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73 von 299 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

​Ein öffentlicher Hilferuf: Wenn intern niemand mehr zuhört

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich arbeite ich wirklich gerne bei Strauss und schätze das Unternehmen an sich sehr. Dass ich für meine Kritik den Weg über eine öffentliche Bewertungsplattform wählen muss, bedaure ich zutiefst. Leider scheint es aktuell jedoch die einzige verbleibende Möglichkeit zu sein, um auf die massiven Missstände aufmerksam zu machen. Alle internen Kommunikationswege laufen ins Leere, da auf Kritik nicht reagiert wird und Probleme systematisch ignoriert werden. Ich wähle diesen Weg in der Hoffnung, dass die berechtigte Kritik so endlich an der richtigen Stelle – auch bei der Inhaberfamilie – Gehör findet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

​Personalabteilung / HR
Das HR-Management bietet leider keine Unterstützung. Spricht man dort Probleme an, ist das völlig wirkungslos. Die Personalabteilung reicht die Themen lediglich an die höhere Führungsebene weiter, wo sie dann ohnehin wieder ignoriert werden. Eine neutrale Vermittlung findet nicht statt.

Verbesserungsvorschläge

​Offene Stellen müssen dringend nachbesetzt werden, anstatt die Arbeit auf das verbleibende Personal abzuwälzen.
​Die Führungsebene muss anfangen, den Mitarbeitern wirklich zuzuhören und die tägliche Leistung wieder wertzuschätzen.
​Die Personalabteilung sollte als echte Vertrauensinstanz agieren und nicht nur als reines Weiterleitungsorgan.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist leider auf einem absoluten Tiefpunkt und so schlecht wie noch nie. Es ist wirklich schade zu sehen, in welche Richtung sich diese ehemals so tolle Firma entwickelt hat. Die menschliche Komponente ist völlig verloren gegangen; man hat das Gefühl, nur noch eine austauschbare Personalnummer zu sein.

Image

Nach außen hin mag das Image des Unternehmens durch geschicktes Marketing noch glänzen, aber intern sieht die Realität mittlerweile völlig anders aus. Unter der Belegschaft spiegelt das Image exakt die schlechte und angespannte Stimmung wider, die aktuell im Betrieb herrscht. Der Ruf als einst so toller und wertschätzender Arbeitgeber hat bei den eigenen Mitarbeitern massiv gelitten. Wer die wahren internen Abläufe und den Umgang mit dem Personal kennt, sieht die Firma heute leider in einem ganz anderen, sehr ernüchternden Licht.

Karriere/Weiterbildung

Leider hängen berufliches Fortkommen und die Möglichkeiten zur Weiterbildung hier weniger von der tatsächlichen Leistung, dem Engagement oder der Qualifikation ab. Vielmehr hat man den starken Eindruck, dass Karrierewege fast ausschließlich über persönliche Kontakte und das sprichwörtliche „Vitamin B“ entschieden werden. Wer nicht über das entsprechende interne Netzwerk verfügt oder sich bei den richtigen Personen beliebt macht, hat kaum eine Chance, aufzusteigen oder gefördert zu werden. Motivierte Mitarbeiter ohne diese Kontakte bleiben dabei leider auf der Strecke.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen sehr sozial und engagiert sich stark in verschiedenen Projekten, was grundsätzlich sehr lobenswert ist. Leider endet dieses ausgeprägte Sozialbewusstsein gefühlt an den Werkstoren. Für die eigene Belegschaft wird in dieser Hinsicht leider so gut wie nichts getan. Man würde sich sehr wünschen, dass ein Teil der Fürsorge und des Engagements, das man so werbewirksam nach außen zeigt, auch nach innen gegenüber den eigenen Mitarbeitern gelebt wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war in der Vergangenheit einmal wirklich top und ein echter Pluspunkt dieser Firma. Leider wird dieses ehemals gute Miteinander durch den Druck und das Agieren der höheren Führungsebene zunehmend zerstört. Die Solidarität im Team wird spürbar immer weniger. Stattdessen entwickelt sich die Kultur leider in eine sehr negative Richtung: Es geht immer häufiger darum, gegeneinander zu arbeiten, andere anzuschwärzen oder Kollegen gezielt auszustechen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Das einstige Wir-Gefühl bleibt dabei leider komplett auf der Strecke.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren und oft langjährigen Mitarbeitern ist leider enttäuschend. Es wird im Arbeitsalltag keinerlei Rücksicht auf das Alter oder die körperliche Belastbarkeit genommen. Ältere Kollegen werden dem exakt gleichen, stetig wachsenden Leistungs- und Zeitdruck ausgesetzt wie junge Mitarbeiter. Die immense Erfahrung und die jahrelange Loyalität dieser Menschen scheinen keine Rolle mehr zu spielen – am Ende zählt für die Führungsebene nur noch die nackte Performance und das Erfüllen der Quoten, was gerade für ältere Belegschaftsmitglieder eine enorme und unfaire Belastung darstellt.

Vorgesetztenverhalten

Die höhere Führungsebene hat offenbar den Bezug zur Basis verloren. Es fehlt das Wissen und das Verständnis dafür, was der einzelne Mitarbeiter täglich an Leistung erbringt.

Arbeitsbedingungen

Gute und langjährige Mitarbeiter verlassen zunehmend das Unternehmen. Das Hauptproblem ist, dass diese Stellen nicht neu besetzt werden. Die anfallende Arbeit wird stattdessen einfach auf das ohnehin schon überlastete, verbleibende Personal umverteilt, was den Druck immer weiter erhöht.

Kommunikation

Kommunikation
Eine Kommunikation mit der höheren Vorgesetztenebene ist zwar theoretisch möglich, in der Praxis jedoch absolut sinnlos. Man wird angehört, aber die Führungskräfte sind nicht in der Lage oder nicht willens, Taten folgen zu lassen.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell gäbe es im Unternehmen durchaus spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Die Verteilung dieser Aufgaben erfolgt jedoch absolut nicht nach Leistung, Motivation oder Qualifikation. Wie auch schon bei der Karriereentwicklung spürt man hier deutlich, dass interessante Projekte und verantwortungsvolle Aufgaben fast ausschließlich an Mitarbeiter mit den richtigen persönlichen Kontakten („Vitamin B“) vergeben werden. Wer nicht Teil dieses Netzwerks ist, bleibt auf der Strecke und muss sich dauerhaft mit den eintönigen Standardaufgaben zufriedengeben, was auf Dauer sehr demotivierend wirkt.


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Hoher Druck, unerfüllte Versprechungen und fehlende Wertschätzung

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, bringt eine gewisse zeitliche Flexibilität und ist ein positiver Aspekt im Arbeitsalltag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das ständige Erzeugen von Unsicherheit und Druck bezüglich der Arbeitsplätze, während zeitgleich an anderer Stelle hohe Investitionen getätigt werden. Zudem die mangelnde Einhaltung von Gehaltszusagen, unvergütete Mehrarbeit an Samstagen und der seit über einem Jahr unbehobene Personalmangel.

