36 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Team und der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Ich habe mich über viele Jahre wohlgefühlt und konnte in verschiedensten Bereichen mitarbeiten und neue Erfahrungen sammeln
In den letzten Monaten hat sich die Unternehmenskultur aus meiner Sicht deutlich verändert. Langjährige Mitarbeit und Engagement wurden für mich am Ende nicht mehr wertgeschätzt. Kritik oder berechtigte Anliegen wurden eher als persönlicher Angriff verstanden als als Anlass für einen konstruktiven Austausch.
Eine offene Fehler- und Feedbackkultur sollte nicht nur von Mitarbeitenden erwartet, sondern auch von der Geschäftsführung gelebt werden. Wer sich über Jahre engagiert, sollte Wertschätzung erfahren, auch dann, wenn er berechtigte Fragen stellt oder auf seine Rechte hinweist.
Früher sehr angenehm. Zum Ende hin deutlich angespannter und von Unsicherheit geprägt.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern und mitarbeiterorientiert. Persönlich hatte ich jedoch den Eindruck, dass die Außenkommunikation nicht immer mit der internen Unternehmenskultur übereinstimmte. Auch deshalb wollten sich nach meiner Wahrnehmung manche Mitarbeitende nicht an Foto- oder Videoprojekten für das Unternehmensimage beteiligen.
Durch die Möglichkeit im Homeoffice und flexible Arbeitszeiten lange gut. Eine zuvor getroffene Homeoffice-Vereinbarung wurde nach einer Meinungsverschiedenheit jedoch wieder aufgehoben.
Für mich als Werkstudent gab es keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Während meiner fast fünfjährigen Tätigkeit gab es keine Gehaltserhöhung. Begründet wurde dies damit, dass alle Werkstudenten denselben Vertrag erhalten. Die VDFU-Karte kann als Benefit genutzt werden. Andere Benefits, mit denen geworben wird (wie Team-Events, kostenlose Getränke, Obstkorb) waren von wenig Kontinuität.
Gut. Die Kolleginnen und Kollegen waren für mich einer der größten Pluspunkte des Unternehmens, wobei in den letzten Monaten viele das Unternehmen verlassen haben. Es war eine hohe Fluktuation im Unternehmen.
Für mich der Hauptgrund, das Unternehmen zu verlassen. Nachdem ich die gesetzliche Feiertagsvergütung angesprochen hatte, erhielt ich zunächst völligst unerwartet und ohne Absprache einen Aufhebungsvertrag. Nachdem ich diesen nicht unterschrieben hatte, wurde als Maßnahme meine Homeoffice-Regelung aufgehoben. In einem anschließenden Gespräch mit der Geschäftsführung entstand bei mir der Eindruck, dass das Einfordern gesetzlicher Ansprüche eher als mangelnde Loyalität, statt ein berechtigtes Anliegen wahrgenommen wurde. Nach fast fünf Jahren Unternehmenszugehörigkeit empfand ich diese Reaktion als sehr enttäuschend und demütigend.
Grundsätzlich in Ordnung, modernes Bürogebäude mit Klimaanlage . Allerdings musste ich über Jahre mit meinen privaten Geräten arbeiten, da mir kein leistungsstarker Laptop zu verfügung gestellt wurde.
Die Kommunikation hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Entscheidungen wurden zunehmend einseitig getroffen, während Vorschläge oder andere Sichtweisen aus meiner Wahrnehmung wenig Raum fanden.
Diversität im Team.
Mein Bereich hatte nicht besonders viel Abwechslung zu bieten. Teilweise wurden Strategien überworfen, bevor diese überhaupt fertig gestellt waren. Oft ein großes hin und her und viele Hauruckaktion.
Die Flexibilität, die man hier bekommt – man wird dabei unterstützt, seine Projekte auf seine Weise zum Ziel zu bringen. Dazu kommt die schnelle Kommunikation: Bei Problemen oder Fragen ist man ganz schnell im Austausch mit dem Arbeitgeber und findet zügig eine Lösung.
Der Standort ist mit dem Auto gut erreichbar – es gibt auch Parkplätze. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird's aber etwas schwieriger, vor allem wenn man nicht aus der Nähe (z.B. Bensheim) kommt.
Man fühlt sich hier einfach wohl im Team, alle sind nett und respektvoll zueinander. Auch wenn's mal stressig wird, bleibt die Stimmung entspannt und niemand wird komisch behandelt.
Das war für mich der stärkste Punkt. Die Home-Office-Möglichkeiten waren wirklich gut, und in Absprache mit der Führungskraft konnte ich meine Zeiten flexibel planen, wann ich ins Büro komme und wann ich von zuhause arbeite. Dadurch ließen sich Job und Privatleben super unter einen Hut bringen.
