„Außen hui, Innen pfui“
Verbesserungsvorschläge
- Führungskultur radikal überdenken: Transparenz, Wertschätzung und Vertrauen fördern
- Kommunikation offen und konstruktiv gestalten
- Arbeitsaufgaben abwechslungsreicher und eigenverantwortlich gestalten
- Gleichberechtigung und moderne Arbeitsweisen konsequent umsetzen
- Weiterbildung und Schulungen systematisch anbieten
- Karrierechancen nach Leistung und nicht nach Beziehungen vergeben
- Arbeitsumgebung verbessern: Parkplätze, Kantine, flexibles Homeoffice
- Work-Life-Balance durch realistische Arbeitszeiten und Überstundenkontrolle stärken
Arbeitsatmosphäre
Pro:
Die Kolleginnen sind das einzig Positive – man hält zusammen, weil man sonst gar nicht durchhalten würde.
Contra:
Die Führung ist ein Desaster. Null Wertschätzung, null Transparenz, null Kompetenz. Entscheidungen wirken willkürlich, Kommunikation findet praktisch nicht statt, und Kritik wird entweder ignoriert oder mit Abwehr und Druck beantwortet. Wer auf Respekt und professionellen Umgang hofft, wird bitter enttäuscht.
Image
Nach außen hin wirkt das Unternehmen professionell und seriös – „außen hui“. Intern sieht es jedoch ganz anders aus: mangelnde Führung, veraltete Strukturen und schlechte Arbeitsbedingungen machen das Bild deutlich negativ – „innen pfui“.
Work-Life-Balance
Von Balance kann keine Rede sein. Viele Überstunden gehören hier zum Alltag, die werden weder verhindert noch wirklich anerkannt. Homeoffice ist zwar theoretisch möglich, praktisch aber nur auf einen festen Tag pro Woche begrenzt – völlig unflexibel und nicht zeitgemäß.
Karriere/Weiterbildung
Schulungen oder gezielte Weiterbildungen gibt es nicht. Karrierewege folgen Vetternwirtschaft, wer etwas bewegen will, wird klein gehalten. Persönliche Weiterentwicklung findet praktisch nicht statt.
Gehalt/Benefits
Es gilt ein Tarifvertrag, der jedoch im Branchenvergleich eher gering ausfällt. Individuelle Gehaltssteigerungen gibt es nicht – nur die tariflich festgelegten Anpassungen werden umgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
Im Team selbst ist der Zusammenhalt nur mittelmäßig – einige unterstützen sich, andere fahren ihr eigenes Ding. Nach oben hin jedoch ist es schlicht grausam: von Führungskräften kommt weder Rückhalt noch Unterstützung, stattdessen Druck, Ignoranz und Respektlosigkeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele ältere KollegInnen prägen das Arbeitsumfeld stark. Tradition und alte Denkweisen dominieren, Modernisierung und zeitgemäße Arbeitsmethoden haben kaum Platz. Ältere KollegInnen werden oft „durchgezogen“ oder mitgezogen, bewegen sich aber kaum eigenständig.
Vorgesetztenverhalten
Von Vertrauen keine Spur. Stattdessen herrschen Druck, Planlosigkeit und völlige Verpeiltheit. Die Führungsriege besteht fast ausschließlich aus älteren Männern mit altbackenen Vorstellungen, die weder zuhören noch moderne Arbeitsweisen verstehen.
Arbeitsbedingungen
Positiv: Kaffee, Tee und alkoholfreies Bier sind kostenlos.
Negativ: Es gibt keine kostenlosen Parkplätze, und eine Kantine fehlt ebenfalls. Insgesamt ist die Infrastruktur eher spärlich und unpraktisch.
Kommunikation
Von Kommunikation kann hier keine Rede sein. Informationen werden zurückgehalten oder gar nicht erst weitergegeben. Mitarbeitende erfahren vieles nur über Umwege oder wenn es schon zu spät ist. Offene Gespräche oder Feedbackkultur existieren schlicht nicht.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert hier praktisch nicht. Entscheidungen und Chancen sind einseitig verteilt, alte Rollenbilder dominieren – moderne, faire Ansätze sucht man vergeblich.
Interessante Aufgaben
Täglich die gleichen Routinen, keinerlei Abwechslung. Innovationen sind nicht gewollt, und eigenständiges Denken wird eher bestraft als gefördert. Kreativität oder Weiterentwicklung haben hier keinen Platz.