Fachlicher Verfall, Führungsschwäche und zunehmende strukturelle Probleme
Gut am Arbeitgeber finde ich
Engie hätte alle notwendigen Voraussetzungen und das Potential, sehr gute Leistungen anzubieten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungsqualitäten. Deutliche und belastbare Hinweise über mangelnde Qualität und Leistungsdefizite werden ebenso ignoriert wie Verbesserungsvorschläge.
Verbesserungsvorschläge
Eine kritische Überprüfung der Führungsstrukturen und Führungskompetenzen auf allen Ebenen erscheint erforderlich, um die Qualität und Vollständigkeit der Leistungen wieder auf das erforderliche Niveau zu heben und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre könnte durchaus als gut beschrieben werden, aber leider hängt das sehr stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab
Kommunikation
Rückmeldungen zur geleisteten Arbeit wären schön, die meisten Führungskräfte sind meist aber gar nicht in der Lage dazu, weil ihnen die nötige fachliche Kompetenz dazu fehlt
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Führungskräfte, angefangen beim Objektleiter bis hin zum Geschäftsbereichsleiter, scheinen mit ihren Aufgaben deutlich überfordert zu sein. Nicht selten entsteht der Eindruck, dass fachliche Kompetenz, Erfahrung, Führungsqualitäten und Lösungskompetenz bei der Auswahl dieser Personen eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Allerdings stellt sich die Frage, wer dies innerhalb der Organisation überhaupt hätte kritisch bewerten sollen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen stellt sich das Unternehmen gerne als besonders verantwortungsvoll dar. Die tatsächliche Umsetzung von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen im Arbeitsalltag bleibt jedoch deutlich hinter diesem Anspruch zurück. Weder die Mülltrennung noch der bewusste Umgang mit Energie werden konsequent kontrolliert oder gezielt verbessert.
Gehalt/Benefits
Absolut in Ordnung
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Das kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Hauptursache scheint der kontinuierliche Verfall der fachlichen Kompetenz über sämtliche Führungsebenen hinweg zu sein, vergleichbar mit dem Wertverlust des venezolanischen Bolívar. Kundengespräche werden geführt, ohne dass die erforderliche Fachkenntnis vorhanden ist. Darüber hinaus macht man sich oftmals nicht einmal die Mühe, sich zumindest durchschnittliche Vertragskenntnisse anzueignen. Schade, dass ein einst für seine technische Expertise renommiertes Technikunternehmen einen derart gravierenden Verfall durchlaufen hat.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten gibt es durchaus. Der Eindruck entsteht jedoch, dass bei der Besetzung von Positionen weniger die fachliche Eignung und die tatsächliche Befähigung zur Ausübung der jeweiligen Funktion im Vordergrund stehen. Häufig scheint vor allem entscheidend zu sein, dass eine Vakanz schnell besetzt wird. Wer Karriere machen möchte, profitiert offenbar stärker von guten Beziehungen und Sichtbarkeit als von Leistung und Fachkompetenz. Geht es um Weiterbildung und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen, ist meist Eigeninitiative gefragt. Eine aktive Förderung oder eine regelmäßige Auseinandersetzung mit der persönlichen Entwicklung durch Führungskräfte findet nach meiner Erfahrung nur selten statt.

