9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist durch ständigen Umsatzdruck, Stress und Unsicherheit geprägt.
Der Umsatzwunsch der Geschäftsleitung ist allgegenwärtig und führt gerade am Monatsende zu nervenaufreibendem Druck und Stress. Dieser Stress, gepaart mit einer ständigen Personalrotation führt zu Fehlern und Umsatzeinbusen, die am Mitarbeiter ausgelassen werden. Diese Fehler werden aber nicht mit dem Mitarbeiter besprochen, um sich zu verbessern; vielmehr wird stillschweigend gesammelt. Bis die Summe der scheinbaren Fehler eine Abmahnung oder gar die Kündigung zur Folge hat. Das führt zur ständigen Unsicherheit am Arbeitsplatz.
Diese Unsicherheit wird jedoch in vielen Fällen vom Mitarbeiter sehr gelassen genommen.
Das Unternehmen zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, Baugruppen auf Bauteil-ebene instandzusetzen oder komplett neu zu entwickeln. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, welches einst zu einem guten Ruf in der Brache führte.
Jedoch bleibt auch dem Kunden die Auswirkungen der ständigen Überlastung und Personalrotation und dem damit verbundenem Chaos nicht verborgen.
Streng genommen bin ich der Meinung, dass es keine Work-Life Balance geben sollte. Der Begriff suggeriert, dass die Arbeit nicht zum Leben gehören würde. Meine Meinung ist, das Arbeitszeit auch Lebenszeit ist und daher die Arbeitszeit genauso viel Spaß machen sollte… …aber das ist eine Frage für Philosophen.
Es exisitiert keine Work-Life Balance. Private Termine sind dem unstrukturierten Arbeitsalltag zwingend unterzuordnen. Gerade am Monatsende, dann wenn der Umsatz zählt, sollte man sich Abends keine privaten Termine vornehmen, da erwartet wird Überstunden für den Umsatz in Kauf zu nehmen.
Aus dem Nähkästchen geplaudert: Als ich einen Termin um 15:00 Uhr (nach Kernarbeitszeitende: 13:30 Uhr) wahrnahm und deshalb um 14:00 Uhr nicht mehr telefonisch erreichbar war, erhielt ich am Tag darauf die Aufforderung mich künftig täglich abzumelden, sollte ich einen Termin vor 17:00 Uhr wahrnehmen wollen.
Die vorherrschende Arbeitsweise ist papierlastig. Für die lückenlose Dokumentenpflege die in der Luftfahrt Pflicht ist, werden Dokumente öfter gescannt und kopiert. Die Papierflut ist dem Umstand geschuldet, dass in diesem Bereich nur das nötigste Investiert wird. Positiv für das Umweltbeswustsein hervorzuheben ist, dass der alte Maschinenpark am Laufen gehalten wird; neue Anschaffungen sind im Bereich der mechanischen Bearbeitung kaum von Nöten.
Das Sozialbewusstsein gegenüber der Mitarbeiter beschränkt sich auf das nötige Mindestmaß.
Karriere in einem mittelständischem Unternehmen unterliegt immer gewissen Schranken; wie auch hier.
Weiterbildungen werden nur gebilligt, wenn diese unbedingt erforderlich sind. Die Nachweispflicht, dass eine Schulung zwingende Voraussetzung für die Tätigkeit ist obliegt dem Mitarbeiter selbst. Voraussetzung ist auch, dass das Umsatzziel nicht gefährdet ist, was der Fall wäre, wenn ein Mitarbeiter einer dünn besetzten Abteilung fehlt. Deshalb werden Schulungen oft im „vorbeigehen“ neben der Arbeit durchgeführt.
Auf Angestellten-Ebene ist der Zusammenhalt aufgrund des Vorgesetztenverhaltens groß. Zu und Von Vorgesetzten scheint ein kontinuierliches Misstrauen zu herrschen.
Schockierend (unempatisch, abweisend, intolerant). Es gibt Ausnahmen in der Zwischenebene. Jedoch schwankt deren Laune und Verhalten je nachdem wieviel Druck von der Gesamt- und/oder technischen Leitung ausgeübt wird.
Die Gebäudeausstattung ist (vom Neubau abgesehen) ein Relikt aus den 70er Jahren. Nur das nötigste wurde renoviert. Die Büros sind mit veralteter Technik ausgestattet. Werkzeuge und Arbeitsmittel werden verwendet, bis der Tod eintritt. Neue Mäuse oder Kopfhörer müssen äußerst umständlich beantragt werden.
