Leider nicht mehr das, was es mal war ...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits, die Möglichkeit auch aus dem Ausland zu arbeiten, Homeoffice, Obstkorb, das Lunchbuffet nach dem We-Talk
Verbesserungsvorschläge
Den Mitarbeitenden mehr zuhören (unabhängig vom Titel), die Lebensumstände der Mitarbeitenden anerkennen (insbesondere was Überstunden angeht) und die Leute fördern, die auch wirklich Mehrwert bringen und nicht die, die am lautesten sind. Generell wäre mehr Wertschätzung zeigen sicherlich schön - nicht nur in Form der internen Benefits, sondern gerade auch durch ein entsprechendes Gehalt.
Arbeitsatmosphäre
Leider hat sich die Arbeitsatmosphäre über die letzten ca. 1,5 Jahre stark verschlechtert. Beim Austausch in der Mittagspause hatte ich leider das Gefühl, dass mittlerweile sehr viele unzufrieden sind. Das zeigt sich z.B. auch gut an den Events, die hin und wieder organisiert werden: wo früher gerne jeder gekommen ist, kommen mittlerweile leider nur noch ein paar Kollegen.
Image
Edenred ist als Benefitsanbieter natürlich sehr bekannt. Das Image leidet meiner Meinung nach aktuell aber am Umstieg auf die neue Plattform.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance hängt ganz stark von der Abteilung und Führungskraft ab. Teils gibt es kurzfristige, sehr wichtige Aufgaben, für die dann quasi Überstunden verlangt werden und generell entwickelt sich meiner Meinung nach immer mehr das Mindset, dass Überstunden einfach dazugehören.
Karriere/Weiterbildung
Ich hatte nicht das Gefühl als hätte ich viele Optionen gehabt mich karrieretechnisch weiterzuentwickeln. Das hängt für mich auch mit dem Punkt Gehalt zusammen.
Gehalt/Benefits
Benefits gibt es die Edenred-internen Benefits (Essenszuschuss und steuerfreier Sachbezug). Das Gehalt ist aber leider unter dem Marktwert und trotz Beförderung wird es nicht zwingend angepasst, was mich persönlich sehr enttäuscht hat, da man so nie wirklich die Möglichkeit hat sich firmenintern gehaltstechnisch wirklich zu entwickeln und deshalb teils quasi gezwungen ist sich woanders umzusehen, wenn man endlich einen Gehaltssprung machen möchte.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen halten zum Großteil wirklich gut zusammen und war eigentlich der einzige Grund, was meinen Weggang noch so lange verzögert hat.
Vorgesetztenverhalten
Wenn man keinen entsprechenden Titel hat, wird man von vielen leider nicht wirklich ernst genommen. In letzter Zeit gab es auch einige Entscheidungen der GF, die ich nicht nachvollziehen konnte und mit denen ich mich nicht mehr identifizieren konnte.
Arbeitsbedingungen
Man bekommt für Zuhause eine Dockingstation und auch Bildschirme, wenn man möchtet. Im Büro ist freie Platzwahl, was die meiste Zeit (außer an beliebten Office-Tagen) auch sehr gut klappt.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings für alle Mitarbeitenden, in denen alle Abteilungen Updates geben. Die fand ich immer sehr gut, weil man so das Gefühl hatte zu wissen, mit was sich alle Abteilungen aktuell beschäftigen und wie der Fortschritt in wichtigen Projekten ist.

