7 von 36 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Möglichkeit einer Workation sowie die interessante Arbeit.
Insgesamt war es für mich die bislang negativste Berufserfahrung.
Ich würde mir mehr Empathie in der Führung und einen nachhaltigeren Führungsstil wünschen. Schulungen zu wertschätzender Kommunikation und moderner Mitarbeiterführung könnten dabei helfen.
Ich hatte den Eindruck, dass sich vor allem Menschen wohlgefühlt haben, für die die Arbeit einen sehr hohen Stellenwert im Leben hat. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass dies als allgemeine Erwartung an alle Mitarbeitenden angesehen wurde. Für mich persönlich, da Arbeit nicht mein Lebensmittelpunkt ist, war das auf Dauer anstrengend.
Nach meiner Erfahrung wurde über die Arbeitsbedingungen im Unternehmen nur zurückhaltend gesprochen, meist nur im vertrauten Kollegenkreis. Einzelne Mitarbeitende äußerten sich sehr positiv über ihre Arbeit, deutlich häufiger habe ich jedoch Frustration über das Verhalten von Vorgesetzten wahrgenommen.
Ich und mehrere Kolleginnen wurden regelmäßig gebeten, auch am Wochenende zu arbeiten, ohne zusätzliche Vergütung. Drei Tage nachdem ich dieses Thema bei HR angesprochen hatte, erhielt ich meine Kündigung. Ob ein Zusammenhang bestand, kann ich nicht beurteilen.
Wer bereit ist, der Arbeit einen sehr hohen Stellenwert einzuräumen, hat aus meiner Sicht gute Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung.
Mit meinem Gehalt war ich grundsätzlich zufrieden. Negativ empfand ich jedoch, dass ich regelmäßig an Wochenenden gearbeitet habe und diese zusätzlichen Stunden nach meiner Wahrnehmung nicht gesondert vergütet wurden.
Ein besonderes Umweltbewusstsein ist mir während meiner Zeit im Unternehmen nicht aufgefallen. Dienstreisen konnten beispielsweise auch mit dem Flugzeug statt mit dem Zug erfolgen. Außerdem gab es in meiner Zeit nur zwei Mülleimer im Büro, wodurch Mülltrennung nur eingeschränkt möglich war.
Das Beste an meiner Zeit in der Firma waren die Kolleginnen und Kollegen. Ich hatte das Gefühl, dass wir alle im selben Boot saßen und uns gegenseitig unterstützt haben.
Meinem Eindruck nach wurde älteren Kolleginnen und Kollegen nicht immer mit dem nötigen Respekt begegnet. In Meetings wurden sie aus meiner Sicht häufig unterbrochen, wenn ihre Beiträge als zu lang oder nicht relevant empfunden wurden.
Ich habe das Verhalten meiner Vorgesetzten als sehr unangenehm empfunden. Der Umgangston wirkte auf mich häufig von oben herab und teilweise passiv-aggressiv, oft unter dem Deckmantel von „ernsthafter Kritik“. Außerdem habe ich einzelne Situationen als sexistisch wahrgenommen. Anerkennung oder Lob habe ich nur sehr selten erlebt.
Die technische Ausstattung war sehr gut. Mit Laptop und Diensthandy war ich vollkommen zufrieden.
Die Kommunikation in Richtung Führungsebene war für mich und meine Kolleginnen sehr schwierig. Auch wenn oft der Eindruck vermittelt wurde, dass Feedback angehört wird, hatte ich persönlich nicht das Gefühl, dass Anliegen der Mitarbeitenden ausreichend berücksichtigt wurden. Dabei geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Themen, die unsere tägliche Arbeit direkt betroffen haben.
Nach außen wirkte das Unternehmen auf mich sehr offen und progressiv. Persönlich habe ich mich als Frau jedoch teilweise unwohl gefühlt, insbesondere weil ich mehrfach erlebt habe, dass Mitglieder des C-Levels das Aussehen von Mitarbeiterinnen und externen Fachkräften thematisierten.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und interessant, insbesondere wenn man sich für die Pharmabranche interessiert und Eigeninitiative zeigt.
Fairness, Offenheit und vor allem Weitsicht was die Branche angeht. Hier verschläft man keine Trends sondern geht diese Bedacht an. Nicht immer erster sein ist praktisch wenn man als zweiter von den Fehlern des ersten lernen kann.
Manchmal ist das Büro gefühlt knackend voll und manchmal geisterhaft leer. Da fehlt mir persönlich die Balance.
