344 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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344 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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344 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für mich weckte das Unternehmen den Eindruck das hier kein Wert auf eine gute Candidate-Journey gelegt wird. Der Bewerbungseingang wird wie bei den meisten Arbeitgebern über eine Standardmail bestätigt. Ca. 2 Wochen später eine Einladung zum 1. Gespräch per Telefon. Im Gespräch wurden mit nur geschlossene Fragen gestellt. Es gab nur einen Moment in dem ich etwas ausführlicher werden konnte, hatte aber den Eindruck das hier wenig Interesse an meiner Aussage besteht. Gut eine Woche später dann die Absage ohne nennenswerten Grund. Das finde ich nach einem Gespräch sehr schwach von einem Unternehmen das selbst hohe Anforderungen hat. Meine Bewerbung fand im März 2026 statt. Die gleiche Stelle ist heute im Oktober 2026 immer noch online. Und anhand anderer Beurteilungen scheint das Struktur in diesem Unternehmen zu haben.
An die Head of Talent Acquisition: Es ist höchste Zeit, damit aufzuhören, Stellenanzeigen mit falschen Standortangaben zu veröffentlichen.
In diesem konkreten Fall geht es um die Stellenanzeige auf LinkedIn für die Position General Manager (m/w/d) – Niederlassungsleitung Erbach, Hessen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Erbach (Donau) – also um einen Standort, der rund 275 km entfernt liegt.
Solche irreführenden Stellenanzeigen sind längst bekannt und für Bewerber schlichtweg nicht mehr hinnehmbar. Wer mit falschen oder missverständlichen Standortangaben arbeitet, verschwendet nicht nur die Zeit potenzieller Bewerber, sondern riskiert auch einen erheblichen Vertrauensverlust.
Es reicht. Von der Geschäftsführung ist es höchste Zeit, Konsequenzen zu ziehen und sicherzustellen, dass derartige Praktiken künftig unterbleiben. Die Frage, ob hier lediglich mangelnde Sorgfalt oder eine systematische Irreführung vorliegt, sollte nicht länger unbeantwortet bleiben.
Das Gespräch mit der Recruiterin war freundlich, aber nur ein leichtes fachliches Abklappern. Das Gespräch mit der vermeintlichen Vorgesetzten war irritierend. Es war freundlich, jedoch hat sie lieber von sich geredet und weder fachliche Fragen, noch zur aktuellen Position oder zur Person gestellt. Der Absagegrund war dann mehr als seltsam und bestätigte den Eindruck des Gespräches, dass sie aufgrund fehlender Erfahrung scheinbar überfordert mit der Besetzung der Stelle ist oder niemanden mit mehr Qualifikation möchte
Es war lediglich ein Kaffeeklatsch und hatte nichts von einem Vorstellungsgespräch auf Managerebene. Der Absagegrund war dann so dermaßen lächerlich und paradox, weil er rein auf Vermutungen basierte und eine auf den Kopf gestellte Logik offenbarte. Es war absurd, aber letztendlich bin ich dankbar für die Absage. Im Endeffekt wären wir sowohl von der Erfahrung als auch der Expertise in vertauschten Positionen gewesen und damit muss man als Führungskraft auch erstmal souverän umgehen können.
Ich bewerbe mich seit 2024 auf Führungspositionen. Und was fällt mir auf? Manche Stellenanzeigen tauchen immer wieder auf oder bleiben über Jahre hinweg online.
Ernsthaft, liebe Unternehmen: Was läuft hier eigentlich schief?
Wie kann eine Führungsposition über einen derart langen Zeitraum ausgeschrieben sein, ohne dass eine Besetzung zustande kommt?
Sind die Anforderungen völlig realitätsfern? Werden Kandidaten gesucht, die zehn verschiedene Rollen gleichzeitig erfüllen sollen? Scheitert es an internen Entscheidungsprozessen? Oder interessiert sich am Ende niemand dafür, ob diese Stellenanzeigen überhaupt noch aktuell sind?
Und die vielleicht unbequemste Frage: Wird hier tatsächlich rekrutiert, oder wird lediglich der Anschein erweckt, dass Personal gesucht wird?
Während Unternehmen öffentlich über Fachkräftemangel klagen, investieren Bewerber Stunden in Lebensläufe, Anschreiben, Gespräche und Bewerbungsportale. Sie liefern ihre Unterlagen, warten auf Rückmeldungen und erleben nicht selten Funkstille.
Das ist nicht nur frustrierend. Es wirft grundsätzliche Fragen über die Qualität und Glaubwürdigkeit mancher Bewerbungsprozesse auf.
Wer eine Stelle ausschreibt, sollte auch ernsthaft vorhaben, sie zu besetzen. Wer nicht mehr sucht, sollte die Anzeige entfernen. Und wer Kandidaten gewinnen will, sollte ihnen mit derselben Professionalität begegnen, die er von ihnen erwartet.
Meine Fragen an die Personalverantwortlichen:
Wie kann es sein, dass manche Stellenanzeigen über Jahre hinweg aktuell erscheinen?
