Winter is coming...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Historische Nachhaltigkeit: Die Weiternutzung der alten Tassen aus vergangenen Epochen zeigt zumindest unfreiwilligen Sinn für Wiederverwertung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Klima der Unsicherheit: Drei Entlassungswellen in drei Jahren lassen die Belegschaft in ständiger Furcht vor dem nächsten „roten Fest“ leben.
Lords gegen Lehen: Die stark standortbezogene Machtpolitik führt dazu, dass Standorte gegeneinander arbeiten, statt an einem Strang zu ziehen.
Null Wertschätzung für Veteranen: Wer lange treu geblieben ist, schaut bei Gehaltsanpassungen in den Rüstungsständer, während Neuzugänge besser entlohnt werden.
Verbesserungsvorschläge
Schluss mit dem Spiel um den Eisernen Thron: Beendet die Ränkespiele und Machtkämpfe auf Direktorsebene. Die Geschäftsführung muss als „Hand des Königs“ klare Kante zeigen und Intriganten bremsen, statt sie gewähren zu lassen.
Transparenz und Verlässlichkeit statt ständiger Wintersorgen: Stoppt die wiederkehrenden Entlassungswellen. Wer langfristig Erfolg will, muss seiner Gefolgschaft Sicherheit bieten, anstatt Angst als Führungsinstrument einzusetzen.
Einheit im ganzen Reich: Hört auf, die Hauptstandorte zu bevorzugen und andere Standorte im Regen stehenzulassen. Wertschätzung und Gehaltsanpassungen sollten auch für treue Veteranen gelten – nicht nur für neu anzuwerbende Mannen.
Arbeitsatmosphäre
Drei Säuberungswellen in drei Jahren. Ein Gefühl von Jobsicherheit existiert schlichtweg nicht. Es wirkt fast so kalkuliert, als wollte der Hohe Rat die Belegschaft in ständiger Angst vor der Nachtwache oder dem Schafott halten.
Kommunikation
Die Kommunikation ist stark von den großen Häusern in Schloss Böblingen und Sennfelds Mund geprägt. Anstatt die Reiche zu vereinen, fühlt es sich eher an, als wollten die beiden Hauptsitze die kleineren Lehnsgüter an der Mauer gezielt ins Messer oder gegen die Weißen Wanderer laufen lassen.
Kollegenzusammenhalt
Stark vom jeweiligen Bannerträger bzw. Team abhängig. Einzelne Truppen kämpfen Rücken an Rücken und halten eisern zusammen. Doch auf den oberen Rängen sieht man die Lord-Direktoren Ränkespiele veranstalten, als würden sie direkt um den Eisernen Thron konkurrieren – intrigant, distanziert und mörderisch fürs Betriebsklima.
Work-Life-Balance
Wer nicht aufpasst, endet wie die Nachtwache: Ewiger Dienst an der Mauer ohne Aussicht auf Ablösung. Burnout droht, während man den Frieden im Reich aufrechterhalten soll.
Vorgesetztenverhalten
Ein wahres Geschacher um Macht auf Direktorsebene, das von der Hand des Königs stumm geduldet wird. Jedes Haus kämpft nur für das eigene Überleben und versucht, den eigenen Goldschatz ins Trockene zu bringen. Man kann es den Lords nicht einmal verübeln – auch ihre Köpfe rollen hier schneller, als man "Valar Morghulis" sagen kann.
Gleichberechtigung
Eine bunte Menagerie, aber keine Gleichheit: Zwar gibt es verschiedene Typen und Häuser im Reich, doch von echter Gleichberechtigung kann man kaum sprechen. Während die Lords ganz oben über das Schicksal der Reiche entscheiden, bleibt das einfache Volk oft ungehört.
Arbeitsbedingungen
Einige Festungen glänzen mit modernem Equipment und prunkvoller Ausstattung. Schloss Böblingen hingegen erinnert eher an die finsteren Verliese von Grauenstein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Kelche der alten Königshäuser Vintin und MCL haben es bis ins neue Zeitalter geschafft.
Gehalt/Benefits
Die alten Recken, die seit Jahren treu die Fahne halten, werden abgespeist wie einfache Knappen. Neue Mannen werden mit deutlich mehr Gold angelockt. Es wirkt, als hätte der Schatzmeister vor Jahren beschlossen, jeglichen Gehaltserhöhungen für das treue Volk einen Riegel vorzuschieben.
Image
Draußen in den Sieben Königslanden kennt diese Gilde kaum jemand. Ein eigenes Renommee oder Prestige sucht man auf dem Markt vergeblich – nach der letzten großen Namensänderung ist das Ansehen selbst in den Heimatlanden im Nebel verschwunden.
Karriere/Weiterbildung
Wer den Fürstenhöfen in Böblingen oder Sennfeld nahe ist, hat eventuell bessere Chancen auf eine Audienz. Eine Garantie für einen Aufstieg zum Ritter oder Lord bekommt man aber selbst dort nicht.