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsstrukturen müssen der hohen Verantwortung und dem täglichen Leistungs- und Arbeitsdruck angepasst werden. Verbindliche Zusagen bezüglich Gehaltsanpassungen sollten eingehalten werden. Zudem braucht es eine nachhaltige Personalplanung, um die dauerhafte Überlastung des Teams abzubauen, sowie faire Regelungen für Überstunden und Wochenendarbeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck und Verunsicherung geprägt. Es wird regelmäßig auf die wirtschaftliche Gesamtlage verwiesen und Angst vor Jobverlust geschürt. Gleichzeitig wird an anderer Stelle intensiv investiert, was bei der Belegschaft für Unverständnis und mangelnde Transparenz sorgt.

Image

Das Bild, das nach außen vermittelt wird, weicht stark von der internen Realität ab. Nach außen wird investiert und expandiert, während intern Sparmaßnahmen und Druck auf die Belegschaft dominieren.

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance ist aktuell kaum möglich. Regelmäßige Überstunden und verpflichtende Samstagsarbeit gehören zum Alltag – eine angemessene Vergütung oder entsprechende Zuschläge dafür fehlen jedoch.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten rücken durch den akuten Personalmangel vollständig in den Hintergrund. Für Weiterbildungen oder echte Karriereperspektiven fehlen im Arbeitsalltag die Ressourcen und die nötige Unterstützung der Führungskräfte.

Gehalt/Benefits

Versprochene und zugesagte Gehaltsanpassungen werden nicht eingehalten. Die geleisteten Überstunden und die Wochenendarbeit werden finanziell nicht angemessen kompensiert, was in keinem Verhältnis zur aktuellen Arbeitsbelastung steht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Während nach außen teilweise bestimmte Werte kommuniziert werden, spiegelt sich das Sozialbewusstsein im internen Umgang mit den Mitarbeitenden (z. B. beim Thema Überlastungsschutz und Einhaltung von Zusagen) leider nicht wider.

Kollegenzusammenhalt

Der permanente Stress und die hohe Arbeitsbelastung wirken sich spürbar negativ auf das Miteinander aus, da alle am Limit arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der anhaltend hohe Druck und das Pensum nehmen wenig Rücksicht auf individuelle Belastungsgrenzen. Langjährige Erfahrung wird im Alltag durch die hohe Arbeitsbelastung kaum gewürdigt oder gezielt genutzt.

Vorgesetztenverhalten

Der Personalmangel besteht seit über einem Jahr unverändert, ohne dass wirksame Maßnahmen zur Entlastung ergriffen werden. Anliegen und Überlastungsmeldungen von Mitarbeitenden werden von den Vorgesetzten nicht ernst genommen oder ohne konkrete Lösungen abgetan. Zudem wurden zugesagte Gehaltsanpassungen nicht eingehalten.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind durch die ständige Überlastung stark beeinträchtigt. Dauerhafte Überstunden sowie unvergütete Samstagsarbeit gehören zur Regel, ohne dass organisatorische Gegenmaßnahmen zur Entlastung getroffen werden.
Die Büros im alten Gebäude sind super alt, im Sommer wird es super heiß in den Büros, alte total verstaubte Teppichböden sind in den Büros, die maximal 1x pro Jahr ordentlich gereinigt werden.

Kommunikation

Die Kommunikation verläuft primär einseitig. Zukünftige Perspektiven oder Anpassungen werden zwar angesprochen, jedoch selten wie angekündigt umgesetzt. Ein offener und konstruktiver Dialog auf Augenhöhe findet kaum statt.

Gleichberechtigung

Transparente Kriterien oder Chancengleichheit sind kaum erkennbar. Absprachen und Entscheidungen wirken oft willkürlich und sind für die Belegschaft schwer nachvollziehbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich besitzen zwar Potenzial, allerdings bleibt aufgrund des akuten Personalmangels und des enormen Arbeitspensums kaum Zeit für inhaltliche Qualität oder eine vertiefte Bearbeitung. Das reine Abarbeiten im Krisenmodus überlagert die eigentlichen Inhalte stark.

5Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Uns ist bewusst, dass Entscheidungen und (Entwicklungs-)Perspektiven nicht immer für alle gleich nachvollziehbar sind. Genau deshalb ist uns der Austausch wichtig, um gemeinsam zu erkennen, wo wir noch besser werden können: bei Produkten, der Organisation und dem Miteinander.

Wir verstehen, dass du dir mehr Klarheit und Orientierung wünschst. Gerade wenn es um Entwicklung und Wachstum geht, können individuelle Fragen entstehen. Uns ist wichtig, Hintergründe verständlich zu machen und Raum für einen persönlichen Austausch zu bieten.

Auf unserer Mitarbeiter-App BIRD findest du dazu aktuelle Infos und wichtige News. Und natürlich sind auch dein Strauss Leader und das HR Team immer für dich ansprechbar.

Wachstum gehört seit jeher zu STRAUSS – und macht uns so erfolgreich. Aktuell erschließen wir neue internationale Märkte und entwickeln uns zur globalen Workwear Brand. Diese wichtigen Investitionen zeigen: es geht nach vorne! Das gelingt nur gemeinsam – und dein Einsatz dabei wird gesehen und sehr geschätzt.

Tägliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten verändern sich mit Markt und Wirtschaft. Neues kommt hinzu, Automatisierung und KI übernehmen dafür Routinetätigkeiten und schaffen damit mehr Raum für das, was zählt: für den Human Touch – im Miteinander und in der Entwicklung.

Sprich uns gerne jederzeit vertraulich an – deinen Leader oder deinen HR-Partner. Deine Meinung ist für uns wertvoll und ein persönlicher Austausch hilft uns, dazuzulernen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Viele Grüße
Dein HR Team

Leider nicht mehr die Firma, die sie mal war

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kantine ist mega. Tolles Essen zu fairen Preisen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben

Verbesserungsvorschläge

Ich war einmal stolz darauf, ein Teil von Strauss zu sein. Heute fällt es mir schwer, dieses Gefühl noch zu empfinden. Umso mehr wünsche ich mir, dass die Verantwortlichen wieder erkennen, dass der größte Erfolgsfaktor dieses Unternehmens nicht Prozesse, Kennzahlen oder Technologien sind, sondern die Menschen, die jeden Tag mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass Strauss erfolgreich ist. Ohne sie verlieren auch die schönsten Unternehmenswerte ihre Glaubwürdigkeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma ist leider nicht mehr die, die sie einmal war. Das Bild, das nach außen vermittelt wird, hat mit der Realität, die viele Mitarbeitende täglich in den Abteilungen erleben, immer weniger gemeinsam.

