt durchschaubarer Ausreden würde das Vertrauen stärken. Gleichbehandlung ernst nehmen, Lieblinge abbauen und Homeoffice-Regeln fair gestalten. Essenzielle Arbeitsmittel sind kein Luxus – ein Kfz-Mechatroniker schraubt schließlich auch nicht ohne Werkzeug. Weiterbildungen nicht nur versprechen, sondern umsetzen, und das Arbeitsrecht als Leitplanke verstehen, nicht als Teststrecke. Zu guter Letzt: Die Fürsorge, die Pflanzen und Aquarien genießen, könnte man ruhig auch den Mitarbeitenden zukommen lassen.
Die Atmosphäre ist geprägt von einer Mischung aus Resignation und Zweckbündnissen. Der Zusammenhalt innerhalb meiner Abteilung war gut – aber aus dem falschen Grund: Man hielt nicht zusammen, weil die Arbeit inspirierend war, sondern weil man sich ehrlich und auf Augenhöhe gegenseitig stabilisierte. Die Geschäftsführung sorgt so unfreiwillig für Teamgeist – als verbindendes Feindbild.
Wer neu dazukommt, hat genau zwei Optionen: Sich in die Unternehmensrealität einfügen und unter dem Radar bleiben – oder sich engagieren, auffallen und mit ansehen, wie Ideen belächelt, ignoriert oder systematisch versanden. Gute Ideen kommen ausschließlich von der Geschäftsführung.
Besonders entlarvend: Wenn jemand kündigt – oft ohne neue Stelle – wird ihm oder ihr ehrlich gratuliert. Diese Form von stiller Erleichterung ist kein sarkastischer Insider-Witz, sondern Ausdruck einer flächendeckenden Hoffnungslosigkeit. Ich konnte mir den Weggang leisten – als kinderloser Mensch mit familiärer Rückendeckung. Doch ich habe erlebt, wie auch Mitarbeitende mit Kindern, laufenden Krediten oder finanzieller Verantwortung lieber in die Unsicherheit gingen, als zu bleiben.
Das äußere Image passt nicht zur Realität. Nach außen wird ein modernes, offenes und agiles Unternehmen dargestellt. Intern ist davon nichts zu spüren. Es ist ein Ort, an dem Rückschritt, Kontrolle und Unsicherheit regieren und das wissen viele – auch intern.
Die Work-Life-Balance hängt hier stark von der jeweiligen Abteilung und der persönlichen Position ab. Auf dem Papier existieren flexible Regelungen, in der Praxis werden diese jedoch nach Gutdünken eingeschränkt oder vollständig entzogen.
Homeoffice-Regelungen sind willkürlich. Einige dürfen, andere nicht – je nach Sympathie, Vertrauen oder Status. In meinem Fall wurde Homeoffice ohne klare Begründung gestrichen, sobald meine Kündigungsabsicht bekannt wurde. Zuvor hatte ich regelmäßig und problemlos einen festen Tag Homeoffice. Danach hieß es plötzlich: „Das geht nicht mehr.“ Eine Maßnahme, die nichts mit Arbeitsergebnissen zu tun hatte, sondern rein auf Misstrauen und Willkür beruhte.
Selbst Krankmeldungen – bei mir selten – wurden nicht etwa akzeptiert, sondern als „Abwesenheiten aus diversen Gründen“ problematisiert und gegen mich verwendet. Auch das ein Ausdruck struktureller Schikane.
Weiterbildung ist ein leeres Versprechen. Es gibt keine Förderung, keine Planung, keine Unterstützung. Talente werden eher (aus-)genutzt, denn entwickelt. Statt Fortschritt gibt es Rückschritt – und zwar spürbar. Wer hier länger bleibt, verlernt mehr, als er lernt.
Das Gehalt will gut verhandelt werden. Sozialleistungen sind eher spärlich: 50% Zuschuss zu Urban Sports, betriebliche Altersvorsorge nur privat möglich, Englischstunden werden tendenziell eher im Umfeld der Geschäftsführung genutzt als von der Belegschaft. Jobticket gibt es nicht.
Nach außen gibt man sich nachhaltig und sozial engagiert, doch vieles davon bleibt reine PR. Selbst triviale Sparmaßnahmen – wie die Reduzierung des Obstkorbs oder des Reinigungsdienstes – werden mit durchschaubaren Phrasen wie „Lebensmittelverschwendung vermeiden“ und "Ressourcen schonen" verpackt, statt schlicht zu sagen: „Wir müssen sparen.“
Kleiner Tipp gratis dazu: Mitarbeitende wie Erwachsene behandeln. Ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe funktioniert – fadenscheinige Ausreden hingegen wirken peinlich. Wir merken den Unterschied.
