2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das unmittelbare Team ist für mich mit Abstand eine der größten Stärken des Arbeitgebers. Ich habe selten in einem so wertschätzenden, unterstützenden und kollegialen Team gearbeitet. Die Zusammenarbeit ist auf Augenhöhe, man steht füreinander ein und ich verbringe bei und auch außerhalb der eigentlichen Arbeit gerne Zeit mit meinen Kolleg*innen. Auch die unmittelbaren Vorgesetzten im Team erlebe ich sehr positiv. Sie bemühen sich über die Maßen, auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen, insbesondere bei der Dienstplanung, und fangen durch ihren eigenen hohen Einsatz extrem vieles auf, was organisatorisch an anderer Stelle nicht gut funktioniert.
Die Bewohner*innen sind toll und die eigentliche Tätigkeit kann sehr erfüllend sein. Wenn ausreichend Personal vorhanden und eingeplant wäre, könnte aus meiner Sicht deutlich mehr individuelle Betreuung und Aktivierung stattfinden, die ich im Rahmen des Wohnkonzeptes für angemessen halten würde.
Das größte Problem sehe ich in den strukturellen Rahmenbedingungen. Wir sind für die anfallenden Tätigkeiten und den Anspruch des Vereins häufig zu knapp besetzt, so dass sich die Arbeit viel zu oft auf das Notwendigste reduziert. Gerade im Spätdienst entsteht dadurch teilweise ein ausgeprägtes Hamsterradgefühl. Mit nur einer zusätzlichen Person wären teilweise ganz andere Dinge möglich. Das liegt für mich ausdrücklich nicht an den Bewohner*innen, den Pflegenden oder an der Tätigkeit selbst, sondern an der personellen Ausstattung. Viele Kolleg*innen leisten zusätzliche nicht entlohnte Arbeit in ihrer Freizeit um die Teilhabe und die Lebensqualität der Bewohner*innen zu verbessern. Hinzu kommt, dass es gelegentlich an grundlegenden Verbrauchsmaterialien fehlt, was im Pflegealltag dazu führen kann, dass notwendige Maßnahmen nicht so unkompliziert und zeitnah durchgeführt werden können, wie es eigentlich wünschenswert wäre. Auch hier sind es nahezu immer die Mitarbeitenden, die sich über ihre Arbeitszeit hinaus engagieren, um notwendige Ausstattung und Pflegemittel zu organisieren.
Die dadurch entstehende hohe Stress- und auch körperliche Belastung wirkt sich auch stark auf die Work-Life-Balance und das Gefühl von Selbstwirksamkeit aus. Ausfälle müssen außerdem grundsätzlich durch die vorhandenen Mitarbeitenden aufgefangen werden, wodurch insbesondere Beschäftigte mit geringeren Stunden sowie die Leitungen in den Wohngruppen erhebliche Überstunden ansammeln. Die Pflegedienstleitungen bleiben im Notfallmanagement außen vor. Das Argument, dass es in anderen Einrichtungen noch schlechter sei, überzeugt mich dabei nicht, die Arbeitsbedingungen sollten sich daran messen lassen, was unter den eigenen Rahmenbedingungen angemessen ist. Die Belastung durch die mangelhafte Personalplanung aber auch der Mangel an Wertschätzung durch die PDL und die Geschäftsführung wirkt sich auch auf andere Bereiche der Arbeitszufriedenheit aus. So wurden zahlreiche Mitarbeiter*innen über viele Monate hinweg immer wieder vertröstet, bis endlich die gewünschten Arbeitszeitreduzierungen umgesetzt wurden.
Ein weiterer deutlicher Schwachpunkt ist die Kommunikation. Bei Fragen zu Arbeitszeit, Arbeitszeitnachweisen, tariflichen Regelungen und Zulagen muss man Informationen eigenständig zusammensuchen und Zugänge sind kaum gegeben bzw. erschwert. Gerade bei Themen, die unmittelbare Auswirkungen auf Arbeitszeit und Vergütung haben, wünsche ich mir deutlich mehr Transparenz und Verlässlichkeit.