Der Druck auf die Belegschaft nimmt spürbar zu. Immer mehr zusätzliche Aufgaben werden übertragen, ohne dass ausreichend Zeit, Unterstützung oder Rücksicht auf die Belastungsgrenzen der Mitarbeitenden genommen wird. Viele fühlen sich überfordert. Der psychische Druck steigt stetig – mit gravierenden Folgen. Kolleginnen und Kollegen leiden bereits unter Angstzuständen, Erschöpfung oder Depressionen. Das ist eine Entwicklung, die nicht länger ignoriert werden darf.

Image

Nach außen noch Top, hinter den Kulissen bröckelt das Bild grade stark

Work-Life-Balance

Was am Ende bleibt, sind Fassungslosigkeit, tiefe Enttäuschung und die Angst, diesem permanenten Druck irgendwann nicht mehr standhalten zu können.

Karriere/Weiterbildung

Früher wirklich gut. Man hatte die Möglichkeit sich in seinem Aufgabengebiet immer weiterzuentwickeln. Heute wird man in eine Fortbildungen gezwungen, für die man weder Talent noch Interesse hat und die viele total überfordert.

Gehalt/Benefits

Uns ist allen klar das die Zeiten nicht die besten sind. Aber immer zu fordern ohne auch was zu geben hat nichts mit Wertschätzung zu tun.

Vorgesetztenverhalten

Die Unternehmenswerte, mit denen sich viele von uns lange identifiziert haben – insbesondere Wertschätzung, Respekt und Zusammenhalt –, wirken derzeit wie leere Versprechen. Zwischen den formulierten Werten und dem tatsächlichen Umgang mit den Mitarbeitenden klafft aus unserer Sicht eine immer größere Lücke.

Natürlich entwickeln sich Unternehmen weiter, und auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird künftig eine immer größere Rolle spielen. Doch wir sind Menschen – keine Maschinen und keine KI, die sich beliebig umprogrammieren oder dauerhaft an immer höhere Anforderungen anpassen lässt. Menschen haben Grenzen. Sie brauchen Orientierung, Wertschätzung und die Gewissheit, dass ihre Gesundheit und ihr Einsatz nicht zweitrangig sind.

Viele Mitarbeitende sind inzwischen emotional und psychisch am Limit. Zukunftsängste, Unsicherheit und das Gefühl, den steigenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden zu können, prägen den Arbeitsalltag. Unter solchen Bedingungen wird es immer schwieriger, motiviert und mit der gewohnten Qualität zu arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Toll ist die Möglichkeit die meiste Zeit im Homeoffice zu arbeiten.
Auch hier haben viele Angst dass dies über kurz oder lang wieder abgeschafft wird.

Kommunikation

esonders enttäuschend ist der Umgang mit den Sorgen der Mitarbeitenden. Wer sich vertrauensvoll an seine Teamleitung wendet, erhält häufig lediglich beschwichtigende Worte oder den Rat, erst einmal abzuwarten. Echte Unterstützung, konkrete Lösungen oder das Gefühl, ernst genommen zu werden, bleiben oftmals aus. Das verstärkt den Eindruck, mit den eigenen Problemen allein gelassen zu werden.

In der gesamten Firma ist eine bedrückende Stimmung spürbar. Es entsteht der Eindruck, dass zahlreiche Veränderungen gleichzeitig umgesetzt werden sollen – ohne ausreichend zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dies auf die Menschen hat, die diese Veränderungen tragen müssen. Dabei waren es genau diese Mitarbeitenden, die sich über Jahre mit großem Engagement, hoher Loyalität und persönlichem Einsatz für den Erfolg und das enorme Wachstum des Unternehmens eingesetzt haben. Viele haben weit mehr geleistet, als von ihnen erwartet wurde. Heute entsteht jedoch zunehmend das Gefühl, dass dieser Einsatz keine Rolle mehr spielt.

Interessante Aufgaben

Im Moment kann man dazu gar nichts mehr sagen. Man kennt seine Aufgaben nicht mehr wirklich.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du deine Erfahrung so offen und ausführlich hier teilst. Ehrliches Feedback ist uns wichtig, denn genau daraus lernen wir und können gemeinsam wachsen.

Gemeinsam wachsen bei STRAUSS heißt: stets Neues wagen – und gleichzeitig das wahren, was uns stark macht, quasi die perfekte Mischung aus Herkunft und Zukunft. Das macht uns so erfolgreich.

Wir sehen: Jeder setzt sich ein. Für großartige Produkte, für glückliche Kunden – und füreinander. Und weil’s Freude macht, geht’s voran.

Automatisierung und neue Technologien sollen dabei vor allem eins: Freiräume schaffen, damit mehr Zeit für das bleibt, was genauso zählt – wichtige menschliche Interaktion.

Zum Erfolg gehört auch unser breites Benefit-Angebot für alle Birds. Schön, dass dir unsere Kantine positiv aufgefallen ist – die Kulinarik-Angebote sollen genau das ermöglichen: Zusammenkommen. Mit unseren Gesundheits- und Sportangeboten sowie den Weiterbildungsmöglichkeiten und weiteren Benefits gehört das für uns zu einem Umfeld, in dem sich alle Birds wohlfühlen können.

Deine Hinweise zu Aufgabengestaltung und Leader-Kommunikation nehmen wir ernst. Wachstum bedeutet für STRAUSS auch: Auf Bewährtem aufbauen, mutig ausprobieren und Neues lernen. Gerade, wenn sich Aufgaben, Prozesse und Zusammenarbeit weiterentwickeln, ist es wichtig, Veränderungen zu begleiten, klar zu machen und als Team zu wachsen – das ist uns bewusst.

Wir möchten gerne besser verstehen, was dir in deiner persönlichen Situation helfen kann und welche konkreten Erfahrungen hinter deiner Rückmeldung stehen. Melde dich dazu gerne vertraulich bei deinem HR-Partner oder unter hr@strauss.de – auch unser Care-Team steht dir rund um das Thema Gesundheit immer vertraulich zur Seite.

Danke, dass du uns die Chance gibst, genauer hinzuschauen.

