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Strauss 
GmbH 
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Bewertungen

305 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 76%
Score-Details

305 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Toiletten sind sauber

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Toiletten sind sauber

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man erlernt mehr Skills, aber zu welchem Preis?


Arbeitsatmosphäre

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR Team, HR Partner Employer Branding
HR TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke für deine offene Rückmeldung. Uns ist wichtig, dass alle Birds ihre Stärken einbringen können und echte Entwicklungschancen erhalten. Das bedeutet auch: Neues lernen, ausprobieren und gemeinsam in die Zukunft zu gehen.
Wenn du deine Erfahrungen noch einmal vertraulich mit uns teilen möchtest, kannst du dich gerne persönlich an dein HR Team wenden.

Viele Grüße
Dein HR Team

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Hier stimmt einfach alles!

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderne und zukunftsorientierte Unternehmenswerte, Wertschätzung und respektvoller Umgang miteinander, Offenheit für Veränderungen und neue Ideen, gute Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für persönliches Wachstum.

Ein Arbeitgeber, der sich kontinuierlich weiterentwickelt und dabei die Mitarbeitenden mitnimmt!

Arbeitsatmosphäre

Einfach top! Nicht nur im Team, sondern auch abteilungsübergreifend!

Image

Traditioneller Ausstatter für Handwerker bis zur modernen Lifestyle- und Kultmarke!

Work-Life-Balance

Absolut vorhanden! Es wird auf jeden einzelnen eingegangen

Karriere/Weiterbildung

Vielfältige Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten - vieles wird direkt inhouse angeboten

Gehalt/Benefits

Absolut angemessen - mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld und vielen anderen Benefits!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Besser geht nicht!

Arbeitsbedingungen

Ideal


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

vielen Dank für deine starke Bewertung – mit 4,9 Sternen hast du uns eine großartige Rückmeldung hinterlassen, die uns wirklich freut.

Es ist schön zu lesen, dass du unsere Unternehmenswerte als modern und zukunftsorientiert erlebst und das Miteinander sowohl im Team als auch departmentübergreifend so schätzt.

Genauso schön: dass die Entwicklungsmöglichkeiten für dich absolut stimmen und du erlebst, dass auf jeden Einzelnen individuell eingegangen wird – das ist uns wirklich wichtig.

Wir wollen ein Arbeitgeber sein, der sich stetig weiterentwickelt und dabei alle Strausse mitnimmt – dass genau das bei dir ankommt, bedeutet uns viel.

Schön, dass du Teil von STRAUSS bist!
Dein HR Team

​Ein öffentlicher Hilferuf: Wenn intern niemand mehr zuhört

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich arbeite ich wirklich gerne bei Strauss und schätze das Unternehmen an sich sehr. Dass ich für meine Kritik den Weg über eine öffentliche Bewertungsplattform wählen muss, bedaure ich zutiefst. Leider scheint es aktuell jedoch die einzige verbleibende Möglichkeit zu sein, um auf die massiven Missstände aufmerksam zu machen. Alle internen Kommunikationswege laufen ins Leere, da auf Kritik nicht reagiert wird und Probleme systematisch ignoriert werden. Ich wähle diesen Weg in der Hoffnung, dass die berechtigte Kritik so endlich an der richtigen Stelle – auch bei der Inhaberfamilie – Gehör findet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

​Personalabteilung / HR
Das HR-Management bietet leider keine Unterstützung. Spricht man dort Probleme an, ist das völlig wirkungslos. Die Personalabteilung reicht die Themen lediglich an die höhere Führungsebene weiter, wo sie dann ohnehin wieder ignoriert werden. Eine neutrale Vermittlung findet nicht statt.

Verbesserungsvorschläge

​Offene Stellen müssen dringend nachbesetzt werden, anstatt die Arbeit auf das verbleibende Personal abzuwälzen.
​Die Führungsebene muss anfangen, den Mitarbeitern wirklich zuzuhören und die tägliche Leistung wieder wertzuschätzen.
​Die Personalabteilung sollte als echte Vertrauensinstanz agieren und nicht nur als reines Weiterleitungsorgan.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist leider auf einem absoluten Tiefpunkt und so schlecht wie noch nie. Es ist wirklich schade zu sehen, in welche Richtung sich diese ehemals so tolle Firma entwickelt hat. Die menschliche Komponente ist völlig verloren gegangen; man hat das Gefühl, nur noch eine austauschbare Personalnummer zu sein.

Image

Nach außen hin mag das Image des Unternehmens durch geschicktes Marketing noch glänzen, aber intern sieht die Realität mittlerweile völlig anders aus. Unter der Belegschaft spiegelt das Image exakt die schlechte und angespannte Stimmung wider, die aktuell im Betrieb herrscht. Der Ruf als einst so toller und wertschätzender Arbeitgeber hat bei den eigenen Mitarbeitern massiv gelitten. Wer die wahren internen Abläufe und den Umgang mit dem Personal kennt, sieht die Firma heute leider in einem ganz anderen, sehr ernüchternden Licht.

Karriere/Weiterbildung

Leider hängen berufliches Fortkommen und die Möglichkeiten zur Weiterbildung hier weniger von der tatsächlichen Leistung, dem Engagement oder der Qualifikation ab. Vielmehr hat man den starken Eindruck, dass Karrierewege fast ausschließlich über persönliche Kontakte und das sprichwörtliche „Vitamin B“ entschieden werden. Wer nicht über das entsprechende interne Netzwerk verfügt oder sich bei den richtigen Personen beliebt macht, hat kaum eine Chance, aufzusteigen oder gefördert zu werden. Motivierte Mitarbeiter ohne diese Kontakte bleiben dabei leider auf der Strecke.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen sehr sozial und engagiert sich stark in verschiedenen Projekten, was grundsätzlich sehr lobenswert ist. Leider endet dieses ausgeprägte Sozialbewusstsein gefühlt an den Werkstoren. Für die eigene Belegschaft wird in dieser Hinsicht leider so gut wie nichts getan. Man würde sich sehr wünschen, dass ein Teil der Fürsorge und des Engagements, das man so werbewirksam nach außen zeigt, auch nach innen gegenüber den eigenen Mitarbeitern gelebt wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war in der Vergangenheit einmal wirklich top und ein echter Pluspunkt dieser Firma. Leider wird dieses ehemals gute Miteinander durch den Druck und das Agieren der höheren Führungsebene zunehmend zerstört. Die Solidarität im Team wird spürbar immer weniger. Stattdessen entwickelt sich die Kultur leider in eine sehr negative Richtung: Es geht immer häufiger darum, gegeneinander zu arbeiten, andere anzuschwärzen oder Kollegen gezielt auszustechen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Das einstige Wir-Gefühl bleibt dabei leider komplett auf der Strecke.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren und oft langjährigen Mitarbeitern ist leider enttäuschend. Es wird im Arbeitsalltag keinerlei Rücksicht auf das Alter oder die körperliche Belastbarkeit genommen. Ältere Kollegen werden dem exakt gleichen, stetig wachsenden Leistungs- und Zeitdruck ausgesetzt wie junge Mitarbeiter. Die immense Erfahrung und die jahrelange Loyalität dieser Menschen scheinen keine Rolle mehr zu spielen – am Ende zählt für die Führungsebene nur noch die nackte Performance und das Erfüllen der Quoten, was gerade für ältere Belegschaftsmitglieder eine enorme und unfaire Belastung darstellt.

