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eRocket 
GmbH
Bewertung

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Diesen Arbeitgeber empfehle ich niemandem!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei eRocket GmbH in Alsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Absolut gar nichts mehr. Anfangs war noch alles schön und es hat Spaß gemacht, dort zu arbeiten, sonst wäre ich nicht so lange geblieben. Aber es wurde alles immer schlechter. Wer sich über seine vergeudeten Arbeitsjahre in dieser Firma später ärgern will, der kann dort gerne anfangen. Ich würde es nicht mehr tun.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das respektlose und absolut undankbare Verhalten gegenüber den Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

Die Gesetze für den Online-Handel sollten erlernt und umgesetzt werden.
Ein Kunde, der eine berechtigte Reklamation hat, darf keine schlecht geschriebene Textvorlage für die Ablehnung zur abgelaufenen Widerrufsfrist erhalten. Wenn ich mehrere hundert E-Mails dieser Art täglich an den Kunden schicke, dann darf ich mich nicht wundern, wenn die Kunden keine Teppiche mehr bei mir kaufen. Eine kompetente Serviceleitung sollte das eigentlich wissen. An dieser Stelle hätte man bereits vor Jahren dringendst handeln müssen! Es sei denn, man setzt vorwiegend auf den Verkauf über die Masse. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis solch ein Geschäft komplett kaputt gewirtschaftet ist. Man bedenke hierbei, dass sich die Mitarbeiteranzahl innerhalb des letzten Jahres halbiert hat.

Arbeitsatmosphäre

Leider wurde diese durch die Vorgesetzte immer schlechter.

Image

Die Verantwortlichen der Firma überschätzen das Image aufs Äußerste. Ein kostenloser Parkplatz in einem Gewerbegebiet macht die Firma nicht zu einer guten Firma. Wen will man damit anlocken? Eine offene und wertschätzende Arbeitsatmosphäre, wie in den Stellenangeboten versprochen gibt es nicht. Keiner meiner Kollegen hat sich wertgeschätzt gefühlt. Strahlende Gesichter gibt es leider nicht. Und selbst ein kurz dagewesene Auszubildende wurde den ganzen Tag alleine im Büro sitzengelassen. Und das, obwohl eine Vorgesetzte mit Ausbilder-Schein im Gebäude anwesend war. Da stellt sich mir wieder die nächste Frage: Wozu macht man einen Ausbilder-Schein, wenn man dann doch nicht ausbildet?

Work-Life-Balance

Hier scheiden sich die Geister. Eine Kollegin wurde entlassen, weil Ihre Kinder zwischen Weihnachten und Neujahr krank wurden. Auf Familien wurde also keine Rücksicht genommen. Eine andere Kollegin musste im Winter kurz nach einer Operation mit dem Bus 1,5 Std (1 Strecke!) 3 x die Woche zur Arbeit kommen, während andere Kollegen über 1,5 Jahre durchgehend im HomeOffice arbeiten durften. Wer hier mit der Vorgesetzten besser sympathisiert hat, hatte gewonnen. Auch stelle ich mir die Frage, welche Work-Life-Balance man haben kann, wenn sich die Jahres-Überstunden auf über 250 anhäufen? So war es bei mir. Urlaub konnte oft nicht wunschgemäß genommen werden. Da waren wieder die bei der Vorgesetzen beliebten Mitarbeiter klar im Vorteil.

Karriere/Weiterbildung

In den Genuss einer Weiterbildung kam ich nicht. Mir ist auch nicht bewusst, dass eine/r meine/r Kollegen die Möglichkeit einer Weiterbildung bekam.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen untereinander haben leider nicht das gleiche Wissen und Anspruch an den Kundenservice. Das macht das Zusammenarbeiten schwierig. Zudem wurde die Abteilung durch Fehlleitung der Vorgesetzten in mehrere Lager geteilt.

Umgang mit älteren Kollegen

Jeder soll jeder selbst beurteilen, ob er es gut findet, Mitarbeiter, die nur noch 1 Jahr bis zur Rente arbeiten müssen, wie eine/n kriminelle/n aus der Firma zu schmeißen. Meine größte Verachtung für dieses Verhalten geht an die Verantwortliche/n!