Viele Grüße
Dein HR Team

Spannende Projekte, aber auf Kosten der Mitarbeiter

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Design / Gestaltung bei Engelbert Strauss GmbH & Co KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben mit Einblicken in viele Unternehmensbereiche. Die Möglichkeit, direkt mit der Chefetage zusammenzuarbeiten und dadurch schnell Verantwortung zu übernehmen. Projekte konnten häufig schnell umgesetzt werden, da Budget bei vielen Vorhaben eine untergeordnete Rolle spielte. Überdurchschnittliche Vergütung mit regelmäßigen Gehaltsanpassungen. Es gab einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, ohne die die Zeit deutlich schwieriger gewesen wäre. Durch die Vielzahl an Aufgaben konnte man in kurzer Zeit sehr viel lernen.Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben mit Einblicken in viele Unternehmensbereiche. Die Möglichkeit, direkt mit der Chefetage zusammenzuarbeiten und dadurch schnell Verantwortung zu übernehmen. Projekte konnten häufig schnell umgesetzt werden, da Budget bei vielen Vorhaben eine untergeordnete Rolle spielte. Überdurchschnittliche Vergütung mit regelmäßigen Gehaltsanpassungen. Es gab einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, ohne die die Zeit deutlich schwieriger gewesen wäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Chronische Unterbesetzung und dauerhaft hohe Arbeitsbelastung.
Überstunden und ständige Erreichbarkeit wurden häufig als selbstverständlich angesehen.
- Fehlende Strukturen, kurzfristige Änderungen und mangelnde Priorisierung.
- Persönliche Beziehungen hatten nach meinem Eindruck teilweise einen größeren Einfluss als Leistung oder fachliche Kompetenz.
- Wenig Transparenz bei Gehalts-, Karriere- und Personalentscheidungen.
- Eine teilweise schwierige Team- und Führungskultur mit wenig Vertrauen und viel Konkurrenzdenken.
- Zugesagte Benefits wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten wurden im Laufe der Zeit zunehmend eingeschränkt.
Hinweise auf Überlastung führten nur selten zu nachhaltigen Veränderungen.
- Weiterbildung und persönliche Entwicklung wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend gefördert.
- Nachhaltigkeit und Digitalisierung hatten nach meinem Eindruck keinen besonders hohen Stellenwert.

Verbesserungsvorschläge

- Realistische Personalplanung und konsequente Nachbesetzung offener Stellen, um dauerhafte Überlastung zu vermeiden.
- Überstunden nicht als Selbstverständlichkeit ansehen und die Gesundheit der Mitarbeiter stärker in den Fokus rücken.
- Mehr Transparenz bei Gehalts-, Karriere- und Personalentscheidungen schaffen.
- Persönliche Beziehungen sollten bei Entscheidungen eine geringere Rolle spielen als Leistung und fachliche Kompetenz.
- Klare Prozesse, Zuständigkeiten und Projektmanagement-Strukturen etablieren.
Feedback von Mitarbeitern ernst nehmen und bei Überlastung gemeinsam nach Lösungen suchen.
- Homeoffice und flexible Arbeitsmodelle wieder stärker fördern.
- Weiterbildung und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter aktiver unterstützen.
- Eine offenere und wertschätzendere Kommunikations- und Feedbackkultur schaffen.
- Nachhaltigkeit und Digitalisierung stärker vorantreiben.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn empfand ich die Arbeitsathmosphäre sehr positiv. das reine Frauenteam in der Abteilung vermittelte zunächst ein Gemeinschaftsgefühl und Frauenpower.

Leider hat sich dieser Eindruck mit der Zeit komplett verändert. Es gab zwar einige wirklich tolle, hilfsbereite und engagierte Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit super funktioniert hat. Gleichzeitig herrschte aber auch viel Konkurrenzdenken und teilweise hatte ich das Gefühl, dass manche Kollegen eher auf den eigenen Vorteil bedacht waren als auf den Erfolg des Teams.

Über Kollegen wurde regelmäßig gesprochen, oft auch sehr negativ und teilweise sogar lautstark vor anderen Mitarbeitern. Dadurch entstand schnell ein Klima, in dem man sich gefragt hat, was wohl über einen selbst gesagt wird, sobald man den Raum verlässt. Von befreundeten Kollegen hat man die Geschichten dann erzählt bekommen.

Image

Innerhalb des Unternehmens hatte unsere Abteilung nach meinem Eindruck kein besonders gutes Image. Es wurde teilweise der Eindruck vermittelt, dass in der Abteilung hauptsächlich "Spaß" herrscht und nicht ernsthaft gearbeitet wird.

Meine Erfahrung war jedoch eine völlig andere. Aufgrund des sehr kleinen Teams und der gleichzeitig hohen Erwartungshaltung hatte ich eher das Gefühl, dass wir zu den Abteilungen mit der höchsten Arbeitsbelastung gehörten. Trotz chronischer Unterbesetzung wurde erwartet, dass dieselben Ergebnisse erzielt werden wie in deutlich größer aufgestellten Teams.

Diese Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von außen und der tatsächlichen Arbeitsbelastung empfand ich teilweise als frustrierend.

Work-Life-Balance

Überstunden wurden als selbstverständlich angesehen. Gerade vor Events oder größeren Projekten waren sehr lange Arbeitstage eher die Regel als die Ausnahme. Teilweise haben Kollegen aufgrund der chronischen Unterbesetzung über Wochen ohne einen einzigen freien Tag gearbeitet und dabei Arbeitstage von bis zu 16 Stunden geleistet.

Wenn Überlastung angesprochen wurde oder darum gebeten wurde, Aufgaben neu zu priorisieren, wurde häufig erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird. Auch Hinweise an HR führten nach meiner Erfahrung zu keinen spürbaren Veränderungen.

Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich mehrere Kollegen erlebt, die psychisch an ihre Grenzen gekommen sind oder längere Auszeiten benötigt haben.

Im Bewerbungsprozess wurden mir 1–2 Homeoffice-Tage pro Woche zugesagt, was aufgrund meines langen Arbeitswegs ein wichtiger Grund für die Annahme der Stelle war. Diese Regelung wurde jedoch schrittweise eingeschränkt, bis Homeoffice schließlich garnicht mehr möglich war.

Auch die ursprünglich kommunizierte Gleitzeit wurde zunehmend eingeschränkt. Es wurde immer stärker vorgegeben, wann Mitarbeiter im Büro zu sein hatten, wodurch private Termine nicht möglich waren.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen wurden aus meiner Sicht nicht aktiv gefördert. Fachlich sinnvolle Weiterbildungswünsche mussten teilweise mehrfach angesprochen und ausführlich begründet werden, bevor sie letztendlich genehmigt wurden.

Aufstiegsmöglichkeiten habe ich insgesamt als eher eingeschränkt wahrgenommen. Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich nicht besonders transparent und es gab nur wenige Möglichkeiten, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde zwar regelmäßig überprüft und es gab jährliche Anpassungen. Wenn man jedoch selbst aktiv eine Gehaltserhöhung angesprochen hat, hatte ich häufig das Gefühl, dass dies eher zurückhaltend aufgenommen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde.

Generell wirkten Gehaltsanpassungen auf mich nicht immer vollständig transparent und nachvollziehbar. Nach meinem Eindruck spielten persönliche Beziehungen teilweise eine größere Rolle als die tatsächliche Leistung.

Auch die Benefits haben im Laufe meiner Zeit im Unternehmen zunehmend abgenommen. Im Bewerbungsprozess zugesagte Vorteile wie Homeoffice wurden nach und nach immer weiter eingeschränkt und letztlich praktisch abgeschafft.

