die Richtung stimmt
Gut am Arbeitgeber finde ich
das sich eine kulturelle Ausrichtung entwickelt. Langsam aber es tut sich was.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
HR-BP die nicht mit den Führungskräften zusammenarbeiten. HR blockiert mehr als es hilft. Als Führungskraft die etwas bewegen möchte bekommt man hier kaum Unterstützung.
Verbesserungsvorschläge
Ehrliche und zuverlässige Kommunikation mit der eigenen Mannschaft. Aufräumen bei N-1 und N-2. Echte Verantwortung und Mitsprache für Gruppen- und Abteilungsleiter.
Arbeitsatmosphäre
toxische Kollegen werden geduldet. HR unterstützt in keiner Weise. Gefühlt gibt es einen Generalverdacht, dass alle Führungskräfte schlecht und gegen ihre eigenen Mitarbeiter sind.
Kommunikation
Der Vorstand ist bemüht. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft schafft es immer wieder die Weitergabe von Informationen zu verschlafen. Es gibt keine Ideen oder Konsequenzen um hier besser zu werden.
Kollegenzusammenhalt
zum großen Teil sehr gut. Schwarze Schafe gibt es auch hier. HR hilft nicht weiter wenn es drauf ankommt.
Work-Life-Balance
hängt stark von der direkten Führungskraft ab. Grundsätzlich sind tolle Möglichkeiten eingeführt worden (mobiles Arbeiten, Gleitzeitkonten etc.). Diese werden je nach Führungskraft unterschiedlich ausgelegt.
Vorgesetztenverhalten
hängt stark von der direkten Führungskraft ab. HR und der Vorstand sind sehr bemüht alle Führungskräfte zu schulen und bieten auch Coachings an. Allerdings wird auch nach zwei/drei Jahren nichts unternommen wenn sich keine Verbesserung zeigt.
Interessante Aufgaben
es wurde in den letzten Jahren sehr viel an den Abläufen verändert. Die organisatorischen Unklarheiten und Machtkämpfe erschweren die Projektarbeit ungemein. Die Zusammenarbeit zwischen Programm-Management und den Entwicklungsteams funktioniert auch nach 4 Jahren nicht wirklich. Dafür wird sie bei jeder Gelegenheit einseitig schöngeredet.
Gleichberechtigung
Im täglichen hängt es stark von der direkten Führungskraft ab. Im höheren Management sind keine Frauen. Das Thema Work-Life-Balance hat einen entscheidenden Einfluss. Je höher die Position desto mehr Work und weniger Life.
Umgang mit älteren Kollegen
häufig haben die jungen Kollegen wenig Verständnis für ältere Kollegen. Altersteilzeit wurde jetzt eingeführt. Hoffentlich gibt es hier noch weitere Initiativen.
Arbeitsbedingungen
Super. Wer Wünsche hat kann diese nennen und in der Regel wird auch darauf eingegangen. Schreibtisch, Lärmschutz ...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma verlässt sich nicht nur auf das Produkt. Papierloses Büro, Müllvermeidung, Recycling etc, gehen in die richtige Richtung.
Gehalt/Benefits
hier ist viel passiert. Seit zwei Jahren stockt die Ausgestaltung des Gehaltssystems. HR und BR müssen darauf achten, dass es nicht unfair wird für Kollegen die Spitzenleitungen zeigen.
Image
immer wenn ich das Gefühl habe es wird besser wird vom Management etwas unpopuläres verkündet. Erst ein endloser Turnaround, jetzt eine Transformation. Langfristig führt das nur zum Verschleiß der Motivation.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist top. Die Enercon-Akademie bietet eigene Kurse und auch externe Fortbildungen werden unterstützt. Wenn man sich selbst ein wenig darum kümmert gibt es die richtigen Fortbildungen.
Karriere ist schwierig. Keine echten, etablierten Karrierewege. Oft nur leere Versprechen.