Vorgesetztenverhalten

Die höhere Führungsebene hat offenbar den Bezug zur Basis verloren. Es fehlt das Wissen und das Verständnis dafür, was der einzelne Mitarbeiter täglich an Leistung erbringt.

Arbeitsbedingungen

Gute und langjährige Mitarbeiter verlassen zunehmend das Unternehmen. Das Hauptproblem ist, dass diese Stellen nicht neu besetzt werden. Die anfallende Arbeit wird stattdessen einfach auf das ohnehin schon überlastete, verbleibende Personal umverteilt, was den Druck immer weiter erhöht.

Kommunikation

Kommunikation
Eine Kommunikation mit der höheren Vorgesetztenebene ist zwar theoretisch möglich, in der Praxis jedoch absolut sinnlos. Man wird angehört, aber die Führungskräfte sind nicht in der Lage oder nicht willens, Taten folgen zu lassen.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell gäbe es im Unternehmen durchaus spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Die Verteilung dieser Aufgaben erfolgt jedoch absolut nicht nach Leistung, Motivation oder Qualifikation. Wie auch schon bei der Karriereentwicklung spürt man hier deutlich, dass interessante Projekte und verantwortungsvolle Aufgaben fast ausschließlich an Mitarbeiter mit den richtigen persönlichen Kontakten („Vitamin B“) vergeben werden. Wer nicht Teil dieses Netzwerks ist, bleibt auf der Strecke und muss sich dauerhaft mit den eintönigen Standardaufgaben zufriedengeben, was auf Dauer sehr demotivierend wirkt.


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

7Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Es freut uns zu lesen, dass du dich mit STRAUSS verbunden fühlst und wir schätzen, dass du uns gleichzeitig ehrliche Impulse für unseren gemeinsamen Weg mitgibst.

Für uns entsteht eine starke Kultur dort, wo Menschen sich gesehen fühlen, Entwicklung möglich ist und Zusammenarbeit auf Vertrauen basiert – das soll auch im Alltag spürbar sein.
Gute Führung, transparente Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung sind dafür wichtige Voraussetzungen. Gerade in Zeiten, in denen sich mit Wirtschaft und Markt auch Aufgaben und Abläufe im Arbeitsalltag verändern, wollen wir Orientierung geben, zuhören und im Austausch bleiben – daran arbeiten wir kontinuierlich, um gemeinsam besser zu werden.

Aus deiner Bewertung wird deutlich, dass dir STRAUSS als Arbeitgeber grundsätzlich am Herzen liegt und du dir eine positive Entwicklung für das Unternehmen wünschst.
Deine Hinweise zur Aufgabengestaltung und zu deinen Entwicklungsmöglichkeiten nehmen wir ernst. Uns ist wichtig, dass sich alle Birds mit ihren Stärken gesehen fühlen und Chancen auf Entwicklung haben, gerade wenn sich Verantwortlichkeiten verändern.

Das Heißt: Erst schauen wir auf uns – auf unsere Auslastung, unsere Talente, unsere Entwicklung. Deshalb ist uns ein ehrlicher Dialog darüber wichtig, wo Entwicklung sinnvoll ist, welche Future Skills Mehrwert schaffen und wie wir gemeinsam in die Zukunft gehen wollen.
Leader und HR sollen dabei verlässliche Ansprechpartner sein, bei denen Anliegen offen und vertraulich angesprochen werden können. Dass du diese Erfahrung aktuell nicht machst, bedauern wir sehr. Deine Perspektive hilft uns, die Themen dahinter besser zu verstehen.

Wenn du dich an eine unabhängige Ansprechstelle wenden möchtest, kannst unter unserem Value Protection Tool Kontakt aufnehmen.
Wenn du bereit bist, deine Erfahrungen persönlich und vertraulich mit uns zu teilen, möchten wir dich ausdrücklich dazu einladen, noch einmal auf deinen HR Partner zuzukommen. Wir sind da, wenn du einen persönlichen Austausch wünschst und möchten gemeinsam mit dir Lösungen finden.

Viele Grüße
Dein HR Team

Mehr Schein als Sein

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt mehrere Kantinen und schöne Firmenevents.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird nur wertgeschätzt solange man funktioniert. Wenn man krankgeschrieben ist und sich genesen möchte, wird man genötigt innerhalb der Krankschreibung zuarbeiten.

Image

Es wird sich nach außen als super Arbeitgeber dargestellt, dies trifft in Wirklichkeit leider nicht zu.

Kollegenzusammenhalt

Ist nicht gegeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Personen werden nicht gerne eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Man wird vom Vorgesetzten Unterdruck gesetzt zuarbeiten, wenn man krankgeschrieben ist.

Kommunikation

Regelmäßig finden Meetings statt, aber es werden kaum notwendige Informationen geteilt.

Gleichberechtigung

Ich finde, Männer werden bevorzugt.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber ehemaliger Strauss,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen.
Über dein positives Feedback zu unseren Kulinarik-Angeboten und Events freuen wir uns sehr.

Deine Rückmeldung zu dem Umgang mit Arbeitsunfähigkeit nehmen wir sehr ernst. Unsere zahlreichen Care-Angebote zeigen: die Gesundheit aller Birds liegt uns am Herzen! Gesundheit und Genesung haben Priorität – das ist für uns klar.