Etwas mehr Einheitlichkeit im Projektmanagement wäre zu begrüßen. Da kocht jedes Team und jede Person eher ein eigenes Süppchen.
Prima Spirit, gute Atmosphere. Hier und da zu "Stoßzeiten" der Events kommt naturbedingt etwas Stress hinzu, was man auch merkt, aber das sollte einem bei dem Produktportfolio auch klar sein.
Ein frischer, hipper, ehrlicher Marktführer.
Grandios. Fixe Kern-Arbeitszeit. Ob man eher früher Vogel ist oder lieber am Abend arbeitet, kann man sich selber aussuchen. Workcation ist nicht nur angeboten sondern auch machbar. Notfälle werden respektiert und mit ein bisschen Vorlauf ist auch ein Termin beim Amt kein Problem.
Weiterbildung via Intranet oder je nach Team auch über Personalabteilung bzw. Team-Lead.
Gehalt könnte bei einigen Kolleg:innen besser sein. Dafür holen die Benefits einiges raus. Auch Gehaltsverhandlungen werden respektvoll im Rahmen des möglichen geführt.
Ethik und Sozialbewusstsein spielen eine große Rolle. Beim Thema Umwelt gibt es wenig zu kritisieren und Verbesserung kommt Schritt für Schritt.
Guter Zusammenhalt in meiner Abteilung. Getratscht wird in jedem Büro, das ist kein ELPATO Phänomen. Es wird in letzter Zeit viel Fokus darauf gelegt, dass wir ein Team sind, egal welche Abteilung.
Davon gibt es ein paar und die werden respektvoll behandelt. Man lernt mit- und voneinander.
Fair, fördernd, freundlich.
Manchmal ist die Technik in die Jahre gekommen, aber es funktioniert alles. Bestrebungen zur Verbesserung sind ständig zu sehen.
War schon immer gut, manches erfährt man je nach Position gar nicht bzw. sehr spät. Das hat sich aber in letzter Zeit gebessert.
Komme wie du bist, sei wer du sein willst. Sexismus, Ageismus etc. hat hier 0 Toleranz. Da wird dann auch hart durchgegriffen. Man fühlt sich sicher.
Auch wenn es immer die selben Produkte sind, gibt es immer etwas anderes zu tun. Abwechslung kommt hier Naturgemäß.
Das gesamte Kolleg:innen-Team und dass Arbeitnehmer:innen der GF wirklich am Herzen liegen.
Mehr Kommunikation
Kleines aber gutes Team.
Dank Homeoffice und einem super Corona Management fühle ich mich sehr wohl und gut aufgehoben.
Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Nach Weiterbildungen muss nur gefragt werden.
Gutes Gehalt und regelmäßig Sozialleistungen.
Top!
Das Alter spielt im Unternehmen keine Rolle!
Die Mitarbeiter werden hier geschätzt und gefördert.
Homeoffice, die beste Hardware
Die Kommunikation könnte an manchen Stellen besser sein, aber das Thema ist bekannt und wird bereits verbessert.
Gleichberechtigung hat bei EL PATO Priorität!
Es stehen immer wieder spannende Aufgaben auf dem Plan, die gemeinsam umgesetzt werden.
El Pato ist ein wachsendes und aufstrebendes Unternehmen.
- Alle Produkte haben ihren Platz im Markt und man kann sich als Mitarbeiter mit den Produkten platzieren und weiter einwickeln.
- Sollte man persönliche Herausforderungen haben, ist die Geschäftsführung für einen da.
- junge Kollegen/innen die vielleicht noch nicht ganz das gewünschte "Format" haben, mehr mit nehmen und weiterbilden
- ab und an überdenken, welche Positionen man besetzt und mit welchen Mitarbeitern
- ein Schritt nach dem anderen machen, manchmal überfordert es wenn zu viele Projekte parallel laufen
Im Vergleich zu anderen Unternehmen wird hier sehr locker miteinander umgegangen. Man kann sich austauschen, der morgendliche Plausch an der Kaffeemaschine gehört zum Alltag wie auch, dass man abends mal zusammen etwas unternimmt.
Natürlich gibt es auch mal stressigere Zeiten in denen es heiß her geht. Aber wo gibt es das nicht? Entscheidend ist wie jeder selbst damit umgeht.
Die in anderen Bewertungen beschriebene "Angstkultur" kann ich nicht nachvollziehen. Denn Steinigung bei Fehlern ist schon seit dem Mittelalter abgeschafft und wir sind alle Menschen die Fehler machen können. Auch hier gilt, jeder einzelne sollte sich einfach trauen offen zu kommunizieren.
