Guter Arbeitgeber der aber leider mit demografischem Wandel, Wirtschaftskrise und steigender Burokratisierung kämpft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Es wurde alles getan um trotz der Krisen allen Mitarbeitern Sicherheit zu geben.
Angebote der Gesundheit sowie Weiterbildung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Starre Entgeld Struktur
-Wertschätzung der Mitarbeiter wird leider stetig weniger
-burokratisierung (neu Schaffung von Zwischenstufen in der Hierarchie)
-für manche Prozesse gibt es bis zu 7 zuständige Führungskräfte, die dann aber keine Entscheidungen treffen, sondern zuständigkeit weiter schieben. dadurch erschwert sich jeder Optimierungsprozess bis zum Punkt der Stagnation
Verbesserungsvorschläge
-Überarbeitung der Entgeltstruktur
Mehrleistung muss verfügbar sein und auch für Mitarbeiter motivierend
-Einstieg in die Firma muss attraktiver sein um motivierte Fachleute zu akquirieren. Um mit Erfahrung aufs Land zu ziehen und Mitarbeiter langfristig zu binden braucht es mehr Anreize als derzeitige (z.b. einen Obstkorb)
Wieder auf Grundwerte der Gruppe zurück kehren.
Flasche Hierarchie, wenige aber gute Projektleiter, die Mitarbeiter in Planung einbeziehen. Das auch wieder jeder Mitarbeiter wir Teil der Firma fühlt und das Gefühl hat, das seine Arbeit mit zum Gruppenerfolg beiträgt, aber auch gewürdigt wird.
Burokratisierung wieder vereinfachen.
Arbeitsatmosphäre
Gute Atmosphäre in den Teams. Allerdings zwischen Führungskräften und Mitarbeitern je nach Abheilung gespalten. Jede Abteilung kämpft für sich, statt alle Abteilungen zusammen fürs Unternehmen.
Kommunikation
Informationen gibt es über verschiedene Plattformen. Nur werden diese nicht von allen Mitarbeitern genutzt.
Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen ist manchmal zu langsam, oder falsch gelebt.
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt ist in meiner Wahrnehmung sehr gut.
Work-Life-Balance
Häufige Vertretungen im Schichtsystem nötig, und dadurch viel Flexibilität ein muss. Dies wird natürlich vergütet, ist aber Aufgrund des demografischen Wandels eher zur Normalität als Ausnahme geworden.
Ältere Mitarbeiter, bedeutet mehr und schwerere/längere krankheitsbedingte Ausfälle.
Vorgesetztenverhalten
Hat sich nach neuem Führungswechsel positiv entwickelt. Neue und jüngere Führungskräfte versuchen ihr bestes um festgefahrene Strukturen zu verbessern und Arbeit zu erleichtern, bzw moderne Abläufe zu etablieren.
Interessante Aufgaben
Kein Tag gleicht sich, und es gibt immer Herausforderungen, die einen fordern, aber auch neues Wissen dadurch schaffen.
Gleichberechtigung
Bevorzugung einiger Mitarbeiter durch Vitamin B ist vorhanden. Aber zum Glück selten.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden gewertschätzt. Es könnte nur für neue Mitarbeiter mehr Zeit zur Wissensübergabe bei Eintritt in die Rente geben.
Sonst verlieren wir viel Expertise, wenn die älteren Mitarbeiter nicht aktiv in den Prozess der Neugewinnung von Fachkräften eingebracht werden.
Arbeitsbedingungen
Die Anlagen sind zwar in manchen Bereichen älter, aber es wird alles an Material und Werkzeugen gestellt, was zur Arbeit nötig ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf die Einhaltung und Verbesserung von Umwelt- und Sozialbewusstsein wird viel Wert gelegt.
Es gibt häufig Informationen und auch genug Möglichkeiten sich einzubringen.
Gehalt/Benefits
Benefits und Zusatzleistungen sind überdurchschnittlich vorhanden.
Lohn-Gehaltsstruktur ist in der Produktion aber komplett fest.
Entgelttabelle ist vorgeschrieben und bietet keinerlei Toleranz für Würdigung von Mehrleistung oder höheren Qualisituationen.
Z.b. fährt man Radlader bekommt man das Gehalt wie alle anderen Radlader Fahrer, egal wie gut man dies tut.
Image
Egger ist ein großer Arbeitgeber in der Region und bringt sich dort auch aktiv in Veranstaltungen aber auch Forderung von Kunst und Kultur ein.
Leider ist manchmal die Unzufriedenheit einiger Mitarbeiter in der Öffentlichkeit zu hören, was den Ruf der Firma schädigt.
Karriere/Weiterbildung
Für engagierte Mitarbeiter gibt es viele angebotene Schulungen. Doch über die Position des Schichtleiters zu kommen wird in der Produktion sehr schwierig. Dafür muss man besser extern einsteigen und dann direkt darüber beginnen.
