Mehr Schein als Sein oder Außen Hui und innen….
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt auf jeden Fall richtig gute Bereiche, Dann ist es einer der Besten Arbeitgeber in BaWü, man muss dort halt nur rein kommen bzw. den passenden Job finden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Am Arbeitgeber finde ich eigentlich nur die Personalabteilung schlecht. Ich habe schon einige Personalabteilungen kennenlernen dürfen, aber hier ist es eher eine Personalverwaltung und -abschreckung als das, was in der Öffentlichkeit publiziert wird. Aber eigentlich verlasse ich nur die schlechte Führungskraft und damit leider auch den Arbeitgeber, aber so ist das nunmal.
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf das Innere achten, als den Fokus auf Marke und Image zu legen. Die Ergebnisse und Kommentare aus den Mitarbeiterbefragungen ernst nehmen, es gibt wirklich einige Abteilungen und Bereiche, wo es an schlechten Führungskräften nur so wimmelt.
Arbeitsatmosphäre
Wenn die Stelle die beim Vorstellungsgespräch zugesagt wurde, zum Antritt jemand anderes bereits ausübt und man auf die Nachfrage dazu ein „Oh, daran kann ich mich nicht mehr erinnern“ erhält, ist die Arbeitsatmosphäre schwer positiv zu bewerten.
Work-Life-Balance
Dank fehlender Ziele fürs Team und da jeder seins macht, kann man sich bei 36h nicht beschweren, wobei es ja bald 38 sind und sich trotzdem einige beschweren, aber das scheint so ein Spirit zu sein, dem man sich wohl einfach Hingeben muss. Life hat man hier auf jeden Fall genug, fraglich ist nur, wer eigentlich das ganze Work macht.
Kollegenzusammenhalt
Jeder macht so seins, manche Gespräche sind ganz nett, aber ansonsten versucht jeder eher gut dazustehen und das ist das Wichtigste. Ein gemeinsames Ziehen an einem Strang vermisst man eher, gegenseitig ins Wort fallen ist Gang und Gebe.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind die wichtigste und einzige Ressource, so kommt es einem jüngeren auf jeden Fall vor.
Vorgesetztenverhalten
Erinnern sich nicht mehr an Absprachen oder Zusagen, bieten weniger Gehalt trotz mehr Verantwortung und bevorzugen ihre Lieblinge, die nur mit den besten Aufgaben versehen werden. Kritik wird nicht beachtet und eher ins lächerliche gezogen und wenn man mal weg ist aus den genannten Gründen, wird noch im Nachhinein über einen in anderen Abteilungen und großen Runden gelästert.
Kommunikation
Themen die unter vier Augen besprochen werden, werden gerne mal in der Teambesprechung auf dem Flur herausposaunt, entscheidende Infos werden vorenthalten und dann in JF mit den obersten Chefs klargestellt, sodass man selbst wie der Dumme dasteht.
Gleichberechtigung
Naja, eigentlich ja nicht, aber es ist schon wichtig, dass Frauen überall gefördert werden. Als Mann fühlt man sich etwas verloren, da ist wohl einiges auch wieder gut zu machen. Könnte man auch besser machen, aber Nunja, der Personalbereich verfolgt hier auf Grund der talentierten Führungsriege bis hin zum Vorstand wohl andere Ziele.
Interessante Aufgaben
Wenn die interessanten Aufgaben weg sind, bleibt halt nur noch wenig übrige. Wenn man dann etwas gefunden hat was einem Spaß macht, bekommt man Themen dazu, die das möglichst schnell wieder negieren und das auch ohne vorherige Absprache bzw. erfährt man in großen Runden davon, dass man jetzt eine neue Rolle hat, dass die gar nicht zu einem passt, interessiert nicht.