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen macht Spaß, man hilft sich gegenseitig und es gibt keinen unnötigen Stress untereinander.
Die Führungskraft ist nett und hilfsbereit, man fühlt sich immer gut unterstützt.
Das Büro ist modern ausgestattet – von den höhenverstellbaren Schreibtischen bis zu den Laptops. Zusätzlich gibt's kostenlose Snacks, Obst und Getränke (kalt und warm) zur freien Verfügung.
Die Kommunikation ist unkompliziert, sowohl mit den Kollegen als auch mit der Führungskraft. Man kommt schnell in Kontakt und kann Fragen oder Anliegen direkt ansprechen, das hat bisher immer gut funktioniert.
Die Aufgaben waren vielseitig, verschiedene Projekte, bei denen man sich weiterentwickeln und viel Neues lernen konnte. Man hatte die Freiheit, eigene Ideen einzubringen und Lösungen mitzugestalten, statt nur stur abzuarbeiten. Das hat mich fachlich echt vorangebracht.
Die Kollegen und das Team.
Druck keine Ü-Stunden aufzubauen, Work-life-Balance.
schlechte Betriebsführung, keine langfristige Struktur, eher großes Testgebiet für Führungskräfte und
Das muss die Führung schon selbst wissen.
Sie tun ja immer so als ob sie eh schon alles wüssten.
Untereinander gut, wenn die Führung nicht wäre.
Gutes Image nach Außen, aber wenn man hinter die Fassade schaut ...
Stimmte soweit und war ok. Es wurde darauf geachtet keine Überstunden zu produzieren.
alles intern geht, extern fraglich
Unterdurchschnittlich aus meiner Sicht
keine negativen oder positiven Feststellungen
Innerhalb der Ebene super. Sobald aber das Führungsteam involviert wurde fühlte man sich als fünftes Rad am Wagen.
kein Grund zur Beanstandung
Sehr fraglich. Innovative Unternehmensführung kann man nicht 1:1 von irgendwelchen Initiativen adaptieren. Teilweise hoch professionell gepaart mit Start-Up-Chaos und der suche nach Lösungen.
kein Grund zur Beanstandung
Wenn Kommuniziert wurde dann von oben herab. Kein wirklicher Team-Gedanke
kein Grund zur Beanstandung
Naja, wie man es nicht. für mich nicht.
Das Team
Wie mit Angestellten umgegangen wird.
Mehr Transparenz in Entscheidungen, klarere Kommunikation und ein stärkerer Fokus auf Mitarbeiterentwicklung könnten aus meiner Sicht vieles verbessern.
Ich hatte persönlich oft den Eindruck, dass die Stimmung angespannt ist.
Nach meinem persönlichen Eindruck entspricht das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens nicht dem, was intern gelebt wird. Nach außen wirkt vieles strukturierter und moderner, als ich es im Arbeitsalltag wahrgenommen habe.
Meiner Meinung nach wurde das Thema nach außen als selbstverständlich vermittelt, im Arbeitsaltag war eher das Gegenteil der fall. Es wurde keine Rücksicht auf private Angelegenheiten genommen. Home Office wurde nicht gern gesehen. Aus meiner Sicht hat die Geschäftsführung die Erwartungshaltung, dass auch bei Krankheit und im Urlaub gearbeitet wird.
Meiner Meinung wird Weiterbildung nur angeboten, um Angestellte an das Unternehmen zu binden und nicht um die Angestellten zu fördern. Ich habe es so wahrgenommen das interne Zertifikate nicht an Teilnehmer ausgestellt wurden.
Für mich persönlich wirkte das Gesamtpaket nicht besonders attraktiv im Vergleich zu anderen Optionen, die ich kenne.
Aus meiner Sicht spielte dieses Thema keine besonders sichtbare Rolle im Arbeitsalltag. Ich hätte mir gewünscht, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung stärker in den Fokus rücken.
Ein tolles Team mit wenigen Ausnahmen.
Ich hatte persönlich oft den Eindruck, dass ältere Kollegen von der Geschäftsführung eher als Last verstanden wurden.
Mein Eindruck war, dass Entscheidungen nicht immer transparent erklärt wurden. Teilweise wirkte der Umgang eher von oben herab, wodurch es schwerfiel, Vertrauen aufzubauen. Meiner Meinung nach wurden häufig Versprechungen gemacht, die jedoch selten gehalten wurden.