Zusätzlich wurden Zuschüsse und Vergünstigungen im Laufe der Zeit reduziert, während Preise, beispielsweise für das Essensangebot, deutlich gestiegen sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach meinem Eindruck spielten Nachhaltigkeitsaspekte im Arbeitsalltag keine besonders große Rolle. Beispielsweise wurden für Dienstreisen teilweise auch für kürzere Strecken Privatjets genutzt.

Auch im Arbeitsalltag wurde sehr viel Papier verbraucht. Kataloge mit mehreren hundert Seiten, große Mengen an Bildern aus Fotoshootings oder selbst kleinste Änderungen an Layouts wurden regelmäßig erneut komplett ausgedruckt. Vorschläge zur stärkeren Digitalisierung wurden nach meiner Erfahrung nur zurückhaltend aufgenommen.

Außerdem habe ich erlebt, dass nicht mehr benötigte Kleidung eher entsorgt wurde, anstatt sie zu spenden oder anderweitig nachhaltig weiterzuverwenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich und hing stark von den einzelnen Personen ab.

Es gab wirklich tolle, hilfsbereite Kollegen, die auch in stressigen Zeiten füreinander da waren, unterstützt haben und ohne die manche Situationen wahrscheinlich deutlich schwieriger gewesen wären.

Gleichzeitig gab es aber auch ein großes Maß an Vorsicht und Misstrauen innerhalb der Abteilung. Man musste teilweise sehr darauf achten, wem man welche Informationen anvertraut, da ich mehrfach den Eindruck hatte, dass private oder vertrauliche Gespräche später bei anderen Kollegen oder sogar bei Vorgesetzten landeten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen war meiner Erfahrung nach grundsätzlich gut und respektvoll. Gleichzeitig hatte ich jedoch teilweise den Eindruck, dass bestehende Arbeitsweisen und Strukturen nur ungern hinterfragt wurden.

Vor allem neue Ideen oder moderne Ansätze wurden nach meinem Empfinden nicht immer offen aufgenommen. Aus Gesprächen mit Kollegen aus anderen Abteilungen habe ich zudem mitgenommen, dass Veränderungen häufig kritisch gesehen wurden und lieber an bewährten Methoden festgehalten wurde – nach dem Motto: "Das haben wir schon immer so gemacht." Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass Innovationen und neue Marketingansätze nur langsam umgesetzt wurden und traditionelle Maßnahmen häufig bevorzugt wurden, auch wenn modernere Ansätze möglicherweise sinnvoll gewesen wären.

Vorgesetztenverhalten

Da es sich um einen familiengeführten Konzern handelt, hatte ich oft das Gefühl, dass persönliche Beziehungen und Loyalität wichtiger waren als fachliche Leistung.

Wenn man angesprochen hat, dass die Arbeitsmenge nicht mehr zu schaffen ist oder Aufgaben priorisiert werden müssten, wurde meistens erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird. Das Thema Überlastung wurde meiner Erfahrung nach nicht wirklich ernst genommen. Teilweise wurde darüber sogar eher gescherzt, anstatt nach Lösungen zu suchen.

Generell hatte ich oft das Gefühl, dass fachliche Expertise eher zweitrangig ist und am Ende vor allem das umgesetzt wird, worauf die Führungsebene gerade Lust hat.

Auch Gehaltserhöhungen und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich nicht immer nachvollziehbar. Häufig hatte ich den Eindruck, dass persönliche Sympathien eine größere Rolle spielten als die tatsächliche Leistung.

Ich habe mich in einigen Situationen, insbesondere vor anderen Personen/Kollegen, von Vorgesetzten sehr von oben herab behandelt gefühlt.

Insgesamt hätte ich mir mehr Wertschätzung, Offenheit für Feedback und einen professionelleren Umgang mit Mitarbeitern gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Technische Austtattung einwandfrei . Klare Prozesse und Strukturen waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Viele Abläufe hingen stark von einzelnen Personen ab und Prioritäten konnten sich jederzeit kurzfristig ändern.

Aus meiner Sicht wurde strukturiertes Arbeiten eher als unnötig angesehen. Zeit für Planungs- oder Strukturmeetings war kaum vorhanden bzw. wurde häufig als Zeitverschwendung betrachtet. Auch professionelle Projektmanagement-Strukturen wurden trotz der hohen Arbeitsbelastung nicht geschaffen.

Dadurch wurde häufig sehr kurzfristig und reaktiv gearbeitet, obwohl viele Aufgaben mit einer besseren Planung deutlich effizienter hätten umgesetzt werden können.

Kommunikation

Prioritäten & Anforderungen haben sich täglich geändert und vieles wurde sehr kurzfristig kommuniziert. Dadurch kam es häufig vor, dass viele Aufgaben gleichzeitig höchste Priorität hatten.

Meetings waren eher unerwünscht, da man hier ja nicht "aktiv arbeitet"

Oft hatte ich das Gefühl, dass es keine klare Struktur oder realistische Planung gab. Wenn man angesprochen hat, dass die Arbeitsmenge nicht mehr zu bewältigen ist oder Prioritäten gesetzt werden müssten, wurde meist erwartet, dass trotzdem alles erledigt wird.

Außerdem wurden wichtige Informationen nicht immer an alle Beteiligten weitergegeben, was unnötigen Stress und Missverständnisse verursacht hat. Insgesamt hätte ich mir deutlich mehr Transparenz, Planung und offene Kommunikation gewünscht.

Gleichberechtigung

Nach meinem Eindruck spielten innerhalb der Abteilung persönliche Beziehungen und persönliche Sympathien häufig eine größere Rolle. Außerdem hatte ich während meiner Zeit im Unternehmen teilweise den Eindruck, dass bei Einstellungen nicht ausschließlich fachliche Kriterien ausschlaggebend waren. In Gesprächen wurde nach meiner Wahrnehmung wiederholt auch das äußere Erscheinungsbild von Bewerbern thematisiert. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Aussehen und persönliche Präferenzen bei Einstellungsentscheidungen eine größere Rolle spielten, als ich es aus anderen Unternehmen kenne.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich sehr spannend und abwechslungsreich. Durch die direkte Zusammenarbeit mit der Chefetage hatte man Einblicke in viele Bereiche und konnte an Projekten mitarbeiten, die in anderen Unternehmen vermutlich nicht so schnell umgesetzt worden wären, da Budget bei vielen Projekten eher eine untergeordnete Rolle spielte.

Leider konnten viele dieser Projekte aufgrund der chronischen Unterbesetzung nicht in der Qualität umgesetzt werden, die eigentlich möglich gewesen wäre. Deadlines waren häufig sehr kurzfristig und viele Aufgaben mussten sofort erledigt werden. Dadurch blieb oft wenig Zeit für strategisches Arbeiten oder eine saubere Umsetzung.