Leader sollen dabei verlässliche Ansprechpartner sein und Raum für respektvollen Umgang und ein wertschätzendes Miteinander schaffen. Dass du diese Erfahrung nicht gemacht hast, bedauern wir sehr. Deine Perspektive hilft uns, deine Erfahrungen besser zu verstehen.

Wir möchten mehr über die Hintergründe erfahren und die angesprochenen Situationen prüfen. Wenn du deine Perspektive noch einmal vertraulich mit uns teilen möchtest, kannst du dich gerne persönlich an unser HR Team wenden.

Viele Grüße
Dein HR Team

Vieles ist nicht mehr wie früher.

2,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG in Oberhausen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Früher wurde Familie groß geschrieben H


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du dir die Zeit für deine Bewertung genommen hast. Es freut uns, dass du das Gehalt und die Benefits sowie unser Umwelt- und Sozialbewusstsein positiv aufgefallen sind.

Ein familiäres Miteinander und ein wertschätzender Umgang sind das Fundament unseres Erfolgs – daran arbeiten wir kontinuierlich und bauen mutig darauf auf. Das bedeutet auch: Neues lernen, ausprobieren und gemeinsam in die Zukunft zu gehen.

Um besser zu verstehen, was du konkret vermisst und wo wir ansetzen können, freuen wir uns über ein vertrauliches Gespräch mit deinem HR-Partner oder eine Nachricht an hr@strauss.de.

Viele Grüße
Dein HR Team

Viel investiert – der Mensch bleibt auf der Strecke

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich arbeite derzeit noch bei Strauss und habe lange überlegt, ob ich diese Bewertung veröffentlichen soll. Ich äußere mich grundsätzlich ungern öffentlich über meinen Arbeitgeber. Über viele Jahre war Strauss für mich mehr als nur ein Unternehmen – es fühlte sich wie eine große Familie aus dem Main-Kinzig-Kreis an. Umso schwerer fällt es mir, diese Zeilen zu schreiben.

Mit der Einführung der sogenannten „neuen Welt“ wurde viel Geld in Gebäude, Technik und Prozesse investiert. Das sieht man auch im Arbeitsalltag. Die Abläufe sind moderner geworden und es können deutlich mehr Kundenpakete bearbeitet werden. Das ist ohne Frage ein Fortschritt und verdient Anerkennung.

Leider habe ich gleichzeitig den Eindruck, dass der Mensch dabei immer mehr in den Hintergrund gerückt ist. Der Fokus liegt heute sehr stark auf Kennzahlen, Produktivität und Leistung. Die persönliche Leistung wird genau gemessen, Fehler werden dokumentiert und der Druck, das vorgegebene Soll zu erreichen, ist entsprechend hoch. Es entsteht das Gefühl, dass jede Minute zählt. Selbst kurze Toilettengänge können sich negativ auf die eigene Leistung auswirken. Ich habe mich deshalb schon dabei ertappt, während der Schicht bewusst weniger zu trinken, um mein Soll nicht zu gefährden. Das sollte in keinem modernen Arbeitsumfeld notwendig sein.

Auch körperlich ist die Belastung nicht zu unterschätzen. Viele Tätigkeiten bestehen aus stundenlangem Stehen und sich ständig wiederholenden Bewegungsabläufen. Die Monitore an den WZM-Arbeitsplätzen empfinde ich als ungünstig positioniert, wodurch Nackenverspannungen und Kopfschmerzen begünstigt werden. Hinzu kommt die monotone Arbeit, die auf Dauer nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche belastet.

Was mich ebenfalls beschäftigt, ist die unterschiedliche Auslegung von Regeln. Für Mitarbeitende im Versand und in der Retoure gilt, dass Rauchen während der Arbeitszeit nicht erlaubt ist. Gleichzeitig entsteht aus meiner persönlichen Wahrnehmung der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende in anderen Funktionen oder Führungsebenen häufiger rauchen gehen und dabei andere Maßstäbe gelten. Ob hierfür interne Regelungen bestehen, kann ich nicht beurteilen. Transparente und für alle gleichermaßen geltende Regeln würden jedoch das Gerechtigkeitsempfinden stärken.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Anerkennung von Mitarbeitenden, die besonders viel Verantwortung übernehmen. In jeder Abteilung gibt es Menschen, die den Laden am Laufen halten. Sie lösen Probleme, übernehmen zusätzliche Aufgaben und sind oft die ersten Ansprechpartner, wenn es Schwierigkeiten gibt. Ohne diese Stützen würden viele Abläufe deutlich schlechter funktionieren.

Dennoch habe ich den Eindruck, dass sich diese zusätzliche Verantwortung weder ausreichend in der Wertschätzung noch in der Vergütung widerspiegelt. Wer dauerhaft mehr Verantwortung trägt und einen wesentlichen Beitrag zum täglichen Betrieb leistet, sollte dies auch spürbar anerkannt bekommen. Andernfalls entsteht das Gefühl, dass sich besonderes Engagement kaum lohnt.

Ich schreibe diese Bewertung nicht aus Frust, sondern aus Enttäuschung. Ich arbeite noch immer bei Strauss und wünsche mir, dass sich das Unternehmen wieder stärker auf das besinnt, was es früher für viele Mitarbeitende ausgezeichnet hat: Zusammenhalt, Fairness und Wertschätzung. Moderne Technik und wirtschaftlicher Erfolg sind wichtig – am Ende sind es jedoch die Menschen, die den Erfolg eines Unternehmens jeden Tag möglich machen.

Ich hoffe, dass diese Entwicklung ernst genommen wird. Denn Strauss hat das Potenzial, nicht nur technologisch zur „neuen Welt“ zu gehören, sondern auch im Umgang mit seinen Mitarbeitenden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

8Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du deine Perspektive so offen mit uns teilst und dabei auch die Weiterentwicklungen bei STRAUSS aufzeigst.

Schön, dass du unsere Gemeinschaft so positiv erlebst. Der Mensch steht bei STRAUSS seit jeher im Mittelpunkt – und das soll auch im Alltag spürbar bleiben. Technologie, datenbasierte Entscheidungen und Automatisierung sollen dabei vor allem eins schaffen: Zeit für Dinge, die Mehrwert schaffen – gute Produkte, zufriedene Kunden und ein gutes Miteinander.