Ich hatte persönlich den Eindruck, dass die Rahmenbedingungen nicht immer optimal sind. Ausstattung und Organisation wirkten auf mich teilweise verbesserungswürdig, was den Arbeitsalltag gelegentlich erschwert hat.
Aus meiner Sicht hat die Kommunikation mangelhaft stattgefunden und von oben herab.
Hierzu kann ich nur sagen, dass mein persönlicher Eindruck gemischt war – ich habe keine klare Linie erkennen können.
Aus meiner Sicht gab es viele spannende Projekte. Aufgrund den Rahmenbedingungen haben jedoch selbst diese keinen Spaß gemacht.
Unterstützung bei ehrenamtlichen Tätigkeiten, gerade Feuerwehr. Lehrgänge konnten gemacht werden und man wurde dafür freigestellt.
Kleines Team, guter Zusammenhalt und man kann sich aufeinander verlassen.
Abwechslungsreiche Arbeit durch Technik und Brandschutzbeauftragter.
Technische Ausstattung und Werkzeug waren nicht immer vollständig, da musste man sich teilweise selbst helfen.
Arbeitsatmosphäre passt im großen und ganzen. Kleines Team, man kann sich aufeinander verlassen. Gerade draußen beim Kunden wichtig, da zieht man zusammen durch. Wenn was ist wirds angesprochen und gut ist.
Umstrukturierung seit August 2025 war am Anfang bisschen durcheinander, aber mittlerweile läufts strukturierter.
Wir mussten Dienstbekleidung tragen, da wurde auch drauf geachtet dass man vernünftig und ordentlich aussieht.
Work-Life-Balance passt auf jeden fall. Durch Teilzeit und eigenes Dienstfahrzeug ist man relativ flexibel unterwegs. Auch wenn privat was dazwischen kam, konnte man sich meistens absprechen. Gleichzeitig ist es halt ein geben und nehmen – wenn beim Kunden was dringend war, ist man auch mal früher los oder länger geblieben.
Konnte mich intern zum Brandschutzbeauftragten entwickeln.
Gehalt ist okay, aber große Sprünge sind nicht drin. Klar, woanders bekommt man teilweise mehr. Dafür hat das Gesamtpaket gepasst. Rahmenbedingungen, Flexibilität und Umgang waren gut.
Für mich insgesamt in Ordnung
Vorgesetzte waren da schon hinterher, dass wir unseren Müll als Techniker wieder mitnehmen und ordentlich entsorgen. Wenn das nicht gepasst hat, gabs auch mal nen Deckel.
Zusammenhalt im Team ist richtig gut. Kleines Team, man kennt sich und hilft sich gegenseitig.
Vorgesetztenverhalten war im großen und ganzen gut. Seit 2022 gab es öfter Wechsel, das hat man schon gemerkt. Seit Ende 2025 ist die Chefin auch verantwortlich für mein Team gewesen. Viele Prozesse wurden nachgezogen, am Anfang war das teilweise schwer zu verstehen, aber mittlerweile funktioniert das ganz gut.
Manchmal hat Werkzeug gefehlt, da musste man sich auch mal selbst behelfen oder was von zuhause mitbringen. Bei neuen Sachen wurden wir mit eingebunden, was gut war.
Kommunikation läuft größtenteils übers Auftragsboard, das passt und gibt nen guten Überblick.
Kein großes Thema im Alltag, läuft einfach fair ab.
Aufgaben sind abwechslungsreich
Zuletzt nichts mehr, daher bin ich jetzt woanders, wo ich als wertvoller Mitarbeiter wahrgenommen und behandelt werde.
Die Mitarbeiter haben lange und oft gewarnt, es hat nicht zu Änderungen geführt, stattdessen wurde mit Abmahnungen und Rauswürfen geantwortet.
So gingen in den letzten paar Monaten fast 20 Kollegen, da muss doch ein Chef mal nachdenken, ob an den Warnungen vielleicht ja doch etwas dran sein könnte... Leider Fehlanzeige, so wird das Schiff wohl gegen den Eisberg steuern müssen.
Das größte Kapital eines Unternehmens sind die Mitarbeiter. Werden die nicht gut behandelt, bevormundet und mit Abmahnungen bedroht, suchen sie sich andere Arbeitgeber. Diese Erfahrung muss die EHBS gerade machen. Also kann der Rat nur lauten: Keine Bewertungen bei kununu löschen lassen, sondern die Mitarbeiter wieder fair behandeln, dann bleibt vielleicht der Rest.
Zunehmend schlechter, deshalb haben immer mehr Kollegen in den letzten Monaten das Unternehmen verlassen
Zunehmend schlechter (Homeoffice wurde massiv eingeschränkt), der Grund ist nicht nachvollziehbar, da man ja nicht mit den Kollegen vor Ort Kontakt aufnehmen durfte.