El Pato als solches wird erst seit geraumer Zeit in den Fokus gestellt und ist dadurch noch nicht so bekannt wie die Produkte.
APOTHEKE ADHOC, PTA IN LOVE und aposcope sind im Apotheken- und Pharmamarkt so bekannt, dass keiner dran vorbei kommt.
Die Marktteilnehmer schätzen die Inhalte und die Leistungen von den Produkten sehr und durch den digitalen Wandel werden sie immer wichtiger und sind nicht weg zu denken.
Kannte ich so wie bei El Pato vorher nicht.
Es gibt eine Kernzeit und Homeoffice-Tage. Bei offenem Austausch mit dem Vorgesetzten kann man außerhalb der Regel Termine wahrnehmen.
Die Arbeitszeit ist eine Vertrauensarbeitszeit und wer effektiv und fleißig ist braucht sich über Überstunden keine Gedanken machen.
Sollte es doch mal durch Events oder Messen zur Mehrarbeit kommen, wird diese auch ausgeglichen.
Bei Weiterbildungen sollte zukünftig mehr darauf geschaut werden, wer welche Inhalte braucht.
Karriere: mit ein wenig Fleiß und Empathie schafft man es bei El Pato sehr weit.
überdurchschnittlich und immer pünktlich auf dem Konto.
Die Vergütung im Sales ist wie überall leistungsorientiert.
Bei El Pato ist diese Vergütung sehr fair und wird bis zum letzten Tag immer ordentlich abgerechnet.
Ist wie in allen Unternehmen derzeit stark wachsend.
Wenn man Hilfe braucht ist immer jemand da. Man muss nur den Mund auf machen.
Es gibt natürlich wie in jedem Unternehmen kleine Grüppchen die sich für Freizeitaktivitäten oder zum Mittagessen zusammenfinden.
Dennoch kann man sagen, dass bei El Pato der Zusammenhalt der Kollegen sehr stark ist und dies wird durch Teamevents und tolle Weihnachtsfeiern gefördert.
Ab wann ist man ein älterer Kollege?
Bei El Pato ist die Altersstruktur gut durchgemischt. Ab Anfang 20 bis 60 ist alles dabei.
Hier sollte man unterscheiden zwischen den Abteilungsleitern und der Geschäftsführung.
Jeder kann mal einen schlechten Tag haben oder man interpretiert selbst eine falsche Laune in seinen Vorgesetzten.
Da ich nur von mir sprechen kann, hoffe ich, dass mein Team meist zufrieden mit mir war. :-)
Mitarbeiterführung ist immer ein Thema, dass einen großen Bewertungsspielraum hat. Denn der eine mag lieber konkrete Ansagen, der andere lieber mit Samthandschuhen angefasst werden.
El Pato ist ein Unternehmen das in der freien Marktwirtschaft Umsätze erzielt und kein Gesprächskreis. Das heißt, natürlich gibt es Ziele und Erwartungen. Wie auch in den anderen Punkten beschrieben geht jeder anders damit um.
Wenn man Co-Working bei WeWork mag und auch den Potsdamer Platz, sind die Arbeitsbedingungen hervorragend.
Die technische Ausstattung ist auf dem modernsten Stand und wenn man etwas benötigt wird es bestellt.
Bei der Kommunikation im gesamt Unternehmen gibt es sicherlich noch viel Spielraum nach oben.
Es ist eine kleine Herausforderung bei einem wachsenden Unternehmen wirklich immer jeden mitzunehmen. Hierfür gibt es oft Teammeetings mit dem gesamten Team um alle auf einen aktuellen Stand zu bringen.
In den Abteilungen wird diese durch die einzelnen Team-Leads gefördert und gepflegt.
Gleichberechtigt sind alle. Egal ob Mann oder Frau.
Mir stellt sich eher die Frage, ob dass immer alle wissen :-)
El Pato hat mehr als nur interessante Aufgaben. Jedes der einzelnen Kernprodukte ist spannend und hat sehr viel Potential.
Die Produkte sind so vielfältig und einzigartig im deutschen Apotheken- und Pharmamarkt. Mit ein wenig Engagement kann sich jeder hier selbst verwirklichen und Ideen mit einbringen.
Es wird um Mitarbeiter geworben und sich auf sie eingestellt.
Undefinierte Abstimmungsprozesse.
Perks anbieten, Sozialkompetenzen weiterhin ausbauen, professionelle Unterstützung für das Unternehmenswachstum einholen.
Lockere Kollegen, toleranter Dresscode, schwarzer Humor und eine schöne Aussicht auf den Tiergarten.