Zudem unterschieden sich die tatsächlichen Aufgaben teilweise deutlich von dem, worauf ich mich ursprünglich beworben hatte. Durch den fehlenden konkreten Jobtitel im Arbeitsvertrag kamen im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben hinzu, die nur noch wenig mit der ursprünglich besprochenen Position zu tun hatten.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber ehemaliger Strauss,
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen und ausführlich zu teilen.

Es freut uns, dass du die spannenden Aufgaben, die Lernmöglichkeiten und vor allem die tollen Kolleginnen und Kollegen positiv in Erinnerung behältst.

Gleichzeitig nehmen wir die weiteren Themen, die du ansprichst, ernst und schauen genau hin, wo wir Dinge weiterdenken und wo wir als Arbeitgeber weiter wachsen können. Ein offenes, respektvolles Miteinander und ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle wohlfühlen, sind uns bei Strauss besonders wichtig.

Melde dich gerne vertraulich unter hr@strauss.de bei uns - dein Blick auf die Dinge ist wertvoll und wir hören zu, wenn du einen persönlichen Austausch wünschst.

Alles Gute auf deinem weiteren Weg.

Viele Grüße
Das HR-Team

Sehr zufrieden – nur private Gründe für den Abschied

4,4
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich IT bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am besten gefällt mir das Gesamtpaket: die Arbeitsatmosphäre, der Zusammenhalt im Team, die Rahmenbedingungen und die Leistungen, die STRAUSS als Arbeitgeber bietet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Richtig schlecht finde ich nichts. Ich wäre sehr gern geblieben, wenn es meine privaten Umstände zugelassen hätten.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungspotenzial sehe ich bei der interner Kommunikation, Transparenz bei Entscheidungen und in der Vereinfachung von Prozessen. An einigen Stellen könnten Abläufe noch schlanker werden und Entscheidungen könnten schneller getroffen werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei STRAUSS empfinde ich als offen und wertschätzend.

Image

Das Image deckt sich weitgehend mit dem, was ich intern erlebe. Viele Punkte, die nach außen kommuniziert werden, finden sich im Arbeitsalltag wieder.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt ausgewogen. Arbeitszeiten sind gut planbar, und wenn es mal mehr wird, ist das meist zeitlich begrenzt. Auf private Termine wird, wenn möglich, Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten sind vorhanden, wenn man Eigeninitiative zeigt. Es gibt Gespräche über Ziele und Perspektiven, und Weiterbildungen werden grundsätzlich unterstützt, wenn sie fachlich passen.

Gehalt/Benefits

Mit der Bezahlung bin ich zufrieden, sie ist aus meiner Sicht der Tätigkeit angemessen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen beschäftigt sich sichtbar mit Themen wie Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist ein klarer Pluspunkt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen sind fester Bestandteil der Teams und werden wertschätzend behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter ist ansprechbar, gibt regelmäßiges Feedback und bezieht mich in wichtige Themen ein. Kritik kann offen angesprochen werden, ohne dass man ein schlechtes Gefühl haben muss.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist modern und funktional. Die Ausstattung ist auf aktuellen Stand der Technik.

Kommunikation

Die Kommunikation im Alltag funktioniert gut, wichtige Infos kommen meistens rechtzeitig an. An einigen Stellen könnte man Informationen strukturierter bündeln und transparenter kommunizieren. Insgesamt passt es aber.

Gleichberechtigung

Ich nehme den Umgang im Unternehmen als sehr fair und respektvoll wahr. Leistung und Zusammenarbeit zählen (unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht).

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Es gibt standardisierte Abläufe, aber auch immer wieder Themen, bei denen man eigene Ideen einbringen kann. Leider kommen Themen aber regelmäßig mit einer sportlichen Timeline daher :)

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber ehemaliger Strauss,

vielen Dank für dein wertschätzendes Feedback. Es freut uns sehr zu lesen, dass du das Gesamtpaket – von der Atmosphäre über den Teamzusammenhalt bis hin zu den Rahmenbedingungen – so positiv in Erinnerung behältst.
Wenn du deinen Optimierungsvorschlag zur internen Kommunikation und Vereinfachung von Prozessen nochmal konkretisieren möchtest, kannst du dich gerne an hr@strauss.de wenden.

Viele Grüße und alles Gute weiterhin!
Das HR-Team

Selten so wohlgefühlt!

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Zusammenhalt und Wertschätzung noch mehr leben.

Arbeitsatmosphäre

Wie überall gibt es auch stressige und arbeitsreiche Phasen, aber besonders in meinem Team ist der Zusammenhalt stark und man achtet aufeinander.
Ich bin gerne im Büro und fühle mich sehr wohl!

Image

Man liest von außen öfter mal Kritik am Image aber m.E. völlig zu Unrecht. Man hat schon das Gefühl, dass innen auch gelebt wird, was nach außen kommuniziert wird. Vieles im Wandel um auch weiterhin zukunftsfähig zu bleiben.

Work-Life-Balance

Von meinen bisherigen Arbeitgebern am Besten. Homeoffice Möglichkeit, Gleitzeit und auch die Möglichkeit flexibel Stunden abzubauen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Auch bei Terminen während der Arbeitszeit wird viel möglich gemacht um Flexibilität zu gewährleisten.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten defintiv vorhanden aber muss man meist selbst aktiv ansprechen.

Gehalt/Benefits

In Ordnung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eigenes Sustainability Team, es tut sich viel

Kollegenzusammenhalt

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen finde ich den Zusammenhalt abteilungsintern super. Manchmal herrscht etwas Missgunst aber das ist überall so

Umgang mit älteren Kollegen

Tadellos

Vorgesetztenverhalten

Bin ich sehr happy! Klare, nachvollziehbare Entscheidungen, offene Kommunikation, Unterstützung bei Problemen oder Konflikten

Arbeitsbedingungen

Im Campus sehr modern, Geräuschunterdrückende Kopfhörer, tlw höhenverstellbare Tische - kleinere Büros wären evtl ganz nett aber die Bedingungen sind schon top!

Kommunikation

Abteilungsintern ganz gut, mit anderen Abteilungen manchmal etwas schwieriger

Gleichberechtigung

Tadellos

Interessante Aufgaben

Spannende Aufgaben und Projekte, kein Tag ist wie der andere. Teilweise muss man tun, was zu tun ist, bei Projekten kann man sich aber auch manchmal aktiv selbst einbringen. Teilweise hat man das Gefühl dass das Arbeitspensum nicht bei allen Kollegen gleich ist bzw. manchmal künstlich dramatisiert wird

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

vielen Dank für deine ehrliche und differenzierte Bewertung – das freut uns sehr.
Schön zu lesen, dass dich Führung, Flexibilität und die abwechslungsreichen Aufgaben so begeistern und du unsere Werte in der täglichen Arbeit spürst – so auch unseren Zusammenhalt und unsere Wertschätzung, die mit jedem Tag wachsen.