Vorgesetztenverhalten

Hier kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln. Das Verhalten gegenüber den Mitarbeitern war einfach nur abgrundtief schlecht. Das fängt in der Chef-Etage und hört bei der Teamleitung auf. Solange man den Mund hält und Überstunden ohne Ende macht (auch nachweislich sonntags! für eine mickrige Prämie) mitarbeitet, ist alles in Ordnung. Geht es der Firma aber dennoch schlecht, wird gnadenlos ohne die Berücksichtigung sozialer Aspekte entlassen und muss umgehend die Arbeitsmittel abgeben und wird unter Geleitschutz einer höchst arroganten HR-Mitarbeiterin umgehend aus dem Gebäude befördert. Währenddessen sitzt die direkte Vorgesetzte im völlig anderen Gebäude und schmeißt die Leute schonmal aus der Whats-App-Gruppe und dem Teams-Account. Auch hier stellt sich die Frage: Welches Verbrechen müssen mehrere Kollegen auf einmal gegangen begangen haben, um alle zeitgleich wie Schwerverbrecher behandelt zu werden, eine ordentliche, betriebsbedingte Kündigung (oder Aufhebungsvertrag) erhalten hat? Wie in einem schlechten Film und absolut shizophren, denn in den kurz zuvor geführten Jahresgesprächen wurden alle noch über den grünen Klee hinaus von der "Vorgesetzten" gelobt.

Kommunikation

Es wurde das nur das nötigste kommuniziert. Zu den Erfolgszahlen der Firma bekam man keinerlei Informationen. Misstände und Verbesserungsvorschläge wurden nach außen hin dankbar angenommen, aber in Wirklichkeit nicht ernst genommen oder gar umgesetzt. Seitens der Serviceleitung wurden Team-Meetings strikt gemieden (vermutlich aus Angst vor Kritik der Mitarbeiter).

Gehalt/Benefits

Wenn ich meine eigene Leistung für dieser Firma rückwirkend betrachte, dann habe ich mit meinen Fähigkeiten zu wenig verdient. Nach mehreren Jahren in der Firma habe ich leider keine, noch so kleine Gehaltserhöhung erhalten. Nach Monaten des Hinhaltens wurde diese absolut unpersönlich mit einer lapidaren E-Mail abgelehnt. Und das, nachdem ich auf eine Antwort drängte. Vielen Dank für Nichts! Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt es sowieso nicht.

Gleichberechtigung

Zur Gleichberechtigung kann ich nichts negatives sagen. Meinem Eindruck nach wurden Männer und Frauen gleich behandelt. Aber auch hier wurden beide Parteien nicht wertgeschätzt. Die besten Mitarbeiter haben entweder selbst das Weite gesucht oder wurden rausgeschmissen.

Interessante Aufgaben

Leider immer nur das gleiche. Das allein war ja nicht schlimm. Schließlich heißt es ja: Arbeit gegen Geld. Aber wer will den auf Dauer gegen sein Wissen und Überzeugung arbeiten? Für mich ist das Hinhalten und Belügen von Kunden jedenfalls keine interessante Aufgabe.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jana Rongen, Human Resource Manager
Jana RongenHuman Resource Manager

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns so ausführliches Feedback zu geben. Schade, dass Du Deine Zeit bei uns so erlebt hast. Zu einigen Punkten möchten wir aber gerne Stellung nehmen und ein paar Dinge richtigstellen:

Die Aussage, dass sich die Mitarbeiteranzahl innerhalb des letzten Jahres halbiert hat, stimmt so nicht. Uns ist bewusst, dass es nie leicht ist, wenn Kolleg:innen das Unternehmen verlassen. Du kannst Dir aber sicher sein: Kündigungen sind für uns immer der allerletzte Schritt und nichts, was wir leichtfertig oder ohne gründliche Abwägung tun. Wir sind uns unserer Verantwortung für jede einzelne Person im Unternehmen bewusst und versuchen stets, Alternativen zu finden oder Lösungen zu erarbeiten, bevor eine Trennung unausweichlich wird. Leider gibt es aber auch für uns als wirtschaftlich agierendes Unternehmen Situationen, in denen wir auf äußere Einflüsse wie Inflation, globale Krisen oder Marktveränderungen reagieren müssen - und dann lassen sich bestimmte Umstrukturierungen nicht vermeiden.

Wichtig ist uns dabei, die betroffenen Teams so gut wie möglich mitzunehmen, offen zu kommunizieren und soweit es möglich ist, auch Hintergründe zu erklären. Das gelingt uns sicher nicht immer zu 100 %, aber wir arbeiten stetig daran, besser zu werden. Dabei müssen wir uns jedoch auch an rechtliche und datenschutzrechtliche Vorgaben halten - das heißt, dass wir nicht immer alle Details und Entscheidungsgründe offenlegen dürfen, auch wenn wir das vielleicht manchmal gerne würden. Wir hoffen aber, dass Du uns glaubst, wenn wir sagen: Hinter jeder Entscheidung stehen intensive Überlegungen und der ehrliche Versuch, für alle Seiten eine faire Lösung zu finden.