Auf Kununu leider extrem schlecht dargestellt. Tatsache: Wer nicht fit im Kopf ist, hat es bei El Pato schwer. Die Marken des Unternehmens sind in der Branche bekannt und geschätzt.
Flexible Arbeitszeiten, hoher Workload.
In diesem Bereich tut sich grade ganz viel. Viele offene Türen und Karrierechancen!
Leistungsorientierte Gehälter.
Für die Branche ein überdurchschnittliches Umweltbewusstsein.
Wer sich wertschätzend auf seine Kollegen einstellt, erfährt sehr viel Hilfsbereitschaft.
Sind alle liebenswert.
Neue Team Leads bringen frischen Wind.
Schöner Arbeitsplatz, sehr gute technische Ausstattung.
Ist ein Thema an dem gearbeitet wird.
Flache Hierarchien.
Vielfältige Aufgaben. Wer gut arbeitet, bekommt immer mehr von diesen übertragen.
sehr flexible und loyal zu Mitarbeitern
Sehr angenehm, lässig und entspannt.
Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice möglich
die Firma wächst und damit die Karrieremöglichkeiten
verschiedene große und kleine Projekte werden gefördert
Immer Hilfe da, wenn man sie braucht.
auch wenn das Team jung ist, werden ältere Kollegen geschätzt und sind gut integriert
die Hierarchien sind flach
Technik ist auf dem neuesten Stand
Wird stetig verbessert
Die Firma hat viele verschiedene interessante Marken, bei denen man sich einbringen kann.
„Immer nur an den eigenen Vorteil denken oder das eigene Ego in den Vordergrund stellen: karmatechnisch keine besonders gute Idee. Denn wer allein aus reiner Selbstsucht heraus handelt, der bekommt ein solches Verhalten auf seinem Karma-Konto verbucht“.
El PATO Ltd. täte gut daran, sich einmal mit spirituellen Gesetzmäßigkeiten zu beschäftigen. Denn es herrscht alles andere als spirit oder good vibes. Die aktuelle Besetzung spaltet sich in zwei Gruppen. Gruppe 1 sind den Vorgesetzten zu 1000 Prozent loyal, fast schon unterwürfig – das sind diejenigen, die sich seit der Gründung oder zumindest seit vielen Jahren den Vorgesetzten stets zu treuen Diensten verpflichtet fühlen. Unlängst sind auch Newcomer dabei, die durch Beziehungen (Blut ist ja bekanntlich dicker als Wasser) sich einen Titel verschaffen, welcher nicht ihrem curriculum vitae entspricht. Gruppe 2 sind die typischen Mitläufer, die oftmals aufgrund ihrer privaten Situation so lange ausharren, bis sie eine neue Vakanz wahrnehmen oder diejenigen, die sich keiner Gehirnwäsche unterziehen möchten und freiwillig gehen. Die meisten harren zwischen ein paar Wochen und max. 1,5 Jahren aus.
Das Gesetz vom Karma ist das selbe, wie das Gesetz der Aktion und Reaktion in dieser Welt. Das heißt: Wenn ich mit der Faust auf den Tisch schlage, schlägt der Tisch in meine Hand. Daraus folgt, dass egal was man macht, es immer irgendwie zurück kommt. Es nützt also nichts, aus dem Egomotiv heraus zu handeln. Man kann nicht gewinnen. Das ist Karma.
Ein Buch mit 7 Siegeln und dafür ist ja zum Glück die Probezeit da. Denn im Vorstellungsgespräch wird das Blaue vom Himmel versprochen, was so nie eintreffen wird. Da alle Vorgesetzten unter Misstrauen und Kontrollverlust leiden, sind Home-Office, Teilzeit (Ausnahme sind Mitarbeiter, die Familie haben) und ein generell flexibles Arbeitszeit-Modell nicht möglich.
Gehört man zur „Adhoc-Familie“, geht die Leiter sehr schnell und sehr steil nach oben. Denn EL PATO Ltd. lebt und ermöglicht immer noch den amerikanischen Traum: Vom Tellerwäscher zum Millionär… frei nach dem Motto: 'Welcher Titel darf's denn heute sein?' Es werden Neulinge aus der „Adhoc-Familie“ eingestellt, die keine Berufserfahrung in diesem Bereich haben und diese werden binnen kurzer Zeit zum „Senior“ oder „Head of“ – ohne entsprechende Qualifikation – befördert. Hat man also keine Lust mehr, beruflich Tanzstunden zu geben oder möchte man einfach mal die Abteilung wechseln - und hat man dann noch das Glück Teil der Familie zu sein - kann man es bei EL PATO Ltd. sehr weit bringen. Und die anderen? Die gehen leer aus. Na gut, hin und wieder gibt's auch für die zweite Klasse manchmal Excelschulungen.
