13 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
13 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
13 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess war insgesamt sehr langwierig. Erst nach mehreren Wochen wurden meine Bewerbungsunterlagen an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet. Bis dahin erhielt ich kaum Informationen zum aktuellen Stand, zum weiteren Ablauf oder zum zeitlichen Rahmen des Prozesses. Eine transparentere und regelmäßigere Kommunikation wäre hier wünschenswert.
Ich hatte vor dem Bewerbungsgespräch einen sehr positiven Eindruck über das Unternehmen und hatte mich auch sehr auf das Gespräch (online über Teams) und eine eventuelle Einstellung im Unternehmen gefreut.
Nach dem Bewerbungsgespräch hatte ich allerdings ein etwas mulmiges Gefühl und wusste nicht so recht, ob ich dort überhaupt anfangen möchte im Falle einer Zusage. Nachdem ich dann gleich vier Tage später die Absage erhalten habe, wurde mir diese Entscheidung abgenommen. Man muss allerdings hinzufügen, dass es im zweiten Schritt erst noch ein Probearbeiten vor Ort im Unternehmen gegeben hätte. Dazu kam es bei mir allerdings nicht.
Ich hatte das Gespräch mit zwei Personen. Eine davon aus der Personalabteilung. Ich hatte mich auf einen gemeinsamen Austausch gefreut. Was dann allerdings folgte war ein Gespräch, das sich eher wie ein Fragenkatalog anhörte. Eine Frage nach der anderen und das fast 45 Minuten lang. Das "Gespräch" war weniger darauf ausgelegt, den Bewerber wirklich kennenzulernen, sondern Risiken zu minimieren und einfach nur "abgeprüft" zu werden. Auch die Fragen empfand ich als sehr veraltet bzw. typische Lehrbuch-Fragen, was ich als sehr schade und irgendwie auch als unangenehm empfand. Es war einfach kein natürliches Gespräch, so wie man sich das in der heutigen Zeit vorstellt und wie ich es selber in anderen Unternehmen in der Vergangenheit schon erlebt habe. Als ich dann im Nachhinein hier auf Kununu die Bewertungen gelesen habe, wurde mir dann so einiges klar, auch warum ich vermutlich eine Absage erhalten habe. Mir scheint dies ein Unternehmen zu sein, welches Mitarbeiter möchte, die einfach nur Dienst nach Vorschrift machen. Kein Unternehmen was modern und offen für Veränderungen ist und eher Mitarbeiter will, die nichts ansprechen, nichts hinterfragen und am Besten keine Vorstellungen über eine gute Arbeitsstelle/Führungskraft haben.
Ich wünsche diesem Unternehmen trotz des unangenehmen Gesprächs alles Gute.
Zeitraum zwischen Einladung und erstem Gespräch war sehr lang und wurde auch nicht erklärt warum noch war es nachvollziehbar. Anforderungen an Stelle waren im Gespräch auch nicht dieselben wie in der Stellenanzeige. Es wurde mehr gefordert als beschrieben war.
Ich habe mich bei einem Unternehmen im kaufmännischen Bereich beworben, das auf seiner Website mit 4-Tage-Woche, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer familienfreundlichen Unternehmenskultur wirbt. Dort steht u. a.:
„Wir sind stolz, seit über 10 Jahren Mitglied beim Unternehmensnetzwerk ‚Erfolgsfaktor Familie‘ zu sein. Wir fördern eine familienorientierte Personalpolitik und leisten einen Beitrag dazu, Familienbewusstsein zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen.“
Realität am Telefon:
Die erste Frage zu meiner Bewerbung war, ob ich Teilzeit oder Vollzeit arbeiten möchte.
Ich bin Mutter eines Kita-Kindes und habe Teilzeit mit 6 Stunden täglich angeboten – meiner Meinung nach eine arbeitszeitlich und fachlich solide Basis, um in einem kaufmännischen Bereich effizient, verbindlich und zuverlässig zu arbeiten.
Die Antwort von HR:
„Aufgrund von Teilzeit (also weil ich Mutter bin) kommen Sie für uns nicht infrage. Da können wir Ihnen gleich absagen. Bewerben Sie sich gern nochmal, wenn Sie Vollzeit arbeiten können.“
Mein Fazit:
• Familien- und frauenfeindlich trotz gegenteiliger Selbstdarstellung
• Offensichtlich kein Bewusstsein für die Qualität, Effektivität und Loyalität von Teilzeitkräften
• Employer Branding ≠ Realität
Es reicht nicht, familienfreundlich auszusehen – man muss es auch leben.
- Keine Psychospiele aus den 80ern, die auf Unwahrheiten basieren und durchschaubar sind.
- Keine Versprechungen, die am Ende nicht eingehalten werden.
- Nicht nur auf junge, kontrollierbare MA setzen.
- Vertrauen wagen.
Rückmeldeprozess gegenüber den Bewerbern, v.a. denen die bei Gesprächen waren, sollte optimiert werden. Automatische Mails sind an sich bereits wenig erfreulich. Aber die Mails von Energie Calw sind leider sehr ernüchternd und lassen einen wenig Wertschätzung spüren. Oder vielleicht doch über kurze Telefonate nachdenken? Selbst bei einer Absage? Das kommt i.d.R. gut an und erhöht die Chance, dass komptente Kandidaten sich auch zukünftig wieder bei Ihnen bewerben. Kleine Details, große Wirkung
Ich könnte nichts vorschlagen, alles war perfekt!
So verdient kununu Geld.