Unsere Auszubildenden sind uns wichtig und wir achten sehr darauf, dass sie nach einer Einarbeitungszeit selbstständig arbeiten können - natürlich immer mit der Sicherheit, dass jemand für Fragen oder Unterstützung da ist. Der Ausbilder oder die Ausbilderin muss dabei nicht den ganzen Tag daneben sitzen. Wir halten nichts davon, Azubis übermäßige Kontrolle und monotone Aufgaben aufzuzwingen, bei denen sie ihr Potenzial nicht entfalten können. Sobald der Azubi sich bereit fühlt, darf er daher bei uns eigene Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen. Und das ohne, dass ihm dabei ständig auf die Finger geschaut wird. Ziel ist es, unsere Azubis gut aufs Berufsleben vorzubereiten und ihnen früh Verantwortung zu übertragen. Sie wissen jederzeit, an wen sie sich wenden können - egal, wie viele Personen gerade im Büro sind. Für unseren flexiblen und azubiorientierten Umgang mit den betrieblichen Ausbildungsplänen haben wir von betroffenen Azubis bislang durchweg positives Feedback erhalten.

Die Behauptung, dass eine Kollegin entlassen wurde, weil sie zwischen Weihnachten und Neujahr krank war, entspricht nicht den Tatsachen und es ist schade, dass eine solche Aussage getroffen wird, ohne die Hintergründe zu kennen. Entscheidungen dieser Art werden verantwortungsvoll, durchdacht und nie willkürlich getroffen. Auch gab es im Kundenservice keine Mitarbeitenden, die über 1,5 Jahre durchgehend im Home-Office waren. Die Home-Office-Regelung galt zu jeder Zeit für alle gleichermaßen und wurde vom Unternehmen, nicht von einzelnen Teamleitungen, festgelegt. Mitarbeitende, die bspw. aus gesundheitlichen Gründen vor Herausforderungen stehen, die ihnen das Erscheinen im Büro erschweren, können immer gerne auf ihre Teamleitung und die HR-Abteilung zugehen. Für die meisten Fälle lässt sich gemeinsam eine Lösung finden.

Unser Kundenservice ist so organisiert, dass jeder Mitarbeitende seinen eigenen Aufgabenbereich hat. Es ist nicht nötig, dass alle das gleiche Wissen haben - das wäre bei den vielen unterschiedlichen Aufgaben auch gar nicht sinnvoll. Natürlich gibt es immer jemanden, der einspringen kann. Und unterschiedliche Wissensstände sind bei verschiedenen Berufserfahrungen und Betriebszugehörigkeiten ganz normal. Wir sind dankbar dafür, dass jeder Mitarbeitende seine eigenen Stärken, Erfahrungen und Ideen einbringt.

Deine Aussage, dass ältere Kolleg:innen wie „Kriminelle“ aus dem Unternehmen entfernt worden seien, weisen wir entschieden zurück. Trennungen - aus welchen Gründen auch immer - werden bei uns mit Respekt und nach klaren Regeln getroffen. Uns ist wichtig, dass die Kommunikation zu jeder Zeit auf beiden Seiten respektvoll bleibt und wir wissen, wie schmerzhaft ein Abschied sein kann. Die Hintergründe dieser Entscheidungen bleiben aus gutem Grund vertraulich.

Wir arbeiten stetig daran, unsere interne Kommunikation zu verbessern. Über unser Intranet gibt es wöchentliche Beiträge, dazu eine CEO-Corner, in der sich jede:r direkt an die Geschäftsführung wenden kann. Teams-Meetings finden regelmäßig statt - dass diese „strikt gemieden“ worden sein sollen, ist uns so nicht bekannt und wird uns auch von den Mitarbeitenden anders gespiegelt. Es wäre hilfreich gewesen, wenn Du Dich mit diesen Themen direkt an uns als HR-Abteilung gewandt hättest. Dafür sind wir schließlich da.

Wir finden es schade, dass Du Dein überwiegend konstruktives Feedback nicht bereits angebracht hast, als Du noch für uns tätig warst. Besonders da Du selbst angegeben hast, dass das Arbeitsverhältnis von der Unternehmensseite aus beendet wurde, wundert es uns, dass sich scheinbar Frust angesammelt hat, der uns gegenüber bislang nicht geäußert wurde. Ein solches Feedback kann für die Weiterentwicklung unserer Strukturen sehr hilfreich sein. Vorausgesetzt, die Mitarbeitenden nutzen die Kommunikationswege, die wir zur Verfügung stellen. Wir laden Dich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein, um die Punkte noch einmal gemeinsam zu besprechen, damit wir uns in Zukunft verbessern können.

Wende Dich hierzu gerne direkt an die HR-Abteilung, wir haben jederzeit ein offenes Ohr für Dich und freuen uns über Dein Feedback. Alternativ kannst Du gerne auch per E-Mail an hr@erocket.com Kontakt zu uns aufnehmen.

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