Alles Gute weiterhin und viele Grüße
Dein HR-Team

Strauss - eine ganz eigene Welt :-)

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine wohlwollend, positive Grundstimmung und ein Gemeinschaftsgefühl in der ganzen Firma, egal wo jemand arbeitet oder welche Position er/sie hat. Auch die Führungsebenen bis hin zur Familie Strauss wertschätzt die Belegschaft.

Image

In der Region ist Strauss bekannt und genießt ein vorbildliches Image.

Work-Life-Balance

Klasse! Auf das Privatleben wird Rücksicht genommen und eine persönliche Gestaltung der Arbeitszeit ist möglich.

Karriere/Weiterbildung

Man wird gefördert, wenn man möchte und hat Entwicklungsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist überdurchschnittlich.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier sehr viel Wertschätzung und Rücksicht untereinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Jeder findet seinen Platz. Insgesamt ist das Unternehmen vom Personal aber extrem jung und es gibt eher wenige richtig alte Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Jede Kritik wäre Jammern auf ganz hohem Niveau.
Vom Grunde her tolle Führung, die einem viel Vertrauen schenkt und immeransprechbar ist. Sowas gibt es selten.

Arbeitsbedingungen

Tolle Essensmöglichkeiten, tolle Atmosphäre. Jedoch ist es nicht ausnahmslos in der kompletten Fitma perfekt. Manche Gebäudebereiche sind nicht mehr ganz auf Höhe der Zeit. Auch hier aber der Zusatz, dass das wirklich Jammern auf hohem Niveau ist.

Kommunikation

Jeder ist auf allen Ebenen bemüht sehr transparent, auf Augenhöhe und wohlwollend zu kommunizieren.
Das ist sehr angenehm und klasse!
Abzüge gibt es aber dahingehend, dass oft eine Person A sagt, die nächste B und nochmals eine sagt C. Da es sehr dynamisch zugeht und vieles spontan auf rein mündliche Zurufe geschieht, kann man als Mitarbeiter in gewisse "Kritik" geraten, weil man A gemacht hat, es dann aber B heißt und man gefragt wird, wieso es zu A gekommen ist.

Gleichberechtigung

Mir ist nichts in dieser Richtung (schlecht) aufgefallen. Super.

Interessante Aufgaben

Man genießt unglaubliches Vertrauen, hat viel "Beinfreiheit" in seinem täglichen Tun und nie Langeweile. Es kommen immer wieder neue und interessante Dinge auf einen zu!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

danke, dass du dir so viel Zeit genommen hast, um deine Erfahrungen so detailliert zu schildern.

Es bedeutet uns sehr viel diese herzliche Bewertung zu lesen – denn unsere Gemeinschaft, die Wertschätzung und das Vertrauen sind etwas ganz Besonderes bei Strauss.
Wir legen großen Wert darauf, uns auf Augenhöhe zu begegnen und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Und es freut uns sehr, wenn das tagtäglich spürbar ist.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute bei Strauss.

Viele Grüße
Dein HR-Team

Froh ein Strauss zu sein.

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich fühle mich pudelwohl und freue mich Sonntags schon auf Montag. Gehe nur wenn es privat unbedingt nötig ist ins Homeoffice.
Die Kantine ist überragend.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist super angenehm und locker. Jeder darf so sein wie er ist und wird so akzeptiert.

Image

Sehr cooles unternehmen.

Work-Life-Balance

Die kann man sehr gut organisieren. Wenn man Termine hat ist es überhaupt kein Problem mal seine Schicht zu verschieben oder im Home Office zu arbeiten. Hier hält mein Team zusammen und ist füreinander da.

Karriere/Weiterbildung

Scheinen gut zu sein. Wird sich in Zukunft zeigen. An Weiterbildung wird einem alles ermöglicht, wenn es Sinn macht.

Gehalt/Benefits

Ist fair. Für gute Arbeit bekommt man gutes Geld.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen halten sehr zusammen und verbringen gerne Ihre Pause miteinander und organisieren darüber hinaus auch Treffen unter Kollegen, auch außerhalb der Arbeitszeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen ist allgemein sehr jung und es gibt so gut wie keine "älteren" Kollegen. Daher kann ich hierzu nichts negatives schreiben.

Vorgesetztenverhalten

Besser geht es nicht. Es ist eine ganz flache Hierarchie. Wenn man einfach einen eigenen Antrieb mitbringt und von sich aus seine Arbeit gut machen möchte, dann hat man mit den Vorgesetzten ein super Leben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr angenehm. Es gibt für die Pausen Liegestühle und Loungemöbel. Das Büro ist etwas in die Jahre gekommen, soll aber dieses Jahr noch renoviert werden. Man hat eine gute Hardwareausstattung und bekommt sogar für das Homeoffice Hardware gestellt.

Kommunikation

Im gesamten Unternehmen wird eine DU Kultur gelebt und ein sehr freundschaftliches Verhältnis gepflegt.

Gleichberechtigung

Jeder darf sein wer er ist und wird akzeptiert.Noch nirgends so viele weibliche Führungskräfte erlebt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind SEHR abwechslungsreich und schnelllebig. Langeweile gibt es nicht, da ständig neue verrückte/interessante Themen und Projekte kommen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,

wow – ganz lieben Dank für dein großartiges Feedback und dafür, dass du dir die Zeit für diese ausführliche Bewertung genommen hast. Dass du dich „pudelwohl“ fühlst, dich auf den Montag freust und das Arbeiten vor Ort so schätzt, ist für uns ein riesiges Kompliment.

Besonders freuen wir uns darüber, dass du unsere Atmosphäre, die gelebte Du-Kultur, den Kollegenzusammenhalt und das Miteinander mit deinen Führungskräften so positiv erlebst. Genau dafür geben viele Teams im Hintergrund jeden Tag Vollgas. Auch dein Feedback zu den abwechslungsreichen Aufgaben, den flexiblen Möglichkeiten für die Work-Life-Balance und der Fairness bei Gehalt und Weiterentwicklung zeigt uns, dass wir in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg sind.

Es freut uns zu hören, dass du dich im Büro wohlfühlst und die Ausstattung sowie die Benefits wie die Kantine, die Pausenbereiche und die Homeoffice-Hardware so positiv wahrnimmst. Es ist schön, dich als so begeisterten Strauss an Bord zu haben.

Viele Grüße
Dein HR-Team

Hoher Druck und wenig Struktur

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Essen in der Cucina del Campo ist tatsächlich außergewöhnlich gut für ein Betriebsrestaurant.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Genannte Punkte in der Bewertung.

Verbesserungsvorschläge

Echte Benefits einführen statt Marketing Schlagwörter.
Der Einführung eines Betriebsrates nicht im Weg stehen.
Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, nicht nur in der Logistik (37,5h Woche) und Campus (Neubau, kleine Büros) ermöglichen!

