Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich finde die Ausbildungsqualität zeichnet sich in anderen Abteilungen größtenteils durch eine intensive Betreuung aus. Neben der fachlichen Ausbildung werden auch Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Das Unternehmen honoriert gute schulische Leistungen mit Bonuszahlungen und stellt kostenfreie Getränke zur Verfügung. Nach dem Berufsschulunterricht muss man in der Regel nicht mehr an den Arbeitsplatz zurückkehren. Die Unternehmenskultur ist von Offenheit geprägt, was sich in der erfolgreichen Integration von Menschen verschiedener Hintergründe widerspiegelt. Besondere Leistungen wahrgenommen und entsprechend gewürdigt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich finde, dass die Ausbildungsqualität zu kritisieren ist, da die Chancen unter den Auszubildenden willkürlich verteilt werden und konstruktive Feedbackgespräche oft fehlen. Besonders in der IT vermisse ich eine strukturierte und praxisnahe Ausbildung, die eigentlich essenziell ist. Meiner Meinung nach wurde das grundlegende Ziel der Berufsausbildung - nämlich die Vermittlung beruflicher Handlungsfähigkeit für eine qualifizierte Tätigkeit in der modernen Arbeitswelt - dadurch deutlich verfehlt.
Verbesserungsvorschläge
Ich bin der Meinung, dass die IT-Ausbildung dringend verbessert werden sollte - von der Betreuungsqualität über ein faires Vergütungsmodell bis hin zu flexibleren Arbeitszeiten. Besonders wichtig finde ich dabei, dass entweder ein echtes Gleitzeitmodell auch für Auszubildende eingeführt wird oder alternativ die starren Anwesenheitszeiten bis 16:45 Uhr verkürzt werden, damit nach Feierabend noch Zeit für Privatleben bleibt. Ich denke außerdem, dass das bestehende Bonussystem zugunsten einer höheren Grundvergütung angepasst werden sollte und die Feedbackgespräche sowie Chancengleichheit bei der Aufgabenverteilung deutlich verbessert werden müssen.
Arbeitsatmosphäre
Meiner Meinung nach ist die Arbeitsatmosphäre sehr unterschiedlich ausgeprägt - während ich in manchen Abteilungen ein wirklich angenehmes Miteinander erlebe, empfinde ich die Stimmung in anderen Bereichen als eher angespannt.
Karrierechancen
Ich finde es sehr irreführend, dass die beworbene Übernahmequote höher dargestellt wurde als die tatsächlichen 43% für FISI-Auszubildende, die ich selbst erlebt habe. Zwar sehe ich durchaus vorhandene Karrieremöglichkeiten, halte diese aber für eingeschränkt, und vermute, dass die offiziell hohe Übernahmequote nur dadurch zustande kommt, dass alle Unternehmensbereiche zusammen betrachtet werden.
Arbeitszeiten
Meiner Meinung nach ist das Arbeitszeitmodell zwar recht starr und unflexibel gestaltet, aber durch den frühen Feierabend am Freitag und die freien Wochenenden bietet es dennoch eine angenehme 5-Tage-Woche.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung liegt unter dem Branchendurchschnitt für den FISI, die Gehaltszahlung ist pünktlich, und auch tarifvertragliche Leistungen wie Urlaubsgeld und Inflationsausgleichsprämie werden gewährt.
Die Ausbilder
Die Verantwortlichkeiten sind unklar verteilt, und es gibt Unterschiede zwischen offiziellen und tatsächlichen Betreuern. Trotz des offenen technischen Ausbilders bleiben strukturelle Probleme leider bestehen. Die Feedbackgespräche spiegeln den wahren Leistungsstand oft nicht wider und behindern die Entwicklung der Auszubildenden.
Spaßfaktor
Ich finde, dass die Ausbildungsqualität durch die mangelhafte Betreuung stark gelitten hat. Besonders ärgerlich empfinde ich, dass trotz mehrfacher Gespräche keine Verbesserungen umgesetzt wurden und das meine Entwicklungsmöglichkeiten stark eingeschränkt hat.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ich finde, dass die Ausbildung als FISI qualitativ nicht ausreichend ist, da man in der IT hauptsächlich im First-Level-Support eingesetzt wird und durch die hohe Anzahl an Auszubildenden kaum Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung hat. Es ist meiner Meinung nach sehr frustrierend, dass die Ausbildung sich auf Routinearbeiten beschränkt und komplexere Aufgaben nur nach strikter Anweisung ausgeführt werden, ohne dass man tiefere Einblicke in die dahinterstehende IT-Infrastruktur erhält. Besonders bedenklich finde ich, dass Auszubildende aus Mangel an sinnvollen Aufgaben ihre Zeit damit verbringen müssen, beschäftigt zu erscheinen, anstatt wertvolle Lernerfahrungen zu sammeln.
Variation
Ich bin der Meinung, dass die FISI-Ausbildung zwar durch das Rotationsprinzip interessante Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche ermöglicht, jedoch die stark schwankende Betreuungsqualität zwischen den Abteilungen ein ernsthaftes Problem darstellt. Besonders kritisch sehe ich, dass der Lernerfolg anscheinend mehr vom Zufall der zeitlichen Einteilung und Zuteilung abhängt als von einem strukturierten Ausbildungskonzept, was zu einer sehr uneinheitlichen Ausbildungsqualität führt.
Respekt
Meiner Meinung nach ist es sehr positiv, das grundsätzlich ein respektvoller und professioneller Umgangston herrscht, jedoch finde ich es äußerst schade, dass einige wenige Mitarbeiter durch ihr herablassendes Verhalten gegenüber Auszubildenden diesen Eindruck beeinträchtigen.