Insgesamt habe ich nicht den Eindruck, dass die Probleme vor allem bei den einzelnen Mitarbeitenden oder den unmittelbaren Führungskräften im Haus liegen. Im Gegenteil, der außergewöhnlich gute Zusammenhalt im Team und das Engagement der direkten Leitungskräfte kompensieren vieles, was auf der Ebene der Pflegedienst- und Geschäftsleitung offenbar keine Priorität hat. Die größeren Schwierigkeiten sehe ich entsprechend auf der übergeordneten organisatorischen Ebene. Der Arbeitgeber hat aus meiner Sicht viel Potenzial, insbesondere weil die Menschen, mit denen ich unmittelbar arbeite, wirklich großartig sind. Dafür müssten allerdings die strukturellen Rahmenbedingungen und die Kommunikation auf Leitungsebene deutlich verbessert werden, es braucht Wertschätzung und das Gefühl, als Mitarbeiter*in ernstgenommen zu werden.
Grundsätzlich sehr angenehme Atmosphäre im unmittelbaren Team, allerdings bei zahlreichen Mitarbeitenden spürbare Belastung durch die strukturellen Rahmenbedingungen.
Strukturelle Unterbesetzung führt stellenweise zu hoher Arbeitsverdichtung, hohem Stresslevel und starker körperlicher Belastung.
Ich persönlich habe den Weg in die Weiterbildung bisher eher als beschwerlich erlebt und sehe keine wirklichen Entwicklungsmöglichkeiten für mich, ich weiß aber, dass es bei anderen Kolleg*innen anders ist. Scheinbar gibt es hier große Unterschiede.
Tarifliche Vergütung ist positiv, bei Zulagen und deren Berechnung fehlt es allerdings teilweise an Transparenz.
Eines der besten Teams, in denen ich bisher gearbeitet habe. Der Umgang ist sehr wertschätzend, unterstützend und man findet auch in schwierigen Situationen immer ein offenes Ohr.
Die direkten Führungskräfte im Haus sind sehr engagiert und arbeiten auf Augenhöhe, die größeren Probleme sehe ich auf der übergeordneten Leitungsebene.
Hohe Arbeitsbelastung durch Unterbesetzung, teilweise fehlende Materialien und räumliche Einschränkungen. Sehr vieles wird durch das große Engagement des Teams kompensiert und es gibt wenig Wertschätzung auf Leitungsebene.
Die Arbeit mit den Bewohner*innen ist eigentlich sehr erfüllend, durch die Unterbesetzung bleibt im Alltag aber häufig kaum mehr als die notwendige Grundversorgung.
Ein sozial arbeitender Verein, der nicht profitlogisch agiert, seine Klienten und Angestellten im Blick hat, dabei wächst und neue soziale Projekte startet kann einen als Angestellten wirklich stolz machen.
Evtl mehr Klienten Akquise aber ich steck nicht im Thema
Spannende Klienten, erfüllende Aufgaben
Wie kann ein sozialer Verein ein schlechtes Image haben
Arbeitszeiten werden mit Klienten abgestimmt
Nach nicht mal 6 Monaten schon Weiterbildungen angeboten bekommen
Deutlich über Mindestlohn
Es ist ein sozial arbeitender Verein, mehr muss nicht gesagt werden:) solidarisch next Level
Kollegen werden auch vor Klienten verteidigt
Die jungen lernen von den älteren
Sehr viel Verständnis für individuelle Situationen der Angestellten
Von Klient zu Klient unterschiedlich, aber genau richtig
Sehr verständnisvolle Vorgesetzte, offene Kommunikation mit allen Mitarbeitendem zu allen Themen in allen Bereichen
Der progressivste Arbeitgeber den ich je hatte was das anbelangt
Ich habe zur Zeit weniger zu tun, und würde gerne mehr arbeiten