Arbeitsatmosphäre

Hoher Druck durch Ticketvolumen und Personalmangel. Atmosphäre teilweise angespannt.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr modern und dynamisch, mit starkem Marketing und vielen Kooperationen. Intern wirkt die Realität teilweise deutlich weniger modern, insbesondere in einigen operativen Bereichen. Dadurch entsteht aus meiner Sicht eine gewisse Diskrepanz zwischen Außenwahrnehmung und Arbeitsalltag.

Work-Life-Balance

Hohe Arbeitslast im Support. Teilweise schwierig, dauerhaft ein gesundes Arbeitstempo zu halten.

Karriere/Weiterbildung

Kann nicht viel Positives sagen. Meiner Einschätzung nach ist die Förderung von Karriere und Weiterbildung eher begrenzt. Besonders im IT-Bereich dauert es lange, bis Stellen besetzt werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Zusatzleistungen empfand ich im Vergleich zur Arbeitsbelastung und zum regionalen Arbeitsmarkt als unterdurchschnittlich. Für ein wachsendes und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen hätte ich mir hier attraktivere Rahmenbedingungen gewünscht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen präsentiert sich nach außen stark in diesem Bereich und engagiert sich auch in verschiedenen Projekten und Kooperationen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen im Team waren hilfsbereit und haben sich gegenseitig unterstützt. Ohne den Zusammenhalt wäre der Arbeitsalltag deutlich schwieriger gewesen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe keine negativen Erfahrungen im Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen gemacht. Der Umgang im Team war grundsätzlich respektvoll.

Vorgesetztenverhalten

Unterschiedlich. Teilweise engagiert, gleichzeitig aber auch viel Druck durch Zielvorgaben und Auslastung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfand ich im IT-Support als unzureichend. Ein Teil der Hardware war veraltet und die ergonomische Ausstattung der Arbeitsplätze verbesserungswürdig. Das Büro war zudem relativ klein für die Anzahl der Mitarbeitenden und wurde bei voller Besetzung schnell stickig und laut, wo man sich nicht mehr konzentrieren kann.
Auffällig war auch der Unterschied zwischen verschiedenen Bereichen des Unternehmens: Während Abteilungen wie Marketing oder Brand Evolution im modernen Campus-Neubau arbeiten, sitzt ein Teil der operativen Bereiche – darunter IT-Support – weiterhin im älteren Atrium-Gebäude aus den 90er-Jahren. Dieser Unterschied in der Arbeitsumgebung ist deutlich spürbar.
Hinzu kommt eine starre 40-Stunden-Woche mit fester einstündiger Pause im Gewerbegebiet. Homeoffice war zwar formal „nach Absprache“ möglich, in der Praxis jedoch kaum realisierbar, da meist eine Mindestbesetzung vor Ort erforderlich war oder das Arbeitsaufkommen zu hoch war.

Kommunikation

Informationen kamen teilweise spät oder unklar. Entscheidungen wirkten manchmal wenig transparent.

Gleichberechtigung

Negative Erfahrungen habe ich persönlich nicht gemacht. Allerdings gibt es im Unternehmen keinen klassischen Betriebsrat oder eine Schwerbehindertenvertretung, sondern ein internes „Care Team“. Dadurch fehlt aus meiner Sicht eine unabhängige Interessenvertretung der Mitarbeitenden.

Interessante Aufgaben

Technisch durchaus interessant, da man mit vielen Systemen arbeitet. Allerdings dominiert im Alltag stark das Ticketgeschäft.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber ehemaliger Strauss,

danke, dass du dir die Zeit für dieses sehr ausführliche und ehrliche Feedback genommen hast.

Es freut uns, dass du den Zusammenhalt im Team, den respektvollen Umgang und die interessanten abwechslungsreichen Aufgaben geschätzt hast – und dass dir unsere Cucina del Campo in guter Erinnerung geblieben ist.

Unsere HR-Partner stehen Kolleginnen und Kollegen jederzeit persönlich und vertraulich zur Seite, um persönliche Anliegen zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Deine Hinweise zur Büro- und IT-Ausstattung, zur Ergonomie sowie zu den Unterschieden zwischen den Standorten nehmen wir ernst. Wir planen und arbeiten gemeinsam mit den Experten aus IT, Technical Service und Care stetig an Optimierungen der Arbeitsplätze und prüfen kontinuierlich, wie wir die Rahmenbedingungen verbessern können.

Danke für deinen Einsatz bei Strauss und alles Gute für deinen weiteren Weg.
Das HR-Team

Mein FOS-Praktikum hat mir viele Erfahrungen gebracht.

4,7
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Engelbert Strauss GmbH& Co.KG in Wirtheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Angenehmes Arbeitsumfeld, DU-Kultur, Azubis dürfen schon richtig mitarbeiten und können bei Events mit anpacken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Am Arbeitgeber finde ich nichts schlecht, praktisch wäre aber eine Busverbindung, da man Strauss mit öffentlichen Verkehrsmittel schlecht erreichen kann ;-)

Verbesserungsvorschläge

Ich habe mein Praktikum in Wirtschaft/Verwaltung gemacht. Da hätte ich mir gewünscht, dass meine Zeit in Store und Logistik etwas kürzer gewesen wäre und dafür mehr Zeit für andere Abteilungen geblieben wäre.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist in jeder Abteilung sehr angenehm.

Image

Jeder Mitarbeiter redet gut über die Firma und hat nichts auszusetzen.

Work-Life-Balance

Strauss bietet viele Angebote für die Freizeit an.

Karriere/Weiterbildung

Auf Persönlichkeitsentwicklung wird sehr großen Wert gelegt. Im Unternehmen bekommt man die Chance sich weiterzubilden.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt kommt immer pünktlich. Über das Gehalt bin ich sehr zufrieden.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist hilfsbereit gegenüber seinen Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden einbezogen. Teamleiter gehen auf Wünsche ein.

Kommunikation

Durch die DU-Kultur fällt die Kommunikation leichter.

Interessante Aufgaben

In den meisten Abteilungen bekam ich interessante Aufgaben. Bei einzelnen Abteilungen fand ich die Arbeit etwas langweilig. Generell dürfen die Students bei Strauss schon viel mitarbeiten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team, HR Partner Employer Branding
HR-TeamHR Partner Employer Branding

Lieber Strauss,
vielen Dank für deine Bewertung!

Es freut uns sehr zu lesen, dass du so happy du bei uns bist. Du nennst viele Punkte, die uns Straussen super wichtig sind: unter anderem die Du-Kultur und das Miteinander. Danke für deine Anregung bzgl. der öffentlichen Verkehrsmittel. Das geben wir intern zur Prüfung weiter.

Viele Grüße
Dein HR Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.