170 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
170 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
170 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Insgesamt hat der Prozess 2,5 Monate gedauert. Am Ende, nach mehrmaligem Nachfragen, kam dann die Absage mit der Begründung, dass man keine Entscheidung treffen möchte, da ich die einzige passende Kandidatin war. Das hatte für mich einen sehr seltsamen Beigeschmack und war weit weg von Professionalität.
Nach mind. 3-4 Wochen eine Absage geben. Ich habe angerufen und nachgefragt und erst dann herausgefunden, dass die Stellen besetzt worden sind und es kam nicht mal eine Entschuldigung, dass ich so lange warten musste.
Mehr Transparenz bei der Stellenausschreibung. Bei dem über 1stündigen netten Gespräch wird zwar mehr oder weniger erklärt über welche diversen Stufen man zum Job kommt, allerdings nichts konkretes zum tatsächlichen Job(beginn) und Gehalt. Sehr locker-leger wird Flexibilität und Home Office hervorgehoben. Alles soll anfangen mit einer "Konferenz" in Berlin. Dafür darf man 95€ zahlen. Das deckt tatsächlich den gesamten Betrag für Essen (Snacks und Business dinner) und Raummiete etc. Die ERGO selbst übernimmt davon nichts. Ich wundere mich, warum dies bei all der Erwähnung von remote-Möglichkeiten und Zoom, was auch immer es genau ist, was dort erzählt wird, nicht einfach den potentiellen ArbeitnehmerInnen im call oder per Infopamphlet mitgeteilt wird. Ebenso wie die Einarbeitung die man gern neben dem aktuellen Job (sofern man den hat) machen kann und irgendwann wenn man damit durch ist, hat man wohl dann vllt einen Job. Da ich mich natürlich auch hier auf KUNUNU belesen hatte und zudem direkt im Umfeld eine Person fand, die schlechte Erfahrungen mit den Rekrutierungsprozessen der ERGO hatte, habe ich mich gleich dagegen entschieden. Meines Erachtens stinkt es sehr nach Pyramidensystem und und viel Vertrieb anstett des Bürojobs der ausgeschrieben war.
Selten so ein unangenehmes Vorstellungsgespräch geführt. Struktur war durch den Interviewer nicht vorgegeben; dadurch wurde man einfach nur ausgefragt und es kam kein Dialog zustande. Am Ende durfte man in der letzten Minute selbst eine Frage stellen. Führungskraft wirkte wahnsinnig eingebildet und unsympathisch.
Plus Punkt: Ich musste nach dem Gespräch dass ich hier auf keinen Fall arbeiten möchte.
Der Kontakt mit der ERGO bzw. dem vertretenen Vertriebsbereich war durchweg professionell, wertschätzend und gut vorbereitet. Gespräche wurden auf Augenhöhe geführt, Einwände wurden ernst genommen und das Modell transparent erklärt. Besonders positiv hervorzuheben ist die persönliche Ansprache und die Erfahrung der Ansprechpartner.
Gleichzeitig sollte Interessenten sehr klar sein, dass es sich um ein vollständig selbständiges Vertriebsmodell nach §84 HGB handelt. Ein Angestelltenverhältnis im Vertrieb wird nicht angeboten. Auch wenn mit planbaren Erträgen, Kundenbestand und konservativen Rechenbeispielen gearbeitet wird, verbleibt das wirtschaftliche Risiko vollständig beim Vermittler.
Vergleiche mit einem Angestelltenverhältnis (z. B. hinsichtlich Kranken- und Rentenversicherung) sind formal nicht falsch, greifen aus meiner Sicht jedoch zu kurz, da Liquiditätsrisiken, Einkommensschwankungen und unternehmerische Verantwortung nicht vergleichbar sind. Wer Sicherheit, feste Strukturen und Risikoabfederung sucht, sollte sich dessen bewusst sein.
Positiv ist die Offenheit im Prozess – kritisch sehe ich jedoch, dass das Modell stark über persönliche Eignung, Leistungsbereitschaft und „Erfolgspotenzial“ argumentiert wird. Das kann motivierend sein, ersetzt aber keine strukturelle Sicherheit.
Eine besondere Stärke nennen, Kompetenzen in der Gruppenarbeit.
Ich hatte zwei verschiedene Bewerbungen. Beide Prozess waren wirr. Kontaktaufnahme erfolgte direkt durch die jeweiligen Manager, Rückmeldungen kamen nur nach mehrmaligen Nachfragen.
Liebe HR, begleitet bitte den Prozess, damit es halbwegs professionell wirkt.
Bitte korrigiert eure E-Mails zukünftig besser und nehmt keine Floskeln.
Mir wurde in der E-Mail mitgeteilt, ich hätte gut im Gespräch abgeschnitten, nur wurde ich NIE zu einem Gespräch eingeladen.
Das was der eine sagt, sollte der andere auch wissen und sich daran halten.
Und ganz wichtig: Potentielle Bewerber sind Goldstücke! Sie reichern die DNA des Unternehmens an. Da sollte man auch mit denen sprechen und sich mit ihnen beschäftigen.
Das hohe Ross, auf dem noch Führungskräfte unterwegs sind, ist nicht mehr zeitgemäß.
So verdient kununu Geld.