Ihr Unternehmen?

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empatis 
Jugendhilfe 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

überaus heftiger Verschleiß von kompetenten Pädagogen.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Junge Teams.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation.
Eher Prinzip "Gesund-satt-sauber"-als pädagogische Arbeit.

Verbesserungsvorschläge

Gebt den Arbeitnehmern eine Stimme. -Und hört zu!
Ohne motivierte Pädagogen funktioniert die Arbeit nicht. Entlohnt sie. Und haltet eure helfende Hand hin, wenn jemand nach Hilfe ruft.

Arbeitsatmosphäre

Es war ein täglicher Kampf zwischen Aufgabe und Aufgeben. Betreuungsschlüssel fernab jeglichen Rahmens. Einzeldienst in einer Gruppe in der jeder einzelne Klient eine 1:1 Betreuung gebraucht hätte.

Image

Unter den Fachkräften ist das Image des Trägers schlecht. Das Jugendamt schwärmt von Empatis. - Vermutlich weil es immer freie Plätze gibt. ;)

Work-Life-Balance

Die gab es nicht. Schichtdienst ist als solches schon belastend und anstrengend. Die Arbeit mit dem Klientel konnte man jedoch nicht abschütteln. -zumindest ich nicht (was immer zu meinen Stärken zählte)

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war gut. - Man saß ja im selben Boot.

Vorgesetztenverhalten

Hatte bis auf das Bewerbungsgespräch keinen Kontakt mit der Leitung.- Er kannte bei der geringen Größe zudem nicht mal meinen Namen.

Arbeitsbedingungen

Eine wahrliche Katastrophe. Das Haus spiegelte die Klientel wieder. Dreckig (innen und außen), kaputt, runtergewirtschaftet. Abgesehen davon nicht angepasst auf das Alter und den Entwicklungsstand der Klientel.

Kommunikation

Die Kommunikation mit Führungskräften gab es quasi nicht. Ein seltener Gast in Teamberatungen.- aber nicht zielführend bzw. Unterstützend. "Hilfeschreie" der einzelnen Mitarbeiter wurden nicht wahrgenommen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war "in Ordnung".- aber schlechter als viele anderen und in Anbetracht der extremen Arbeit wäre es angemessen gewesen, den Arbeitnehmer zumindest mit Geld zu motivieren. -Kein Weihnachtsgeld (obwohl im Bewerbungsgespräch besprochen, kein Urlaubsgeld)- Auch die Mehrbelastung durch Corona wurde nicht honoriert.

Gleichberechtigung

Die gab es. - aber in einem zu hohem maß. Praktikanten hatten dieselben Dienstzeiten wie Fachpersonal.- nicht selten auch alleine.

Interessante Aufgaben

Das Klientel war durchaus interessant und vor allem spannend. Ich habe viel gelernt. Vor allem aber meine Grenzen. Und dass das System Kinder- und Jugendhilfe unglaublich schlecht ist.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.