Auch Sicherheit am Arbeitsplatz wird nicht besonders groß geschrieben. Es handelt sich hier um ein reaktives Verhalten des Leitungspersonals: „Wenn was passiert, dann wird agiert“. Auf Verbesserungsmaßnahmen aus dem Kollegium wird nicht eingegangen, da diese Investitionen bedeuten würde. Für manche Abreitsplätze/Tätigkeiten fehlen Gefährungsbeurteilingen. Hebevorgänge von teilweise schwerem Gerät muss wiederholt von Hand durchgeführt werden. Kurzum: Die Entwicklung des Sicherheitkonzepts scheint seit Siemenszeiten nicht weiterentwickelt worden zu sein.
Die ständige psychische Belastung wohl das Schlimmste. Der permanente Umsatzdruck, gepaart mit der Personalrotation führt zu Stress. Dieser Stress führt innerhalb der Arbeit zu unvermeidbaren Fehler. Und außerhalb der Arbeit belastet es Beziehung, Privatleben und Schlaf.
Informationen fließen streng hierarchisch und langsam, auf dem Weg durch die Abteilungen gehen jedoch viele Informationen aus folgenden Gründen verloren:
1. Das Augenmerk eher auf Benennungsregeln und deren korrekter Anwendung liegt. Es wird erzwungen, dass in der Kommunikation zum Lieferanten Projektnummern gepflegt werden, die den Lieferanten nicht zugänglich gemacht werden sollten.
2. Rückfragen und Entscheidungen die für die Abarbeitung der Aufträge innerhalb der Entwicklung und Fertigung zwingend erforderlich sind, werden nur Nachts beantwortet.
3. Auch für Kleinigkeiten, müssen mit der technischen Leitung Termine, oft tageweise im Voraus, für Informationsaustausche ausgemacht werden, um Entscheidungen zu erfahren, die in anderen Unternehmen jeder Mitarbeiter selbst treffen würde und könnte.
Viele relevanten Informationen erfährt man (oft zu spät) im Gespräch auf dem Gang mit Kollegen. Jedoch ist dieser Kommunikationskanal von der Geschäftsleitung nicht gewünscht und wird aufs schärfste kritisiert.
Das Gehalt ist grundsätzlich gut, jedoch vollständig Verhandlungssache. Wer bei der Gehaltsverhandlungen unsicher ist, hat das Nachsehen. Lohnerhöhungen im Nachgang oder im regelmäßigen Turnus zu verhandeln ist mühselig.
Benefits gibt es kaum. Jobrad ist mir das einzig Bekannte. Jedoch wird dies weder bei der Einstellung erwähnt noch im ansprechenden Maße publiziert (es gibt einen Aushang). Aber auch das Jobrad unterliegt hausgemachten Einschränkungen, die das Leasing unattraktiv wirken lassen.
Geschlechtliche Gleichberechtigung ist kein Problem. Jedoch werden Berechtigungen innerhalb gleichrangiger Positionen oftmals zugunsten der Person entschieden, die dem Leitungspersonal höriger ist, oder deren „Fehlerliste“ nicht allzu lang scheint.
Die Aufgabe und Unternehmensphilosophie als solche ist interessant. Baugruppen und Komponenten für Luftfahrt und Militär auf Bauteilebene zu analysieren und instandsetzen ist für jeden Technik-Begeisterten ein Traum. Im Bereich Qualitätsmanagement war die Aufgabe nicht minder spannend. Die Vielzahl der Zertifizierungen die von Nöten sind, um Lieferfähig zu sein ist selten und somit eine schöne Herausforderung.
Leider werden die interessantesten Aufgaben überschattet, da man die Aufgaben unter ständigem Umsatzdruck und Personalnot bewerkstelligen muss. Der permanent vorherrschende Umsatzdruck führt zu Hudeleien und die anhaltende Personalnot zu Aufgaben die links und rechts ebenfalls erledigt werden müssen.
Top Ausbilder
Das die Möglichkeit besteht private Termine einhalten zu können.
Fehlendes 13. Gehalt
Fehlendes Coaching in Bezug auf die Sozialkompetenz bei Mitarbeitern untereinander.
Das altbewährte funktioniert, doch sollte sich der Fokus auf neue Innovationen richten.
Wie bei GZSZ, wobei die GZ auf Langzeit überwiegt. Daher 4 Sterne
Ich identifiziere mich mit meiner Firma
Die Gleitzeit verschafft Möglichkeiten
Potenziale werden gefördert
Gehalt ist Verhandlungssache
Es wird sich daran gehalten
Bei Fragen oder Problemen wird man nicht im Regen stehen gelassen
Ältere Kollegen werden geschätzt
Stets Professionell
Ja es geht in die richtige Richtung
Über das wöchentliche Info boarding wird die Kommunikation hoch gehalten
Immer als fair empfunden.
An interessanten Aufgaben mangelt es nicht, darf aber mehr mit der Zeit
gehen