Das Gehalt war schon immer sehr niedrig im Vergleich zu anderen Unternehmen, aber Geld ist ja nicht alles. Nur wenn das Drumherum zunehmend negativer wird, rückt es dann doch wieder in den Fokus.
Soweit es noch erlaubt war, sehr gut. Leider durfte man zuletzt nicht mehr zu den Kollegen ins Büro nebenan gehen, um etwas zu fragen.
Es werden alle gleich behandelt
Zuletzt nicht mehr auf Augenhöhe, wie es früher immer war, sondern nur noch von oben herab und bestimmend.
Was helfen neue PCs und höhenverstellbare Tische, wenn das Arbeitsklima die Mitarbeiter verjagt?
Da hapert es massiv; was früher sehr gut geklappt hat, ging seit letztem Herbst Stück für Stück zurück. Zuletzt war die Kommunikation nur noch: "Das wird so gemacht, weil wir das so vorgeben"...
Das nennt sich dann Prozesse erstellen.
Es werden alle gleich behandelt
Leider nachlassend
Positiv hervorzuheben ist, dass regelmäßig Meeting mit allen Mitarbeitenden stattgefunden haben, in denen Neuerungen und aktuelle Themen transparent kommuniziert wurden. Dadurch waren alle auf dem gleichen Stand und konnten Entwicklungen besser nachvollziehen. Außerdem wurden in regelmäßigen Abständen Teamevents angeboten, die den Zusammenhalt im Team gestärkt und für eine angenehme Arbeitsatmosphäre gesorgt haben.
familiäre Atmosphäre mit netten Kollegen und Vorgesetztem, sowie einem modernen Arbeitsumfeld
Super Arbeitsatmosphöre, um ungestört und produktiv zu arbeiten
Nur positives in meiner Zeit als Werkstudent
Flexible Arbeitszeiten möglich, sodass Privatleben und Arbeitsleben in Einklang gebracht werden können
kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen, sowie Veranstaltungen helfen einem mit der Zeit auch mehr Verantwortung zu übernehmen
Überdurchschnittlich
Umweltbewusstes Unternehmen
Sehr Hilfsbereite und kompetente Kollegen, die einem den Einstieg enorm erlechteren
Alle Mitarbeiter werden geschätzt unabhängig vom Alter
Offen und ehrliches miteinander, sowie freundliches Auftreteten und gute Kommunikation helfen einem eine klare Zielstellung zu haben. Dies bietet einen angenehmen Rahmen, um sich wohlzufühlen und produktiv zu arbeiten
Neueste Hardware und Software sowie ein modernes Büro bieten optimale Arbeitsbedingungen
Regelmäßige Updates mit Kollegen und Vorgesetzten sorgen für ein effizientes und vorausschauendes Arbeiten
Weltoffenes Unternehmen, bei der man keine Sekunde das Gefühl hat auf irgendeinerweise benachteiligt zu werden. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit all seinen Stärken, unabhängig von Herkunft, Hintergrund oder Lebensweg
Keine Monotone Arbeit, da es Kunden aus verschiedenen Branchen gibt lernt man immer wieder etwas neues
Die Kollegen waren stets ein Rückhalt und haben den Arbeitsalltag trotz aller Umstände angenehm gemacht.
Das Unternehmen ist zu schnell gewachsen, ohne Strukturen und Prozesse entsprechend mitzuentwickeln. Stattdessen gab es ständige Kurswechsel, die Orientierung und Stabilität im Arbeitsalltag nahezu unmöglich gemacht haben. Nach außen wird eine offene, einladende Unternehmenskultur präsentiert – die Realität sieht jedoch anders aus. Fehler der Geschäftsführung werden konsequent auf Mitarbeiter abgewälzt oder schlicht ignoriert, während sich die Führungsebene selbst nicht an die eigens festgelegten Prozesse hält. Ursprünglich zugesagte Homeoffice-Regelungen wurden stillschweigend zurückgenommen, und selbst die betriebliche Altersvorsorge wurde zuletzt einfach temporär gestrichen – ein weiteres Beispiel dafür, dass Versprechen und Mitarbeiterwohl wenig wert sind.
Bevor weiteres Wachstum angestrebt wird, sollten stabile interne Strukturen, klare Prozesse und eine verlässliche Führungskultur geschaffen werden. Konstruktives Feedback von Mitarbeitern sollte als Chance gesehen werden – nicht als Bedrohung. Versprechen – sei es zur Flexibilität, zur Offenheit, zur Familienfreundlichkeit oder zur betrieblichen Altersvorsorge – sollten gemacht werden, um gehalten zu werden.
