175 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
175 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
175 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für die geforderte Case Study habe ich mehrere Abende Vorbereitung und einen halben Tag Urlaub für das Vorstelungsgespräch mit Präsentation investiert. Eine finale Rückmeldung oder saubere Absage gab es nie – stattdessen wurde die Stelle nach Wochen einfach erneut auf LinkedIn ausgeschrieben. Wer von Kandidaten hohes Engagement und Urlaubstage verlangt, sollte zumindest den Anstand besitzen, eine Rückmeldung zu geben. Absolut enttäuschend.
Mehr Informationen zum weiteren Verlauf nach dem Bewerbungsgespräch.
Ein sehr schneller und effizienter, aber auch herausfordernder Bewerbungsprozess mit mehreren Gesprächen mit der direkten Führungskraft, einer Führungskraft der nächsthöheren Ebene und dem Team (Chemistry Meeting). Das Ganze zeugte von großem Interesse an mir als Person und absoluter Gewissenhaftigkeit, den richtigen Match für die Position und das Team finden zu wollen.
Hinsichtlich der Tatsache, dass man sich für die Vorbereitung von Gespräche Zeit nimmt, und womöglich andere Termine oder Vorhaben absagt, finde ich eine Absage paar Stunden vor dem Gespräch sehr befremdlich. Wenn dazu noch lediglich eine Standard-Bewerbungsabsage verschickt wird, obwohl man sich doch paar Tage davor persönlich auf einen Termin verständigt hat, dann ist das ein eindeutiger Mangel an Wertschätzung und Respekt gegenüber Bewerbern. Ob dies die Standards sind, die Ergo pflegt.
Insgesamt hat der Prozess 2,5 Monate gedauert. Am Ende, nach mehrmaligem Nachfragen, kam dann die Absage mit der Begründung, dass man keine Entscheidung treffen möchte, da ich die einzige passende Kandidatin war. Das hatte für mich einen sehr seltsamen Beigeschmack und war weit weg von Professionalität.
Nach mind. 3-4 Wochen eine Absage geben. Ich habe angerufen und nachgefragt und erst dann herausgefunden, dass die Stellen besetzt worden sind und es kam nicht mal eine Entschuldigung, dass ich so lange warten musste.
Mehr Transparenz bei der Stellenausschreibung. Bei dem über 1stündigen netten Gespräch wird zwar mehr oder weniger erklärt über welche diversen Stufen man zum Job kommt, allerdings nichts konkretes zum tatsächlichen Job(beginn) und Gehalt. Sehr locker-leger wird Flexibilität und Home Office hervorgehoben. Alles soll anfangen mit einer "Konferenz" in Berlin. Dafür darf man 95€ zahlen. Das deckt tatsächlich den gesamten Betrag für Essen (Snacks und Business dinner) und Raummiete etc. Die ERGO selbst übernimmt davon nichts. Ich wundere mich, warum dies bei all der Erwähnung von remote-Möglichkeiten und Zoom, was auch immer es genau ist, was dort erzählt wird, nicht einfach den potentiellen ArbeitnehmerInnen im call oder per Infopamphlet mitgeteilt wird. Ebenso wie die Einarbeitung die man gern neben dem aktuellen Job (sofern man den hat) machen kann und irgendwann wenn man damit durch ist, hat man wohl dann vllt einen Job. Da ich mich natürlich auch hier auf KUNUNU belesen hatte und zudem direkt im Umfeld eine Person fand, die schlechte Erfahrungen mit den Rekrutierungsprozessen der ERGO hatte, habe ich mich gleich dagegen entschieden. Meines Erachtens stinkt es sehr nach Pyramidensystem und und viel Vertrieb anstett des Bürojobs der ausgeschrieben war.
Selten so ein unangenehmes Vorstellungsgespräch geführt. Struktur war durch den Interviewer nicht vorgegeben; dadurch wurde man einfach nur ausgefragt und es kam kein Dialog zustande. Am Ende durfte man in der letzten Minute selbst eine Frage stellen. Führungskraft wirkte wahnsinnig eingebildet und unsympathisch.
Plus Punkt: Ich musste nach dem Gespräch dass ich hier auf keinen Fall arbeiten möchte.
Der Kontakt mit der ERGO bzw. dem vertretenen Vertriebsbereich war durchweg professionell, wertschätzend und gut vorbereitet. Gespräche wurden auf Augenhöhe geführt, Einwände wurden ernst genommen und das Modell transparent erklärt. Besonders positiv hervorzuheben ist die persönliche Ansprache und die Erfahrung der Ansprechpartner.
Gleichzeitig sollte Interessenten sehr klar sein, dass es sich um ein vollständig selbständiges Vertriebsmodell nach §84 HGB handelt. Ein Angestelltenverhältnis im Vertrieb wird nicht angeboten. Auch wenn mit planbaren Erträgen, Kundenbestand und konservativen Rechenbeispielen gearbeitet wird, verbleibt das wirtschaftliche Risiko vollständig beim Vermittler.
Vergleiche mit einem Angestelltenverhältnis (z. B. hinsichtlich Kranken- und Rentenversicherung) sind formal nicht falsch, greifen aus meiner Sicht jedoch zu kurz, da Liquiditätsrisiken, Einkommensschwankungen und unternehmerische Verantwortung nicht vergleichbar sind. Wer Sicherheit, feste Strukturen und Risikoabfederung sucht, sollte sich dessen bewusst sein.
Positiv ist die Offenheit im Prozess – kritisch sehe ich jedoch, dass das Modell stark über persönliche Eignung, Leistungsbereitschaft und „Erfolgspotenzial“ argumentiert wird. Das kann motivierend sein, ersetzt aber keine strukturelle Sicherheit.
Eine besondere Stärke nennen, Kompetenzen in der Gruppenarbeit.
So verdient kununu Geld.