Innerhalb der Abteilungen herrscht meist ein starker Zusammenhalt – oft das Einzige, was den Arbeitsalltag erträglich macht. Viele Kollegen halten sich gegenseitig den Rücken frei und fangen die Defizite der Führung auf. Dennoch kann selbst das beste Miteinander die Unternehmenskultur nicht dauerhaft ausgleichen.
Erfahrung und langjährige Expertise werden nicht gezielt genutzt oder gefördert, sondern wirken eher nebensächlich – solange die Person funktioniert, wird sie toleriert. Falls nicht mehr, wird sie ausgemustert und landet auf dem Abstellgleis.
Das mittlere Management ist gut, oben wird die Luft dünner. Führung wird dort als Machtausübung verstanden, nicht als Unterstützung. Persönliche Angriffe und herablassende Kommentare sind keine Ausnahme. Einzelgespräche können schnell zum einseitigen Monolog werden – inklusive Lautstärke. Konstruktives Feedback oder echtes Interesse an Entwicklung? Fehlanzeige.
Ich wurde ernsthaft gefragt, ob ich eine bestimmte Software „wirklich brauche“. Das ist, als würde man einem Kfz-Mechatroniker sagen: "Brauchen Sie die Hebebühne wirklich – oder könnten Sie nicht einfach mit den Händen unterm Auto schrauben?"
Absurd – aber bezeichnend. Wer bei essenziellen Arbeitsmitteln spart, hat eine verschobene Wahrnehmung von Kosten und Produktivität. Am Ende fühlte ich mich wie eine besser bezahlte Aushilfskraft – eingesetzt, nicht unterstützt.
Dafür: Pflanzen in Bestform, Aquarien makellos gepflegt.
Würde man sich um Mitarbeitende so kümmern wie um Flora und Fauna, wäre dieses Unternehmen deutlich besser aufgestellt.
Bemerkenswert: Der Verlust eines Ladekabels löst intern mehr Unruhe aus als der Weggang eines Mitarbeitenden.
Kommunikation ist hier keine Disziplin – sie ist ein Symptom. Meetings mit Brimborium aber ohne Inhalt, Ergebnisse werden weder dokumentiert noch verfolgt. Entscheidungen ändern sich laufend. Was heute beschlossen wird, ist morgen hinfällig – und übermorgen übernimmt wieder jemand anderes die Aufgabe, weil die Zuständigkeit zurückgenommen wurde. Struktur? Nicht vorhanden. Kontinuität? Nur im Chaos.
Besonders ärgerlich ist der Umgang mit der Wahrheit: Dinge werden nicht ehrlich benannt. Das mag auf den ersten Blick banal wirken – ist aber exemplarisch für die generelle Kommunikationskultur: Halbwahrheiten, Rechtfertigungen, Ausflüchte. Mitarbeitende werden wie unmündige Kinder behandelt, denen man nicht zutraut, eine rationale Entscheidung nachvollziehen zu können.
Es gibt klare Lieblinge – Personen, die sich nahezu alles erlauben können, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Ungleichbehandlung ist offen sichtbar und wird nicht einmal mehr kaschiert. Wer nicht dazugehört, merkt das schnell – etwa bei Homeoffice-Regelungen, Projektverteilungen oder Entscheidungsbeteiligung. Ich habe noch nie ein Umfeld erlebt, das toxischer war – nicht durch einzelne Personen, sondern durch die gesamte Unternehmenskultur von oben herab.
Die Aufgaben an sich könnten interessant sein – wären da nicht die fehlende Struktur, die mangelnde Ausstattung und die fehlende Bereitschaft, gute Ideen auch umzusetzen. Vieles endet in Frustration, weil Vorschläge zwar gehört, aber nie realisiert werden.
moderne Arbeitsumgebung und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten
unklare Kommunikation von Zielvorgaben durch das mittlere Management
Nebesetzungen von Führungspositionen durch externe Personen mit Beziehungen zu Mitarbeitern wirken motivationsfeindlich.
Das Büro und seine Lage.
Dinge, die besprochen werden umsetzen. Keine Luftschlösser bauen. Fähige Menschen in die richtigen Positionen setzen. Den Mitarbeitern (mehr) Verantwortung übertragen. Auf Kundenwünsche hören, statt Kunden erzählen zu wollen was sie "brauchen".
Kommt drauf an, welches Unternehmen in der Gruppe. Von brillant bis wirklich kaum ernstzunehmen.
Jeder für sich und manche gegeneinander.
bAV, Zuschuss zum Fitness, glaube das war's. Gehalt war gut, ohne Verhandlungsskills wird's das nur vielleicht.
Kollegenzusammenhalt war top, aber man kann nicht sagen, dass das Unternehmen viel dazu beigetragen hat.
Cooles Büro (ohne Klimaanlage)
Meetinginhalte verpufften, Ziele wurden definiert und ständig über den Haufen geworfen. Kaum einer hat sich im Nachgang den Sachen angenommen. Wusste ja auch keiner, wer was machen soll oder es war egal.
So verdient kununu Geld.