Hoher Druck, unerfüllte Versprechungen und fehlende Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, bringt eine gewisse zeitliche Flexibilität und ist ein positiver Aspekt im Arbeitsalltag.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das ständige Erzeugen von Unsicherheit und Druck bezüglich der Arbeitsplätze, während zeitgleich an anderer Stelle hohe Investitionen getätigt werden. Zudem die mangelnde Einhaltung von Gehaltszusagen, unvergütete Mehrarbeit an Samstagen und der seit über einem Jahr unbehobene Personalmangel.
Verbesserungsvorschläge
Gehaltsstrukturen müssen der hohen Verantwortung und dem täglichen Leistungs- und Arbeitsdruck angepasst werden. Verbindliche Zusagen bezüglich Gehaltsanpassungen sollten eingehalten werden. Zudem braucht es eine nachhaltige Personalplanung, um die dauerhafte Überlastung des Teams abzubauen, sowie faire Regelungen für Überstunden und Wochenendarbeit.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck und Verunsicherung geprägt. Es wird regelmäßig auf die wirtschaftliche Gesamtlage verwiesen und Angst vor Jobverlust geschürt. Gleichzeitig wird an anderer Stelle intensiv investiert, was bei der Belegschaft für Unverständnis und mangelnde Transparenz sorgt.
Image
Das Bild, das nach außen vermittelt wird, weicht stark von der internen Realität ab. Nach außen wird investiert und expandiert, während intern Sparmaßnahmen und Druck auf die Belegschaft dominieren.
Work-Life-Balance
Eine gesunde Work-Life-Balance ist aktuell kaum möglich. Regelmäßige Überstunden und verpflichtende Samstagsarbeit gehören zum Alltag – eine angemessene Vergütung oder entsprechende Zuschläge dafür fehlen jedoch.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten rücken durch den akuten Personalmangel vollständig in den Hintergrund. Für Weiterbildungen oder echte Karriereperspektiven fehlen im Arbeitsalltag die Ressourcen und die nötige Unterstützung der Führungskräfte.
Gehalt/Benefits
Versprochene und zugesagte Gehaltsanpassungen werden nicht eingehalten. Die geleisteten Überstunden und die Wochenendarbeit werden finanziell nicht angemessen kompensiert, was in keinem Verhältnis zur aktuellen Arbeitsbelastung steht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Während nach außen teilweise bestimmte Werte kommuniziert werden, spiegelt sich das Sozialbewusstsein im internen Umgang mit den Mitarbeitenden (z. B. beim Thema Überlastungsschutz und Einhaltung von Zusagen) leider nicht wider.
Kollegenzusammenhalt
Der permanente Stress und die hohe Arbeitsbelastung wirken sich spürbar negativ auf das Miteinander aus, da alle am Limit arbeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Der anhaltend hohe Druck und das Pensum nehmen wenig Rücksicht auf individuelle Belastungsgrenzen. Langjährige Erfahrung wird im Alltag durch die hohe Arbeitsbelastung kaum gewürdigt oder gezielt genutzt.
Vorgesetztenverhalten
Der Personalmangel besteht seit über einem Jahr unverändert, ohne dass wirksame Maßnahmen zur Entlastung ergriffen werden. Anliegen und Überlastungsmeldungen von Mitarbeitenden werden von den Vorgesetzten nicht ernst genommen oder ohne konkrete Lösungen abgetan. Zudem wurden zugesagte Gehaltsanpassungen nicht eingehalten.
Arbeitsbedingungen
Die Rahmenbedingungen sind durch die ständige Überlastung stark beeinträchtigt. Dauerhafte Überstunden sowie unvergütete Samstagsarbeit gehören zur Regel, ohne dass organisatorische Gegenmaßnahmen zur Entlastung getroffen werden.
Die Büros im alten Gebäude sind super alt, im Sommer wird es super heiß in den Büros, alte total verstaubte Teppichböden sind in den Büros, die maximal 1x pro Jahr ordentlich gereinigt werden.
Kommunikation
Die Kommunikation verläuft primär einseitig. Zukünftige Perspektiven oder Anpassungen werden zwar angesprochen, jedoch selten wie angekündigt umgesetzt. Ein offener und konstruktiver Dialog auf Augenhöhe findet kaum statt.
Gleichberechtigung
Transparente Kriterien oder Chancengleichheit sind kaum erkennbar. Absprachen und Entscheidungen wirken oft willkürlich und sind für die Belegschaft schwer nachvollziehbar.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich besitzen zwar Potenzial, allerdings bleibt aufgrund des akuten Personalmangels und des enormen Arbeitspensums kaum Zeit für inhaltliche Qualität oder eine vertiefte Bearbeitung. Das reine Abarbeiten im Krisenmodus überlagert die eigentlichen Inhalte stark.