Umso wichtiger ist uns daher, dass sich alle bei STRAUSS in ihrer täglichen Arbeit gesund, fair und wertgeschätzt fühlen. Deine Erfahrungen aus dem Alltag sind dabei besonders wertvoll: Gemeinsam optimieren wir stetig, wie Arbeitsplätze und Abläufe zukünftig aussehen, etwa bei ergonomischen Themen und körperlicher Belastungen.

Wir nehmen deine Hinweise ernst und schätzen dein tägliches Engagement! Strausse, die gemeinsam Einsatz zeigen, Verantwortung übernehmen und Lösungen finden, bilden das Fundament unseres Erfolgs.

Gerne möchten wir deine Erfahrungen persönlich und vertraulich mit dir besprechen. Melde dich dafür jederzeit bei deinem HR-Partner oder unter hr@strauss.de.

Viele Grüße
Dein HR Team

Hoher Druck, unerfüllte Versprechungen und fehlende Wertschätzung

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, bringt eine gewisse zeitliche Flexibilität und ist ein positiver Aspekt im Arbeitsalltag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das ständige Erzeugen von Unsicherheit und Druck bezüglich der Arbeitsplätze, während zeitgleich an anderer Stelle hohe Investitionen getätigt werden. Zudem die mangelnde Einhaltung von Gehaltszusagen, unvergütete Mehrarbeit an Samstagen und der seit über einem Jahr unbehobene Personalmangel.

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsstrukturen müssen der hohen Verantwortung und dem täglichen Leistungs- und Arbeitsdruck angepasst werden. Verbindliche Zusagen bezüglich Gehaltsanpassungen sollten eingehalten werden. Zudem braucht es eine nachhaltige Personalplanung, um die dauerhafte Überlastung des Teams abzubauen, sowie faire Regelungen für Überstunden und Wochenendarbeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck und Verunsicherung geprägt. Es wird regelmäßig auf die wirtschaftliche Gesamtlage verwiesen und Angst vor Jobverlust geschürt. Gleichzeitig wird an anderer Stelle intensiv investiert, was bei der Belegschaft für Unverständnis und mangelnde Transparenz sorgt.

Image

Das Bild, das nach außen vermittelt wird, weicht stark von der internen Realität ab. Nach außen wird investiert und expandiert, während intern Sparmaßnahmen und Druck auf die Belegschaft dominieren.

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance ist aktuell kaum möglich. Regelmäßige Überstunden und verpflichtende Samstagsarbeit gehören zum Alltag – eine angemessene Vergütung oder entsprechende Zuschläge dafür fehlen jedoch.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten rücken durch den akuten Personalmangel vollständig in den Hintergrund. Für Weiterbildungen oder echte Karriereperspektiven fehlen im Arbeitsalltag die Ressourcen und die nötige Unterstützung der Führungskräfte.

Gehalt/Benefits

Versprochene und zugesagte Gehaltsanpassungen werden nicht eingehalten. Die geleisteten Überstunden und die Wochenendarbeit werden finanziell nicht angemessen kompensiert, was in keinem Verhältnis zur aktuellen Arbeitsbelastung steht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Während nach außen teilweise bestimmte Werte kommuniziert werden, spiegelt sich das Sozialbewusstsein im internen Umgang mit den Mitarbeitenden (z. B. beim Thema Überlastungsschutz und Einhaltung von Zusagen) leider nicht wider.

Kollegenzusammenhalt

Der permanente Stress und die hohe Arbeitsbelastung wirken sich spürbar negativ auf das Miteinander aus, da alle am Limit arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der anhaltend hohe Druck und das Pensum nehmen wenig Rücksicht auf individuelle Belastungsgrenzen. Langjährige Erfahrung wird im Alltag durch die hohe Arbeitsbelastung kaum gewürdigt oder gezielt genutzt.

Vorgesetztenverhalten

Der Personalmangel besteht seit über einem Jahr unverändert, ohne dass wirksame Maßnahmen zur Entlastung ergriffen werden. Anliegen und Überlastungsmeldungen von Mitarbeitenden werden von den Vorgesetzten nicht ernst genommen oder ohne konkrete Lösungen abgetan. Zudem wurden zugesagte Gehaltsanpassungen nicht eingehalten.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind durch die ständige Überlastung stark beeinträchtigt. Dauerhafte Überstunden sowie unvergütete Samstagsarbeit gehören zur Regel, ohne dass organisatorische Gegenmaßnahmen zur Entlastung getroffen werden.
Die Büros im alten Gebäude sind super alt, im Sommer wird es super heiß in den Büros, alte total verstaubte Teppichböden sind in den Büros, die maximal 1x pro Jahr ordentlich gereinigt werden.

Kommunikation

Die Kommunikation verläuft primär einseitig. Zukünftige Perspektiven oder Anpassungen werden zwar angesprochen, jedoch selten wie angekündigt umgesetzt. Ein offener und konstruktiver Dialog auf Augenhöhe findet kaum statt.

Gleichberechtigung

Transparente Kriterien oder Chancengleichheit sind kaum erkennbar. Absprachen und Entscheidungen wirken oft willkürlich und sind für die Belegschaft schwer nachvollziehbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich besitzen zwar Potenzial, allerdings bleibt aufgrund des akuten Personalmangels und des enormen Arbeitspensums kaum Zeit für inhaltliche Qualität oder eine vertiefte Bearbeitung. Das reine Abarbeiten im Krisenmodus überlagert die eigentlichen Inhalte stark.

5Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Uns ist bewusst, dass Entscheidungen und (Entwicklungs-)Perspektiven nicht immer für alle gleich nachvollziehbar sind. Genau deshalb ist uns der Austausch wichtig, um gemeinsam zu erkennen, wo wir noch besser werden können: bei Produkten, der Organisation und dem Miteinander.

Wir verstehen, dass du dir mehr Klarheit und Orientierung wünschst. Gerade wenn es um Entwicklung und Wachstum geht, können individuelle Fragen entstehen. Uns ist wichtig, Hintergründe verständlich zu machen und Raum für einen persönlichen Austausch zu bieten.

Auf unserer Mitarbeiter-App BIRD findest du dazu aktuelle Infos und wichtige News. Und natürlich sind auch dein Strauss Leader und das HR Team immer für dich ansprechbar.

Wachstum gehört seit jeher zu STRAUSS – und macht uns so erfolgreich. Aktuell erschließen wir neue internationale Märkte und entwickeln uns zur globalen Workwear Brand. Diese wichtigen Investitionen zeigen: es geht nach vorne! Das gelingt nur gemeinsam – und dein Einsatz dabei wird gesehen und sehr geschätzt.

Tägliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten verändern sich mit Markt und Wirtschaft. Neues kommt hinzu, Automatisierung und KI übernehmen dafür Routinetätigkeiten und schaffen damit mehr Raum für das, was zählt: für den Human Touch – im Miteinander und in der Entwicklung.

Sprich uns gerne jederzeit vertraulich an – deinen Leader oder deinen HR-Partner. Deine Meinung ist für uns wertvoll und ein persönlicher Austausch hilft uns, dazuzulernen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Viele Grüße
Dein HR Team

Leider nicht mehr die Firma, die sie mal war

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kantine ist mega. Tolles Essen zu fairen Preisen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben

Verbesserungsvorschläge

Ich war einmal stolz darauf, ein Teil von Strauss zu sein. Heute fällt es mir schwer, dieses Gefühl noch zu empfinden. Umso mehr wünsche ich mir, dass die Verantwortlichen wieder erkennen, dass der größte Erfolgsfaktor dieses Unternehmens nicht Prozesse, Kennzahlen oder Technologien sind, sondern die Menschen, die jeden Tag mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass Strauss erfolgreich ist. Ohne sie verlieren auch die schönsten Unternehmenswerte ihre Glaubwürdigkeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma ist leider nicht mehr die, die sie einmal war. Das Bild, das nach außen vermittelt wird, hat mit der Realität, die viele Mitarbeitende täglich in den Abteilungen erleben, immer weniger gemeinsam.

Der Druck auf die Belegschaft nimmt spürbar zu. Immer mehr zusätzliche Aufgaben werden übertragen, ohne dass ausreichend Zeit, Unterstützung oder Rücksicht auf die Belastungsgrenzen der Mitarbeitenden genommen wird. Viele fühlen sich überfordert. Der psychische Druck steigt stetig – mit gravierenden Folgen. Kolleginnen und Kollegen leiden bereits unter Angstzuständen, Erschöpfung oder Depressionen. Das ist eine Entwicklung, die nicht länger ignoriert werden darf.

Image

Nach außen noch Top, hinter den Kulissen bröckelt das Bild grade stark

Work-Life-Balance

Was am Ende bleibt, sind Fassungslosigkeit, tiefe Enttäuschung und die Angst, diesem permanenten Druck irgendwann nicht mehr standhalten zu können.

Karriere/Weiterbildung

Früher wirklich gut. Man hatte die Möglichkeit sich in seinem Aufgabengebiet immer weiterzuentwickeln. Heute wird man in eine Fortbildungen gezwungen, für die man weder Talent noch Interesse hat und die viele total überfordert.

Gehalt/Benefits

Uns ist allen klar das die Zeiten nicht die besten sind. Aber immer zu fordern ohne auch was zu geben hat nichts mit Wertschätzung zu tun.

Vorgesetztenverhalten

Die Unternehmenswerte, mit denen sich viele von uns lange identifiziert haben – insbesondere Wertschätzung, Respekt und Zusammenhalt –, wirken derzeit wie leere Versprechen. Zwischen den formulierten Werten und dem tatsächlichen Umgang mit den Mitarbeitenden klafft aus unserer Sicht eine immer größere Lücke.

Natürlich entwickeln sich Unternehmen weiter, und auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird künftig eine immer größere Rolle spielen. Doch wir sind Menschen – keine Maschinen und keine KI, die sich beliebig umprogrammieren oder dauerhaft an immer höhere Anforderungen anpassen lässt. Menschen haben Grenzen. Sie brauchen Orientierung, Wertschätzung und die Gewissheit, dass ihre Gesundheit und ihr Einsatz nicht zweitrangig sind.

Viele Mitarbeitende sind inzwischen emotional und psychisch am Limit. Zukunftsängste, Unsicherheit und das Gefühl, den steigenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden zu können, prägen den Arbeitsalltag. Unter solchen Bedingungen wird es immer schwieriger, motiviert und mit der gewohnten Qualität zu arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Toll ist die Möglichkeit die meiste Zeit im Homeoffice zu arbeiten.
Auch hier haben viele Angst dass dies über kurz oder lang wieder abgeschafft wird.

Kommunikation

esonders enttäuschend ist der Umgang mit den Sorgen der Mitarbeitenden. Wer sich vertrauensvoll an seine Teamleitung wendet, erhält häufig lediglich beschwichtigende Worte oder den Rat, erst einmal abzuwarten. Echte Unterstützung, konkrete Lösungen oder das Gefühl, ernst genommen zu werden, bleiben oftmals aus. Das verstärkt den Eindruck, mit den eigenen Problemen allein gelassen zu werden.

In der gesamten Firma ist eine bedrückende Stimmung spürbar. Es entsteht der Eindruck, dass zahlreiche Veränderungen gleichzeitig umgesetzt werden sollen – ohne ausreichend zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dies auf die Menschen hat, die diese Veränderungen tragen müssen. Dabei waren es genau diese Mitarbeitenden, die sich über Jahre mit großem Engagement, hoher Loyalität und persönlichem Einsatz für den Erfolg und das enorme Wachstum des Unternehmens eingesetzt haben. Viele haben weit mehr geleistet, als von ihnen erwartet wurde. Heute entsteht jedoch zunehmend das Gefühl, dass dieser Einsatz keine Rolle mehr spielt.

Interessante Aufgaben

Im Moment kann man dazu gar nichts mehr sagen. Man kennt seine Aufgaben nicht mehr wirklich.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du deine Erfahrung so offen und ausführlich hier teilst. Ehrliches Feedback ist uns wichtig, denn genau daraus lernen wir und können gemeinsam wachsen.

Gemeinsam wachsen bei STRAUSS heißt: stets Neues wagen – und gleichzeitig das wahren, was uns stark macht, quasi die perfekte Mischung aus Herkunft und Zukunft. Das macht uns so erfolgreich.

Wir sehen: Jeder setzt sich ein. Für großartige Produkte, für glückliche Kunden – und füreinander. Und weil’s Freude macht, geht’s voran.

Automatisierung und neue Technologien sollen dabei vor allem eins: Freiräume schaffen, damit mehr Zeit für das bleibt, was genauso zählt – wichtige menschliche Interaktion.

