Ich bin gerne ein Teil von Strauss – damals wie heute.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich arbeite mittlerweile seit über 15 Jahren bei Strauss – und ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass ich auch heute noch sehr gerne zur Arbeit gehe. Wenn ich die teilweise sehr negativen Bewertungen der letzten Zeit lese, bin ich deshalb ehrlich gesagt oft verwundert, weil ich meinen Arbeitgeber und meinen Arbeitsalltag darin nicht wiedererkenne.
Natürlich hat sich Strauss in 15 Jahren verändert. Das Unternehmen ist gewachsen, die Anforderungen haben sich verändert und auch die aktuell schwierigere wirtschaftliche Situation in Deutschland geht an einem Unternehmen wie Strauss nicht vollkommen vorbei. Prozesse werden hinterfragt, Leistungen vielleicht genauer betrachtet und Veränderungen sind nicht immer für jeden angenehm und nicht jeder geht gleich damit um.
Trotzdem sollten wir meiner Meinung nach nicht vergessen, auf welch hohem Niveau wir hier teilweise diskutieren.
Für mich persönlich bietet Strauss nach wie vor ein Arbeitsumfeld, das alles andere als selbstverständlich ist.
Das beginnt für mich bei meiner eigentlichen Arbeit. Ich liebe meinen Job, weil kaum ein Tag wie der andere ist. Ich habe unglaublich abwechslungsreiche Aufgaben, bekomme Verantwortung und gleichzeitig die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Dinge mitzugestalten. Gute Arbeit wird wahrgenommen. Wenn etwas gut läuft, wird das auch gesagt. Ich erlebe Anerkennung und Wertschätzung nicht nur bei besonderen Anlässen, sondern tatsächlich in meinem Arbeitsalltag.
Einen ganz wesentlichen Anteil daran hat für mich auch meine Führungskraft. Ich kann über meinen Chef wirklich nur Positives sagen. Ich fühle mich unterstützt, respektiert und mit meiner Arbeit gesehen. Für mich ist genau das ein entscheidender Grund dafür, warum ich auch nach so vielen Jahren noch mit Freude und Motivation meinen Job mache.
Und dann gibt es all die Dinge drumherum, bei denen ich manchmal das Gefühl habe, dass wir vergessen haben, wie wenig selbstverständlich sie eigentlich sind.
Wir haben 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten.
Wir haben mehrere eigene Kantinen – wobei „Kantinen“ eigentlich das falsche Wort ist. Für mich sind das eher Mitarbeiterrestaurants. Wir können jeden Tag zwischen verschiedenen, wirklich guten und abwechslungsreichen Gerichten wählen. In der Frühstückspause steht Personal für uns bereit und bereitet uns für kleines Geld Barista-Kaffee zu. Allein solche Dinge zeigen für mich, welcher Aufwand betrieben wird, um den Mitarbeitenden einen angenehmen Arbeitstag zu ermöglichen.
Dazu kommen Weihnachtsfeiern und viele kleine Aufmerksamkeiten, die man vielleicht irgendwann gar nicht mehr bewusst wahrnimmt. Bspw. der jährliche Geburtstagsgutschein, die Apfelsinnenkiste in der Weihnachtszeit oder auch der Schokohase zu Ostern. Das mag auf den ersten Blick nur eine Kleinigkeit sein – aber welcher Arbeitgeber macht sich über solche Dinge überhaupt noch Gedanken?
Und auch das menschliche Miteinander möchte ich ausdrücklich hervorheben. Ich habe in all den Jahren unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt. Natürlich kann man sich in einem Unternehmen dieser Größe nicht mit jedem gleich gut verstehen. Trotzdem erlebe ich den Umgang miteinander als offen und immer freundlich. Man begegnet sich, man grüßt sich, man hilft sich und viele Kollegen sind über die Jahre weit mehr geworden als einfach nur Menschen, mit denen man zusammenarbeitet.
Wenn ich all das zusammennehme, sehe ich einen Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitenden sehr viel bietet:
30 Tage Urlaub. Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Homeoffice. Hervorragendes und bezahlbares Essen. Barista-Kaffee. Weihnachtsfeiern. Kleine persönliche Aufmerksamkeiten. Ein modernes Arbeitsumfeld. Abwechslungsreiche Aufgaben. Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten. Und für mich ganz besonders wichtig: Anerkennung, Wertschätzung und viele großartige Kollegen.
Ist deshalb bei Strauss alles perfekt? Natürlich nicht. Das wäre nach über 15 Jahren im Unternehmen auch keine glaubwürdige Aussage. Es gibt in jedem Unternehmen Dinge, die verbessert werden können.
Aber für mich gehört auch dazu, das Gesamtbild zu betrachten.
Vielleicht sind einige der Dinge, die Strauss seinen Mitarbeitenden bietet, über die Jahre einfach zu selbstverständlich geworden. Man gewöhnt sich schnell an einen hohen Standard und sieht irgendwann stärker das, was gerade nicht funktioniert, als all das, was jeden einzelnen Tag funktioniert und geboten wird.
Für mich persönlich überwiegen die positiven Seiten mit sehr großem Abstand.
Nach mehr als 15 Jahren kann ich sagen: Ich gehe immer noch gerne zur Arbeit. Ich liebe meinen Job. Ich fühle mich wertgeschätzt. Ich habe tolle Menschen um mich herum und einen Chef, für den ich sehr dankbar bin.
Und wenn man das nach so vielen Jahren noch über seinen Arbeitgeber sagen kann, dann wurde meiner Meinung nach ziemlich viel richtig gemacht.
Ich bin gerne ein Teil von Strauss – damals wie heute.


