Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.10.2026
Das EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk erhält ein positives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen als wertschätzend und respektvoll beschrieben, mit großen, kollegialen Teams – wobei einzelne Stimmen auf einen kontrollorientierten Führungsstil und zwischenmenschliche Spannungen hinweisen. Das Vorgesetztenverhalten ist ein deutlicher Schwachpunkt: Während einige Vorgesetzte auf Augenhöhe kommunizieren, kritisieren mehrere Bewertungen inkompetente Führung und fehlende Unterstützung. Die interne Kommunikation folgt einem ähnlichen Muster – Entscheidungen werden nicht transparent geteilt, und wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft nicht direkt.
Positiv heben die Bewertungen das Gehalt hervor: Tariflohn mit automatischer Anpassung, Jahressonderzahlung und betriebliche Altersvorsorge w...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden ein wertschätzender Umgang miteinander, ein kollegiales Miteinander im Team sowie eine angenehme und herzliche Stimmung im Arbeitsalltag. Respekt gegenüber Kolleg:innen scheint für viele ein prägendes Merkmal zu sein.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Einige Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre als belastet – durch das Verhalten von Vorgesetzten, mangelndes Vertrauen sowie ein von Kontrolle geprägtes Führungsverhalten. Auch zwischenmenschliche Spannungen unter Kolleg:innen werden von wenigen als Problem genannt. Die Erfahrungen scheinen je nach Bereich oder Gruppe zu variieren, da manche Bewertungen auf unterschiedliche Bedingungen innerhalb des Unternehmens hindeuten.
Das Vorgesetztenverhalten beim EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Führungskräfte durch transparente Kommunikation, Wertschätzung und einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe positiv auffallen, überwiegen in den schriftlichen Rückmeldungen kritische Stimmen. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass Führung häufig auf Druck statt auf professioneller Unterstützung beruhe und Empathie als Schwäche gelte.
Besonders auffällig ist die wahrgenommene Inkonsistenz in der Führungskompetenz: Neben einzelnen positiv wahrgenommenen Vorgesetzten berichten Nutzer:innen von inkompetenten Führungskräften, bei denen Beschwerden ins Leere liefen. Darüber hinaus kritisieren Nutzer:innen, dass persönliche Sympathien und Beziehungen stärker gewichtet würden als die Fürsorge gegenüber Mitarbeiter:innen, und dass es an Professionalität in der oberen Führungsebene mangele. Für einige war dies sogar der ausschlaggebende Grund für den Jobwechsel.
Die Kommunikation beim EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den Umgang miteinander als wertschätzend, respektvoll und offen, wobei Missverständnisse durch direkte Kommunikation schnell gelöst werden konnten. Diesen positiven Eindrücken stehen jedoch deutlich mehr kritische Stimmen gegenüber.
Viele Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Informationen nicht weitergegeben werden und Entscheidungen wenig transparent erfolgen. Stattdessen verbreiten sich Neuigkeiten häufig über den Flurfunk. Darüber hinaus empfinden einige den Kommunikationsstil als herablassend und nicht auf Augenhöhe. Auch der Umgang mit Stress und Personalmangel beeinflusst die Kommunikationskultur negativ, da konstruktives Feedback kaum stattfindet und taktische Umwege nötig sind, um Kritik anzubringen. Die Kommunikationsstrukturen gelten einigen Nutzer:innen zudem als veraltet und unzureichend.
Der Kollegenzusammenhalt beim EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite beschreiben einige Bewertungen eine faire Aufgabenverteilung, gegenseitige Hilfsbereitschaft und einen hervorragenden Zusammenhalt zwischen Kolleg:innen und Praktikant:innen. Zudem wird erwähnt, dass flache Hierarchien an der Basis den Zusammenhalt stärken.
Dem gegenüber stehen kritischere Stimmen: Einige Nutzer:innen beklagen die Bildung von Cliquen sowie eine ausgeprägte Einzelkämpfermentalität. Auch wird kritisiert, dass Arbeitslast ungleich auf verbleibende Mitarbeitende verteilt wird. Pädagogische Fachkräfte handeln zwar oft solidarisch, richten ihren Fokus dabei jedoch nach Meinung einiger Bewertungen zu häufig gegen Kinder statt gemeinsam für sie. Insofern zeigt sich ein widersprüchliches Bild: Während manche Teams als vorbildlich gelten, empfinden andere Mitarbeitende das Miteinander als wenig unterstützend.
Findest du das hilfreich?

