Fragwürdige Unternehmenskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team und der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Ich habe mich über viele Jahre wohlgefühlt und konnte in verschiedensten Bereichen mitarbeiten und neue Erfahrungen sammeln
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In den letzten Monaten hat sich die Unternehmenskultur aus meiner Sicht deutlich verändert. Langjährige Mitarbeit und Engagement wurden für mich am Ende nicht mehr wertgeschätzt. Kritik oder berechtigte Anliegen wurden eher als persönlicher Angriff verstanden als als Anlass für einen konstruktiven Austausch.
Verbesserungsvorschläge
Eine offene Fehler- und Feedbackkultur sollte nicht nur von Mitarbeitenden erwartet, sondern auch von der Geschäftsführung gelebt werden. Wer sich über Jahre engagiert, sollte Wertschätzung erfahren, auch dann, wenn er berechtigte Fragen stellt oder auf seine Rechte hinweist.
Arbeitsatmosphäre
Früher sehr angenehm. Zum Ende hin deutlich angespannter und von Unsicherheit geprägt.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern und mitarbeiterorientiert. Persönlich hatte ich jedoch den Eindruck, dass die Außenkommunikation nicht immer mit der internen Unternehmenskultur übereinstimmte. Auch deshalb wollten sich nach meiner Wahrnehmung manche Mitarbeitende nicht an Foto- oder Videoprojekten für das Unternehmensimage beteiligen.
Work-Life-Balance
Durch die Möglichkeit im Homeoffice und flexible Arbeitszeiten lange gut. Eine zuvor getroffene Homeoffice-Vereinbarung wurde nach einer Meinungsverschiedenheit jedoch wieder aufgehoben.
Karriere/Weiterbildung
Für mich als Werkstudent gab es keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Gehalt/Benefits
Während meiner fast fünfjährigen Tätigkeit gab es keine Gehaltserhöhung. Begründet wurde dies damit, dass alle Werkstudenten denselben Vertrag erhalten. Die VDFU-Karte kann als Benefit genutzt werden. Andere Benefits, mit denen geworben wird (wie Team-Events, kostenlose Getränke, Obstkorb) waren von wenig Kontinuität.
Kollegenzusammenhalt
Gut. Die Kolleginnen und Kollegen waren für mich einer der größten Pluspunkte des Unternehmens, wobei in den letzten Monaten viele das Unternehmen verlassen haben. Es war eine hohe Fluktuation im Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Für mich der Hauptgrund, das Unternehmen zu verlassen. Nachdem ich die gesetzliche Feiertagsvergütung angesprochen hatte, erhielt ich zunächst völligst unerwartet und ohne Absprache einen Aufhebungsvertrag. Nachdem ich diesen nicht unterschrieben hatte, wurde als Maßnahme meine Homeoffice-Regelung aufgehoben. In einem anschließenden Gespräch mit der Geschäftsführung entstand bei mir der Eindruck, dass das Einfordern gesetzlicher Ansprüche eher als mangelnde Loyalität, statt ein berechtigtes Anliegen wahrgenommen wurde. Nach fast fünf Jahren Unternehmenszugehörigkeit empfand ich diese Reaktion als sehr enttäuschend und demütigend.
Arbeitsbedingungen
Grundsätzlich in Ordnung, modernes Bürogebäude mit Klimaanlage . Allerdings musste ich über Jahre mit meinen privaten Geräten arbeiten, da mir kein leistungsstarker Laptop zu verfügung gestellt wurde.
Kommunikation
Die Kommunikation hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Entscheidungen wurden zunehmend einseitig getroffen, während Vorschläge oder andere Sichtweisen aus meiner Wahrnehmung wenig Raum fanden.
Gleichberechtigung
Diversität im Team.
Interessante Aufgaben
Mein Bereich hatte nicht besonders viel Abwechslung zu bieten. Teilweise wurden Strategien überworfen, bevor diese überhaupt fertig gestellt waren. Oft ein großes hin und her und viele Hauruckaktion.
