Es könnte doch so einfach sein. Das Potenzial ist da
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass einem immer geholfen wird, wenn was privat ist. Es wird sich bei Problemen gerne Zeit genommen und schnell nach Lösungen gesucht
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitszeiten und teilweise auch, dass in manchen Situationen einfach die Augen verschlossen werden bzw Dinge totgeschwiegen werden. Besorgniserregend ist, dass erschreckend wenig Personal noch vorhanden ist und die Arbeit auf die bestehenden Mitarbeiter verteilt werden, die eh schon zu viel machen. Gerade bei den Jungen Leuten wird sehr viel erwartet und eher dafpr gesorgt, dass sie verheizt werden
Verbesserungsvorschläge
Gehaltsgefüge sollte amgepasst werden, damit die Schere nicht so groß ist. Die Arbeitszeiten müssen überdacht werden, um Ungerechtigkeit zu vermeiden und um auch das Miteinander dadurch zu verbessern. Sonst hat man leider 2 Klassen. Die "guten" Mitarbeiter und die "normalen". Zeiterfassung wäre da auch ein Punkt, um Überstunden etc wirklich zu erfassen. Gerne auch mehr Events für die Mitarbeiter um die Gemeinschaft zu fördern
Arbeitsatmosphäre
Lob bzw Anerkennung ist eher selten, da es ja unser Job ist und dadurch vieles als selbstverständlich gesehen wird
Image
Es wird untereinander gerne über Missstände gesprochen, eher mehr als über positives.
Work-Life-Balance
Durch die Arbeit am Samstag eher schlecht. Freitag oft auch erst abends Zuhause. Da gibt es Mitarbeiter die immer Punkt 13 Uhr Freitags gehen dürfen und Samstag nicht arbeiten brauchen. Sogenannte "Unternehmerberater". Ist ja nicht so, dass alle anderen auch Unternehmer beraten. So entsteht schnell der Eindruck einer Zweiklassengesellschaft, was so ja auch stimmt. Da bringt mir mein freier Montag als Ausgleich auch nichts. Idee gut, Umsetzung naja. Was soll ich Montags machen, wenn alle Freunde arbeiten? Gerade für uns junge Leute nervig und ungerecht. Früher mussten alle am Wochenende arbeiten
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird gerne angeboten und ist gerne gesehen, jedoch ist es nicht einfach, sich hoch zu arbeiten. Da sind eher die, die schon lange da sind und eher die Meinung der Geschäftsführung teilen und sich gut mit ihm verstehen. Die Möglichkeit aufzusteigen ist aber da und wird gerade bei den jüngeren gerne auch mal erwähnt anhand von Beispielen. Jedoch sind die Perspektiven sehr gering, da die meisten noch recht jung sind und nicht abgelöst werden oder gehen werden
Gehalt/Benefits
Wenn man sich kümmert, ist das Gehalt in Ordnung. Da muss jeder für sich selbst aktiv werden. Jedoch sind die Unterschiede bei gleichen Aufgaben und Rahmenbedingungen sehr groß. Und die Spanne ist zwischen verschiedenen Kollegen zu hoch, trotz gleicher Aufgaben. Eine Anpassung der Gehälter gerade bei denen die vielleicht so 3000€ Brutto bekommen, sollte angepeilt werden. Alles ist teurer geworden und zwar deutlich, aber die Gehälter sind nicht wirklich an den Markt angepasst. Man muss schon gucken, wie man Miete, Verpflegung, Leben und Urlaub finanzieren kann, ohne finanzielle Probleme zu bekommen. Selbst mit 3000€ Brutto nicht gerade einfach bei den Mieten heutzutage, wenn man alleine wohnt. Das Gehalt kommt immer pünktlich und vollständig, Urlaubs und Weihnachtsgeld ist in den letzten Jahren fast schon nicht mehr vorhanden
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird auf einiges geachtet von vielen Personen, da wird dann auch gerne mal ermahnt, wenn jemand was falsch gemacht hat. Der Papier Verbrauch ist nur viel zu hoch
Kollegenzusammenhalt
Geht fast nicht besser. Gerade im jungen Team ist der Zusammenhalt fast schon freundschaftlich. Wenige Ausnahmen, die nur an sich denken
Umgang mit älteren Kollegen
Das Team wird eher jünger, aber wenn ältere eingestellt wurden die schon mal da waren in der Vergangenheit, hatten die es einfacher als Kollegen, die ganz neu waren. Wer lange im Unternehmen ist, hat es wahrscheinlich nicht so schlecht, jedoch hat man da auch schon anderes gehört, im Bezug auf Bezahlung oder Anerkennung zu Jubiläen
Vorgesetztenverhalten
Wenige Ausnahmen, dass sie sich schlecht verhalten. Jedoch finde ich die Lösung von Konflikten ausbaufähig, sowie manche Entscheidungen fragwürdig
Arbeitsbedingungen
Es sind gute Arbeitsbedingungen im Bezug auf Schreibtische und mittlerweile auch Stühle. Jedoch sind die Möbel eher alt, Arbeitsmaterialien auch eher älter als 10 Jahre. Teilweise auch die Bildschirme und Computer sehr veraltet und die Server sowie das System auch nicht mehr up to date. Beleuchtung ist in Teilen echt top, der Bereich am Tresen müsste unbedingt mal neu gemacht bzw modernisiert werden. Das passt nicht mehr zur neuen Ausstellung, der Umgestaltung des Marktes.
Kommunikation
Die Kommunikation ist solide, mittlerweile bekommt man ganz gut Infos, die auch mal auf Zahlen bezogen sind etc. Zwischendurch fehlt aber noch so die Tiefe, dass man mit den Infos auch arbeiten kann bzw. gemeinsam Wege gefunden werden, Ziele o.ä. zu erreichen. Manchmal werden aber auch Dinge einfach totgeschwiegen, die vielleicht wichtig sind, gerade im Bezug auf Wünsche, Anregungen oder ähnliches
Gleichberechtigung
Die Besetzung mit Frauen ist eher gering, jedoch keine in einer führenden Position o.ä. Der Beruf bzw das Unternehmen ist eher von Männern besetzt
Interessante Aufgaben
Eigentlich ist jeden Tag Abwechslung vorhanden, ist natürlich abhängig von den Kunden. Manche Aufgaben aber eher nervig und lästig, weil man sich paar Schritte mit Sicherheit sparen könnte, aber dafür sind manche Abläufe zu sehr veraltet