Wenn man im richtigen Team spielt...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Sozialverhalten im Haus. Die allermeisten Kollegen sind äußerst nett und hilfsbereit. Die Geschäftsleitung ist sehr großzügig. Die Sommerfeste und Weihnachtsfeiern waren toll. Die besonders flexiblen Arbeitszeiten haben mir sehr gut gefallen. Kernarbeitzeiten von 2 Stunden sind wunderbar um seinen Alltag zu regeln. Oder im Sommer auch mal sehr früh anzufangen fand ich klasse.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das ich mit all den Problemen alleine gelassen wurde.
Es gab nie ein Verstehen oder eine Entschuldigen für all das falsche Verhalten seitens der Führung. In Schutz genommen wurden immer nur die Kollegen. Ich war aber auch Teil des Teams.
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche meiner alten Abteilung, dass sie es schafft die Konflikte im Team offen anzugehen. Zuhören fängt mit dem verstehen an, und nicht mit der Antwort!
Arbeitsatmosphäre
Das kommt darauf an, welche Atmosphäre man betrachtet. Die mit meinen weltbesten Kollegen war top. Wir hatten viel Spaß. Die mit meinem Teamleiter war unehrlich und falsch. Fast jedes Problem anhören freundlich nicken und nichts ändern. So habe ich ihn wahr genommen. Es gibt in dieser Abteilung ein paar Menschen die nicht verstehen, dass nur ein Miteinander das Team nach vorne bringt. Sie schauen allerdings nur auf ihre eigene Vorteile. Das ist sehr schade. Und letztlich leidet das Team.
Image
Es gab Zeiten da habe ich von dieser Abteilung geschwärmt. Heute würde ich niemandem empfehlen in dieser Abteilung anzufangen.
Work-Life-Balance
Der Hinweis auf Überlastung, wurde ignoriert. Oder wenn, dann gab es nur fadenscheinige Angebote, die aber nicht wirklich weiter geholfen hätten.
Ende 2023 hatte ich noch ca. 250 Überstunden stehen. Ich hatte darum gebeten, die letzte drei Tage vor Weihnachten ins Homeoffice gehen zu können. 3 Tage könne mein Teamleiter nicht vertreten. Dabei hat er in dem Jahr fast jede Woche 3 Tage Homeoffice gemacht. (Ich maximal 4 Tage im Monat.) Finde den Fehler...
Schön, wenn man samstags für den Vorgesetzten Arbeit erledigt, weil er Montag zu einer Besprechung muss. Und es am Donnerstag sagt. Ich würde sagen, die Großzügigkeit war sehr einseitig. 2024 war ich dann auch nicht mehr bereit dazu, so viele Überstunden zu machen...
Karriere/Weiterbildung
Was mich betrifft habe ich keine Empfehlungen bekommen. Auch im Umfeld habe ich nicht festegestellt, dass die Fähigkeiten der Mitarbeiter gesehen und gefördert werden. Es läuft eher so nach dem Motto ab: Wenn ich dir sage, wie gut du bist, dann bist du vielleicht bald weg. Was absoluter quatsch ist. Menschen wollen gesehen werden.
Gehalt/Benefits
Ich glaube bis heute nicht, dass mein Abteilungsleiter erkannt hat wer ich bin und was ich alles geleistet habe, wenn es um die monetäre Wertschätzung geht.
Ansonsten ist die Eiffage NW sehr gut aufgestellt, was die Sozialleistungen angeht. Vor allem das MItarbeiterbeteiligungsprogramm finde ich sehr gut. Und ich kann nur immer wieder sagen: Leute kauft Aktien... :-)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Solaranlage und Bienenwiese! :-) Ich finds klasse. Wenn jetzt noch der Wassersprudler kommen würde, dann wäre es perfekt. Weniger Plasitkflaschenmüll.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt wunderbar tolle Kollegen. Allerdings wird der Zusammenhalt nicht wirklich gefördert. Die Aktionen die in der Abteilung statt finden, werden ohne Liebe gestaltet. Einfach weil man es muss. Neue Ideen werden ignoriert. Das könnte ja Arbeit bedeuten... Oder man würde Kontrolle abgeben, wenn man jemand anderen machen lässt. Und nicht, dass diese Person noch positive Aufmerksamkeit bekommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meinem Empfinden werden die jungen Menschen gefördert. Ob Studium oder Weiterbildung. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Mir persönlich wurde nie aufgezeigt, was ich für Zukunftsperspektiven im Unternehmen habe und wo man mich in der Zukunft sieht.
Vorgesetztenverhalten
Der Teamleiter war bei keiner Besprechung vorbereitet. Er hört sich die Probleme an, ändert aber nichts daran. Er kann die Arbeit nicht einschätzen, da er selbst nicht in dem Bereich arbeitet. Meint aber, einem sagen zu müssen, wie schnell man etwas weg arbeiten kann. Ich hatte ihn dazu eingeladen am freien Tisch, mir gegenüber, zu hospitieren. Damit er weiß wovon er spricht... Natürlich wurde diese Einladung ignoriert.
Arbeitsbedingungen
Der Weg vom 3er ins 2er Büro war ein langer. Aber als er vollzogen war, war alles super. Höhenverstellbare Schreibtische sind vorhanden. Braucht man Arbeitsmittel bekommt man sie in der Regel auch zeitnah.
Kommunikation
Wenn du das richtige Team erwischt, dann läuft das super. Wenn du allerdings in einem Team spielst, wo jeder auf seinen Vorteil bedacht ist, Kritik nicht erlaubt ist, dann wirst du links liegen gelassen.
Interessante Aufgaben
Es wird ein sehr breites Spektrum abgedeckt. Immer wieder spannende Aufgaben und interessante Herausforderungen.

