Modernes Image, aber veraltete Arbeitsrealität
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Sehr gutes Gespräch mit meinem übergeordneten Vorgesetzten
-Flexibilität in den Arbeitszeiten
-Stabilität als Arbeitgeber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Unklare Aufgaben und fehlendes Ownership
-Kaum Teamkultur, kaum Kommunikation
-Unterschied zwischen modernem Außenimage und realer interner Arbeitskultur
Verbesserungsvorschläge
-Diversität und Kultur wirklich leben – nicht nur nach außen darstellen
-Team- und Kommunikationskultur aktiv entwickeln
-Aufgaben für Werkstudierende klar definieren und sinnvoll gestalten
-Professionelleres Auftreten intern und gegenüber externen Partnern
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war überwiegend unangenehm und distanziert. Gespräche fanden kaum statt und es herrschte eine eher kalte Atmosphäre, in der man sich nicht wohlgefühlt hat, Themen offen zu besprechen.
Image
Von außen wirkt die EnBW modern, sicher und offen. Innen habe ich jedoch eine eher veraltete Kultur, fehlende Diversität und unklare Strukturen erlebt.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren flexibel, was grundsätzlich positiv ist. Allerdings verliert diese Flexibilität an Wert, wenn die Inhalte und Rahmenbedingungen nicht stimmen.
Karriere/Weiterbildung
Ich sehe kaum Entwicklungsperspektiven. Zurzeit wird wenig neu eingestellt und es gibt kaum Förderung für Werkstudierende.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Bezahlung war durchschnittlich. Die verzögerte einmonatige Gehaltsauszahlung fand ich unpraktisch und wenig arbeitnehmerfreundlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das äußere Nachhaltigkeits- und Modernisierungsimage ist stark – im Inneren fühlte es sich jedoch weniger zeitgemäß und wenig wertschätzend an.
Kollegenzusammenhalt
Ein Teamgefühl habe ich kaum erlebt. Viele Kolleg:innen wirkten sozial sehr unsicher und es entstand kein natürlicher Austausch oder gegenseitige Unterstützung.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren sind hier in der Überzahl. Also war der Umgang mit ihnen gut. Der Umgang war grundsätzlich respektvoll, allerdings war auch hier die Kommunikation eher zurückgezogen und distanziert.
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Umgang war teils professionell, teils unklar. Besonders positiv war der übergeordnete Vorgesetzte, mit dem ich ein offenes und ehrliches Gespräch hatte. Die übrige Führung wirkte allerdings unorganisiert und teilweise unprofessionell.
Arbeitsbedingungen
Die Büroumgebung war funktional. Das Arbeitsklima und die Arbeitsweise im Team haben jedoch insgesamt wenig zu einem angenehmen Umfeld beigetragen.
Kommunikation
Die Kommunikation war sehr zurückhaltend bis nicht vorhanden. In Meetings wurde wenig gesagt, strukturelle Klarheit fehlte und viele Dinge blieben unverständlich oder unausgesprochen.
Gleichberechtigung
Nach außen wirkt die EnBW sehr divers, intern habe ich jedoch wenig Diversität erlebt. Die Struktur wirkte traditionell, bürokratisch und homogen geprägt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren anders beschrieben als im Bewerbungsprozess. Ich hatte oft das Gefühl, eher mit Beschäftigung als mit echten, sinnvollen Projekten beauftragt zu sein. Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten waren sehr begrenzt.