Zum Erfolg gehört auch unser breites Benefit-Angebot für alle Birds. Schön, dass dir unsere Kantine positiv aufgefallen ist – die Kulinarik-Angebote sollen genau das ermöglichen: Zusammenkommen. Mit unseren Gesundheits- und Sportangeboten sowie den Weiterbildungsmöglichkeiten und weiteren Benefits gehört das für uns zu einem Umfeld, in dem sich alle Birds wohlfühlen können.

Deine Hinweise zu Aufgabengestaltung und Leader-Kommunikation nehmen wir ernst. Wachstum bedeutet für STRAUSS auch: Auf Bewährtem aufbauen, mutig ausprobieren und Neues lernen. Gerade, wenn sich Aufgaben, Prozesse und Zusammenarbeit weiterentwickeln, ist es wichtig, Veränderungen zu begleiten, klar zu machen und als Team zu wachsen – das ist uns bewusst.

Wir möchten gerne besser verstehen, was dir in deiner persönlichen Situation helfen kann und welche konkreten Erfahrungen hinter deiner Rückmeldung stehen. Melde dich dazu gerne vertraulich bei deinem HR-Partner oder unter hr@strauss.de – auch unser Care-Team steht dir rund um das Thema Gesundheit immer vertraulich zur Seite.

Danke, dass du uns die Chance gibst, genauer hinzuschauen.

Viele Grüße
Dein HR Team

Keine Zuschläge mehr? Perfekt!

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Samstagsarbeit ist nun Zwang und ohne Zuschläge. Das regt uns alle in der Logistik auf, da wir wöchentlich Früh und Spätschicht haben.
Warum gibt es keine Zuschläge mehr?
Was andere Abteilungen regeln, ist uns völlig egal.
Wir waren während der Corona Zeit immer im Einsatz, wo andere Homeoffice oder sogar über Wochen bezahlt Zuhause bleiben durften.
Das ist fehlende Wertschätzung!

Verbesserungsvorschläge

Es müssten 2 Kollegen ausgetauscht werden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

6Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR Team, HR Partner Employer Branding
HR TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Perspektive offen mit uns zu teilen. Deine Meinung ist für uns wertvoll – gerade dann, wenn es um Themen aus dem Arbeitsalltag geht.

Es freut uns zu sehen, dass du den Zusammenhalt positiv bewertest. Das zeigt, dass wir ein starkes Team haben. Dein Einsatz – auch während der herausfordernden Zeit der Pandemie – ist uns bewusst und wird von uns sehr geschätzt. Genau dieser verlässliche Beitrag ist ein wichtiger Baustein unseres gemeinsamen Erfolgs.

Wir nehmen dein Feedback zum Schichtmodell ernst. Gleichzeitig gehört zu einem starken Team für uns auch: gemeinsam dort Einsatz zeigen, wo es Mehrwert schafft.

Das aktuelle Schichtmodell ist im Dialog mit dem Team entstanden, um die Anforderungen aus Team, der Wirtschaft und der besten Customer Experience für unsere Kunden abzubilden. Uns ist bewusst, dass eine gemeinsam getroffene Entscheidung nicht immer für alle die passende Lösung ist. Umso wichtiger ist es uns, im Austausch zu bleiben und gemeinsam zu erkennen, wo wir noch besser werden können: bei Produkten, der Organisation und dem Miteinander.

Damit wir konkret an deiner Situation ansetzen können, möchten wir gerne mehr über deine Situation erfahren.
Melde dich gerne direkt bei deinem HR Partner oder auch vertraulich unter hr@strauss.de. Wir hören zu und nehmen uns Zeit.

Viele Grüße
Dein HR-Team

Spannende Projekte, aber auf Kosten der Mitarbeiter

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Design / Gestaltung bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben mit Einblicken in viele Unternehmensbereiche. Die Möglichkeit, direkt mit der Chefetage zusammenzuarbeiten und dadurch schnell Verantwortung zu übernehmen. Projekte konnten häufig schnell umgesetzt werden, da Budget bei vielen Vorhaben eine untergeordnete Rolle spielte. Überdurchschnittliche Vergütung mit regelmäßigen Gehaltsanpassungen. Es gab einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, ohne die die Zeit deutlich schwieriger gewesen wäre. Durch die Vielzahl an Aufgaben konnte man in kurzer Zeit sehr viel lernen.Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben mit Einblicken in viele Unternehmensbereiche. Die Möglichkeit, direkt mit der Chefetage zusammenzuarbeiten und dadurch schnell Verantwortung zu übernehmen. Projekte konnten häufig schnell umgesetzt werden, da Budget bei vielen Vorhaben eine untergeordnete Rolle spielte. Überdurchschnittliche Vergütung mit regelmäßigen Gehaltsanpassungen. Es gab einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, ohne die die Zeit deutlich schwieriger gewesen wäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Chronische Unterbesetzung und dauerhaft hohe Arbeitsbelastung.
Überstunden und ständige Erreichbarkeit wurden häufig als selbstverständlich angesehen.
- Fehlende Strukturen, kurzfristige Änderungen und mangelnde Priorisierung.
- Persönliche Beziehungen hatten nach meinem Eindruck teilweise einen größeren Einfluss als Leistung oder fachliche Kompetenz.
- Wenig Transparenz bei Gehalts-, Karriere- und Personalentscheidungen.
- Eine teilweise schwierige Team- und Führungskultur mit wenig Vertrauen und viel Konkurrenzdenken.
- Zugesagte Benefits wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten wurden im Laufe der Zeit zunehmend eingeschränkt.
Hinweise auf Überlastung führten nur selten zu nachhaltigen Veränderungen.
- Weiterbildung und persönliche Entwicklung wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend gefördert.
- Nachhaltigkeit und Digitalisierung hatten nach meinem Eindruck keinen besonders hohen Stellenwert.

Verbesserungsvorschläge

- Realistische Personalplanung und konsequente Nachbesetzung offener Stellen, um dauerhafte Überlastung zu vermeiden.
- Überstunden nicht als Selbstverständlichkeit ansehen und die Gesundheit der Mitarbeiter stärker in den Fokus rücken.
- Mehr Transparenz bei Gehalts-, Karriere- und Personalentscheidungen schaffen.
- Persönliche Beziehungen sollten bei Entscheidungen eine geringere Rolle spielen als Leistung und fachliche Kompetenz.
- Klare Prozesse, Zuständigkeiten und Projektmanagement-Strukturen etablieren.
Feedback von Mitarbeitern ernst nehmen und bei Überlastung gemeinsam nach Lösungen suchen.
- Homeoffice und flexible Arbeitsmodelle wieder stärker fördern.
- Weiterbildung und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter aktiver unterstützen.
- Eine offenere und wertschätzendere Kommunikations- und Feedbackkultur schaffen.
- Nachhaltigkeit und Digitalisierung stärker vorantreiben.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn empfand ich die Arbeitsathmosphäre sehr positiv. das reine Frauenteam in der Abteilung vermittelte zunächst ein Gemeinschaftsgefühl und Frauenpower.