Das Gehalt ist branchenüblich. Aber auch hier greift wieder das Zwei-Klassensystem.
Es gibt faire Milch, im Sommer Eis und wöchentlich Obst und Gemüse. Für Mitarbeiter gibt es Plörre (aka Kaffee) aus dem Discounter, für die Vorgesetzten eine qualitativ-höherwertige Version mit geschäumter Milch. Wasser und Apfelsaft sind for free. Einmal im Jahr gibt’s einen Betriebsausflug.
Wie anfangs erwähnt: Kollegen von Gruppe 1 halten zusammen wie Pech und Schwefel. Man täte gut, sich nicht ihnen anzuschließen, da sonst Gehirnwäsche oder Gehorsam drohen. Vielleicht hat man in Gruppe 2 besseres Glück. Da die meisten aber bereits planen zu gehen, oder schon auf der Absprungliste bei den Vorgesetzten stehen bzw. wegen der privaten (finanziellen) Situation, sich zurückhaltend und stumm geben, ist es für neue „Adhocer“ schwer, ein Bestandsteam mit tollen, motivierten, empathischen und ehrlichen Kollegen zu finden. Teamspirit findet man vergebens. Egal, welche Abteilung.
Diversity - für die wenige Anzahl an Kollegen - wird einigermaßen gelebt.
Alle Vorgesetzten haben so gar kein Karma. Taktgefühl und Empathie sucht man hier vergebens. Gespräche, die den beruflichen Sachverhalt oder die eigene Work-Life-Balance betreffen, werden persönlich genommen und persönlich wird auch gehandelt. Es reicht bereits ein kleiner Funken aus, um Situation eskalieren zu lassen. Ist man nicht in Gruppe 1, ist man schneller aus dem Laden raus, als man denken kann. Die Vorgesetzten verfahren zudem nach einer gewisse Unternehmensstrategie: Die Mitarbeiter aus Gruppe 2 , die fachlich kompetent sind, werden mit Komplimenten und Lobpreisungen für eine Projektzeit gehalten und haben nach Projektende sehr schnell ausgedient. Professionelle Unternehmensführung sieht anders aus, es erinnert eher an ein Kasperle-Theater.
Die Lage ist für Altbauliebhaber perfekt. Die Räume haben Charme und das Office liegt im trendigen Wrangelkiez (Xhain). Hier gibt es auch leckeren Kaffee für den regelmäßigen Ausgleich zur Plörre. Neben einem Aufenthaltsraum im Nachbargebäude mit Küche, kann man in der warmen Jahreszeit die Spree, die Fressmeile oder den Görli genießen. Aufzüge und Aircon sind nicht vorhanden. Für benötigtes Material wird immer gesorgt. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (Ubahn/ Sbahn/ Bus) ist gut.
Die Agentur nennt sich in der Suchmaschine „Kommunikationsagentur“. Das von Stuart Hall entwickelte Sender Empfänger Modell definiert Kommunikation als Übertragung einer Nachricht von einem Sender A zu einem Empfänger B. Damit diese Nachricht eindeutig verstanden werden kann, müssen Sender und Empfänger die gleiche Codierung beziehungsweise Decodierung verwenden. Benutzen die beiden nicht denselben Code, weil sie bspw. einen Termini verschieden interpretieren, kommt es zu Störungen in der Kommunikation. In der Agentur gibt es leider kein Sender-Empfänger Modell wie oben beschrieben. Die Vorgesetzten senden nur und empfangen nie. Die Kommunikation weist folglich Störungen auf.
Mitarbeiter die eine Familie haben oder zur „Adhoc-Familie“ gehören, bekommen Gimmicks (Zeit / Gehalt), der Rest muss bluten.
„Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt“ oder „Die Welt liegt dir zu Füßen“ - heißt es im Vorstellungsgespräch. Von großen Ideen und Visionen ist die Rede. Leider verliert sich im Alltag alles in Schall und Rauch. Das liegt zum einen daran, dass es erstens personell nicht umsetzbar ist - sofern man keine Maschine ist, sondern Mensch bleiben möchte und zweitens führen der unternehmerische Größenwahnsinn sowie die utopischen Vorstellungen der Vorgesetzten bei Mitarbeiterin (vor allem wenn stets Unterbesetzung ist) zu hohem Leistungsdruck und schneller Demotivation.