Das Traineeprogramm hat massiv an Wert verloren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannende Themen und das Arbeitsumfeld
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Selbstgefälligkeit mancher Bereiche und Führungskräfte
Verbesserungsvorschläge
Im Personalbereich eine andere Kultur etablieren. Personalbereiche sollten Unterstützen und sich nicht so aufführen, als wären sie die Schlüsselposition überhaupt im Konzern!
Arbeitsatmosphäre
In den meisten Bereichen des Konzerns durchweg positiv und engagiert. Sobald man jedoch in Kontakt mit der Personalabteilung kommt wird es gruselig. Dieser Bereich versteht sich nicht als unterstützende Einheit sondern spielt sich auf, als wären sie der Mittelpunkt des Konzerns. Sobald Widersprüche vom AN kommen, wird mit Drohkulissen gearbeitet.
Kommunikation
Besonders die interne Kommunikation ist mehr Boulevard, als alles andere. Wirlich relevante Informationen, bspw. die strategische Ausrichtung des Konzerns, werden hinter verschlossenen Türen kommuniziert. Wenn überhaupt wird die belegschaft vor vollendete Tatsachen gestellt.
Kollegenzusammenhalt
Durchweg positiv! Als Trainee habe ich bereits unterschiedliche Abteilungen kennenlernen dürfen und wurde überall mit offenen Armen willkommen geheißen. In jeder Abteilung habe ich stets ein unfassbar kollegiales und faires miteinander ererbt, was insbesondere durch die Führungskräfte vorgelebt wurde.
Work-Life-Balance
Durchaus positiv, aber mit Einschränkungen; bspw. werden Trainees außerhalb des Tarifvertrags beschäftigt, weshalb für sie nicht die Wochenarbeitszeit von 38 Stunden, sondern die Höchstarbeitszeit von 48 Stunden gilt. So werden auch Überstunden nicht vergütet, was in meiner Wahrnehmung bewusst durch die Programmleitung genutzt wird. Kritik hieran wird nicht gerne gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Hier kann ich nur negatives berichten. Die Leitung des Traineeprogramms ist desolat und hat nur die eigenen Ziele im Blick. Kritik wird als Beleidigung aufgefasst und Widerspruch ist nicht gerne gesehen, was auch auf die weiteren Vorgesetzten im Bereich zutrifft. Entscheidungen sind nicht transparent nachvollziehbar und haben generell häufig nur eine kurze Haltbarkeit. Zur Entwicklung wird kaum etwas beigetragen. Besonders im Austausch mit den vorherigen Jahrgängen zeigt sich, dass sich hier eigentlich alles zum schlechteren verwandelt hat und das Programm nicht mehr ansatzweise vergleichbar ist. Auch innerhalb des Konzerns hat der Ruf durchaus gelitten. Feedbackkultur ist zwar eines der zentralen Buzwords des HR-Bereichs, jedoch ist negatives Feedback zu HR-Prozessen schon mit einer schweren Straftat zu vergleichen.
Interessante Aufgaben
In den diversen Bereichen des Konzerns passiert wirklich viel, hier wird wirklich etwas bewegt.
Gleichberechtigung
Wird gelebt
Umgang mit älteren Kollegen
Wird in beide Richtungen mit viel Wertschätzung gelebt
Gehalt/Benefits
Prinzipiell gut, aber bestimmte Personengruppen (bspw. Trainees werden außerhalb des Tarifvertrags) vergütet und haben zum Beispiel keinen Anspruch auf günstigeren Strom und Sonderzahlungen. Bei den Trainees der NetzeBW ist es aber komischerweise anders
Karriere/Weiterbildung
Nach dem Traineeprogramm sicherlich möglich, aber nicht während der Zeit als Trainee. HR pitscht zwar mit viel Energie Kampagnen zum Thema Entwicklung, diese geht aber nach Wahrnehmung der MA am tatsächlichen bedarf vorbei und spiegeln nicht die Realität wieder