Leider hat sich dieser Eindruck mit der Zeit komplett verändert. Es gab zwar einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit super funktioniert hat. Gleichzeitig herrschte aber auch viel Konkurrenzdenken und teilweise hatte ich das Gefühl, dass manche Kollegen eher auf den eigenen Vorteil bedacht waren als auf den Erfolg des Teams.

Über Kollegen wurde regelmäßig gesprochen, oft auch sehr negativ und teilweise sogar lautstark vor anderen Mitarbeitern. Dadurch entstand schnell ein Klima, in dem man sich gefragt hat, was wohl über einen selbst gesagt wird, sobald man den Raum verlässt. Von befreundeten Kollegen hat man die Geschichten dann erzählt bekommen.

Image

Innerhalb des Unternehmens hatte unsere Abteilung nach meinem Eindruck kein besonders gutes Image. Es wurde teilweise der Eindruck vermittelt, dass in der Abteilung hauptsächlich "Spaß" herrscht und nicht ernsthaft gearbeitet wird.

Meine Erfahrung war jedoch eine völlig andere. Aufgrund des sehr kleinen Teams und der gleichzeitig hohen Erwartungshaltung hatte ich eher das Gefühl, dass wir zu den Abteilungen mit der höchsten Arbeitsbelastung gehörten. Trotz chronischer Unterbesetzung wurde erwartet, dass dieselben Ergebnisse erzielt werden wie in deutlich größer aufgestellten Teams.

Diese Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von außen und der tatsächlichen Arbeitsbelastung empfand ich teilweise als frustrierend.

Work-Life-Balance

Überstunden wurden als selbstverständlich angesehen. Gerade vor Events oder größeren Projekten waren sehr lange Arbeitstage eher die Regel als die Ausnahme. Teilweise haben Kollegen aufgrund der chronischen Unterbesetzung über Wochen ohne einen einzigen freien Tag gearbeitet und dabei Arbeitstage von bis zu 16 Stunden geleistet.

Wenn Überlastung angesprochen wurde oder darum gebeten wurde, Aufgaben neu zu priorisieren, wurde häufig erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird. Auch Hinweise an HR führten nach meiner Erfahrung zu keinen spürbaren Veränderungen.

Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich mehrere Kollegen erlebt, die psychisch an ihre Grenzen gekommen sind oder längere Auszeiten benötigt haben.

Im Bewerbungsprozess wurden mir 1–2 Homeoffice-Tage pro Woche zugesagt, was aufgrund meines langen Arbeitswegs ein wichtiger Grund für die Annahme der Stelle war. Diese Regelung wurde jedoch schrittweise eingeschränkt, bis Homeoffice schließlich garnicht mehr möglich war.

Auch die ursprünglich kommunizierte Gleitzeit wurde zunehmend eingeschränkt. Es wurde immer stärker vorgegeben, wann Mitarbeiter im Büro zu sein hatten, wodurch private Termine nicht möglich waren.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen wurden aus meiner Sicht nicht aktiv gefördert. Fachlich sinnvolle Weiterbildungswünsche mussten teilweise mehrfach angesprochen und ausführlich begründet werden, bevor sie letztendlich genehmigt wurden.

Aufstiegsmöglichkeiten habe ich insgesamt als eher eingeschränkt wahrgenommen. Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich nicht besonders transparent und es gab nur wenige Möglichkeiten, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde zwar regelmäßig überprüft und es gab jährliche Anpassungen. Wenn man jedoch selbst aktiv eine Gehaltserhöhung angesprochen hat, hatte ich häufig das Gefühl, dass dies eher zurückhaltend aufgenommen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde.

Generell wirkten Gehaltsanpassungen auf mich nicht immer vollständig transparent und nachvollziehbar. Nach meinem Eindruck spielten persönliche Beziehungen teilweise eine größere Rolle als die tatsächliche Leistung.

Auch die Benefits haben im Laufe meiner Zeit im Unternehmen zunehmend abgenommen. Im Bewerbungsprozess zugesagte Vorteile wie Homeoffice wurden nach und nach immer weiter eingeschränkt und letztlich praktisch abgeschafft.

Zusätzlich wurden Zuschüsse und Vergünstigungen im Laufe der Zeit reduziert, während Preise, beispielsweise für das Essensangebot, deutlich gestiegen sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach meinem Eindruck spielten Nachhaltigkeitsaspekte im Arbeitsalltag keine besonders große Rolle. Beispielsweise wurden für Dienstreisen teilweise auch für kürzere Strecken Privatjets genutzt.

Auch im Arbeitsalltag wurde sehr viel Papier verbraucht. Kataloge mit mehreren hundert Seiten, große Mengen an Bildern aus Fotoshootings oder selbst kleinste Änderungen an Layouts wurden regelmäßig erneut komplett ausgedruckt. Vorschläge zur stärkeren Digitalisierung wurden nach meiner Erfahrung nur zurückhaltend aufgenommen.

Außerdem habe ich erlebt, dass nicht mehr benötigte Kleidung eher entsorgt wurde, anstatt sie zu spenden oder anderweitig nachhaltig weiterzuverwenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich und hing stark von den einzelnen Personen ab.

Es gab wirklich tolle, hilfsbereite Kollegen, die auch in stressigen Zeiten füreinander da waren, unterstützt haben und ohne die manche Situationen wahrscheinlich deutlich schwieriger gewesen wären.

Gleichzeitig gab es aber auch ein großes Maß an Vorsicht und Misstrauen innerhalb der Abteilung. Man musste teilweise sehr darauf achten, wem man welche Informationen anvertraut, da ich mehrfach den Eindruck hatte, dass private oder vertrauliche Gespräche später bei anderen Kollegen oder sogar bei Vorgesetzten landeten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen war meiner Erfahrung nach grundsätzlich gut und respektvoll. Gleichzeitig hatte ich jedoch teilweise den Eindruck, dass bestehende Arbeitsweisen und Strukturen nur ungern hinterfragt wurden.

