Wer hier arbeitet, braucht ein dickes Fell und starke Nerven
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man durch die harten Bedingungen gelernt hat, sich auf die Kollegen zu verlassen – und dass die Erfahrung dort gezeigt hat, wie ein moderner Arbeitgeber nicht sein sollte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das komplette Gesamtpaket aus permanentem Druck, fehlender Perspektive, mangelhafter Organisation und einer Führungsebene, die die Verantwortung grundsätzlich bei den Mitarbeitern ablädt.
Verbesserungsvorschläge
Eine komplette Kehrtwende in der Führungskultur: Weg von Druck und starren Strukturen, hin zu echter Wertschätzung, vernünftiger Organisation und Kommunikation auf Augenhöhe.
Arbeitsatmosphäre
Ein Klima aus permanentem Druck, Angst vor Repressalien und fehlender Wertschätzung. Wer hier gesund und motiviert bleiben will, braucht ein extrem dickes Fell.
Kommunikation
Von Transparenz keine Spur. Informationen wurden zurückgehalten, Entscheidungen intransparent von oben durchgedrückt und das Team stattdessen mit dem ‚Stille-Post-Prinzip‘ alleingelassen.
Kollegenzusammenhalt
Das einzig Positive: Man hat sich unter den Kollegen im Schützengraben gegenseitig den Rücken freigehalten – einfach, weil man den Druck nur gemeinsam überstanden hat.
Work-Life-Balance
Privatleben existiert hier schlichtweg nicht. Man wird permanent beansprucht, und Erwartungen bezüglich ständiger Verfügbarkeit sprengen jeden gesunden Rahmen.
Vorgesetztenverhalten
Führung im autoritären Stil ohne jeglichen Respekt auf Augenhöhe. Fehler werden gnadenlos nach unten getreten, während eigene Versäumnisse konsequent ausgesessen oder ignoriert werden.
Interessante Aufgaben
Die fachlichen Themen gäben theoretisch einiges her, werden aber durch eine inkompetente Koordination, ständigen Chaos-Faktor und mangelhafte Organisation komplett an die Wand gefahren.
Gleichberechtigung
Ausübung der Meinungsfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 GG: Das tägliche Miteinander und die Zusammenarbeit entsprachen für mich persönlich absolut nicht dem, was ich mir unter einem modernen und unterstützenden Arbeitsumfeld vorstelle.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung wird hier weder geschätzt noch gefördert. Stattdessen setzt man offenbar lieber auf ‚Frischfleisch‘, das sich bedingungslos ausbeuten lässt, statt ältere Kompetenzen zu respektieren.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Technik, mangelhafte Ausstattung und Prozesse aus dem letzten Jahrhundert. Wer hier arbeiten muss, wird durch die eigenen Arbeitsmittel und das organisatorische Chaos massiv ausgebremst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziale Verantwortung oder Nachhaltigkeit existieren hier nur auf dem Papier. Der Mensch und die Umwelt sind reine Verbrauchsgüter, auf die im Betriebsalltag keinerlei Rücksicht genommen wird.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung ist absolut nicht mehr zeitgemäß und steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung. Zusätzliche Benefits oder eine faire Anerkennung sucht man hier vergebens.
Image
Der Ruf eilt dem Unternehmen voraus – und das aus gutem Grund. Wer hier im Lebenslauf steht, muss sich im Nachhinein eher erklären, warum er sich das angetan hat.
Karriere/Weiterbildung
Stillstand statt Entwicklung. Von echter Förderung oder realistischen Aufstiegschancen kann keine Rede sein; man wird auf dem einmal zugewiesenen Platz festgehalten.