Wie viel Zeit sollen Bewerber noch in Prozesse investieren, deren tatsächlicher Status völlig unklar ist?
Und warum wird von Bewerbern maximale Professionalität erwartet, während manche Unternehmen nicht einmal für Transparenz im eigenen Recruiting sorgen?
Der Arbeitsmarkt besteht nicht nur aus Unternehmen, die auswählen. Er besteht auch aus Menschen, deren Zeit und berufliche Zukunft Respekt verdienen.
Es wird Zeit, dass wir auch über die Verantwortung der Arbeitgeber sprechen.
Wer Fachkräfte sucht, sollte das ernst meinen. Alles andere kostet Vertrauen.
Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
#Bewerbung #Recruiting #Fachkräftemangel #Arbeitsmarkt #Führungskräfte
Positiv war auch das Feedback zu den Absagegründen
Ich habe keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Der gesamte Prozess von der Kontaktaufnahme über das Vorstellungsgespräch bis hin zum Probearbeiten lief sehr strukturiert, transparent und reibungslos ab. Weiter so!
Ich hatte mich vorab bereits 2-3 Mal beworben und wurde immer vom Head of Recruiting ohne Begründung abgelehnt. Mein Lebenslauf weißt fast Ich habe Jahre relevante Berufs- und Facherfahrung aus. Es entstand das Gefühl, dieses Gespräch diente dazu, mich zukünftig ruhig zustellen. Dieses Mal gab es keine Absage des HoR sondern eine Einladung einer einfachen Recruiting- Mitarbeiterin, die auch nur stellvertretend übernahm. Dieses Gespräch mit einer Dame aus dem Recruiting Team, die nicht zwingend mit Fähigkeiten ausgestattet war mich und meine Qualifikationen beurteilen zu können, führte ein chaotisch-unstrukturiertes Gespräch mit mir. Wir unterhielten uns 1 Stunde und ich vermittelte ihr den perfekten Kandidaten. Keine 3 Tage später kam eine standardisierte Absage, die jeder Automatismusprozess einer ATS erstellen kann. Kein Anruf, keine Begründung zur Absage. Ich habe mir erlaubt via Linkedin potenzielle Kollegen zu prüfen. Sowohl der Regional HR West, wie auch die potenzielle Vorgesetzte haben nicht annähernd meine Fähigkeiten und Qualifikationen. In meinen Augen lag hier eine klare Diskriminierung meiner Person vor. Ich empfehle daher nicht, sich solch einem Unternehmen anzuschließen
Dieses Geschäftsmodell gehört beendet. Und zwar jetzt.
Ein Unternehmen, das mit massenhaft veröffentlichten Text-Stellenanzeigen arbeitet, muss sich eine unangenehme Frage gefallen lassen: Geht es hier tatsächlich um die Vermittlung realer Arbeitsplätze – oder wird mit der Hoffnung von Arbeitssuchenden schlicht ein Geschäftsmodell betrieben?
Wenn Stellenangebote veröffentlicht werden, obwohl dahinter keine ernsthafte Beschäftigungsabsicht steht, dann ist das keine harmlose Marketingstrategie mehr. Dann wird die Grenze zur systematischen Irreführung gefährlich nahe überschritten.
Deshalb gilt: Alle zweifelhaften Stellenanzeigen müssen unverzüglich gelöscht werden. Keine Ausreden. Keine PR-Floskeln. Keine neuen Textbausteine, die erneut den Eindruck erwecken, es gäbe unzählige freie Arbeitsplätze.
Denn Arbeitssuchende sind keine Klickzahlen, keine Datensätze und kein Rohstoff für ein Geschäftsmodell.
Wer mit Stellenanzeigen Geld verdient, trägt Verantwortung. Wer Bewerber mit vermeintlichen Jobangeboten anlockt, muss sich fragen lassen, ob dieses Geschäftsmodell überhaupt noch gesellschaftlich und rechtlich vertretbar ist.
Und wenn sich herausstellt, dass solche Anzeigen gezielt dazu eingesetzt werden, Menschen zu täuschen oder wirtschaftlich auszunutzen, dann darf auch die Frage nach strafrechtlichen Konsequenzen nicht länger tabu sein.
Es reicht.
Der Gesetzgeber, die Aufsichtsbehörden und gegebenenfalls auch die Strafverfolgungsbehörden sollten sich dieses Geschäftsmodell sehr genau ansehen.
Echte Jobs brauchen echte Arbeitgeber, echte Stellen und echte Beschäftigungsabsicht. Alles andere gehört auf den Prüfstand.
Stellenanzeigen sind kein Geschäftsmodell auf Kosten der Hoffnung von Menschen
Keine
Der Bewerbungsprozess war schnell und unkompliziert. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Auch meine zukünftigen Kollegen waren höflich und haben mich herzlich aufgenommen. Insgesamt habe ich einen sehr positiven ersten Eindruck von dem Unternehmen. Vielen Dank!
So verdient kununu Geld.