Vor allem neue Ideen oder moderne Ansätze wurden nach meinem Empfinden nicht immer offen aufgenommen. Aus Gesprächen mit Kollegen aus anderen Abteilungen habe ich zudem mitgenommen, dass Veränderungen häufig kritisch gesehen wurden und lieber an bewährten Methoden festgehalten wurde – nach dem Motto: "Das haben wir schon immer so gemacht." Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass Innovationen und neue Marketingansätze nur langsam umgesetzt wurden und traditionelle Maßnahmen häufig bevorzugt wurden, auch wenn modernere Ansätze möglicherweise sinnvoll gewesen wären.

Vorgesetztenverhalten

Da es sich um einen familiengeführten Konzern handelt, hatte ich oft das Gefühl, dass persönliche Beziehungen und Loyalität wichtiger waren als fachliche Leistung.

Wenn man angesprochen hat, dass die Arbeitsmenge nicht mehr zu schaffen ist oder Aufgaben priorisiert werden müssten, wurde meistens erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird. Das Thema Überlastung wurde meiner Erfahrung nach nicht wirklich ernst genommen. Teilweise wurde darüber sogar eher gescherzt, anstatt nach Lösungen zu suchen.

Generell hatte ich oft das Gefühl, dass fachliche Expertise eher zweitrangig ist und am Ende vor allem das umgesetzt wird, worauf die Führungsebene gerade Lust hat.

Auch Gehaltserhöhungen und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich nicht immer nachvollziehbar. Häufig hatte ich den Eindruck, dass persönliche Sympathien eine größere Rolle spielten als die tatsächliche Leistung.

Ich habe mich in einigen Situationen, insbesondere vor anderen Personen/Kollegen, von Vorgesetzten sehr von oben herab behandelt gefühlt.

Insgesamt hätte ich mir mehr Wertschätzung, Offenheit für Feedback und einen professionelleren Umgang mit Mitarbeitern gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Technische Austtattung einwandfrei . Klare Prozesse und Strukturen waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Viele Abläufe hingen stark von einzelnen Personen ab und Prioritäten konnten sich jederzeit kurzfristig ändern.

Aus meiner Sicht wurde strukturiertes Arbeiten eher als unnötig angesehen. Zeit für Planungs- oder Strukturmeetings war kaum vorhanden bzw. wurde häufig als Zeitverschwendung betrachtet. Auch professionelle Projektmanagement-Strukturen wurden trotz der hohen Arbeitsbelastung nicht geschaffen.

Dadurch wurde häufig sehr kurzfristig und reaktiv gearbeitet, obwohl viele Aufgaben mit einer besseren Planung deutlich effizienter hätten umgesetzt werden können.

Kommunikation

Prioritäten & Anforderungen haben sich täglich geändert und vieles wurde sehr kurzfristig kommuniziert. Dadurch kam es häufig vor, dass viele Aufgaben gleichzeitig höchste Priorität hatten.

Meetings waren eher unerwünscht, da man hier ja nicht "aktiv arbeitet"

Oft hatte ich das Gefühl, dass es keine klare Struktur oder realistische Planung gab. Wenn man angesprochen hat, dass die Arbeitsmenge nicht mehr zu bewältigen ist oder Prioritäten gesetzt werden müssten, wurde meist erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird.

Außerdem wurden wichtige Informationen nicht immer an alle Beteiligten weitergegeben, was unnötigen Stress und Missverständnisse verursacht hat. Insgesamt hätte ich mir deutlich mehr Transparenz, Planung und offene Kommunikation gewünscht.

Gleichberechtigung

Nach meinem Eindruck spielten innerhalb der Abteilung persönliche Beziehungen und persönliche Sympathien häufig eine größere Rolle. Außerdem hatte ich während meiner Zeit im Unternehmen teilweise den Eindruck, dass bei Einstellungen nicht ausschließlich fachliche Kriterien ausschlaggebend waren. In Gesprächen wurde nach meiner Wahrnehmung wiederholt auch das äußere Erscheinungsbild von Bewerbern thematisiert. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Aussehen und persönliche Präferenzen bei Einstellungsentscheidungen eine größere Rolle spielten, als ich es aus anderen Unternehmen kenne.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich sehr spannend und abwechslungsreich. Durch die direkte Zusammenarbeit mit der Chefetage hatte man Einblicke in viele Bereiche und konnte an Projekten mitarbeiten, die in anderen Unternehmen vermutlich nicht so schnell umgesetzt worden wären, da Budget bei vielen Projekten eher eine untergeordnete Rolle spielte.

Leider konnten viele dieser Projekte aufgrund der chronischen Unterbesetzung nicht in der Qualität umgesetzt werden, die eigentlich möglich gewesen wäre. Deadlines waren häufig sehr kurzfristig und viele Aufgaben mussten sofort erledigt werden. Dadurch blieb oft wenig Zeit für strategisches Arbeiten oder eine saubere Umsetzung.

Zudem unterschieden sich die tatsächlichen Aufgaben teilweise deutlich von dem, worauf ich mich ursprünglich beworben hatte. Durch den fehlenden konkreten Jobtitel im Arbeitsvertrag kamen im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben hinzu, die nur noch wenig mit der ursprünglich besprochenen Position zu tun hatten.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber ehemaliger Strauss,
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen und ausführlich zu teilen.

Es freut uns, dass du die spannenden Aufgaben, die Lernmöglichkeiten und vor allem die tollen Kolleginnen und Kollegen positiv in Erinnerung behältst.

Gleichzeitig nehmen wir die weiteren Themen, die du ansprichst, ernst und schauen genau hin, wo wir Dinge weiterdenken und wo wir als Arbeitgeber weiter wachsen können. Ein offenes, respektvolles Miteinander und ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle wohlfühlen, sind uns bei Strauss besonders wichtig.

Melde dich gerne vertraulich unter hr@strauss.de bei uns - dein Blick auf die Dinge ist wertvoll und wir hören zu, wenn du einen persönlichen Austausch wünschst.

Alles Gute auf deinem weiteren Weg.

Viele Grüße
Das HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 305 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Strauss durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Textil (3,3 Punkte). 78% der Bewertenden würden Strauss als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 305 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 305 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Strauss als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.