Die Stimmung ist geprägt von Angst – Angst, Fehler zu machen, Angst, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, Angst, den Job zu verlieren. Nach außen wird kommuniziert, dass man mit allem offen zur Führung kommen kann und eine Feedbackkultur gelebt wird. In der Praxis ist das leider nicht der Fall. Wer Fehler der Teamleitung oder Geschäftsführung offen anspricht, riskiert die eigene Kündigung. Besonderes Engagement wird nicht anerkannt, sondern als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Ergebnis: 13 Mitarbeiter haben das Unternehmen innerhalb von nur fünf Monaten verlassen oder mussten es verlassen– ohne dass dies zu irgendeiner erkennbaren Selbstreflexion geführt hätte.
Das Unternehmen bewirbt sich aktiv als familienfreundlicher Arbeitgeber – davon ist in der Praxis jedoch wenig zu spüren. Homeoffice-Möglichkeiten, die anfangs zugesagt oder bereits gelebt wurden, wurden zurückgenommen, ohne dass es dafür nachvollziehbare Begründungen gab. Wer auf Flexibilität angewiesen ist, wird schnell merken, dass die nach außen kommunizierten Werte nicht mit der gelebten Realität übereinstimmen.
Der einzige Lichtblick in diesem Unternehmen waren die Kollegen. Der Zusammenhalt im Team war außergewöhnlich gut und ehrlich gesagt der einzige Grund, morgens gerne zur Arbeit zu gehen. Schade, dass dieser positive Aspekt von der Unternehmensführung nicht als das gesehen wird, was er ist – nämlich ein wertvolles Gut, das es zu pflegen gilt.
Die Geschäftsführung nimmt den Mitarbeitern zunehmend die Eigenverantwortung, um bei Fehlern leichter eine Handhabe zu haben. Kritik von unten wird nicht toleriert – wer Missstände benennt, wird nicht gehört, sondern abgemahnt oder entlassen. Besonders widersprüchlich: Die Geschäftsführung legt Prozesse fest, hält sich selbst jedoch nicht daran.
Die technische Ausstattung ist positiv hervorzuheben – moderne Laptops, höhenverstellbare Schreibtische und die Möglichkeit, mit mehreren Monitoren zu arbeiten, sorgen für eine angenehme und ergonomische Arbeitsumgebung. In diesem Bereich hat das Unternehmen investiert und das merkt man.
Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung ist strikt einseitig – Widerspruch oder ein „Ja, aber” wird nicht geduldet. Entscheidungen werden von oben durchgereicht und sollen kommentarlos umgesetzt werden. Die Teamleiter befinden sich dabei in einer schwierigen Lage: Sie sind angehalten, diese Linie durchzusetzen, hätten jedoch in vielen Fällen selbst gerne anders gehandelt. Die eigentliche Verantwortung für diese Kultur liegt klar bei der Geschäftsführung – nicht bei den Teamleitern, die letztlich selbst nur wenig Spielraum haben.
Gehaltsverhandlungen gestalten sich äußerst schwierig. Wer Topleistungen erbringt, wird darauf hingewiesen, dass man damit lediglich seinen Job erfüllt – eine Anerkennung in Form einer Gehaltserhöhung ist kaum zu erwarten. Das Gehaltsgefüge im Unternehmen ist zudem stark unausgewogen, und selbst langjährige Mitarbeiter, die jahrelang loyal und engagiert waren, müssen regelrecht darum kämpfen, eine faire Vergütung zu erhalten. Das hinterlässt einen bitteren Beigeschmack und zeigt einmal mehr, dass Mitarbeiterleistung und -treue intern wenig wertgeschätzt werden.
Es gibt spannende Projekte, auch wenn dies immer mehr nachlässt aufgrund der Wirtschaftslage.
Die Möglichkeit sich mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln.
Top! Auch zu stressigen Zeiten merkt man, dass alle in die gleiche Richtung schauen und an einem Strang ziehen.
Ich hatte noch nie einen Arbeitgeber bei dem sich so ein gutes Verhältnis unter den Kollegen abzeichnet. Aus Kollegen werden wirklich Freunde und wir unternehmen auch häufig außerhalb der Arbeit was zusammen.
Hat sich über die Zeit wirklich gut entwickelt. Teilweise ist die Abteilungsstruktur und die Kommunikation zwischen Abteilungen ausbaufähig, aber das ist bekannt und es wird kontinuierlich daran gearbeitet.
Abwechslung und es gibt auch die Möglichkeit sich weiterzubilden und sich zu spezialisieren.
So verdient kununu Geld.